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Es werden Posts vom Juni, 2012 angezeigt.

Charlotte Link: Die Stunde der Erben

Charlotte Link ist eine großartige Autorin, die mit „Die Stunde der Erben“ ihre Sturmzeit-Trilogie abschließt. Obwohl ich begeisterte Leserin ihrer Werke bin, ist dies mein erster Band aus der Reihe. Da es sich jedoch auch ohne Probleme einzeln lesen lässt, habe ich mich nicht irritieren lassen.
Der Leser wird in die Welt von Felicia und ihren Enkelkindern Alexandra und Chris entführt. Durch ihre Eltern, die in die USA ausgewandert sind, kommen sie direkt aus den USA ins West-Deutschland der 70er Jahre. Das ein kleiner Stamm der Familie ihre Zweige in der DDR hat, erfährt der Leser in Form von kleinen Einwürfen über deren Fluchtversuche. Felicia, die inzwischen die 80 Jahre weit überschritten hat, möchte ihren Anteil der Spielzeugfabrik in sicheren Händen wissen, und entscheidet sich für Alexandra, die neben ihrer Jugendliebe Dan, die Firma leiten sollt
Doch mit der Übernahme geht es in Alexandras Leben langsam immer mehr bergab. Sie stürzt sich in die Arbeit, um die Probleme mit ihren…

Stephen King: Das Mädchen

Stephen King ist ein Autor, der fesseln kann, wenn er will. Besonders seine realistischen Bücher schaffen es immer wieder mich zu schockieren und zu packen. „Das Mädchen“ ist ein solches Werk.
Trisha ist ein Scheidungskind, wie es im Bilderbuch zu finden ist. Ihre Mutter versucht alles richtig zu machen, der Bruder ist verzweifelt und hasst die neue Situation, und sie ist als jüngstes Mitglied genau zwischen den Fronten. Bei einem Rettungs-Versuch der Mutter, einer Wanderung in den Wäldern, ist sie an einem Punkt, wo sie nur noch die Schnauze voll hat, und um einen Moment Ruhe zu bekommen, geht sie einen anderen Weg für eine unnötige Pinkelpause. Statt wieder auf den Weg zu gehen, versucht sie quer Feld ein ihre Mutter mit dem streitenden Bruder einzuholen. Dabei verläuft sie sich immer mehr in den tiefen der Wälder. Eine kleine Ration an Lebensmitteln und Getränken, sowie einige Weisheiten ihres Vaters können ihr nicht lange helfen. Also macht sie sich ohne Spuren zu hinterlassen, den…

J. D. Salinger - Der Fänger im Roggen

Der Fänger im Roggen ist ein Kult-Klassiker, den ich immer wieder in Filmen erwähnt fand, sodass ich ihn auch lesen wollte. Leider wusste ich dank fehlendem Klappentext nicht worum es ging. So machte ich mich zum ersten Mal seit Jahren wieder blind ans Lesen. Es ist ungewohnt nicht zu wissen, was einen erwartet, obwohl ich oft genug beschwert habe, dass andere Klappentexte zu viel verraten.
Der Leser wird in die Welt des 16-jährige Holden Caulfie entführt. Es ist kurz vor Weihnachten als er aus dem vierten Internat fliegt, weil er seine Leistungen unterdurchschnittlich sind. Statt den Beginn der Ferien abzuwarten, haut er mitten in der Nacht ab und macht sich auf den Weg nach New York. Da seine Eltern von der neuerlichen Pleite nichts wissen, quartiert er sich in einem Hotel ein. Dort gerät er jedoch in eine Schlägerei mit einem Zuhälter, der mehr Geld für seine Prostituierte einfordert. Aus Angst zeiht Holden am nächsten Tag aus, und stellt seine Sachen im Bahnhof unter. Doch auch di…

Lauren St. John - Todesbucht

Ich muss zugeben, dass ich von der Autorin zwar schon gehört, aber noch nichts gelesen habe. Da sie jedoch einen so guten Ruf hat, konnte ich bei Blog dein Buch nicht widerstehen und musste mich bewerben.
In dem Buch geht es um Laura. Ein Mädchen, dass nach dem Tod ihrer Mutter und einem unbekannten Vater seit ihrer Geburt im Kinderheim lebt. Unterbrochen wurde diese Situation nur durch zahlreiche Versuche sie bei Pflegeeltern unterzubringen. Doch Laura hat ihren eigenen Kopf und in diesem ist nur Platz für Bücher und Detektiv-Romane. Als sie nach 11 Jahren erfährt, dass sie einen Onkel hat, der sie zu sich nimmt, ist die Freude groß bis sie sieht wo er wohnt und wer bei ihm zu Hause kocht. Als er ihr jedoch Freiheiten wie ein Handy, Taschengeld und vieles mehr gewährt, und sie sich auch noch mehr oder weniger gut verstehen, ist sie glücklich. Besonders als sie Tariq, den Jungen, der kein englisch versteht und im Laden seiner Eltern arbeitet kennenlernt. Sie freunden sich an und für L…

Sophie Hannah: Nimmermehr

WORUM GEHTS
Nie wieder. Nie wieder will Sally ihren Mann betrügen. Nie wieder die quengelnden Kinder als Last empfinden, wenn sie, aufgerieben vom Job, nach Hause kommt. Vorausgesetzt, dass sie ihre geliebte Familie je wiedersieht. Sally glaubt nicht mehr daran. Denn sie ist in der Gewalt eines Wahnsinnigen. Er hat gemordet und wird wieder morden. Und er verfolgt einen monströsen Plan … (Quelle: Klappentext)

SARAHS MEINUNG

Nimmermehr ist auch das Wort was mir einfällt, nachdem ich das Buch endlich aus der Hand gelegt hatte. Während mich „Still Still“ noch überzeugen konnte, bin ich von diesem Buch maßlos enttäuscht.
In diesem Buch entführt die Autorin die Leser in verschiedener Familien. Sie versucht den Leser aufzuzeigen, wie anstrengend es ist, wenn man Kinder in die Welt setzt. Dabei übertreibt sie unerhört. Ich selbst bin Mutter eines 9jährigen Stiefsohnes und eines acht Monate alten Sohnes. Klar ist es nicht immer leicht, und man muss hinterher räumen, seine Belange hinten anstellen…

Hilary Norman - Tödliche Zweifel

WORUM GEHTS
Von dem Tag an, da Matthew Gardner das Haus seiner neuen Frau betritt, beginnt er zu ahnen, dass das Leben mit ihr alles andere als harmonisch verlaufen wird. Denn zwei ihrer Töchter aus erster Ehe - Flic und Imogen - begegnen dem Stiefvater mit Hass und Ablehnung. Und was Matthews Frau als normales Verhalten pubertierender Mädchen interpretiert, wird für ihn zu einem Spiel auf Leben und Tod ═ scheint Flic und Imogen doch jedes Mittel Recht, um sich des ungeliebten Stiefvaters zu entledigen … (Quelle: Klappentext)
SARAHS MEINUNG

In der Lesejury habe ich durch Zufall das Buch entdeckt, und musste es mir eintauschen. Es klang absolut vielversprechend und spannend vom Klappentext her. Obwohl mir Hilary Norman kein Begriff war, musste ich mir dies und noch ein weiteres Buch aus ihrer Feder ertauschen. Nun habe ich endlich angefangen und mir ein Buch davon vorgenommen.
Doch schon nach wenigen Seiten bereute ich meinen Kauf, denn die Protagonisten waren alles andere als zufriedenst…

Stephen King - Dead Zone

WORUM GEHTS
Johnny hat schon als Kind hellseherische Fähigkeiten. Nach einem Nachmittag auf dem Eis, wo es einen Zusammenstoß mit einem größeren Jungen gab, hat er diese Gabe. Doch ahnt er nicht, worum es geht. Erst als er als Erwachsener nach einem Autounfall für fünf Jahre ins Koma fällt, merkt er, was er für Fähigkeiten hat. Er nutzt sie zum Guten und Bösen. Bis zu dem Tag, als er sieht, dass die Welt vor dem Untergang steht, wenn er nicht verhindert, dass ein bestimmter Präsident gewählt wird. Er opfert sich,um die Welt, wie er sie kennt zu retten.
SARAHS MEINUNG

Stephen King ist ein Autor, der zahlreiche gute Bücher, wie ich finde, geschrieben hat. Doch nicht jedes Buch kann mich wirklich überzeugen. „Dead Zone“ ist ein solches Exemplar.
Der Einstieg beginnt spannend. Der Leser lernt Johnny und sein erstes Erlebnis mit der Todeszone kennen. Um danach einige Jahre später in das eigentliche Abenteuer einzusteigen. Die Zeit vor, während und vor allen Dingen nach seinem Koma wird ausfü…