Die Reise ins Schlaraffenland / Kestutis Kasparavicius

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Heute möchte ich euch Buch vorstellen, das ich nicht für mich, sondern für meine Jungs bestellt habe. Sie lieben es, wenn ich ihnen Geschichten erzähle und das Schlaraffenland ist immer faszinierend. Zumindest fand ich es als Kind schön, hier meine Fantasie spielen zu lassen. 


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Kęstutis Kasparavičius
Titel: Die Reise ins Schlaraffenland
Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
Verlag: Urachhaus; Auflage: 1 (8. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3825151212
ISBN-13: 978-3825151218
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 5 - 7 Jahre
Preis: € 17,90
Genre: Kinderbuch, Fantasie
Gelesen in: 1 Tagen

DAS COVER
Liebevoll gezeichnet, wie die Seiten später auch. Könnten etwas bunter sein, also greller, sagt mein Sohn, aber ich finde das gedeckte, dunklere auch hübsch. 

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Freddi Vielfraß
Tom Tigerfell
Samuel Samtpfote

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: Schlaraffenland
Zeit: Immer und nie :)

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Das Land, in dem einem gebratene Tauben in den Mund fliegen! So stellen wir uns das Schlaraffenland seit jeher vor. Kestutis Kasparavicius, der Grandseigneur der Illustrationsszene Litauens, zeigt uns seine ganz persönliche Idee von diesem Reich der

Faulpelze, Schlemmer und Naschkatzen. Köstlich illustriert und geistreich erzählt. (Klappentext Zitiert)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet und in meinen Augen ein sehr schönes Buch für Jungs und Mädchen, die um die 5 Jahre alt sind. Mein Sohn ist 5 und er findet es toll. Unterteilt ist das Buch in 15 Kapitel, die zwischen 3-5 Seiten lang sind. Ideal um am Abend eine Geschichte im Bett vorzulesen.

Was die drei Faulpelze dort erleben ist einfach süß, witzig, und spannend. Lachen ist also gewünscht. Alles leicht verständlich, niedlich und die Kinder fühlen sich angesprochen.

FAZIT: Absolut schönes Kinderbuch, mit einer niedlichen Umsetzung und einer schönen Geschichte. Ich hoffe, ihr merkt euch den März, denn da erscheint das Buch :)



COVER💜💜💜💜💜
STIL💜💜💜💜💜
CHARAKTERE💜💜💜💜💜
SPANNUNG💜💜💜💜
HUMOR💜💜💜💜
LIEBEunwichtig 
GESAMT💙💙💙💙 
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Das Leuchten meiner Welt / Sophia Khan

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Lust auf – ein düsteres Familiengeheimnis, eine farbenfrohe und fremde Welt und ein Mädchen, das ihren Weg geht? Dann könnte das nachfolgende Werk etwas für euch sein. Ich habe es als Rezensionsexemplar von Buecher.de erhalten und nun habe ich endlich die Zeit gefunden das Buch ausführlich zu begutachten.


DAS COVER
Das Cover ist mega langweilig und im Laden hätte ich es komplett ignoriert. Ein blaues Muster als Hintergrund und Briefpapier-Schnipsel mit einem Stempel, wo der Titel steht.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Irenie – Tochter, die den Haushalt führt und ihre Mutter vermisst
James – zerstreuter Professor
Yasmeen – Mutter von Irenie
Ahmed – Früherer Freund von Yasmeen

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: USA, Pakistan
Zeit:1980er-2015er

DER ERSTE SATZ
An dem Tag, an dem ich die Kiste finde, weiß ich, dass meine Mutter tot ist.

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Irenie ist 10 Jahre alt, als sie aus dem Urlaub mit einer Freundin zurückkommt und erkennen muss, dass ihre Mutter verschwunden ist. Vorher war ihre Mutter ihr Lebensmittelpunkt und nun muss sie sich um ihren vertrottelten Vater kümmern, der sich kaum für sie interessiert. 5 Jahre sind so ins Land gezogen, als Irenie durch Zufall die Schatzkiste ihrer Mutter entdeckt und die darin verborgenen Briefe. Viele Briefe zwischen ihrer Mutter und der Jugendliebe Ahmed.. Während des Lesens kommen immer mehr Fragen auf und Irenie möchte se für sich beantworten. Klar ist, dass ihr Mutter nicht mehr lebt, aber warum? Zu Hause und in Pakistan sucht sie die Antworten.

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Am Anfang habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Romane mit geheimnisvollen Briefen finde ich stets faszinieren und hatte gehofft selbst richtige Einblicke in diese Briefe zu bekommen. Bis auf ein paar Ausschnitte als Einleitung ins nächste Kapitel, ich geh zumindest davon aus, dass es Ausschnitte sind, werden die Briefe gar nicht wirklich eingebaut. Mit diesem Fehlen hätte ich mich im Laufe des Buches anfreunden können. Doch es nützt einfach nichts, wenn die restliche Umsetzung mit jeder Seite enttäuschender wird.

Zu Beginn ist das Buch voller Fragen, denn niemand weiß, was mit Yasmeen passiert ist, warum sie weggegangen ist, wer dieser geheimnisvolle Schreiber ist und vieles mehr. Recht rasch werden diese Fragen jedoch geklärt, zumindest oberflächlich und man hofft auf weitere spannende Fragen oder zumindest einen Hauch Romantik, der einen mit Begeisterung ans Buch fesselt, aber ganz ehrlich das bleibt aus. Immer wieder springt das Buch zwischen Gegenwart und einer anderen Vergangenheit, sodass man selbst gucken muss, in welchem Jahr man sich befindet. Es ist noch nicht mal die Idee an sich, die einen das Buch leicht vermiest, sondern ganz ehrlich die Charaktere, die mit der Dauer enttäuschen.

Irenie kümmert sich um ihren Vater, hat aber keinerlei Bindung zu ihm. Ihr Vater hat Affären, wirkt so lasch und gleichgültig, dass man mit beiden einfach nicht warm werden kann. Yasmeen selbst wirkt über Teile depressiv und ihre Liebe zu Ahmed ist irgendwie auch ehe ein Witz, zwar aus einem bestimmten Grund, aber trotzdem enttäuschend für Erwachsene. Es sind nicht mal die Eigenschaften der Figuren, warum man mit ihnen nicht warm wird, sondern die Tatsache, warum sie überhaupt zu dieser Geschichte zusammen gekommen sind. Warum heiratet Yasmeen ihn, obwohl sie ihn nicht liebt und im Grunde hasst. Warum heiratet er sie, wenn er eigentlich kein Bindungsmensch ist. Warum verschweigt Irenie alle Seitensprünge? Für mich ist vieles so unlogisch. Klar haben sich alle auf ihre Art und Weise geliebt, das habe ich schon verstanden, aber es wirkte alles so fehlplatziert.

FAZIT: Spannend? Nein. Romantisch? Vielleicht ganz wenig angehaucht. Dazu eher blasse Charaktere, die man lieben oder hassen wird, und eine eher unausgereifte Geschichte. Nach 200 Seiten hatte ich schon die Nase voll und der Kampf bis zu Seite 480 hat sich leider nicht gelohnt.

FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Sophia Khan
Titel: Das Leuchten meiner Welt
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Diana Verlag (13. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453358961
ISBN-13: 978-3453358966
Originaltitel: Yasmeen
Preis: € 9,99
Genre: Liebe, Vergangenheit, Kindheit, Geheimnis
Gelesen in: 5 Tagen


COVER💜
STIL💜💜💜
CHARAKTERE💜💜
SPANNUNG💜💜
HUMOR💜 
LIEBE💜 
GESAMT💙 
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Talismann und die blauen Rätsel / Miriam Rademacher

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Heute habe ich ein Buch, welches ich mal wieder zur Rezension angefordert habe. Rätsel als Wortbestandteil eines Buches, und dann noch das Cover, das musste ich einfach lesen. Ohne zu wissen, worum es geht, habe ich das Buch angefordert. Bereut habe ich es keine Minute.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Miriam Rademacher
Titel: Talisman und die blauen Rätsel
Gebundene Ausgabe: 136 Seiten
Verlag: Fuchs, Monika (7. Dezember 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940078166
ISBN-13: 978-3940078162
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Preis: € 12,90
Genre: Panik, Kinder, Pferde
Gelesen in: 1 Tagen

DAS COVER
Wenn man weiß, dass das Cover und all die anderen Zeichnungen von einer 17 jährigen gezeichnet wurde, da kann man nur sagen super. Wie oben schon erwähnt, hat mich das Cover angezogen, weil die Figuren so liebevoll gezeichnet waren. Gefällt mir also super.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Cordula – Mädchen mit Panikattacken
Lars-Olaf – Angst vor Tieren und liebt Detektivgeschichten
Britta – Gehört der Hof
Sören – Ihr Mann
Katla – rothaarige Isländerin mit Schlafalpträumen
Talisman - Pferd

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: Emsland
Zeit: 2010er

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Cordula leidet an Panikattacken und muss deswegen auf den Jansenhof, wo sie mit Hilfe von Talisman ihre Panik in den Griff bekommen soll. Mit Lars-Olaf, Katla, Heriette und Tilly, die ebenfalls ein gewisses Problem haben, kommt sie in der Pampa an. Am Anfang ist sie wenig begeistert, aber dann freundet sie sich mit Katla an und es könnte eigentlich ganz lustig werden, wären da nicht merkwürdige Dinge. Britta möchte, dass Sören einen Ausflug mit den Kindern macht, wo es um Angst und Geld geht. Dann sind da noch die merkwürdigen Geräusche aus dem Keller. Da muss ein Geheimnis hinter stecken, welches es zu lösen gibt.

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Warum kann man nicht dick und fett 1 schreiben, wenn es sich bei einem Buch um den ersten Teil einer Reihe handelt. Ich finde es immer nervig und hatte mich schon gewundert, warum erst zum Schluss die Rätsel wirklich auftauchen. Nun gut, es ist zumindest ein guter Schluss, der nicht hätte besser gewählt werden können als Cliffhanger. Aber das ist ein Punkt, der mich bei jedem Werk nervt. Kennt ihr das, man kauft ein Buch z.B. bei Thalia, freut sich, und merkt beim Lesen, da fehlt was. Und plötzlich erkennt man, es ist der zweite oder gar vierte Teil. :/ Ich fände wirklich Zahlen bei allen Verlagen eine Bereicherung.

Aber fangen wir doch lieber von vorne an und da am Besten mit den Charakteren. Sie sind unterschiedlich im Aussehen, werden sogar vorne mit Vorlieben, Eigenschaften und einem Bild vorgestellt. Gefällt mir sehr gut und erinnert mich an die guten alten Kinderbücher aus meiner Kindheit. Im Buch entwickeln sich die Charaktere sehr gut und vor allen Dingen glaubhaft, was bei diesem Thema sehr wichtig ist.

Wo wir schon beim Thema sind und zwar geht es um Ängste und was passieren kann, wenn man sich seinen Ängsten nicht stellt. Jeder hat mal vor etwas Angst, aber es ist eben wichtig, sich der Angst zu stellen. Die Autorin geht auf verschiedene Arten von Ängsten ein. Panikattacken vor den verschiedensten Dingen. Angst vor bestimmten Dingen oder Tieren. Es ist wirklich schön. Lehrreich und in meinen Augen sehr gut umgesetzt, sodass eben auch Kinder sich mit dem Thema Angst und Panikattacken oder Depressionen auseinandersetzen.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Cordulas Sicht und der von Talisman. Warum ein Reiterhof mit nur einem Pferd betrieben wird, kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber ich war auch noch nie auf einem Mut-Mach-Ferienhof. Anmerkung des Verlags. Es ist ein Bauernhof. Da reicht ein Pferd. Bei Pferd habe ich als Reiterin ganz ehrlich Reiterhof in den Bauernhof hinein interpretiert. 

Daher richtet sich das Buch nicht, wie ich erst vermutet habe an Fans von Detektivgeschichten oder Pferdefans, sondern vor allen Dingen an Kinder, die vor etwas große Angst haben. Sei es vor der Dunkelheit, vor Spinnen, Höhen, einem anderen Kind oder ähnliches. Das Buch macht auf jeden Fall Mut und hilft in meinen Augen. Daher auch ideal für die Grundschule zum Vorlesen oder gemeinsamen Lesen in der 4 oder 5. Klasse.

FAZIT: Ich für meinen Teil bin neugierig, wie es weiter geht und welche anderen Abenteuer die Kinder bestehen müssen. Schade, dass es hier nicht ein zusammenhängendes Buch mit von mir aus 300 Seiten geworden ist, sondern eben mehrere Teile sind, aber ich möchte unbedingt bei der Suche nach dem Geld dabei sein. Außerdem möchte ich auch wissen, wie es mit den Ängsten weitergeht. 

COVER💜💜💜💜💜
STIL💜💜💜💜
CHARAKTERE💜💜💜💜
SPANNUNG💜💜💜💜
HUMOR💜💜💜💜 
LIEBENicht relevant
GESAMT💙💙💙💙 
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La Dorfe Vita / Gesa Dreckmann

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Dorf, Stadt oder Großstadt? Ich bin ganz ehrlich der Stadtmensch, hätte aber auch nichts dagegen auf ein Dörfle zu ziehen, weil es einfach ruhiger, sich jeder kennt und es einfach freundlicher ist, sofern man nicht im Streit ist. Warum meine Mutter sich jedoch dieses Buch geholt hat, habe ich beim Stöbern nicht verstanden. Es ist so gar nicht ihr Beuteschema, denn sie mag keine humorvollen Bücher und schon gar nicht in diese Richtung. Wobei sie natürlich immer auf dem Land leben wollte. Nun gut, ich habe es mir beim Sport genehmigt und entführe euch jetzt einfach mal nach Hamfelde.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Gesa Dreckmann
Titel: La Dorfe Vita
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (10. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 340460864X
ISBN-13: 978-3404608645
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Preis: € 9,99
Genre: Humor
Gelesen in: 3 Tagen

DAS COVER
Sexy Dorf-Schönheit mit einer Mistgabel und einem Huhn als Cover ist definitiv passend für ein solches Werk.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Gesa Dreckmann – exotische Dorfschönheit

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: Hamfelde
Zeit: 2010er
Perspektive: Ich-Perspektive von Gesa
Alter der Figuren: bunt gemischt in den 30ern.

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Gesa Dreckmann wuchs in den unendlichen Weiten Norddeutschlands auf, wo jenseits der großstädtischen Enge alle möglichen Spleens munter sprießen können. Darum ist es in ihrem Dorf auch nicht ungewöhnlich, dass Dietrich für seine "Zyklopenshow“ ein Auge rausholt, die örtlichen Brandhüter beim "Feuerwehrgate“ zündeln oder ein Schwein auf dem Beifahrersitz durch die Gegend kutschiert wird.
Witzig und liebevoll erzählt Gesa Dreckmann vom Landleben zwischen schweigsamen Bauern, schwarz gebranntem Schnaps und überraschend toleranten Dorfbewohnern und kommt zu dem Schluss: Ich bin und bleibe eine Dorfperle! (Quelle: Klappentext)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Ich war jung und brauchte das Jeld“ so steht es hinten auf dem Buch und ganz ehrlich, das Gefühl habe ich beim Lesen auch. Hätte meine Mutter das Buch nicht gekauft und mir geschenkt, ich hätte es nie entdeckt und auch nie gelesen. Nach drei Tagen habe ich es aus der Hand gelegt und mich gefragt, ob ich hätte weinen oder lachen sollen.

Gesa „Nicht DrÄÄÄckmann sondern DrEEEKmann“ wie sie so schön im Buche aufklärt hat eigentlich einen sehr leichten, lockeren und klaren Stil, wo durchaus zu erkennen ist, dass sie als Comedienne auf der Bühne steht. Das merkt man auch, wenn man noch nie etwas von Gesa und ihrem Programm gesehen und gehört hat. Fehlen nur noch Lacher an manchen Absätzen oder wenn man umblättert, und man könnte denken, es würde direkt auf einer Bühne vorgetragen. Frech, spritzig, mit einer Prise außergewöhnlichen Humor, bei dem der Funke aber überspringen muss.

Lachen musste ich jedenfalls nicht und ehrlich gesagt empfand ich es manchmal, an gewissen Stellen einfach nur langweilig und zu gewollt. Mag vielleicht daran liegen, das ich kein Fan von DrEEEkmann oder Comidians im Allgemeinen bin. Manchmal fehlte mir bei den Schilderungen eben der kleine Ernst. So hatte ich stets das Gefühl, sie ist jung und will eben noch alles an „Jeld“ mitnehmen, was sie bekommt.

Das Buch lässt sich leicht lesen und ist unterhaltsam, keine Frage, sonst hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen. Trotzdem fand ich es unnötig, das zu lesen. Ich selbst komm aus einer kleinen Stadt, die sogar nur ich schätze 15 Minuten mit dem Auto von besagten Hamfelde entfernt liegt. Ich war auf genug Dorffesten und war auch schon 1-2 in Hamfelde über meine große Schwester. Für mich ist es eigentlich so, dass sie versucht mit alltäglichen Geschichte, die sie etwas übertreibt, untermalt mit bestimmten Betonungen noch einmal faszinierender wirken lässt, zu punkten. Okay, sie hat eben noch den Bonus einer exotischen Schönheit auf dem Lande. Für mich eben kein Buch, das ich unbedingt empfehlen muss.

FAZIT: Nette Idee, locker umgesetzt und sicherlich nicht verkehrt, wenn man diese Art von Lektüre zum einen mag, und zum anderen nicht viel nachdenken möchte. Sport geht damit super rum, aber abgesehen davon, dass sie eine „Nachbarin“ ist, wird das Buch bei mir schnell in Vergessenheit geraten. 


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Calender Girl Verführt - Audrey Carlan

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Für eine Lese-Challenge brauchte ich ein pinkes Cover und dafür habe ich dieses Buch ausgewählt. Eigentlich muss ich ehrlich sagen, dass ich nur zufällig an dieses begehrte Buch gekommen bin. Gesehen habe ich es auf vielen Blogs, aber auch in Buchhandlungen. Trotzdem ist es nichts, was ich lesen muss, auch wenn mich das Cover anspricht. Doch dann öffne ich meine Tüte, die ich von meiner Mutter zu Weihnachten bekommen habe und darin das Buch. So gar nicht ihre Genre, aber vielleicht dachte sie an Pretty Women beim Kauf. Keine Ahnung, aber nun hab ich es auch gelesen.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Audrey Carlan
Titel: Calendar Girl - Verführt: Januar/Februar/März
Broschiert: 368 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 2.Auflage 2016 (27. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548288847
ISBN-13: 978-3548288840
Preis: € 12,99
Genre: Liebe, Erotik, Familie, Geld, Escort
Gelesen in: 2 Tagen

DAS COVER
Ich liebe pink, ich liebe Blumen und somit mag ich auch das Cover. Es sticht ins Auge, die Serie ist harmonisch weitergeführt und auch wenn es kein richtiges Wow-Erlebnis hervorruft, gefällt mir das Cover gut.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Mia – Fährt Motorrad, hat kein Glück mit Männern und muss dringend 1 Millionen Dollar verdienen.
Ms. Milian – Mias Tante, Botox-süchtig, hat einen Escort-Service
Wes – Mias erster Kunde, Drehbuchautor
Alec – Zweiter Kunde. Franzose und Künstler
Tony – Boxer, Restaurant-Ketten-Besitzer

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: USA
Zeit: 2010er

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Mia Saunders muss innerhalb eines Jahres eine Million Dollar auftreiben, sonst sieht es schlecht aus für ihren Vater. Dieser ist einem Kredithai in die Falle gegangen und liegt im Krankenhaus, weil er seine Schulden nicht begleichen konnte. Mia sieht nur eine Lösung: Sie verdingt sich als exklusives Escort-Girl. Wenn sie sich monatsweise buchen lässt, bekommt sie jeweils 100.000 Dollar dafür. Sex ist ausdrücklich nicht inbegriffen, höchstens auf freiwilliger Basis. Mia nimmt den Job an, mit zwei festen Vorsätzen: Sie wird nicht mit den Kunden ins Bett gehen. Und sie wird sich nicht verlieben. Doch schon bei ihrem ersten Kunden, dem unglaublich heißen Wes Channing, vergisst Mia ihren ersten Vorsatz. Auch ihr Auftraggeber im Februar, der Künstler Alec Dubois, ist eine Sünde wert. Als Mia dann im März dem attraktiven Boxer Tony Fasano gegenübersteht, spürt sie, dass sie ihr Herz längst verloren hat … (Quelle: Klappentext)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Absoluter Schund, aufgesprungen, enttäuschend. Ich weiß nicht, wie ich das Buch knapp und kurz beschreiben soll. Auf jeden Fall trifft Enttäuschung meine Empfindungen schon recht gut, denn enttäuscht bin ich von dem Buch.

Mia Saunders ist eine Figur, die eigentlich recht sympathisch ist. Sie möchte ihrer Schwester und ihrem Vater helfen und nimmt dafür einen Job an, den wahrscheinlich nicht viele ausüben würden. Wobei ich schon sagen muss, bei dem Umsatz für ein Jahr.. Das ist schon verlockend. Mia sieht gut aus, ist eine atemberaubende Frau mit nicht ganz perfekter Figur, was sie noch sympathischer erscheinen lässt. So ist zumindest der Eindruck nach wenigen Seiten.

Danach fällt der Stil ins Auge. Sehr trivial von der Wortwahl her und nicht das was, ich als Genuss bezeichnen würde. Eine andere Leserin hat zwei treffende Beispiele herausgesucht, die auch mir aufgefallen sind. Zum Beispiel „Groß, mit mehr Muskeln als Hirn und einem Schwanz von der Größe einer Erdnuss.“ So werden aber viele erotische Szenen auch beschrieben. Also wenig prickelnd oder ähnliches. Etwas derber im Ausdruck, das war es dann aber auch schon. Ich bin kein Fan von Erotik-Werken, aber das was sie abliefert, hat für mich nichts mit Sinnlichkeit, prickeln oder verführen zu tun. Es ist irgendwie plump. Auch der Rest ist kein literarischer Genuss. „Sie trug eine weiße Bluse, die so weich wie Seide war, was vermutlich daran lag, dass es Seide war.“ Okay, ich habe nichts gegen solche Werke, und wäre es inhaltlich nun gut gewesen, hätte ich mich mit dem Stil wohl auch anfreunden können.

Mia ist nun schon eine heiße Braut, die sofort gebucht wird, weil sie einfach scharf ist. Ihr erster Kunde ist Wes, ein Drehbuchautor, in dem sie sich schon vom ersten Augenblick an verliebt. Er macht sofort klar, dass er sie gerne in seinem Bett haben würde, und sie lässt sich im Grunde nicht wirklich bitten. Die Sex Szenen waren wie gesagt nicht vergleichbar mit anderen Werken dieses Genres und eher derb. Irgendwann war ich schon so genervt davon, dass ich diese nach Alec einfach nur übersprungen habe.

Mit ihrer Art und Schlagfertigkeit kann man nachvollziehen, dass die beiden sich zu einander hingezogen fühlen. Doch irgendwann ist eben dieser Monat vorbei, sie kann und will nicht da bleiben und sein Geld annehmen, sondern die Schulden ihres Vaters alleine abarbeiten. Auch das konnte ich noch nachvollziehen.

Ihr nächster Kunde ist Alec und danach Tony. Beide sind vom Typ her sehr unterschiedlich, aber total heiße Typen, die einfach nur gut aussehen und wo Mia schon anfängt zu sabbern, wenn sie nur ein Bild sieht. Live kann sie sich natürlich kaum zurück halten. Spätestens da ist sie mir nicht mehr sympathisch. Jeder Mensch hat einen bestimmten Typ, den er bevorzugt. Sei es blaue Augen, eine bestimmte Haarfarbe oder ähnliches. Charakter hin oder her, der muss klar auch stimmen, aber die Optik muss auch gefallen. Hier werden jedoch drei verschiedene Männer präsentiert, um ja auch jeden Lesergeschmack abzudecken und bei jedem wird Mia sofort feucht und willig. Sorry, aber das ist einfach nur übertrieben und nervig. Es ist kein Kunde dabei, wo sie mal sagt, ich möchte keinen Sex oder der sie nicht auf Händen trägt. Ich mag so eine heile Welt Umsetzung nicht. Hinzu kommt, dass sie erst mit keinem Kunden Sex möchte, dann mit jeden ins Bett geht, von dem zusätzlichen Geld weiß und sich dann beschwert, wenn es gezahlt wird.

FAZIT: Nö, mich hat das Buch nicht umgehauen. Klar, wollte ich wissen, ob sie am Ende mit Wes eine Chance hat, aber wenn man das erste Buch gelesen hat, dann braucht man im Grunde nur die Klappentexte von zwei, drei und vier und weiß, wie es enden wird.


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Der Kinderdieb / Brom

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Es ist schon verdammt schwer ein Buch zu finden, das man lesen möchte, wenn im Regal und verschiedenen Kisten rund 1000 Schätze darauf warten gelesen zu werden. In meinem Regal stehen nun rund 40 Bücher, die ich einfach blindlings aus sortiert habe und die ich als nächstes lese, damit die Auswahl einfach kleiner ist. Darunter ein Buch, welches ich mir vor vielen Jahren bei einem Gewinnspiel ausgesucht habe, weil ich Peter Pan liebe und nur positives bei anderen Bloggern gelesen habe. Nachdem ich es immer vor mir hergeschoben habe, weil ich dachte eine echte Perle im Regal zu haben, kam dies nun als erstes in mein Leseregal. Ein Lesevergnügen ist es geworden, aber anders als erwartet. Doch beurteilt selbst.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Brom
Titel: Der Kinderdieb
Originaltitel: The Child Thief
Erschienen: 15. Februar 2010
Verlag: PAN
ISBN-10: 3426283298
ISBN-13: 978-3426283295
Seitenanzahl: 664
Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 4 cm
Preis: € 3
Genre: Horror, Märchen, Fantasy
Gelesen in: 3 Tagen

DAS COVER
Das Cover stellt den echten, wahren Peter Pan, so wie er in diesem Buch zu finden ist, dar. Gruselig und macht neugierig auf das Buch. Gefällt mir sehr gut.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Peter – Halbelf
Nick – Wagemutig, stark, klug, liebt Skateboards

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: Avalon, Brooklyn
Zeit: 2000er
Perspektive: Allwissend
Alter der Figuren: bis 18 :)

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Peter ist kein gewöhnliches Baby, sondern hat einen Elf als Vater, weswegen er vom Rest der Familie, die ihn für einen Teufel hält, im Wald ausgesetzt wird. Der Moosmann Goll nimmt sch seiner an und versucht Peter mit seinen Hilfestellungen am Leben zu halten. So muss Peter sich sein Essen stets selbst suchen, sonst geht er mit leere Magen ins Bett. Irgendwann reicht es Peter jedoch nicht mehr, nur Gesellschaft von Goll zu haben, er möchte mit gleichaltrigen Kindern spielen, was eine Flucht und die Ermordung von Goll zur Folge hat. Peter erkennt nicht nur, das er wirklich anders ist, sondern auch, dass es eine Regel gibt, die besagt, nur die stärksten Überleben und „fressen oder gefressen werden“. In seiner Trauer und Wut wird er von drei Elfen nach Avalon entführt, wo er sich gegen die Moorhexe Ginny behauptet. So lernt er etwas später die Dame von Avalon und ihre Aufgabe das Land mit Nebel vor Eindringlingen zu schützen. Doch leider ist das Land stark bedroht und Peter muss handeln, wenn er es beschützen will. Er entführt Menschenkinder mit deren Einverständnis , um sie für sein Kinderheer zu sammeln. Da wäre zum Beispiel Nick, der sich mit einem Drogendealer anlegt, oder Nathan, der den Tod seines Bruders rächen will. Immer wenn Kinder in die Enge geraten und keine Hilfe von Erwachsenen haben, schnappt Peter zu. Er hilft ihnen, bietet seine Freundschaft an, und wenn sie ihm vertrauen, nimmt er sie, sofern sie zustimmen mit nach Avalon. Doch der Weg ist nicht ungefährlich und nur die stärksten und besten Kinder kommen überhaupt nach Avalon. Schnell wird den Kindern klar, das auch Peter sie nur ausnutzt um zu gewinnen, und die Alternative nur der Tod ist. Wie das Buch ausgeht? Lest selbst.

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Mit Peter Pan und seiner Geschichte verbinde ich grundsätzlich irgendwie Kindheit. Ich hatte eine schöne Buch-Umsetzung des Abenteuers, kannte die verschiedenen filmtechnischen Umsetzungen und mag die Geschichte noch heute. Wie es aber bei Märchen oder solchen Kindergeschichten der Fall ist, gibt es im Grunde auch immer eine düstere Seite. Nehmen wir zum Beispiel „Rotkäppchen“. Jedes Kind kennt das Märchen, aber jeder überliest das Fressen der Oma. Warum also nicht auch bei Peter Pan. Es muss schließlich nicht immer alles rosarot sein.

Erzählt wird die Geschichte aus Sichtweise eines allwissenden Erzählers mit dem Fokus auf Peter. Gedanken werden deutlich mit kursiver Schrift hervorgehoben. Auch die anderen Kinder, besonders Nick kommen immer wieder in den Fokus, sodass ein rundes und harmonisches Erzählbild entsteht.

Gerade am Anfang muss man sich erst einmal in die Geschichte einfinden, denn der Autor begleitet Peter beim Fangen verschiedener Kinder und unterbricht es gerne immer wieder mit Rückblenden zu Peters Werdegang. Ich persönlich hätte eine zusammenhängende Rückblende für einfacherer und einprägender empfunden, als die ständigen Wechsel der Perspektive. So ist es am Anfang etwas schwerer zu erkennen, welche Figuren und Informationen relevant sind.

Hinzu kommt die Tatsache, dass man sich mit Peter erst einmal selbst anfreunden muss, denn im Kopf ist gerade bei uns Erwachsenen noch das Bild vom grünen Peter mit seinem Schatten, den Wendy ihm annäht. Peter selbst ist so düster, hinterhältig, mörderisch und egoistisch, dass es ein Kontrast wie schwarz und weiß ergibt, auf den man sich eben erst einmal einlassen muss. Verstärkt wird das ganze durch die recht harte Sprache, die oft vulgär und nichts für empfindsame Menschen ist. Viele Szenen sind unglaublich hart, brutal und blutig.

Auch sonst ist das Buch sehr düster und erinnert eher an Dark-Fantasy. Das ist nicht schlecht, aber definitiv anders als erwartet. Gerade zum Schluss hin wir die Geschichte noch eine Spur härter und lässt erahnen, dass es kein Märchen Happy End geben wird.

FAZIT: Das Buch ist anders als erwartet und mit Sicherheit eine interessante Umsetzung, die aber nicht jeden Überzeugen könnte. Mir war Peter am Ende einfach zu böse, zu düster, sodass ich dem Buch nur vier Sterne geben kann. 

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Über uns der Himmel, unter uns das Meer / Jojo Moyes

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Heute habe ich mal wieder eine Rezension zu einem Buch, das ich von meiner Mama geschenkt bekommen habe. Wir haben einen recht ähnlichen Buchgeschmack und freue mich daher immer, wenn ich Werke von ihr geschenkt bekomme. Dieses Buch habe ich mit gemischten Gefühlen ins Regal gestellt, denn ich war im Gegensatz zu anderen Leseratten von der Autorin bis dato nicht sonderlich angetan. Leider war ich krank und mein Sohn sollte mir neuen Lesestoff bringen und er griff dieses Buch.


DAS COVER
Das Cover passt zu den Werken der Autorin und macht es unverkennbar zu ihrem. Eine Frau steht an einer Reling, schaut aufs offene Meer und über ihre die Sterne. Ich mag es. Zwar nicht mein absolutes Highlight, aber doch ganz schön.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Margaret – Farmerstochter, verliebt, hochschwanger, herzensgut
Jean – wild, junge 16 Jahre, kann Gefahren noch nicht einschätzen
Frances – wortkarge Krankenschwester mit gutem Herz
Avice – Reiche Tochter, wohl erzogen
Nicol – Soldat auf der Victoria, der auf die Mädchen aufpasst

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: Victoria Schiff / Australien
Zeit: 1940er

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Australien 1946: 600 Frauen machen sich auf die Reise ins Ungewisse. Sie haben Soldaten geheiratet, und sind nun auf den Weg zu ihren Ehemännern in England. Einige haben nur Stunden oder Tage mit ihren Männern verbracht und niemand weiß genau, was sie drüben erwartet. Margaret ist hochschwanger, hat ihren Joe durch ihre Brüder kennengelernt. Sie geht von der Farm ihres Vaters in ein unbekanntes Leben. Sie freut sich, hat aber auch wahnsinnige Angst, als Mutter und Ehefrau zu versagen, ist sie doch nur mit Jungs aufgewachsen. Avice hingegen ist eine wohlerzogene Tochter aus reichem Hause und hat sich den Platz auf dem Schiff erkauft. Ihren Ian hat sie sozusagen nötigen müssen, damit er sie heiratet. Sie fühlt sich sichtlich unwohl mit den anderen Mädchen auf den Zimmer. Besonders Jean, die sie schon in Australien kennengelernt hat, kann sie nicht ausstehen. Sie ist ungehobelt, jung, wild und plappert den ganzen Tag. Frances ist ruhig, verschlossen und als Krankenschwester angesehen. Doch die Dinge liegen bei fast allen Frauen anders, als die Oberfläche vermuten lässt. Frances hat zwei Geheimnisse, die während der Fahrt mehr oder weniger freiwillig ans Tageslicht kommen. Avice muss erkennen, dass Geld nicht alles ist und Jean wird lernen, dass man auch mit 16 schon etwas reifer sein muss, als man oft möchte. Die sechs Wochen auf den Schiff ändern für die Frauen vieles, und das nicht immer zum Guten.

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Vorab möchte ich sagen, dass ich wirklich kein Fan der Autorin war und es gibt auch eine Menge, das mich hier gestört hat, aber ich habe am Ende Pipi in den Augen gehabt und alleine diese Tatsache macht das Buch für mich zu einem Highlight, weswegen ich automatisch fünf Sterne gebe.

Nun aber zu dem, was das Buch im Allgemeinen ausmacht. Die Autorin ist bekannt für ihre emotionalen Werke und das trifft es hier nur bedingt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es weniger emotional fand, als ich erwartet habe. Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Schicksale. Ihre Gefühle sind greifbar, aber durch die verschiedenen Schicksale eben nicht ganz so intensiv, wie bei einem Buch, das auf eine Figur fixiert ist.

Deutlich merkt man beim Lesen, dass sich die Autorin sehr für das Schicksal ihrer Großmutter und der anderen 600 Damen an Bord der Victoria interessiert hat. Sie hat ausführlich recherchiert und lässt uns an kleinen Ausschnitten mit jedem Kapitel teilhaben. Sie sind interessant, aber nicht so wichtig wie das Buch, sodass ich mich oft ertappt habe, dass ich am Seitenende ankam und oben noch gar nicht gelesen hatte.

Vielleicht gelingt es ihr deswegen so gut, das Leben auf dem Flugzeugträger so überzeugend zu präsentieren. Die Enge, Hitze, Wasserknappheit, das Feuer, die verschiedenen Charaktere, die teilweise notgeilen Männer. Es macht einfach Spaß den Schicksalen zu folgen.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die Einleitung in der Gegenwart spielt und man versucht zu erfahren, wer denn nun die Großmutter war.

Was mich jedoch störte war der Stil. Er wirkte streckenweise so belanglos, so einfach, so laienhaft. Es fließen Details ein, die mich teilweise an Sätze erinnern, die ich bei meinen ersten Versuchen auch genutzt habe, die aber nach einigen Tagen eher doof klangen. Mir fehlte ganz ehrlich die Wortmagie, hat mir aber gezeigt, dass auch einfache Texte das Herz berühren können. Es kommt eben auf den Stil und den Inhalt drauf an.

FAZIT: Ihr seht, es sind nur Kleinigkeiten, die mich gestört haben. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und war am Ende mit Pipi in den Augen echt traurig, dass es schon zu Ende war. Vielleicht nicht so emotional wie ihr Debüt, aber dafür hat es mich überzeugen können.

FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Jojo Moyes
Titel: Über uns der Himmel, unter uns das Meer
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 11 (26. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499267330
ISBN-13: 978-3499267338
Originaltitel: The Ship of Brides
Preis: € 14,99
Genre: Kriegsbräute, Liebe, Marine, Krieg
Gelesen in: 3 Tagen

COVER💜💜💜💜
STIL💜💜💜💜💜
CHARAKTERE💜💜💜💜💜
SPANNUNG💜💜💜
HUMOR💜💜💜 
LIEBE💜💜💜💜 
GESAMT💙💙💙💙💙
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2 Kommentare:

Das gefallene Imperium 3 - Teuflisches Vermächtnis / Stefan Burban

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Hui, lange hab ich euch nichts mehr von diesem Autoren vorstellen können, da ich ja selbst nicht so der große Sci-Fan bin, guck ich nämlich auch weniger nach, ob es neue Werke gibt. Zumal die letzten Bücher aus seiner Feder etwas mehr Pepp hätten vertragen können, wenn ich mich recht entsinne. Vor einigen Tagen erreichten mich jedoch seine beiden neusten Werke dieser Reihe und ich hab mich natürlich ans Lesen gemacht.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Stefan Burban
Titel:Das gefallene Imperium 3: Teuflisches Vermächtnis
Taschenbuch: 340 Seiten
Verlag: Atlantis Verlag (2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864023130
Preis: € 13,90
Genre: SciFi
Gelesen in: 10 Tagen

DAS COVER
Das Cover finde ich diesmal sehr gelungen, aber es erinnert mich irgendwie an das Spiel Destiny. Bitte nicht böse auffassen. Der Mond im Hintergrund gefällt mir ganz klar am Besten.

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Der Kaiser der Terranisch-Imperialen Liga lebt. Diese Nachricht schlägt ein wie eine Bombe unter der kleinen Gruppe Freiheitskämpfer um den Legionsgeneral Carlo Rix. Für diesen steht außer Frage, was zu tun ist. Der Kaiser muss befreit werden. Eine Mission in das vom Feind besetzte Solsystem scheint der einzige Weg. Zu diesem Zweck sucht er an ungewöhnlichen Orten nach neuen Verbündeten.

Doch kann der General seinen Verbündeten vertrauen? Oder kochen einige von ihnen vielleicht ihr eigenes Süppchen? Und warum ist den Drizil gerade der Mars so ungemein wichtig? Am Zielort angekommen, findet man mehr als erwartet. Denn das Solsystem birgt düstere Geheimnisse, die die Menschen auf eine harte Probe stellen …

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Hätte ich wieder so lange warten müssen, ich wäre wahrscheinlich wieder etwas hinterher mit meinen Kenntnissen, sodass ich echt froh war, dass ich Band 2 und 3 zusammen als Rezensions-Exemplar bekommen habe. Dementsprechend frisch war noch meine Erinnerung.

Dadurch hatte ich am Anfang weniger Schwierigkeiten mit den vielen fremden Namen, die für jemanden mit einem miesen Namensgedächtnis eigentlich echt Horror sind. So eine kleine Auffrischung, was bisher passierte, und ein kleines Namenslexikon am Ende hätten vieles am Anfang erleichtert. Gerade wenn man nicht sofort im Anschluss die Fortsetzung lesen kann.

Die Stärken des Autors kommen auch hier wieder zum Vorschein. Er lässt Schlachte, Kämpfe und ähnliches in so schillernden Farben erscheinen, dass es unmöglich ist kein Kopfkino zu haben, das vergleichbar mit Schlachten im TV ist. Hat man gerade erst einen Band abgeschlossen und liest sofort die Fortsetzung, dann gibt es Momente, wo man das Gefühl hat, eine Schlacht weniger wäre nicht schlecht, aber das ist sehr subjektiv und für viele Fans dürften es sicherlich gerne mehr sein.

Auch hier fallen wieder Logikschwächen auf, die absolut trivial sind, und bei einigen die Frage aufkommt, ob man einfach was falsch im Kopf behalten hat. Ich möchte hier auch diesmal nicht näher darauf eingehen, um niemanden zu beeinflussen, weil ich eben ganz ehrlich oft pausiert habe, und mir daher nie wirklich sicher sein kann. Wenn ein Baby schreit, dann muss das Buch eben da warten, wo man aufgehört hat. Klingt nun etwas unprofessionell, aber ich bevorzuge sonst ehrlich gesagt andere Lektüre und gerade bei einem Genre, wo man nur diesen einen Autoren wirklich regelmäßig liest, weil man sonst keinen Zugang findet, dann ist es eben noch eine Spur schwerer. Fans mögen mir hier verzeihen. Auch manche Zahlen erscheinen mir recht unlogisch, aber ich bin da auch kein Experte.

Diesmal muss ich aber auch sagen, dass mir manche Auflösungen und Erklärungsversuche, die relevant für die Geschichte sind, sehr laienhaft vermittelt wurden. Damit meine ich, dass sie mir eher sehr künstlich und schwach präsentiert wurden, so als könnte der Autor selbst keine perfekten Gründe finden, die sofort auf den Punkt kommen.

FAZIT: Große Schlachten, wieder ein paar Logikschwächen und nicht so brillante Erklärungsversuche, aber im Großen und Ganzen ein gelungener Burban, der beim nächsten Band auf eine kleine Steigerung hoffen lässt, denn diesmal ist es nur noch knapp vier Sterne geworden.


COVER💜💜💜💜💜
STIL💜💜💜
CHARAKTERE💜💜💜💜
SPANNUNG💜💜💜💜
HUMOR💜💜💜 
ACTION💜💜💜💜 
GESAMT💙💙💙💙
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Das gefallene Imperium 2 - Die Schlacht um Vector Prime / Stefan Burban

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Hui, lange hab ich euch nichts mehr von diesem Autoren vorstellen können, da ich ja selbst nicht so der große Sci-Fan bin, guck ich nämlich auch weniger nach, ob es neue Werke gibt. Zumal die letzten Bücher aus seiner Feder etwas mehr Pepp hätten vertragen können, wenn ich mich recht entsinne. Vor einigen Tagen erreichten mich jedoch seine beiden neusten Werke dieser Reihe und ich hab mich natürlich ans Lesen gemacht.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Stefan Burban
Titel: Das gefallene Imperium 2: Die Schlacht um Vector Prime
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Atlantis Verlag (30. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864022347
ISBN-13: 978-3864022340
Preis: € 13,90
Genre: SciFi
Gelesen in: 10 Tagen

DAS COVER
Das Cover finde ich schön. Es sind verschiedene Charaktere abgebildet, im Hintergrund ein großer Bildschirm, der ein Raumschiff vermuten lässt. Es passt zum Buch und zur Reihe.

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Nach der verheerenden Drizil-Invasion auf Perseus, sind die 18. Legion und ihre Verbündeten noch dabei, ihre Toten zu zählen und ihre Heimatwelt wieder aufzubauen. Doch unvermittelt erreicht sie ein Hilferuf von der belagerten Koloniewelt Vector Prime. Die dort stationierten imperialen Truppen leisten den Invasoren immer noch erbitterten Widerstand. Sie verlieren jedoch fast täglich an Boden gegen einen zahlenmäßig überlegenen Feind, der keine Skrupel hat, die Menschen notfalls auszumerzen.

Die 18. Legion beantwortet den Ruf und entschließt sich, in den Kampf einzugreifen. Doch als die Entsatztruppen auf Vector Prime eintreffen, erwartet sie dort die Hölle …

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Hmm, ich muss zugeben, dass ich mir den Einstieg in das Buch leichter vorgestellt habe. Das liegt daran, dass beim Ruul-Konflikt einfach öfters Geschichten erschienen sind, sodass der vorherige Band präsent war. Fast 3 Jahre ist mein letzter Band dieser Reihe her, und trotz meiner Rezension, die gewisse Aspekte wieder wachgerufen hat, war es für mich schwer mich an das Buch zu erinnern. Eine bessere Auffrischung, sei es durch Erinnerungen, oder einem extra Teil, was bisher geschah, hätte mich sehr gefreut.

Wie gewohnt setzt Burban auf Action, viele Details und eine gewisse Spannung bei zahlreichen Kämpfen, die durchaus Spaß machen. Gerade seine Details bei Kämpfen sind einfach grandios, und hier liegt ganz klar die Stärke des Autors. Hier entsteht wie gewohnt ein charmantes Kopfkino.

Durch neue Waffen, Techniken und andere Aspekte, versucht der Autor eine Weiterentwicklung zu erzeugen, die ihm durchaus gelingt. Er tritt nicht auf der Stelle, ruht sich nicht aus und macht sich Gedanken, das ist leider nicht bei allen Autoren, die so viele Werke veröffentlichen der Fall. Trotzdem sollte er in meinen Augen lieber mehr Wert auf die kleineren Details legen, denn manche Phasen sind doch auffällig, weil sie den einen oder anderen logischen Fehler beinhalten. Gerade wenn man selbst zur Zeit wenig Schlaf hat, und dann über diese Stellen stolpert, sich nicht sicher ist, ob man vielleicht doch was überlesen hat oder ein eigener Gedankenfehler vorliegt, ist das schon doof. Liebe Burban Fans, nehmt es mir hier nicht übel. Vielleicht sind es weniger logische Löcher, aber sie fallen mir beim Lesen auf und haben mich an einigen Stellen zum Stocken gebracht.

Auch muss ich zugeben, dass es diesmal für meinen Geschmack zum Ende hin einfach zu fix ging. Es entstand der Eindruck, es müsse auf einmal noch vieles erwähnt werden, um einen Abschluss zu finden.

FAZIT: Spannend, eigentlich eine gelungene Fortsetzung, die mit einigen kleineren Schwächen daherkommt, die aber das Lesevergnügen eines Nicht-Sci-Fi-Fans nicht vollends trüben können

COVER💜💜💜💜💜
STIL💜💜💜💜
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SPANNUNG💜💜💜💜
HUMOR💜💜💜
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GESAMT💙💙💙💙
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