Sons of Anarchy: Bratva / Christopher Golden

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches ich sogar mal selbst gekauft habe, allerdings als Geschenk für meinen Mann. Er liebt die Serie Sons of Anarchy total und da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich ihm das Buch zur Serie auch schenken würde. Jetzt wo ich krank war, habe ich es auch mal gelesen.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Christopher Golden
Titel: Sons of Anarchy: Bratva
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Panini; Auflage: 1 (17. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833231661
ISBN-13: 978-3833231667
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Sons of Anarchy: Bratva
Preis: € 12,99
Genre: Biker, Action
Gelesen in: 4 Tagen

DAS COVER
Jax auf seiner Maschine. Gefällt mir gut. Hätte man nicht besser auswählen können.

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Jax Teller, Vizepräsident der Sons of Anarchy, hat alle Hände voll zu tun. Die im Stockton Staatsgefängnis inhaftierten Mitglieder des Biker-Clubs sind wieder auf freiem Fuß und das Galindo Drogenkartell hält die Sons mächtig auf Trab. Nun erfährt Jax, dass seine irische Halbschwester Trinity in Schwierigkeiten steckt. Offenbar hat sie sich mit der russischen Mafia eingelassen und ist nun spurlos verschwunden. Zusammen mit seinen Freunden Chibs und Opie begibt sich Teller zu Trinitys letztem bekannten Aufenthaltsort in Nevada. Die Sons ahnen noch nicht, dass sie auf direktem Wege in die Hölle sind … (Quelle: Klappentext)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Beim Kauf hatte ich mich gewundert, dass es nur ein Werk gibt. Hey, die Serie ist mega beliebt, warum also nur ein Buch. Als mein Mann es angefangen hat, sogar noch am Abend seines Geburtstags, weil er so ein riesiger Fan ist, konnte ich nicht verstehen, dass er es nach 30 Seiten abgebrochen hatte. Erst rund 6 Monate später konnte er sich durchringen es zu Ende zu lesen. Jetzt, wo ich es gelesen habe, kann ich beide Fragen für mich persönlich beantworten.

Auch ich habe alle Folgen der Serie geschaut. Habe mit Jax gelitten, mich gefreut, dass wir unseren Sohn schon vor der Serie Jack bzw. Jax als Spitznamen genannt hatten, und hatte mitgefiebert, wenn es brenzlig wurde.

Das Buch beginnt an einem Gewässer, wo Jax und Opi angeln. Habe ich die Jungs schon mal angeln gesehen. Es klang irgendwie falsch, aber das konnte mein Mann sich noch gut vorstellen. Mit dem vielen Bier konnte ich es auch noch halbwegs akzeptieren. Und auch sonst ist das Buch inhaltlich okay. Man kann es hinnehmen, man kann es lesen. Es hat etwas Action, etwas Spannung und das war es dann auch schon. Mit der Serie selbst hat das Buch nur die Namen, Orte und einige Eigenschaften gemeinsam. Damit möchte ich sagen, dass es kein Buch zur Serie ist, nichts zwischenzeitliches erklärt sondern eben eine eigenständige Episode ist. Und das ist okay, eigentlich gut, aber Christopher Golden hat es in meinen Augen verkackt.

Er hat viele Werke geschrieben. Ich kenne einige Buffy Umsetzungen und fand diese doof, weil ich aber auch kein Buffy Fan war. Doch da hatte er noch halbwegs Talent. Nein, also im Ernst, 20 Seiten und ich war mit dem Stil durch. Lange, verschachtelte Sätze, die so unnötig verbunden sind, dass man nur den Kopf schütteln kann. Punkte werden nur gesetzt, wenn es absolut nötig ist. Hinzu kommt, dass der Autor versucht sein Biker Jargon einfließen zu lassen, das er sich wohl durch die Serie oder im Internet ergoogled hat. Sorry, aber es klingt einfach nur billig. In der Serie passt es, aber hier wirkt es irgendwie künstlich.

FAZIT: Sorry, aber wäre ich nicht krank gewesen und zu faul mir eine andere Lektüre zu holen, ich hätte es nicht zu Ende gelesen.


COVER💜💜💜💜💜
STIL💜💜
CHARAKTERE💜💜💜💜
SPANNUNG💜💜
HUMOR💜💜 
LIEBE💜💜 
GESAMT💙💙 

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