Mädchen mit Geheimnissen / Simmone Howell

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Heute habe ich mal wieder ein Jugendbuch für euch. Auf Facebook wurden Leseratten gesucht, die Lust hätten, das Buch zum Erscheinungstermin zu rezensieren. Bis dahin ist mein Bauchzwerg auf der Welt und ich habe mich spontan beworben, weil ich den Klappentext recht ansprechend fand. Nachdem ich jedoch mit dem Lesen angefangen habe, war ich dann doch etwas enttäuscht. Warum, verrate ich euch gerne.

Ein schnell vergessenes Buch - 3 Sterne

FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Simmone Howell
Titel: Mädchen mit Geheimnissen
Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Carlsen (29. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551583390
ISBN-13: 978-3551583390
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Girl Defective
Preis: € 17,99
Genre: Jugendbuch
Gelesen in: 4 Tagen

DAS COVER
Das Cover ist okay. Im Laden hätte ich mich nicht unbedingt umgedreht. Es ist zwar Lila und leicht türkis, was ich mag, aber das Türschild wirkt eben passend, aber langweilig.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Sky – Tochter, die Musik liebt und Erwachsen werden will
Nancy – Wild, unberechenbar, Freundin von Sky
Luke – Plattenverkäufer im Laden ihres Dads

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: Australien
Zeit: 2015er

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Ein Sommer in Australien – voller Rätsel, Musik und Liebe. --- Musik ist einfach alles, davon ist Sky überzeugt. Darum liebt sie den Plattenladen ihres Vaters, eine Fundgrube für alte Songs auf Vinyl. Allerdings klingelt die Kasse dort nur selten. Was vielleicht an ihrem Dad liegt, der in der Vergangenheit festhängt. Oder an ihrem kleinen Bruder, der als „Special Agent Gully“ die Kundschaft unter die Lupe nimmt. Höchste Zeit für was Neues, entscheidet Sky. Also plant sie verwegene Aktionen und wilde Partys mit ihrer Freundin Nancy. Sie stellt Nachforschungen an über das Mädchen, dessen Bild plötzlich an jeder Hauswand auftaucht. Und sie beobachtet Luke, den neuen Plattenverkäufer, der voller Geheimnisse steckt. Skys Sommer beginnt sich zu drehen und das Leben kommt ganz schön auf Touren. (Quelle: Klappentext)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Ich liebe Geheimnisse, Jugendbücher, Liebe, Musik und ein Hauch von Spannung. In Kombination mit einem Sommerbuch, also genau das, was mir eigentlich gefallen müsste. Offiziell bin ich zwar eigentlich nicht die angesprochene Zielgruppe, aber es gibt genügend Erwachsene, die noch immer Jugendbücher lieben, und dazu zähle ich mich.

Trotzdem habe ich mich von Anfang an nicht wohl gefühlt, als ich das Buch gelesen habe. Leider ist mein Bauchgefühl mit der Lesedauer nicht unbedingt besser geworden. Es ist nicht so, dass mir das Buch und die Geschichte gar nicht gefallen haben, aber es fehlte einfach dieser Wow-Effekt, wie ich ihn gerade bei Jugendbüchern häufig erlebe.

Mit Sky, Nancy und Luke ist Simmone eigentlich ein guter Mix an Charakteren gelungen. Interessant, schüchtern und wild. Dabei werden einige Klischees aufgegriffen, was sich jedoch in meinen Augen im Rahmen hält. Ja, sogar der verrückte Bruder oder der Vater, der Musik und Alkohol liebt, sowie die durchgeknallte Mutter passen irgendwie in das Buch und das Bild. Da sich vieles um Musik dreht und die Charaktere ich hier gut auskennen, sollte schon etwas allgemeine Bildung vorhanden sein. Ich muss zugeben, dass viele Bands auch mir nicht bekannt sind, aber durch meinen Mann, der Musik liebt, ergibt vieles für mich einen guten Bezug. Die Figuren werden eingeführt, wie es sein sollte. Nicht zu ausschweifend und trotzdem detailliert. Somit macht die Autorin ganz ehrlich gerade am Anfang viel richtig.

Mein Hauptproblem mit der Geschichte ist jedoch die Tatsache, dass das Buch gerade am Anfang arg vor sich hin dümpelt. Jetzt werden viele sagen, das stimmt gar nicht. Es passiert auch eine Menge, aber mir fehlte eben die Spannung. Im Grunde hatte ich ganz ehrlich das Gefühl, es passiert viel, aber alles eher so im seichten Bereich. Alles eher so, wie soll ich sagen, oberflächlich. Halt von jedem etwas, aber keins wirklich gut. Probleme, Liebe, ein verschwundenes Mädchen. Nichts davon hat mich so gereizt, dass ich gesagt habe, wie geht es weiter, ich kann nicht aufhören.

FAZIT: Mit Sicherheit ist das Buch nicht schlecht, aber ich habe mir bei dem Titel und Klappentext einfach mehr gewünscht. Für mich war es einfach eine durchschnittliche Geschichte, die ich schon in wenigen Wochen halbwegs vergessen werde.


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Stilsicher Schreiben / Antje Keller

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Heute möchte ich euch mal wieder ein Sachbuch vorstellen, welches eigentlich so gar nicht in meinen Lesebereich fällt, aber ich mir aus verschiedenen Gründen ausgesucht habe, denn ich  möchte beim Schreiben etwas kreativer werden.


==ooo BUCHFAKTEN ooo==
Autor: Kelle Antje
Titel: Stilsicher schreiben
Broschiert: 224 Seiten
Verlag: Bibliographisches Institut; Auflage: 1 (19. August 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3411744618
ISBN-13: 978-3411744619
Preis: € 12,95
Genre: Sachbuch
Gelesen in: 10 Tagen

==ooo IZITIERTER KLAPPENTEXT ooo==
Alles, was man wissen muss, um beruflich und privat gute Texte zu schreiben – wie man die richtigen Worte findet, verständlich und prägnant formuliert und typische Fehler vermeidet. Eine wertvolle Hilfe für alle, die stilsicher formulieren wollen.

==ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo==
Schreiben kann ich, dachte ich zumindest, denn meine Lehrer gaben mir in Deutsch schriftlich grundsätzlich eine 1, manchmal sogar eine 1+. Das lag aber nicht an meinem Schreibtalent oder meiner perfekten Ausdrucksweise, sondern eher daran, dass ich meine Lehrer stets gut einschätzen konnte, und dementsprechend geschrieben habe, was sie hören wollten.

Mit meinem Blog merke ich, dass dies Schreibtalent nicht ausreicht, um Massen von Lesern zu begeistern. Daher dachte ich, warum also nicht einfach mal ein Buch ausprobieren und lesen, was mir vielleicht hilft, interessanter zu schreiben, gängige Fehler zu vermeiden und sicherer zu werden.

Das Buch ist gut aufgebaut und trotz seiner Übersichtlichkeit ist und bleibt es ein Sachbuch, das die volle Aufmerksamkeit des Lesers fordert. Klingt leichter als es ist, aber es lohnt sich. Nach und nach gönne ich mir die verschiedenen Kapitel, löse die gestellten Aufgaben und fühle mich in Bezug auf Wort und Satzbau einfach wieder sicherer.
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Auf Null / Catharina Junk

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Als Buchflüsterer hat mich mal wieder ganz spontan ein Buch erreicht. Am Anfang war ich wirklich abgeschreckt, denn das Cover sah einfach nur scheußlich aus. Das Buch muss also schlecht sein, so dachte ich. Was am Ende jedoch herausgekommen ist, möchte ich euch jetzt in einer Rezension nicht vorenthalten.

Äußerlich unscheinbar, innerlich eine Praline - 5 Sterne

FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Catharina Junk
Titel: Auf Null
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Kindler; Auflage: Originalausgabe (26. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3463406683
ISBN-13: 978-3463406688
Preis: € 19,95
Genre: Jugend, Krankheit, Liebe
Gelesen in: 2 Tagen

DAS COVER
Es ist ein Fallschirm mit einer Silhouette über einem blauen Hintergrund. Es passt, aber es sieht total doof, langweilig und uninteressant aus. Eins der Van Gogh Bilder moderner interpretiert, ein Mädchen mit Mütze, alles hätte besser gepasst. So werden es viele im Buchladen nicht mal anschauen.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Nina – Leukämie Patientin 21 Jahre alt
Erik – Mutter ist an Krebs gestorben, Musiker
Kurt – Eriks Vater
Pit – Krankenpfleger von Nina
Isabella – Angebliche Freundin von Nina

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: Bremen, Münster - Region
Zeit:2015er
Alter der Figuren: 20er

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Nina möchte studieren, sich endlich verlieben, mit ihrer besten Freundin verreisen, als sie nach einem Besuch auf der Sonnenbank körperlich zusammenbricht. Statt einer fetten Erkältung überweist sie der Arzt jedoch sofort ins Krankenhaus, wo sich der Verdacht auf Leukämie bestätigt. Es wird sofort mit der Chemotherapie begonnen und am Ende des ersten Zyklus ist sie auch frei von Blasten, aber es ist noch ein langer Weg, bis sie wieder aus dem Krankenhaus darf. Im Hinterkopf immer die Angst, dass sie wieder einen Rückfall erlebt. Zu Hause angekommen, ist auch alles irgendwie anders. Ihre beste Freundin redet nicht mehr mit ihr und Isabella schleppt sie nur auf dämliche Partys. Als ihr Auto dann auch noch nach einer solchen Party liegen bleibt, hat Nina die Nase voll. Wäre da nicht Erik, der für seinen Vater den Abschleppdienst übernommen hat. Beide verstehen sich super, und Nina verliebt sich bis über beide Ohren in ihn. Allerdings hat sie Angst, dass der Rückfall schneller kommt, als sie beide Zeit haben sich anzunähern, und dann ist da auch noch Isabella, die sich in in verliebt. So weißt Nina ihn für ihre Freundin ab, muss aber erkennen, dass es sie nicht glücklich macht. Und dann kommen auf einmal die Schmerzen zurück und sie weiß, dass sie einen Rückfall hat.

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Die Autorin setzt bei ihrem Debüt gewissermaßen auf eine altbewährte Idee. Und zwar befasst sie sich mit einer schlimmen Krankheit, den Kampf während der Krankheit, die Hoffnung danach und kombiniert dies mit dem Wunsch nach Liebe und Glück. Hierzu gibt es viele Bücher, und nicht jedes lohnt sich zu lesen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Ninas Erlebnissen während der Krankheit, sowie in der Zeit danach geschildert. Am Anfang störte mich diese Tatsache, aber im Verlauf sorgt dies für eine gewisse Abwechslung, lässt gewisse Aspekte einfach verständlicher erscheinen und es wird dadurch nie langweilig, denn vorher entstandene Fragen, werden zuverlässig beantwortet.

Generell befasst sich das Buch mit Krebs als Krankheit selbst. Ist man selbst Schuld an der Krankheit, was kommt auf einen zu, wie schmerzhaft sind gewisse Behandlungen, was kann alles passieren. Dinge, die ich ehrlich gesagt trotz zahlreicher Krebsbücher nie so genau wahrgenommen habe. Nach dem Buch ist mir sogar während einer Fernsehsendung aufgefallen, wie schlecht recherchiert diese war. In Ninas Fall handelt es sich um Leukämie, die sie vor dem Sonnenstudio-Besuch gar nicht gemerkt hat. Es ist schon beängstigend zu wissen, dass man eine solche Krankheit nicht sofort bemerkt, und das es im Grunde nie eine wirkliche Heilung gibt. Selbst wenn man denkt alles ist super, kann es einen wieder treffen. Und genau diese Ängste, die Schmerzen, Zweifel, die Blicke der anderen fängt das Buch in meinen Augen sehr gut ein. Es geht zwar nicht in die Tiefe, wie manch anderes Werk, veranschaulicht aber gerade jungen Lesern, das es jeden treffen kann.

Neben der Krankheit geht es in dem Buch um Freundschaft, Liebe und Familie. Ich glaube, diese Aspekte greifen viele Bücher mit diesem Schwerpunkt auf. Hier werden einige Klischees aufgegriffen, die besser hätten umgesetzt werden können. Zum Beispiel der Zufall, dass Nina sich in jemanden verliebt, der selbst gerade einen Menschen an Krebs verloren hat. Ihre Ängste in diesem Bezug könnten tiefgehender sein.

Obwohl das Buch mit Sicherheit nicht perfekt ist, konnte ich es nicht aus der Hand legen. Ich habe mich immer wieder auf einen weiteren Einstieg gefreut und konnte danach nur schwer das Buch wieder zur Seite legen.


FAZIT: Das Buch ist äußerlich unscheinbar, aber ist inhaltlich wie eine Praline. Nicht perfekt, aber es lohnt sich, ist abwechslungsreich und bietet eine gute Aufklärung, die gerade für höhere Schulklassen vielleicht von Interesse sein könnte. 
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Die Ärztin der Pharaonin / Lützkendorf Inge

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Lange habe ich euch kein Buch mehr vorgestellt, welches so historisch angehaucht war, wie dieses Buch. Das Buch ist zur Zeit mit so das „älteste“, was ich auf meinem Stapel finden konnte. Lange, lange Zeit hab ich um das Buch einen Bogen gemacht, denn ich hatte es vor 5 Jahren bei einem Gewinnspiel gewonnen und ganz ehrlich, so wirklich konnte es mich nicht reizen. Aber nun hab ich es endlich gelesen.

Lieblos, wage und enttäuschend - 2 Sterne

FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Lützkendorf Inge
Titel: Die Ärztin der Pharaonin
Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Frieling & Huffmann; Auflage: 1., Auflage 2009 (10. Juli 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 382802727X
ISBN-13: 978-3828027275
Preis: € 10,90
Genre: Historisch
Gelesen in: 2 Tagen

DAS COVER
Es ist ägyptisch, passt zum Inhalt und ist aber ehrlich gesagt nichts, was mich jetzt so spontan gereizt hätte.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Hatschepsut – Pharaonin aus Ägypten
Ich-Erzählerin – Sorry, aber den Namen hab ich entweder mal mittendrin überlesen, oder er wurde nicht genannt.

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: Ägypten
Zeit:ca. 1470 v. Chr.
Perspektive: Ich-Perspektive

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Ärztin werden will das junge Mädchen, Tochter aus gutem Hause, das bei einer Epidemie Mutter, Brüder und seine Gesundheit verlor. Lange glaubt die junge Ägypterin ihr Leben verwirkt, bis sie auf einer Reise nach Kreta einer Priesterin und Heilerin begegnet, die fortan ihren Weg prägt. Es gelingt der Protagonistin und Erzählerin, eine medizinische Ausbildung für sich zu erkämpfen und später neue therapeutische Wege über das aus alten Schriften übermittelte Wissen hinaus zu beschreiten. Sie wird schließlich Vertraute und Ärztin der ägyptischen Königin, der Pharaonin Hatschepsut. Sie entdeckt und kombiniert heilende und duftende Pflanzen, Öle und andere Mittel, die der Schönheit und Gesundheit dienen. Sie entwickelt sich zu einer starken, integeren Persönlichkeit, die am Ende ihres erfüllten Lebens auf ihren Weg zurückblickt und diesen auf Papyrus festhält.(Quelle: Klappentext)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Ich bin nicht der größte Fan von historischen Werken, aber bestimmte Klassiker mag ich ganz gerne, und solange es gut geschrieben ist, liebe ich auch wirklich historische Werke. Leider kann mich das Werk so gar nicht faszinieren und das liegt mit Sicherheit nicht am eigentlichen Inhalt, den ich im Grunde sehr interessant finde, sondern an der Umsetzung seitens der Autorin.

Es fängt schon damit an, dass ich mich an keinen Namen erinnern kann, und wie auch andere Leseratten schreiben, die Erzählerin ohne Namen ist. Wie soll ich zu einem Menschen eine Bindung aufbauen, wenn ich nicht einmal den Namen kenne? Ganz klar, es ist unmöglich und das war schon der erste Punkt, der mich sehr gestört hat. Die Hauptfigur ist und bleibt namenlos und somit auch ohne Gesicht, denn wirklich tiefgründig beschrieben wird sie nicht. Einige Details zu ihrer Krankheit, der Familie und das war es auch schon. Bei einer Ich-Erzählerin sollte aber eine gewisse Bindung vorhanden sein, denn ich möchte mich in sie hineinversetzen.

Leider bleibt diese Blässe nicht nur bei der Figur hängen, sondern breitet sich über das gesamte Buch aus. Handlungen, Gedanken, Entscheidungen – Es gibt so vieles, was prägend ist, aber das Warum bleibt dem Leser verborgen. Um ein Beispiel zu nennen. Sie reist mit ihrem Vater nach Kreta und wird von einer Person auserwählt ihr zu helfen. Warum sie? Ich weiß es bis zum Schluss nicht.

Gleiches gilt für die Medizin, um die es ja eigentlich geht. Beim Medicus war es mir teilweise schon etwas zu viel, aber hier bleibt auch die Krankheit und die Behandlung eher nebensächlich. Stattdessen werden an wichtigen Punkten plötzlich Unterbrechungen oder Wechsel vorgenommen, die eher belanglos sind. Das macht mich als Leser wahnsinnig.

Zudem bin ich mit dem Stil nicht warm geworden. Oftmals hatte ich das Gefühl, der Satz ist nicht korrekt, es fehlt ein Wort oder ähnliches. Wenn man dann Sätze 2-3 Mal liest, stört das den Lesefluss. Hinzukommt, dass die Autorin sehr viele Fußnoten, über 50 Stück auf den knapp 140 Seiten. Einiges kennt man, weil es Allgemeinbildung ist, aber einiges muss man eben nachschlagen. Warum nicht Fußnoten am Ende der Seite kurz erklären oder so einbauen, dass der Text es selbst erklärt. Besser, als immer nach hinten zu blättern.


FAZIT: Die Idee ist sicherlich nicht schlecht, und gut umgesetzt, wäre es mir eine Freude gewesen, eine junge Frau in Ägypten zu begleiten, zumal ich mit 12 Jahren riesiger Ägypten-Fan war. Das nützt aber nichts, wenn die Umsetzung so lieblos ist. 
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Weil wir uns Lieben / Colleen Hoover

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Kennt ihr den Moment, wo ihr ein Buch vorbestellt, weil ihr euch wahnsinnig darauf freut? Das Buch das ich euch vorstellen möchte, war so ein Exemplar. Die ersten Teile waren so umwerfend, dass ich bei der Fortsetzung nicht widerstehen konnte. Vorbestellt ist es jedoch erst einmal für einige Monate im Regal verschwunden, da ich immer wieder den Genuss vor mir herschieben wollte. Doch das Buch zeigt wieder, dass gezwungene Fortsetzungen einfach nicht lohnen. Aber lest und entscheidet selbst.

Wenn man gerne Wiederholungen liest - 2 Sterne

==ooo BUCHFAKTEN ooo==
Autor: Weil wir uns lieben
Titel: Colleen Hoover
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (24. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423716401
ISBN-13: 978-3423716406
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: This Girl
Preis: € 9,95
Genre: Liebe, Jugend
Gelesen in: 3 Tagen

==ooo AUTORENPORTRAIT ooo==
Colleen Hoovers Erfolgsgeschichte ist beinahe unglaublich: Eigentlich schrieb sie >Weil ich Layken liebe< als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter, aufgrund der guten Resonanz in ihrem Umfeld veröffentlichte sie es dann aber selbst als E-Book - und verkaufte zwei Monate später bereits 200 Bücher am Tag. >Weil ich Layken liebe< landete noch vor >50 Shades of Grey< auf der New-York-Times-Bestsellerliste! (Quelle Amazon.de)

==ooo DAS COVER ooo==
Es passt eindeutig in die Reihe. Diesmal ein Lila Klecks mit Farbe, aber sehr schön und stimmig.

==ooo DIE WICHTIGSTEN FIGUREN IM ÜBERBLICK ooo==
Layken – 18 jährige Studentin, Freundin von Will, Schwester von Kel
Will -Student und Bruder von Caulder
Caulder – 11 jähriger lebt bei Will
Kel – Lebt bei Layken

==ooo INHALTLICHE FAKTEN ooo==
Ort: USA
Zeit: 2015er
Perspektive: Verschiedene PErspektiven
Alter der Figuren: 18

==ooo KLAPPENTEXTooo==
Ein Auf und Ab der Gefühle – das ist die Liebesbeziehung von Will und Layken seit dem ersten Tag, an dem sie sich trafen. Erst jetzt, nach ihrer Hochzeit, scheint ihr Glück perfekt zu sein – wäre da nicht Wills Vergangenheit, die einen Keil zwischen die beiden zu treiben droht . . .

==ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo==
Colleen Hoover ist eine Autorin, die mich von ihren ersten Sätzen fasziniert hat. Für mich war „Weil ich Layken liebe“ eins der schönsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, und das galt auch für die Fortsetzung. Bei einem SUB von 100 Büchern schaffen es nur ganz besondere Bücher, dass ich sie auch vorbestelle. Dieses habe ich mir sogar einige Monate vorher vorbestellt. Als es dann endlich hier war, hatte ich es unzählige Male in der Hand und habe mich dann an den Lesegenuss erinnert und wollte es mir für einen wunderbaren Moment aufsparen. Irgendwann war dieser Moment gekommen, und ich habe mich ans Lesen gemacht, ohne vorher die anderen Kritiken zu lesen oder mich so zu informieren, was mich erwartet, denn der Klappentext macht neugierig.

Ich habe mich bei einem Buch selten so veräppelt gefühlt, wie nach den ersten 20-50 Seiten. Erwartet hatte ich nach dem Klappentext eine turbulente Fortsetzung, wie im zweiten Band, vielleicht diesmal aus gemischten Perspektiven oder wieder von Layken. Man befindet sich in der Gegenwart und denkt bei der ersten Rückblende, dass es hier noch einmal ins Gedächtnis gerufen wird, wie alles begonnen hat. Nur eben aus der Perspektive von Will, statt aus Laykens. Wenn man dann jedoch merkt, dass das Buch im Grunde Wills Part von Band eins übernimmt, dann ist man doch arg enttäuscht. Die Geschichte ist präsent und durch den guten Stil der Autorin von Anfang an, ist diese neue Perspektive eigentlich unnötig. Von Dialogen bis zum ganzen Poetry Slam ist alles noch einmal genutzt worden. Einzig die Szenen im Hotel und die Tatsache, dass sie nun endlich als Ehepaar Sex haben, ist neu.

Das sich die Autorin solcher Methoden bedient, war mir schon nach Looking vor Hope bewusst. Nach dem ersten Band hab ich eine Leseprobe zu dem zweiten Band in die Hände bekommen und gesehen, dass die Geschichte noch einmal aus der anderen Perspektive geschrieben wird, und dachte okay, warum nicht. Ist nicht meins, also les ich es nicht. Bei Will und Layken ist jedoch immer was neues passiert, sodass ich damit nicht gerechnet hätte.

FAZIT: Es ist selten, dass ich einen Buchkauf so bereut habe. Daher fällt meine Bewertung auch entsprechend negativ aus. Zumal ich das Buch nach 250 Seiten nur noch überflogen habe, weil ich echt genervt war.


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Kleines Hundeherz sucht großes Glück / Petra Schier

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Heute habe ich wieder ein schönes Buch für euch. Ich hätte es mir ganz ehrlich niemals ins Regal gestellt, auch wenn mir das Cover gut gefällt, aber es ist einfach zu kitschig und ich bin kein Fan von Werken, wo Tiere vorkommen. Nun gut, meine Mutter fand das Cover süß und hat sich hinreißen lassen und es mir im Anschluss geschenkt. Ob sich das Buch lohnt? Lest einfach selbst.

Hundeblick reicht leider nicht aus. 4 Sterne

==ooo BUCHFAKTEN ooo==
Autor: Petra Schier
Titel: Kleines Hundeherz sucht großes Glück
Broschiert: 304 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (9. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956492420
ISBN-13: 978-3956492426
Preis: € 9,99
Genre: Liebe Hunde
Gelesen in: 2 Tagen

==ooo AUTORENPORTRAIT ooo==
Biografie
PETRA SCHIER, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin.
Ihre erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch. Ihre Liebesromane veröffentlicht sie ebenfals bei MIRA.
Sie ist Mitglied im Syndikat, bei HOMER sowie bei DELIA. (Quelle: Amazon.de)

==ooo DAS COVER ooo==
Ja, das Cover ist unglaublich süß. Ich mag die Glitzer-Schrift, der Hund ist mega süß und es ist natürlich weihnachtlich angehaucht. Süß ist es auf jeden Fall und passt so herrlich zum Buch.

==ooo DIE WICHTIGSTEN FIGUREN IM ÜBERBLICK ooo==
Lidia – Tochter aus reicher Familie, Single, gutes Herz, gute Köchin
Noah – Sohn aus Drogen-Familie, Sozialarbeiter, gutes Herz, Dauersingle
Amor – Süßer kleiner Hund

==ooo INHALTLICHE FAKTEN ooo==
Ort: Deutschland
Zeit:2015er, Gegenwart
Perspektive: Verschiedene Perspektiven
Alter der Figuren: 30er

==ooo ZITAT FÜR DIE VERANSCHAULICHUNG DES STILS ooo==
Santa Claus komm mal schnell ins Büro!“ Ganz außer Atem kam Elfe-Sieben in die Geschenkfabrik an, wo der Weihnachtsmann gerade dabei war, die erste Charge mit Plüschtieren zu überprüfen, bevor sie in buntes Geschenkpapier verpackt wurden. „Das musst du dir unbedingt ansehen!“ (Zitat S. 67)

==ooo INHALT IN EIGENEN WORTEN ooo==
Santa Claus steht wie jedes Jahr vor der Entscheidung wem er welche Wünsche erfüllt. Einen Wunsch schiebt er schon seit Jahren vor sich hin und diesmal hat einer seiner Elfen eine verdammt gute Idee. Ein süßer kleiner Straßenhund sucht nämlich ein zu Hause und in seinen Augen passt der Hund perfekt zu ihm. Es ist zwar keine richtige Familie, aber zumindest ein guter Anfang. Und so beauftragt er seine Elfen etwas nachzuhelfen. Allerdings hat er die Rechnung ohne den Hund Amor und die neue Mitarbeiterin Lidia gemacht.

Lidia ist seit Jahren in der Familie gefangen. Sie arbeitet für ihren Vater, liebt ihr Brüder, ist aber selbst Single und dadurch nie ganz glücklich. Als sie erfährt, dass die Köchin in der Sozialstation ausfällt, springt sie spontan neben ihren normalen Job ein, und verliebt sich ungewollt sofort in den attraktiven und verschlossenen Noah. Am Anfang sind sie wie Feuer und Wasser. Sie kommen einfach auf keinen gemeinsamen Nenner, aber der Auftritt von Amor verändert alles schlagartig.

Wäre da nicht das Problem, das Noah auf Grund seiner Kindheit hat. Er möchte niemanden an sich heranlassen, und dann kommt auch noch ein wirklich guter Grund in de Stadt, warum eine Beziehung mit Lidia einfach nicht möglich ist.

==ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo==
Ganz ehrlich, wenn man den Klappentext liest, weiß man sofort, wie das Buch ausgehen wird, und so geht es auch aus. Happy End fürs Weihnachts-Herz. Ich mag solche Bücher ganz gerne, fand es aber mit dem Weihnachtswunsch und den Hilfestellungen von Santa und den Elfen etwas nervig, aber zum Glück ist dieser Part nur sehr selten.

Grundsätzlich setzt die Autorin auf einen einfachen Plot und einen einfachen Stil. Dadurch lässt sich das Buch sehr gut lesen und man benötigt nicht so viel Aufmerksamkeit. Es ist also ein schönes Buch zum Abschalten oder auch fürs Krankenhaus. Dafür darf man jedoch weder Tiefgang, noch wirklich eine starke Story erwarten.

Von Anfang an ist klar, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Es gibt zwar einige Wendungen, aber diese sind so trivial, dass man weder überrascht wird, mitfiebert, Angst bekommt oder hoffen muss, dass doch noch alles gut wird.

Das liegt einfach daran, dass die Autorin sich für eine Umsetzung entschieden hat, die einfach sehr vorhersehbar, perfekt auf einer geraden Schiene entlangfährt. Es gibt so viele Klischees und dann läuft auch noch alles sofort ohne wirklich süße Annäherung oder ähnliches. Irgendwann kam der Punkt, wo ich mir wirklich eine Berührung fürs Herz gewünscht habe, weil es einfach so flach war. Es gibt so viele Liebesromane, wo man mitfiebert und davon träumt selbst so etwas zu erleben, aber das ist hier einfach nicht der Fall. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Liebe nicht auf Gemeinsamkeiten , Interessen oder der berühmten Liebe auf den ersten Blick basiert, sondern von Anfang an auf den körperlichen Aspekt gesetzt wird. Das mag ich persönlich nicht soooo gern. Es gehört dazu, aber dann muss zumindest vorher oder drumherum etwas mehr Tiefgang sein.

Amor selbst ist süß und kommt in meinen Augen genau richtig vor. Hier hatte ich anfänglich Angst, dass das Buch aus Sichtweise des Hundes geschrieben wird. Eine Perspektive, mit der ich persönlich nicht viel anfangen kann. Daher war ich zumindest hiervon positiv überrascht.


FAZIT: Das Buch ist nett, es lenkt ab, ist einfach zu lesen und ist gerade, wenn man Kinder hat, einen Bauchbewohner und kurze Nächte, eine gute Möglichkeit abzuschalten. Trotzdem hat mir im gesamten Buch etwas gefehlt. Die Romantik kam zu kurz, genauso wie etwas Tiefgang. Es war so banal, dass ich zwar nicht überspringen wollte, aber am Ende doch etwas enttäuscht von dem Buch war. Anders als vorher erwartet, aber trotzdem enttäuscht. 
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Deadly Heat / Richard Castle

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Kennt ihr Richard Castle, den berühmten TV-Schriftsteller? Zu Hause darf ich Castle schon gar nicht mehr aussprechen, weil mein Mann so traurig ist, das seine Lieblingsserie abgesetzt wurde. Auf jeden Fall hat er alle Bücher vorher gelesen, denn jetzt wäre er sicherlich zu traurig gewesen. Nein, Spaß, aber enttäuscht von der Absetzung sind wir beide.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Richard Castle
Titel: Deadly Heat
Broschiert: 460 Seiten
Verlag: Cross Cult; Auflage: 1 (1. Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864252962
ISBN-13: 978-3864252969
Originaltitel: Castle: Deadly Heat
Preis: € 12,80
Genre: Thriller, Krimi
Gelesen in: 5 Tagen

DAS COVER
Eine Stadt im Hintergrund, rötlicher Himmel und eine Frauen-Silhouette im Vordergrund. Das Cover passt zur Reihe und auch zum Buch, aber ist für mich nichts, was ich als Highlight bezeichnen würde.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Nikki Heat - Polizistin
Jameson Rook - Schriftsteller

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: USA, New York
Zeit:2010er

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Fest entschlossen, für Gerechtigkeit zu sorgen, verfolgt NYPD-Mordermittlerin Nikki Heat auch weiterhin den flüchtigen ehemaligen CIA-Stationschef, der vor über zehn Jahre die Ermordung ihrer Mutter anordnete. Für diese Jagd tut sich Nikki einmal mehr mit ihrem Lebensgefährten, dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Enthüllungsjournalisten Jameson Rook, zusammen. Ihre Suche nach dem alten Spion und dem Motiv für den Jahre zurückliegenden Mord bringt einen beängstigenden Terrorplan ans Licht, der alles andere als Geschichte ist. Er ist tödlich. Er ist akut. Und die Endphase dieses Plans hat bereits begonnen.

Als dann auch noch ein Serienmörder anfängt, das 20. Revier zu bedrohen, verkompliziert sich Heats Mission, diesen abtrünnigen Spion zur Rechenschaft zu ziehen und den drohenden Terroranschlag zu vereiteln. Ihr Mordermittlungsteam steht unter Druck und muss den Mörder so schnell wie möglich fassen. Denn dieser teuflische Kriminelle, der für seine eiskalte und heimliche Vorgehensweise bekannt ist, bestimmt Nikki nicht nur zur Empfängerin seiner höhnischen Botschaften, sondern auch zu seinem nächsten Opfer. (Quelle: Klappentext)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Seitdem wir die erste Folge von Castle im Fernsehen gesehen haben, sind mein Mann und ich große Fans. Wir habe keine Folge verpasst und so war es für mich selbstverständlich, ihm auch die Werke zu Weihnachten zu schenken. Inzwischen haben wir alle Werke gelesen und somit auch dieses Exemplar. Allerdings gehen so langsam die Meinungen bei uns beiden stark auseinander. Deswegen lasse ich beide Aspekte in diese Bewertung einfließen und bewerte es auch fair mit 4 Sternen.

Vorab sollte gesagt werden, der fünfte Band schließt direkt an Band vier, sodass es sinnvoll ist, die Werke der Reihe nach zu lesen, damit es keine Probleme gibt.

Wie alle Werke von Richard Castle ist auch dieses Werk eine Anlehnung an die aktuelle Staffel. Das ist verständlich, war schon immer so und dadurch kann man sich leichter in den aktuellen Band hineinversetzen. Manchmal ist es genau das, was mich etwas stört, weil es einem so stark bekannt vorkommt, aber im Grunde lasse ich dieses Bauchgefühl stets außen vor, denn ist im Grunde ein Roman zu einer Serie.

Generell beginnt das Buch sehr spannend und die Geschichte ist im Verlauf auch durchweg spannend. Mein Mann hat angefangen und konnte gar nicht mehr aufhören. Zwei Tage hat er dafür benötigt, während ich selbst sogar fünf Tage dafür benötigt habe. Allerdings habe ich das Gefühl gehabt, dass Buch zieht sich stark in die Länge und das nicht im positiven Sinne.

Hinzukommt, dass echte Fehler in Form von ausgelassenen Worten, doppelten Worten, fehlerhaften Gedanken oder Schreibfehler mich diesmal nicht mehr belustigen konnten, sondern mich ganz klar eher genervt haben. Man möge es auf meine Schwangerschaftshormone schieben, aber ich habe immer wieder genervt die Augen verdreht, während mein Mann zwar langsam auch genervt war, aber es als Fan noch immer mit Humor nimmt. Aber auch der Stil wirkte diesmal einfach hölzerner und nicht mehr ganz so lebendig auf mich. Das mag natürlich auch an der Übersetzung liegen, das kann ich nicht beurteilen, da ich das Original nicht kenne.


FAZIT:
Alles in allem ist es am Ende so gewesen, dass mein Mann sich sofort den nächsten Band vorbestellt hat, während ich am Ende eher enttäuscht war und gar keine Lust mehr auf einen weiteren Band habe.


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Allein gegen die Seelenfänger - Lea Saskia Laasner

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Biographien finde ich immer sehr schön und faszinierend. Man lernt andere Menschen und deren Leben kennen. Man sieht vielleicht wie gut es einem selbst geht, lernt etwas für die Zukunft oder ähnliches. Das heutige Buch habe ich von meiner Mutter geschenkt bekommen, die es günstig auf dem Grabbeltisch erworben hat. Für 1€ kann sie kaum an einer Biographie vorbeigehen. Wie es mir gefallen hat, lest selbst.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Lea Saskia Laasner
Titel: Alleine gegen die Seelenfänger
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. September 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342677870X
ISBN-13: 978-3426778708
Preis: € 1
Genre: Biographie
Gelesen in: 3 Tagen

DAS COVER
Das Cover variiert je nach Verlag, zeigt jedoch immer Lea. Das ist für eine Biographie absolut in Ordnung, denn so hat man ein Bild der Hauptperson.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Lea – Junges Mädchen, das mit den Eltern in die Sekte geht.
Kai – Leas Bruder
Janet – Medium der Gruppe
Benno – Sektenführer
Eddie – Retter von Lea

INHALTLICHE FAKTEN
Ort:  Schweiz und Belize
Zeit:90er und 2000er
Perspektive: Aus Sicht von Lea
Alter der Figuren: unterschiedlich

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Lea ist am Anfang ihrer Jugend, als ihre Mutter anfängt von Yoga zum absoluten Seelenheil zu wechseln. Sie distanziert sich von ihrem Mann, macht zwar noch den Haushalt, aber lebt in ihrer eigenen Welt. Als sie sich mehr mit der Materie beschäftigt, stößt sie auf ein interessantes Medium. Zusammen mit ihrer Familie reist sie zu einem Seminar und ist im Anschluss von den Plänen, den Ansichten und den Menschen begeistert. Kurzer Hand schließen sie sich der Gruppe an. Die Kinder stehen zwischen dem Wunsch ihr altes Leben zu leben und dem Verlust der Eltern. Ihr Vater muss sogar sein Architekturbüro aufgeben, um seiner Frau zu folgen. So ganz fühlt sich Lea von Anfang an nicht wohl. Jedes Mitglied hat Sex mit anderen Partnern, müssen zugeteilte Personen ehelichen und es geht alles um die nächste Stufe. Einzig die Tatsache, dass sie nicht mehr zur Schule muss, findet sie toll. Von der Schweiz geht es nach Österreich, Deutschland, Portugal bis nach Belize, wo sie eine Ranch mieten. Immer dabei ist Benno ihr Anführer, seine Frau, sowie Bennos Geliebte, das Medium Janet. In Belize fühlt sich Lea sogar recht wohl, sie entdeckt sogar ihren Körper und würde sich gerne verlieben. Doch dann kommt es zu den ersten Avancen von Benno. Am Anfang fühlt sie sich geschmeichelt, doch dann wird sie seine Geliebte und ist alles andere als glücklich. Spaß macht es ihr nicht. Sie liebt Benno nicht und zudem steht er auf SM. Ihr Bruder, der als Janets Ersatz einspringen muss, findet es augenscheinlich angenehm. So vergehen Jahre bis sich Lea entschließt ihrem Herzen zu folgen. Sie verliebt sich erst in einen Stallburschen und dann in Eddie, einen einheimischen Polizisten, der ihr bei der gefährlichen Flucht hilft. Doch Benno möchte sie nicht gehen lassen und versucht sie mit allen Mitteln zurück in die Gruppe zu bringen.

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Warum gehen Menschen in eine Sekte bzw. schließen sich ihr an. Das ist ein Aspekt, den ich irgendwie nicht nachvollziehen kann. Ich meine, ich bin schüchtern, mag Regeln, aber ich käme nie auf die Idee einem Guru oder einem Sektenführer zu folgen. Deswegen finde ich solche Werke stets interessant, um etwas über die Mitglieder und ihre Beweggründe zu erfahren.

Lea ist eine junge Person, die gar keine andere Wahl hat. Hätte ich mich mit 13 entscheiden müssen, bei meiner Familie zu bleiben, die sich einer Sekte anschließt oder diese zu verlassen, selbst wenn ich hätte bei der besten Freundin wohnen können. Ich muss ehrlich sagen, dass ich auch der Familie gefolgt wäre. So schnell kann es gehen und gerade junge Menschen haben da noch wenig Entscheidungsmöglichkeiten.

Wie eine Sekte aufgebaut ist, funktioniert und was Menschen mit sich machen lassen, ist schon faszinierend. Und genau hier setzt das Buch auch teilweise gut an. Es gibt viele Details, die wirklich abschreckend sind für einen normalen Menschen, die aber klar zeigen, wie beeinflussbar und verängstigt doch manche Wesen sind. Öffentliche Demütigungen gehören zum Standard-Programm.  Um euch ein Beispiel zu nennen – ein Mitglied hält sich für was besseres und muss als Strafe jedem Mitglied den Popo abwischen, wenn dieser aufs Klo muss. Schon nach 50 Seiten zeigt sich klar bei mir der Vogel, wie naiv doch manche Menschen sind. Doch leider ist dies Realität und daher wirklich traurig.

Es gibt viele interessante Einblicke, allerdings stört von Anfang an der Stil der Autorin. Sie hat das Buch zusammen mit einem anderen Autoren geschrieben, der jedoch augenscheinlich fast alles von ihr blind übernommen hat. Mein Deutschlehrer würde garantiert mehrere Rot-Stifte benötigen, wenn er dieses Werk gelesen hätte. Meine Rezension liest sich vielleicht nicht besser, aber ich bekomme dafür kein Geld, bin kein Autor, sondern einfach nur Hobby-Blogger. Ständig wiederholt sich Lea mit Wortphrasen und das erinnert mich stark an einen guten Schulaufsatz. Emotionen sind in einigen Szenen greifbar, aber ihre eigenen schafft sie nur oberflächlich zu beschreiben. Das sollte bei einer Biographie einfach nicht sein.

Genauso enttäuschend ist ihre Flucht. Beschrieben wird sie als Spektakulär, ist aber in Wahrheit eigentlich ganz einfach mit einem mehr oder weniger großen Schuss Adrenalin. Das Problem liegt darin, dass Lea schon vorher eine Affäre mit einem Einheimischen hatte, wodurch die im Prolog spürbare große Liebe zu Eddie eher willkürlich wirkt. Zudem schleicht sie sich regelmäßig weg zu geheimen Treffen, was zwar zeigt, dass alles irgendwann entdeckt wird, aber sie als Mensch nicht angekettet ist. Sie hätte auch vorher schon fliehen können. Ihr gelingt die Flucht, die zumindest gut durchdacht ist, und dann kommt das, was mich enttäuscht hat.

SPOILER
Klar, Benno versucht alles, um seine Lea wieder an Bord zu holen, gibt jedoch recht schnell und recht kampflos auf. Andere vorschicken, selbst im Ausland verschwinden und nur am Telefon oder bei einem kurzen Treffen sein Glück probieren, das ist alles andere als beängstigend. Der Austritt aus einer harmlosen Sekte

SPOILER ENDE
Nach ihrem Ausstieg liegt das Augenmerk auch nicht mehr auf Benno und der Gruppe, sondern auf Eddie und auch hier wird man als Leser mehr oder weniger stark enttäuscht sein. Stellt sich doch der große Held als verheiratet heraus und Lea als braves Schoßhündchen, das lange Zeit viel mit sich machen lässt. Lea, die von Anfang an skeptisch gegenüber der Gruppe war und ihren eigenen Kopf hatte, lässt das mit sich machen?  In der Gruppe okay, da konnte man es noch verstehen, weil sie eben oft gesagt hat, es hätte unangenehme Folgen. Und klar, sie wusste alleine auf sich gestellt auch nicht, was sie vom Leben zu erwarten hatte, aber es wirkt eben so künstlich, zumal sie danach ihr Leben wunderbar meistert.

Okay, jetzt werden sicherlich einige meckern, weil das Buch eben so geschrieben ist, wie es Saskia erlebt hat und ein solches Erlebnis über Jahre ist nun einmal traumatisch. Nicht immer wird alles im BILD-Zeitungs-Stil geschrieben. Und hier muss ich den Kritikern meines Berichtes auch recht geben. Irgendwo erwartet man eine Story, wie von Hollywood. Das größte Problem ist jedoch die Emotionslosigkeit seitens Leas Gefühlen. Sie ist mir in der Biographie zu großen Teilen fremd geblieben. Zudem sollte man dann den Klappentext weniger dramatisch schreiben.

FAZIT: Es ist traurig, was manche Eltern ihren Kindern zumuten, und es ist traurig, wie manche Kinder ihre Jugend erleben müssen. Mit etwas mehr emotionaler Bindung seitens der Autorin, einem reiferen Stil und einem ehrlicheren Klappentext, wäre ich wahrscheinlich nicht so enttäuscht gewesen. Es tut mir leid, was ihr passiert ist und ich finde es schön, wie sie ihr Leben gemeistert hat, aber es hätte gerne in allen Bereichen tiefer gehen können.
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Ich weiß, du bist hier / Laura Brodie

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Heute habe ich mal wieder ein Buch für euch, welches ich gewonnen habe. Ihr erinnert euch sicherlich noch an die Rebuy Challenge, die ich vor zwei Jahren gewonnen habe. Damals konnte ich mir keine Bücher selbst aussuchen, da ich schwanger war und somit habe ich Rebuy aussuchen lassen. Dieses Buch war eins der wenigen, auf die ich mich richtig gefreut habe. Leider sind Klappentexte nicht alles.


==ooo BUCHFAKTEN ooo==
Autor: Laura Brodie
Titel: Ich weiß, du bist hier
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423213132
ISBN-13: 978-3423213134
Originaltitel: The Widow's Season
Preis: € 15,40
Genre: Drama, Liebe
Gelesen in: 3 Tagen

==ooo AUTORENPORTRAIT ooo==
Laura Brodie studierte Englisch in Harvard und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Lexington, Virginia. Sie ist Professorin für Englisch an der Washington and Lee University. (Quelle: Amazon.de)

==ooo DAS COVER ooo==
Das Cover fand ich schön, hat mich aber etwas irritiert wegen dem Klappentext. Es ist Gewässer, Sonne und ein Stuhl, der auf einem Steg steht. Nichts tolles, aber ruhig und irgendwie schön.

==ooo DIE WICHTIGSTEN FIGUREN IM ÜBERBLICK ooo==
Sarah – Ihr Mann ist verschwunden, kinderlos
David – Ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, Leiche nie gefunden

==ooo INHALTLICHE FAKTEN ooo==
Ort: USA, Jackson
Zeit: Gegenwart 2000er
Perspektive: Dritte Person
Alter der Figuren: Mitte 30

==ooo ZITAT FÜR DIE VERANSCHAULICHUNG DES STILS ooo==
Sarah McConnells Ehemann war seit drei Monaten tot, als sie ihn im Supermarkt sah. Er stand am Ende des Ganges mit den Saisonalartikeln, wo er unentschlossen die Auswahl an Plastikkürbissen musterte, hob plötzlich den Kopf und blickte ihr einen Moment lang direkt in die Augen. In seinem unveränderten Gesicht blitzte ein so seltsames Gemisch aus Sehnsucht und Zaudern auf, dass sie am liebsten sofort zu ihm gerannt wäre und sich in sein unvergessliches grünes Flanellhemd gekuschelt hätte. (Zitat S. 11 – Erste Sätze)

==ooo ZITIERTER KLAPPENTEXT ooo==
Sarahs Mann war seit drei Monaten tot, als sie ihn im Supermarkt sah. David ist beim Kajakfahren in einer Sturzflut umgekommen. Doch man hat nur das Boot gefunden, seine Leiche bleibt verschollen. Eines Tages sieht Sarah David beim Einkaufen im Supermarkt, später im Flur ihres Hauses und draußen vor dem Küchenfenster. Gaukelt ihre Phantasie ihr etwas vor? Oder ist es ein Geist, der ihr da erscheint? Dann klopft es (ausgerechnet an Halloween) an ihre Tür, und ihr Mann steht davor. Sie lässt ihn herein und hört eine unglaubliche Geschichte ..

==ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo==
Als ich das Buch bei der Rebuy Challenge gewonnen habe, dachte ich mir, das klingt nach einem spannenden Thriller, denn ein verschwundener Mann, deutet auf ein solches Thema hin. Es ist jedoch eher so eine Mischung aus Liebe, Drama und Tod. An sich auch nicht verkehrt, aber leider konnte mich das Buch so ganz und gar nicht überzeugen. Hätte ich mir die Bewertungen vorher durchgelesen, ich hätte mir das Buch weder aufgespart, noch hätte ich mich ehrlich bis zur letzten Seite durchgekämpft.

Gleich zu Beginn des Buches ist David schon verstorben und Sarah allein. Sie sieht ihn im Supermarkt und am Anfang denkt der Leser noch, er lebt, vielleicht Gedächtnisverlust oder vielleicht eine simple Einbildung, weil sie so um ihn trauert. Im Verlauf taucht er immer wieder auf, und man hat das Gefühl, die Autorin möchte Spannung aufbauen. Doch dann wird schnell klar, dass das einfach nicht alles sein kann.

Recht schnell erfährt der Leser grob, was mit David passiert ist, und das die Welt, die Sarah am Anfang so rosig dargestellt hat, gar nicht so perfekt war. Jede Beziehung hat eben zwei Seiten, und das macht einen schon etwas traurig. Zudem wird deutlich wie unselbstständig Sarah in Wahrheit ist. Sie hat von wenigen Dingen eine Ahnung, hat fast alles David regeln lassen und muss nun ihr eigenes, neues Leben bestreiten.

Irgendwann nach dem Tod ist er dann an ihrer Seite, taucht auf, begleitet sie mehr oder weniger, während sie ihn nicht gehen lassen kann und er sie plötzlich auch nicht gehen lassen kann, obwohl es ein paar Seiten vorher noch ganz anders klang.

Das Problem, welches ich bei dem Buch habe, ist das mir persönlich der wirklich rote Faden fehlt. Klingt jetzt doof und viele Leser werden jetzt aufschreien, denn ein roter Faden ist natürlich vorhanden. Nur wüsste ich nicht, wie ich es besser ausdrücken kann. Daher versuche ich es mal etwas mehr zu erklären. Immer wieder hab ich mich gefragt, lebt ihr Mann nun, ist er ein Geist, kommt noch was spannendes, worauf möchte die Autorin hinaus. Klar, den eigenen Weg gehen, das habe ich herauslesen können. Ist vielleicht ein Happy End mit dem plötzlichen Single von Schwanger möglich, oder ist ihr Mann einfach nur untergetaucht, um etwas Abstand zu bekommen, denn seine Leiche wurde ja nicht gefunden. Manchen Autoren gelingt es ohne Probleme diese offene aufzugreifen und gut umzusetzen. Keine Frage, aber Laura Brodie gelingt es in meinen Augen einfach nicht. Sie möchte Spannung, sie möchte Drama, sie möchte Liebe. Alles von jedem etwas, aber die Mischung ist einfach nur enttäuschend. Schon nach 100 Seiten hing ich da, und hatte keine Lust mehr weiterzulesen, mich aber gezwungen, weil ich dachte, da kommt vielleicht noch eine überraschende Wende, etwas, das ich nicht verpassen darf. Leider war das bis zum Schluss nicht der Fall.

Selbst der Schluss ist kein echtes Highlight. Okay, passend, aber mehr auch nicht.


FAZIT: Ganz ehrlich, ich war mir sicher dieses Buch zu lieben, und andere Werke, die ähnliches aufgebaut sind, haben mich tief bewegt, sodass ich nicht mal traurig gewesen wäre, weil ich am Anfang einen Psychothriller erwartet hatte. Allerdings ist die Umsetzung eher ein seichter Teich, der mit wenig Abwechslung überzeugen kann. 
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Spannend schreiben / Christian Schärf

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Heute möchte ich euch mal wieder ein Sachbuch vorstellen, welches eigentlich so gar nicht in meinen Lesebereich fällt, aber ich mir aus verschiedenen Gründen ausgesucht habe, denn ich  möchte beim Schreiben etwas kreativer werden. 



==ooo BUCHFAKTEN ooo==
Autor: Christian Schärf
Titel: Spannend Schreiben
Verlag: Bibliographisches Institut
Sprache: Deutsch
Preis: € 12,95
Genre: Sachbuch
Gelesen in: 10 Tagen

==ooo ZITIERTER KLAPPENTEXT ooo==
Dieser Band der Reihe Kreatives Schreiben ist ein Gang durch die Katakomben des Grauens und die Büros der Privatdetektive: Inspiration von Edgar Allan Poe bis Jussi Adler-Olsen. Es gilt, die Elemente von Detektivroman, Thriller und Schauergeschichte zu erkennen und in die eigenen Texte einzubringen. Gestalten Sie spannende Geschichten mit Mördern, Opfern und Ermittlern.

==ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo==
Schreiben kann ich, dachte ich zumindest, denn meine Lehrer gaben mir in Deutsch schriftlich grundsätzlich eine 1, manchmal sogar eine 1+. Das lag aber nicht an meinem Schreibtalent oder meiner perfekten Ausdrucksweise, sondern eher daran, dass ich meine Lehrer stets gut einschätzen konnte, und dementsprechend geschrieben habe, was sie hören wollten. 

Die einzelnen Übungen sind sicherlich sehr interessant und ich arbeite mich auch durch, aber ganz ehrlich, ich habe es mir kreativer und hilfreicher vorgestellt. Die einzelnen Aufgaben werden vor allen Dingen auf Werke bezogen, die ich in meinem Leben noch nie gelesen habe und vor allen eher schwerere literarische Klassiker sind. Mit spannenden Übungen für vielleicht aktuellere BEstseller hat das weniger zu tun. Klar können genau diese Übungen den eigenen Stil fördern und man kann daraus seinen aktuellen Bestseller schreiben, aber ich fand die Aufgaben doch etwas schwer und sorry, dumpf. Mir hat es weniger geholfen, was aber eben nicht an den Tipps lag, sondern an den ausgewählten WErken. 

*Rezi-Ex
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