Die Sturmschwestern / Lucinda Riley

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Hmmm, kennt ihr den Moment, wo ihr ein Buch in die Hand nehmt, weil ihr euch ganz doll darauf gefreut habt, und dann merkt, es war eine miese Idee dieses Werk zu verschenken? Das hatte ich gerade. Meine Mutter ist großer Fan der Autorin und so habe ich ihr zu Weihnachten dieses Buch geschenkt. Nach dem Beendigen habe ich es bekommen, und musste entsetzt feststellen, es ist ein zweiter Band und keiner von uns kennt den ersten Band.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Lucinda Riley
Titel: Die Sturmschwester: Roman - Die sieben Schwestern Band 2
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (9. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442313953
ISBN-13: 978-3442313952
Originaltitel: The Storm Sister
Preis: € 19,99
Genre: Liebe, historisch, Familie
Gelesen in: 5Tagen

DAS COVER
Das Cover hat mich magisch angezogen. Ein See, ein Segelboot ruhiges Wasser und im Hintergrund Wald. Es hat mich so an meinen Urlaub in Schweden erinnert, dass ich mich sofort verliebt habe. Darum habe ich das Buch auch meiner Mutter geschenkt.

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Ally – eine der sieben Schwestern
Theo – Segelprofi
Anna – Sängerin
Thom - Geiger

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: Genf, Griechenland, Norwegen, Deutschland
Zeit:Gegenwart 2010er, 1875er
Perspektive: wechselnd
Alter der Figuren: 20er würde ich schätzen

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie zu ihrem Beruf gemacht hat: Sie ist Seglerin und hat bei manch riskanter Regatta auf den Meeren der Welt ihren Mut unter Beweis gestellt. Eines Tages aber stirbt völlig überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See. Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis auf ihre Vorgeschichte – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, in dessen Leben die junge Sängerin Anna Landvik eine schicksalhafte Rolle spielte. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden. Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violonisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war. (Quelle: Klappentext von Amazon.de)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Das Mädchen auf den Klippen“ war mein erster Riley und hat mich gefesselt wie sonst nichts. Ich wollte mehr und meiner Mutter erging es ähnlich, denn sie hat einige Werke der Autorin gleich geordert. Als ich das Werk ganz druckfrisch in der Buchhandlung sah, kam es mir vor wie das ideale Geschenk zu Weihnachten. Cover, Klappentext – alles war stimmig. Blöd nur, wenn der direkte Hinweis fehlt, um welchen Teil es sich handelt.

Kennt ihr den Moment, wenn ihr ein Buch lest, nichts ahnend, dass es sich um eine Fortsetzung handelt und plötzlich beim Lesen merkt, irgendwas fehlt doch da. So ist es mir ergangen und ich war froh, als ich nach 50 Seiten den Mut fand zu schauen, ob es einen vorherigen Band gibt. Das erklärt nämlich einiges, wenn auch im Grunde jedes Buch einzeln gelesen werden kann, da sie parallel spielen.

Das Buch wird diesmal aus der Sicht einer anderen Schwester geschrieben. Das gemeinsame Glied ist der Tod des Adoptiv-Vaters. Ob die Autorin nun plant einen Band für jede Schwester zu schreiben, kann ich nicht ehrlich beantworten, hoffe es aber ehrlich gesagt weniger.

Die Geschichte von Ally beginnt mit einer Regatta, die ihr Leben verändert und gerade am Anfang sehr, sehr langatmig ist. Während es viele Autoren schwer haben, sowohl in der Gegenwart, als auch der Vergangenheit zu punkten, ist es bei Lucinda Riley ganz klar die Vergangenheit, die positiv hervorsticht. Bei „Das Mädchen auf den Klippen“ war dies schon deutlich, aber da konnte mich die Gegenwart noch faszinieren. Hier ist es so, dass lediglich die Vergangenheit das Buch lesenswert macht. Das liegt zum größten Teil daran, dass mir Ally als Hauptfigur nicht wirklich gefallen hat. Ich bin bis zum Schluss mit ihr nicht warm geworden und habe mich stets gefreut in die Vergangenheit eintauchen zu dürfen. Hier steckt Herzblut, warme Charaktere und viel Leidenschaft drin, die einen bis zum Schluss fesseln und nach mehr schreien.

FAZIT: Es ist das erste Werk der Autorin, wo ich mit den Figuren der Gegenwart so aneinander geraten bin. Die Vergangenheit gefällt mir wieder ausgesprochen gut, aber das alleine nützt einfach nichts, wenn die Gegenwart so enttäuschend ist. Von der Reihe werde ich ganz klar nichts mehr lesen, freue mich aber auf weitere Werke der Autorin. 

COVER                              💜💜💜💜💜
STORY                              💜💜
STIL                                 💜💜💜💜
CHARAKTERE                    💜
SPANNNUNG                     💜
HUMOR                             💜
LIEBE                               💜💜
GESAMT                           💙💙

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