Die Legenden von Mond und Sonne / Lucy Hounsom

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches schon einige Zeit bei mir im Regal steht. Ich hatte vor gut 6 Monaten schon einmal angefangen zu lesen, und war vom Stil so angetan, dass ich spontan abgebrochen habe, weil ich mir das Buch für ruhigere Momente aufsparen wollte. Nun hab ich es doch gelesen und möchte euch meine Leseeindrücke nicht vorenthalten. 


==ooo DER ERSTE EINDRUCK ooo==
Das Cover ist eindrucksvoll, was anderes fällt mir dazu gerade nicht ein. Eine geheimnisvolle Frau im Gewand und ein Wetterspektakel am Himmel. Mir gefällt es sehr gut. 

==ooo WICHTIGE FIGUREN UND FAKTEN ooo==
Figuren: Kyndra,  Nediha, Bregenne
Schauplatz: Fantasyland / Mariar
Zeit: Irgendwann

==ooo WORUM GEHT ES IN DEM BUCH ooo==
Bei der Zeremonie zum Eintritt in die Gesellschaft der Erwachsenen geschieht etwas Unvorstellbares: Ein heiliges Artefakt zerbricht unter der Berührung der jungen Kyndra. Kurz darauf verwüstet ein Sturm ihr Dorf und die Bewohner geben dem Mädchen die Schuld an all dem Unglück. Die Situation droht zu eskalieren – bis zwei Fremde auftauchen und Kyndra mit Kräften, die seit Jahrhunderten nicht mehr gewirkt worden waren, in Sicherheit bringen. Gemeinsam fliehen sie zu der versunkenen Festung Naris, doch hier erwarten sie Intrigen, Fanatiker und Rebellen. In den unterirdischen Hallen findet Kyndra aber auch ihr wahres Ziel, und sie muss Verrat und Wahnsinn bekämpfen, um sich letztlich ihrem Schicksal zu stellen.

==ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo==
Es ist lange her seitdem ich das letzte Mal ein richtiges Fantasy Buch in der Hand hatte, da ich mich irgendwie satt gelesen habe. Nach den ersten Sätzen war jedoch klar, dass ich das Buch lieben werde, weil es einfach wunderbar geschrieben ist. Aus diesem Grund hab ich das Buch wirklich etwas herausgezögert. 

Meine Erwartungen waren dementsprechend sehr hoch, und ich muss zugeben, dass ich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen gelandet bin. Nach Ende der Zeremonie ging es plötzlich bergab mit dem schönen Stil und der guten Idee. Durch die neuen Figuren kam eher eine Verwirrung auf, denn ich tat mich sehr schwer die neuen Figuren immer wieder einzuordnen. Kyndra war von Anfang an sympathisch, und plötzlich hat auch sie sich verändert. Dazu jede Menge ungewöhnliche Namen und Umgebungen. Man braucht gut 100 Seiten um einen genauen Überblick zu bekommen. 

Doch ist das Bild erst einmal etwas klarer, dann beginnt die Autorin sich leider in einem sehr langatmigen Bereich zu verlieren. Über viele Seiten hinweg ist es wie festgefahren, obwohl das Buch natürlich nicht auf der Stelle tritt, aber man hat eben das Gefühl, es könnte rasanter und spannender sein. 

Außerdem kommen zumindest mir beim Lesen immer wieder kleinere Fragen auf, die ich so ganz nicht nachvollziehen konnte, oder wo ich dann für mich gesagt habe, ich kann mich nicht daran erinnern hier eine Verbindung zum vorherigen Text entdecken zu können. Da ich eine aufmerksame Leserin bin, selbst wenn ich zügig lese, um eben beim Sport einige Seiten zu schaffen, weiß ich, dass ich nichts überlesen habe. Vielleicht bin ich jedoch auch einfach zu kleinlich geworden, nachdem mich das Buch mit dieser Langatmigkeit etwas überrumpelt hatte.

Leider schafft es das Buch auf den letzten Drittel eher noch mehr Verwirrung zu stiften, denn der Showdown der sich langsam abzeichnet und dann auch umgesetzt wird, sind eine echte echte Enttäuschung. Offene Fragen, Punkte die ich nicht nachvollziehen kann, und leider nicht so spannend wie ich gehofft hatte. Für mich hat sich die Trilogie damit ganz ehrlich erledigt.

FAZIT: Ich bin zwar nach meiner Fantasy-Phase nicht mehr der größte Fantasy Fan, aber ein gutes Buch würde ich niemals liegen lassen. Die Legenden fangen so schön an, versprechen viel, und sacken dann rapide ab. Leider konnte mich daher das Buch auch nicht so ganz überzeugen. 

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