Das Ende ist mein Anfang / Tiziano Terzani

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Heute möchte ich mal wieder ein Buch vorstellen, welches ich mehr als unfreiwillig und daher auch nur quälend langsam gelesen habe. Bei Rebuy habe ich nämlich wieder ein Buch gewonnen, das ich so nie gelesen hätte. Ich mag Biographien im Bereich Schicksal, aber nicht in dieser Form. 


== BUCHFAKTEN ==
Autor:
Tiziano Terzani
Titel:  Das Ende ist mein Anfang
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 16. (September 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442129877
ISBN-13: 978-3442129874
Originaltitel: La fine è il mio inizio
Preis: € 1
Genre: Biographie
Gelesen in: 10 Tagen

== DAS COVER ==
Ein Mann mit einem Kind. Wenn ich mich nicht täusche müsste es Tiziano mit seinem Sohn sein. Passt, aber ich hätte mich gefreut, wenn eine andere Farbe für den Hintergrund gewählt worden wäre.

== AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL ==

Ich bin so froh, mein Sohn. Ich bin jetzt sechsundsechzig, und mein Leben, diese große Reise, geht dem Ende zu. Ja, ich bin an der Endstation angelangt. Aber ohne Trauer, im Gegenteil, fast mit einem Schmunzeln. (Zitat S. 8)

== ZITIERTER KLAPPENTEXT ==
Tiziano Terzani hat als langjähriger Korrespondent des SPIEGEL unser Bild von Asien mit geprägt. Das damals noch unzugängliche China kannte er wie kaum ein anderer westlicher Journalist, im asiatischen Denken war er seit langem zu Hause. Als nach längerer Krebserkrankung sein Tod naht, lädt der 65-jährige Terzani seinen Sohn Folco zu sich ein, um Abschied zu nehmen. In einem langen Zwiegespräch erzählt der Vater dem Sohn von seinem bewegten Leben zwischen Europa und Asien und von der Auseinandersetzung mit Krankheit und dem Sterben. Es entspinnt sich ein berührender Dialog über das Leben und die Begegnung mit dem Tod, über Abschied, Trauer und Verlust, aber auch über Hoffnung und Wiederkehr.
Die sehr persönlichen Erinnerungen des bekannten SPIEGEL-Journalisten und Asienkenners.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Das Ende ist mein Anfang“ ist eigentlich das Gespräch zwischen den Journalist Tiziano Terzani und seinem Sohn Folco. Der Journalist ist schwer an Krebs erkrankt und blickt so auf sein Leben zurück. Dieses Gespräch, welches rund drei Monate dauerte wurde aufgezeichnet und von Folco in diesem Werk festgehalten.

Eigentlich könnte man sagen ist die Geschichte rührend und Tiziano hatte ein erfolgreiches und spannendes Leben als Spiegel-Korrespondent in Asien, sodass man als Leser wirklich gute Einblicke in viele Dinge bekommt. Allerdings wirkt das Buch eher wie ein langer Monolog in dem sich Tiziano wie der perfekte Mensch darstellt, der keine Fehler begangen hat. Normalerweise werden Menschen vor ihrem Tod Bescheiden und sehen Dinge nicht mehr verklärt, sondern mit klarem Blick. Im Alter mag es sein, dass sie verbohrt sind, aber im Angesicht des Todes nimmt dies eigentlich ab. In diesem Fall hat man eher das Gefühl das genaue Gegenteil sei der Fall. Tiziano ist Unfehlbar, seine Meinung die einzig wahre. Mag vielleicht sein, dass dies auch das Bild seines Sohnes ist, der seinem geliebten Vater noch ein letztes Denkmal setzen möchte.

Seine Meinung muss man mögen und hier kann ich leider nicht mit ihm auf einen Nenner kommen. Ich will damit nicht sagen, dass ich alle Dinge die in Amerika oder von Amerika ausgehen gut heiße. Aber wenn ich Passagen lese, wo er die Taliban lobt, diese als Kämpfer gegen die Unterdrückung ansieht oder ähnliches, kann ich nur den Kopf schütteln. Wäre dies ein einziger Punkt, könnte ich mit dem Werk noch warm werden, aber seine Ansichten sind einfach zu speziell. Zum Beispiel war das alte und kommunistische China wirklich schon fast ideal, während das neue, modernere, weltoffenere China einfach nur völlig schwach und schlecht ist.

Mag man ein Buch lesen, wo man schon recht schnell merkt, dass man die Person unsympathisch findet? Eigentlich fällt es einen dann umso schwerer. Ich gehe gerne neue Wege, lerne Leute kennen, höre mir fremde Meinungen an, um so etwas von der Welt, der Anschauung  und den Gedanken kennenzulernen. Auf mich wirkt Tiziano jedoch verbohrt und sein Sohn gibt ihm nicht ein Widerwort, wie wahrscheinlich seine Frau in den 47 Jahren Ehe auch nie gegeben hat.

Ich für meinen Teil war froh, als ich das Buch aus der Hand legen konnte. Vielleicht bin ich nicht offen genug solche Meinungen zu tolerieren oder mit klarem Blick zu sehen. Solltet ihr den Mann faszinierend finden oder über sein Leben eine Arbeit schreiben müssen, kann ich das Buch empfehlen, denn es ist umfangreich, zeigt seine Persönlichkeit sehr gut und ist leicht zu verstehen. Von der Umsetzung her also sehr gut, aber inhaltlich nicht meins. Daher gebe ich dem Buch nur faire 3 Sterne.
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Fett Kohle / Dorit Linke

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Heute möchte ich euch das Buch zur Blogtour „Fett Kohle“ endlich näher vorstellen. Wer die Blogtour verfolgt hat, weiß schon einiges über das Buch, und nun gibt es meine persönliche Meinung zu dem Buch. Vorab schon einmal, es ist ungewöhnlich, aber sehr zeitnah. 


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Dorit Linke
Titel: Fett Kohle
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Magellan (17. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734847060
ISBN-13: 978-3734847066
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Preis: € 12,95
Genre: Fundsache, Brennpunkt, Krimi, Drama, Freundschaft
Gelesen in: 2 Tagen

== DAS COVER ==
Das Cover ist okay. Es stellt den vorderen Bereich einer Ledertasche dar, die auch im Buch vorkommt. Die Schnallen haben etwas von Augen, die einen anschauen und das Fach vorne wirkt wie ein grinsender Mund, aber was ich noch passender gefunden hätte, wäre, wenn dort ein Geldschein herausgeschaut hätte. Dieser werden nur gezeichnet, unten am Rand angedeutet. So, wie auch im Verlauf des Buches.

== FIGUREN ==
Niklas – Vater weg, Mama und ihr neuer Hartz IV, schlecht in der Schule
Felix – sportlich, bester Freund von Niklas, gut in der Schule, Opfertyp
Murat – Gehört zur angesagtesten Gang und schikaniert Niklas und Felix gern
Cowboy – Einer der Bankräuber, die Niklas verfolgen
Kaminski – Stiefvater von Niklas

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: Berlin Neukölln
Zeit: Gegenwart 2010er
Perspektive: Ich-Perspektive von Niklas
Alter der Figuren: 12- 14

== AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL ==

„Wer weiß die richtige Antwort?“ Felix meldete sich gelangweilt. „War klar, du Opfer“, rief Bülent. (….) Ich schüttelte den Kopf. Blamieren wollte ich mich nicht, schon gar nicht vor Hatice. „Und?“ „Kann nicht.“ „Spast“, rief Bülent. (Zitat S. 44 – Stil der heutigen Generation)

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Niklas hasst sein aktuelles Leben, und möchte am Liebsten zu seinem Vater, der auf Mallorca lebt. Sein Stiefvater säuft und ist Hartz IV Empfänger, der außer Bier nichts richtig schreiben kann. Seine Mutter lässt sich von Kaminski unterdrücken und ist nur für die Zwillinge da. In der Schule ist er abgerutscht und seit er versucht hat in Murats Gang zu kommen, ist auch noch das Jugendamt auf sie aufmerksam geworden. Beschissener kann es nicht kommen. Doch dann beobachtet Niklas, wie ein Lieferwagen bei ihm vorm Fenster vorbeifährt, die Polizei im Nacken und etwas in den Mülleimer vor seinem Haus wirft. Die Neugierde ist geweckt und als die Luft rein ist, schleicht er sich hin. Er findet eine Ledertasche, die er mitnimmt. Zwar wird er dabei beobachtet, aber denkt sich noch nichts bei. Erst als er zu Hause entdeckt, dass gut 50.000€ in der Tasche sind, ahnt er etwas. Von seinem besten Freund Felix, den er einweiht, erfährt er, dass die Bank einige Straßen weiter überfallen wurde und so verstecken sie das Geld. Schon am nächsten Tag stehen jedoch die Bankräuber vor der Tür, denn einer von ihnen hat Felix tatsächlich mit der Tasche gesehen. Sie verfolgen ihn und bedrängen ihn regelmäßig. Doch damit nicht genug. Auch Murats Gang, die ihn und Felix im Park gesehen haben, wollen wissen, warum er von diesen Typen bedroht wird. Niklas ist klar, dass etwas passieren muss und so heckt er mir Felix einen total verrückten Plan aus, der schon damit schief geht, dass Niklas zusammen mit Murat von den Bankräubern entführt wird.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Fett Kohle“ ist das neueste Werk von Dorit Linke und spielt im Brennpunkt Neukölln. Damit ist schon klar, dass sich das Buch von der Masse abhebt.

Es fängt schon bei den Figuren an. Ist normalerweise die Hauptfigur eher der intelligente Part, der gemobbt wird, ist Niklas zwar ein Opfertyp, aber authentisch aus dem Leben gegriffen. Getrennte Eltern, der Stiefvater ein Bilderbuch Hartz IV Empfänger, die Klasse besteht zum größten Teil aus Namen, die nicht im Deutschen vorkommen und wo man sich fragt, wie sie ausgesprochen werden. Das Niklas ebenfalls kein Musterschüler ist, viel Mist baut um anerkannt zu werden, könnte nicht authentischer sein. Wer selbst Kinder in dem Alter hat, der weiß, dass die heutige Generation der Beschreibung zumindest in vielen Brennpunkten sehr nahe kommt. Vom Opfertyp, Schulschwänzer bis zur beliebten Gang ist alles vertreten, womit sich die heutige Generation zum größten Teil identifizieren kann. Auch wenn es hart klingt.

Inhaltlich möchte die Autorin dies jedoch nur am Rande einfließen lassen, denn sonst würde das Buch ja kaum einer lesen. Wer möchte seinen Alltag lesen? Um es spannender und nicht nur alltäglich rüberkommen zu lassen, setzt sie auf Bankräuber und das Thema Fundsachen. Wie verhält man sich richtig, wenn man etwas findet, das einem nicht gehört. In diesem Fall viel Geld, aber auch im Allgemeinen, also eine Geldbörse oder ein Handy. Hier lässt sich die Autorin viel einfallen, damit das Buch wirklich spannend ist. Manchmal fand ich es etwas zu übertrieben, aber die jüngeren Leser wird dies wohl kaum stören.

Die wichtigste Frage, was ist das richtige und werden sich diese Kinder dafür entscheiden, wird auf jeden Fall gut gelöst. Bis dahin passiert aber eine Menge, wie zum Beispiel eine Entführung. Es kommen dementsprechend viele spannende Momente hinzu, die durch Weisheiten aus dem Leben untermalt wurden. Zum Beispiel „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte“. Solche Dinge, lässt die Autorin sehr gut einfließen. Es zeigt aber auch, dass Kinder und Jugendliche manche Tragweite gar nicht einschätzen können, und es so schnell vorkommen kann, dass sie ungewollt in Gefahr geraten.

Die Autorin baut auf jeden Fall eine Menge ein und macht sich viele Gedanken zum Inhalt. Deswegen eignet sich das Buch in meinen Augen für den Unterricht in Schulen. Sei es in Brennpunkten, weil den Kindern die Augen minimal geöffnet werden können, oder in anderen Schulen, um zu zeigen, wie es anderen Kindern geht, und wie man vielleicht helfen kann.

Sprachlich ist das Buch nicht unbedingt gut für den Lehrplan. Es ist sehr jugendlich und umgangssprachlich gehalten. Aber verschließen wir nicht die Augen, setzt euch einmal in Hamburg oder auch Berlin in eine U-Bahn, wo viele Schüler sind, und ihr werdet genau diese Sprache vorfinden. In meinen Augen hätte die Autorin daher gar keinen anderen Stil für ihr Buch verwenden dürfen. Er ist manchmal unter der Gürtellinie, aber eben Realität.

Was mir nur bedingt gefällt ist der Schluss. Nachdem alles sehr realistisch umgesetzt wurde, passiert im Zeitraffer einer Menge. Das ist an sich sehr gut, denn wer kennt es nicht. Nach einer Geschichte fragt man sich oft, was passiert  mit den Figuren im Anschluss. Die Fragen werden sehr gut beantwortet und sind gut überlegt. Allerdings wirkt es in meinen Augen sehr künstlich. Zum Beispiel die Art wie Georges Problem gelöst wird oder warum Niklas Vater nicht schon vorher in den Popo getreten wurde. Das hätte die Autorin, nach der Vorgeschichte besser gekonnt.

Mein Fazit: Spannendes Kinder / Jugendbuch, das ich zwar nicht unbedingt noch einmal lesen muss, aber jedem empfehlen kann. 





* Buch zur Blogtour kostenfrei
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Blogtour - Fett Kohle - Fakten zum Thema Fundsachen + Gewinnspiel

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Heute darf ich euch zur Blogtour "Fett Kohle" begrüßen an der ich aktiv teilnehme. Für alle, die noch nicht wissen, worum es geht. Es handelt sich um ein brandaktuelles Jugendbuch, welches sich mit verschiedenen Themen befasst. Ausländer, Gangs, Arbeitslosigkeit und das Finden von Geld. Es spielt im Berliner Bezirk Neukölln und ist wirklich interessant umgesetzt. Wie immer gibt es bei mir eine ausführliche Rezension am Ende der Blogtour.


Da sich das Buch mit dem Thema "Geld finden" auseinander setzt, habe ich die Aufgabe übernommen, einmal zu schauen, wie die rechtliche Lage hier aussieht. Da ich nicht Jura studiert habe, übernehme ich hier keine Haftung auf Richtigkeit. :)

AB WANN BESTEHT MELDEPFLICHT
Hier ist sich das Internet einig. Die Meldepflicht besteht ab einen Wert / Betrag von 10€. Darunter muss man es nicht abgeben, aber dem Verlierer aushändigen, falls dieser euch findet und darauf anspricht. 

WO GEBE ICH FUNDSACHEN AB
Ist der Wert höher oder persönlich wertvoller, wie eine Brieftasche, kann man die Fundsache entweder bei der Polizei oder im Fundbüro abgeben. Dort bekommt ihr eine Quittung. Findet ihr es im Supermarkt könnt ihr es auch dort abgeben, denn dort wird am Ehesten nachgefragt, allerdings bekommt ihr dort keinen Beleg.

GIBT ES EINE STRAFE
Da findet man zum Beispiel eine Geldbörse mit 100€ oder ein Handy ohne Simlock. Abgeben? Definitiv, denn der Wert ist über 10€ und behält man die Sache für sich, ist dies Fundunterschlagung und kann laut Internet mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren geahndet werden.

ICH HABE ES ABGEBEN, UND NUN
Habt ihr es bei der Polizei oder im Fundbüro abgegeben, heißt es warten. Nach sechs Monaten, verliert der Eigentümer das Recht an der Sache. Nun kommt es darauf an, wo ihr die Sachen gefunden habt. Wurde es zum Beispiel in der Bahn gefunden oder am Bahnhof, werden die Sachen versteigert. Findet ihr es zum Beispiel auf der Straße oder einem Spielplatz, gehört die Sache nach Ablauf der Frist euch. Allerdings kann der vorherige Besitzer im Anschluss gefunden werden, kann dieser den alten Gegenstand einfordern oder zumindest den aktuellen Gegenwert. Das gilt nur für Dinge, die ihr abgeholt habt, und die nicht versteigert wurden. Generell gilt, der Anspruch muss innerhalb von drei Jahren geltend gemacht werden, danach erlischt jeglicher Anspruch. 

FINDERLOHN
Ehrlichkeit wird in Deutschland belohnt. Der Finderlohn richtet sich nach dem Wert der gefundenen Sache. Bei einem Wert bis zu 500€ beläuft sich der Finderlohn auf 5%. Übersteigt der Wert die 500€, bekommt man für den Mehrwert 3%.  3% sind auch bei Tieren üblich. Kann der Wert nicht beziffert werden, wird er geschätzt. Findet man etwas in einem Bahnof, Zug oder einer Behörde gelten jedoch völlig andere Regeln. Hier gibt es einen Finderlohn erst ab einem Wert von 50€ und man bekommt nur die Hälfte von dem Finderlohn. Wenigstens muss der Finderlohn beim Finanzamt nicht angegeben und versteuert werden.


So viel erst einmal zum Thema Fundsachen. Mit mir endet die Blogtour, und ich hoffe, ihr konntet euch ein gutes Bild machen und habt Lust auf das Buch bekommen.


Gewinnspiel

Wir freuen uns riesig, euch gleich drei Gewinne anbieten zu können!

Drei von euch haben die Chance auf ein ganz besonderes Magellan-Erlebnis.

Wer zusammen mit Niklas durch Neukölln ziehen möchte, kann für das Buch „Fett Kohle“ in den Lostopf hüpfen.

Wer bei diesen Temperaturen gerne zusammen mit dem Wal ins kühle Nass springen möchte, kann für einen Gummiwal in den Lostopf hüpfen.

Wer beim Lesen gerne nascht, kann für ein Glas Lesezuckerl in den Lostopf hüpfen.



Was ihr dafür tun müsst?

Kommentiert unter meinem Beitrag, gebt an, welchen Gewinn ihr gewinnen möchtet, und beantwortet folgende Frage:
 

WAS HABT IHR SCHON EINMAL GEFUNDEN, UND WAS HABT IHR DAMIT GEMACHT

Ihr könnt bis zum 02. August 23.59 Uhr auch bei den anderen Teilnehmern Fragen beantworten und so mehrere Lose sammeln.

Die Gewinner geben wir am 03. August bekannt.



Teilnahmebedingungen:

1. Der Teilnehmer muss über 18 Jahre sein, oder eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorzuweisen haben. Teilnahmeschluss ist der 02.08.2015, 23.59 Uhr.

2. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.

3. Der Versand erfolgt an Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

4. Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen muss eine gültige E-Mail Adresse hinterlegt werden, unter der wir euch im Gewinnfall benachrichtigen können.

5. Die Daten der Teilnehmer werden nicht gespeichert und lediglich zur Gewinnermittlung benutzt.

6. Die Adresse des Gewinners wird nach Versand umgehend gelöscht.

7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

8. Für Gewinne, die auf dem Postweg verloren gehen wird keine Haftung übernommen.

 
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Hundeherz / Christiane Sadlo

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches ich zufällig auf Facebook entdeckt habe. Das Buch wurde vorgestellt und es wurden einige Leser gesucht, die Lust haben es zu lesen. Ich habe mich beworben und durfte das Buch lesen. Wie es mir gefallen hat, verrate ich euch nun. 


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Christiane Sadlo
Titel: Hundeherz – Ein Held auf vier Pfoten
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (22. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734100666
ISBN-13: 978-3734100666
Preis: € 8,99
Genre: Liebe, Hunde, Trennung
Gelesen in: 4 Tagen

== DAS COVER ==
Das Cover besticht durch ein angenehmes Türkis, ganz viele Herzen und einen halbwegs süßen Hund. Halbwegs süß ist darauf bezogen, dass mich sein Nasenfell, welches absteht und dadurch beim Foto minimal ins Auge steht, aus der Perspektive stört. Aber sonst ist es ein knuddeliges Kerlchen.

== FIGUREN ==
Leo – Süßer Hund mit eigenem Willen
Dora – Vollzeittochter, Mitte 30, Single
Jochen – Liebt Dora, aber nicht ihre Mutter


== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: Deutschland
Zeit: Gegenwart 2010er
Perspektive: Dritte Person Wechselnd
Alter der Figuren: 30er

== AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL ==

Aufwachen, ausgiebiges Dehnen und Strecken, Sprung ins Bett meines herzgeliebten Frauchens Dora, verträumtes Kuscheln mit ihr. Danach Frühstück und Spaziergang. Die Nase voll mit auf- und anregenden Gerüchen. (….) (Zitat 1. Kapitel Perspektive Leo)

»Du willst dich von mir trennen? Nur weil ich nicht mit dir nach Italien reisen kann?«, sagt sie und versucht vergeblich, das Beben in ihrer Stimme zu unterdrücken. »Das kannst du nicht ernst meinen.«  (Zitat 1. Kapitel Perspektive Dora)

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Dora ist wunschlos glücklich. Leo ist der beste Hund der Welt und Jochen ist ihr absoluter Traummann. Nur leider sieht Jochen es anders und stellt sie vor die Wahl. Sagt sie erneut den lange geplanten Urlaub nach Florenz ab, dann trennt er sich von ihr. Für Dora bricht eine Welt zusammen, denn bis jetzt dachte sie, Jochen sei glücklich und verständnisvoll. Immerhin hat ihre Mutter einen Bandscheibenvorfall und benötigt eben Hilfe. Okay, es stimmt, sie hat den Urlaub schon oft wegen ihrer Mutter abgesagt, aber wenn diese nun einmal Hilfe benötigt. Aus Angst Jochen zu verlieren, will sich Dora jedoch dieses mal durchsetzen und plant trotzdem zu fliegen. Am Anfang ist ihre Mutter begeistert, springt wie ein Jungbrunnen auf, will sogar selbst mitfliegen, bis ihr einfällt, dass es nicht um den Verkauf ihres neuesten Buches geht, sondern die Reise für Dora und Jochen ist. Schon fällt sie wieder in sich zusammen und bekommt sogar einen Zusammenbruch, als Dora wirklich fahren will. Was Dora nicht wahrhaben will, ihre Mutter manipuliert sie gekonnt, denn in ihren Augen ist Jochen, ein einfacherer Blumenhändler, nicht gut genug. Viel besser gefällt da schon ihr Hausarzt, der schon seit einiger Zeit ein Auge auf Dora geworfen zu haben scheint. Und so spielt die Mutter Kupplerin. Nur hat sie die Rechnung ohne den verhassten Flohträger Leo gemacht, denn der kleine Hund liebt Jochen genauso, wie Dora ihn liebt, und so muss er sich was einfallen lassen. Ob es ihm gelingt, müsst ihr selbst lesen.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Hundeherz – Ein Held auf vier Pfoten“ ist ein heiterer Unterhaltungsroman, der auf Romantik, Liebe, Hindernisse und vier Pfoten setzt. Also genau das Richtige für den Sommerurlaub. Zumindest trifft dies im Ansatz auf das Buch zu, denn vollends konnte mich die triviale Lektüre nicht überzeugen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Ab und an kommen Gedanken und Situationen aus der Sichtweise zum Beispiel von Jochen oder Doras Mutter, in der Regel begleitet der Leser jedoch Dora und Leo. Es ist witzig, wie die Autorin versucht den Alltag mit einem Hund in Gedanken zu fasst. Zum Beispiel bedeutet hochspringen nicht gleich Freude, sondern ist manchmal auch der Wunsch den gegenüber einfach dreckig zu machen, weil man ihn zum Beispiel nicht mag. Klar sind solche Gedanken lustig und für Hundeliebhaber sicherlich auch schön. In meinen Augen, obwohl ich Hunde mag, war es eine nette, humorvolle Ergänzung, auf die ich aber auch hätte verzichten können. Doras Blickwinkel hingegen ist wirklich interessant und gut beschrieben.

Als Leser lerne ich sie sehr genau kennen, aber leider war es mir unmöglich mich mit ihr zu identifizieren. Es wird zwar im Verlauf des Buches besser, aber gerade am Anfang hätte ich sie oft links und recht ohrfeigen können. Sie ist Mitte 30, hat eine eigene Wohnung, einen eigenen Kopf und ist intelligent, wie das Schreiben für ihre Mutter zeigt. Und manche Kinder haben eine sehr enge Bindung zu ihren Mutter oder auch Vater, aber wenn Dora mal wieder auf ihre Mutter reinfällt, was so offensichtlich beschrieben wird, dann frage ich mich, warum sie es einfach nicht merkt. Zum Beispiel leidet ihre Mutter, weigert sich hilfreiche Tabletten zu nehmen, kann sich angeblich nicht bewegen und springt sofort auf, wenn es darum geht ihre Belange durchzusetzen oder Spaß zu haben. Wenn man bedenkt, dass sie eine Schauspielerin ist, ist ihr Talent nicht sonderlich groß. Ich selbst bin auch ein absolutes Mama-Kind und setze mich sofort ins Auto, wenn sie mit knapp 77 Hilfe braucht, aber ich wäge auch ab, ob es wichtig ist, wie bei ihrem Herzinfarkt oder ob es auch reicht, wenn ich ein  paar Tage später komme. Wäre Dora eine andere Persönlichkeit hätte ich es besser nachvollziehen können.

Abgesehen davon ist das Buch wirklich unterhaltsam und es passiert eine Menge bis Dora endlich mit dem richtigen zusammen ist. Man muss nicht viel nachdenken, sondern kann entspannen. Falls ihr also wissen wollt, für wen sich Dora entscheidet, lest das Buch.

*Rezensionsexemplar
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Loving more / Katrin Bongard

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches mir sehr am Herzen liegt. Falls ihr euch erinnert, habe ich erst kürzlich den ersten Band verschlungen und war so was von traurig, dass das Buch zu Ende war. Wie es manchmal im Leben so ist, habe ich gar nicht gewusst, dass es sich um eine Trilogie handelt und war daher total happy, als ich davon erfahren habe. Wie mir die Fortsetzung gefallen hat, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. 


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Katrin Bongard
Titel:  Loving More
Taschenbuch: 324 Seiten
Verlag: Red Bug Books (11. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943799786
ISBN-13: 978-3943799781
Preis: € 9,99
Genre: Jugend, Liebe, Blogging, Falsche Gerüchte
Gelesen in: 2 Tagen

== DAS COVER ==
Ein Bett, zwei Paar Füße und recht hell. So ist das Cover nun mal leider. Es passt zum Buch, da viele Szenen im Bett spielen, aber ganz ehrlich ich finde es für mich und meinen Geschmack zu schlicht.

== FIGUREN ==
Ella – Bloggerin, Leseratte, verliebt in Luca
Luca – Sportfan, Mädchenschwarm, verliebt in Ella
Fritz – Bester Freund von Luca
Zoe – Beste Freundin von Ella
Tobias – Arbeitspartner von Ella
Susanna – Ex-Freundin von Luca

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: Deutschland, Berlin
Zeit: Gegenwart 2010er
Perspektive: Ich Perspektive
Alter der Figuren: 17 /18

== AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL ==
„Ich weiß. Man muss um seine Beziehung kämpfen, man muss durch Höhen und Tiefen zusammen gehen. Das gehört dazu. Alles andere gehört in Kitschromane, wo das Happy End an jedes Riesendrama angeklatscht wird, als ob eine Beziehung alle Probleme lösen würde.” (Zitat aus Loving More)

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Ella und Luca sind ein Paar und noch bis über beide Ohren verliebt. Obwohl sie völlig unterschiedlich sind, können sie diese Unterschiede ausblenden und sich auf ihre Verliebtheit konzentrieren. Nach den Ferien holt sie jedoch der Alltag ein, und der ist mit viel Chaos. Ella muss erkennen, dass es gar nicht so einfach ist mit dem Held der Schule eine Beziehung zu haben. Außerdem muss sie mit seiner Exfreundin Susanna ein Youtube-Video hochladen, um in Englisch eine gute Note zu bekommen. Luca hingegen hat mit seiner schulischen Unlust und seinem Verletzungen aus dem lange zurückliegenden Unfall zu kämpfen. Er kann kaum noch Videos drehen und ihm tut immer alles weh. Durch seine chronische Unlust muss er jetzt nicht nur Sven Nachhilfe geben, sondern auch noch seiner Ex Susanna. Das verzwickte daran ist, dass er durch die Vereinbarung mit seinem Lehrer Ella nichts sagen kann. Und damit kommt die Lawine ins rollen, denn Ella erfährt davon und kurze Zeit später behauptet Susanna von Luca schwanger zu sein. Ella, die selbst schon mit Luca ohne Verhütung geschlafen hat, weiß, dass es sein kann und dann ist da auch noch Fritz, der anscheinend mehr für Ella empfindet. Kann diese Krise überwunden werden?

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Loving More“ ist die Fortsetzung von „Loving“. Der zweite Band beschäftigt sich diesmal mit wichtige Themen, die in einer Beziehung aufkommen können, wie zum Beispiel Vertrauen.

Die Autorin setzt mit ihrem zweiten Band genau dort an, wo der andere aufgehört hat. Wie schon der Klappentext verrät sind Luca und Ella inzwischen ein Paar und somit reiht sich das Buch nahtlos an den ersten Teil an. Das passiert nicht nur inhaltlich und zeitlich, sondern auch durch den lockeren Stil, der viele jugendliche Elemente einfließen lässt, leicht zu lesen ist, aber nicht umgangssprachlich klingt.

Wie auch schon im ersten Band möchte die Autorin zeitnah sein und sich mit den Lesern bzw. der Zielgruppe auseinandersetzen. Dadurch greift sie realistische Themen und Interessen auf. Ging es im ersten Buch noch darum, dass Ella liest und einen Buchblog betreibt, versucht sie es in diesem Band noch aktueller zu gestalten und lässt Ella einen Wandel durchleben, sodass sie am Ende einen Buch-Vlog betreibt. Ob dies ein Hinweis an uns Blogger sein soll, dass Rezensionen out sind? Ich habe mich auch schon daran gewagt und mit Sicherheit schauen sich die jüngeren Generationen lieber eine Buchbesprechung als Video an, aber ich bin sicher, dass wir Leseratten nichts gegen ein bisschen Text habe. Außerdem ist es doch so leichter dem Lehrer seine Arbeit zu übergeben, wenn man Copy / Paste benutzen kann. Ich glaube mit diesem Sprung hat sich Ella etwas von mir entfernt, aber auch durch die Tatsache, dass sie wegen einer neuen Beziehung weniger liest.

Neben den Büchern und Youtube im Allgemeinen, denn diesmal wird Youtube als Schulaufgabe integriert, beschreibt die Autorin sehr zeitnah, wie intensiv, einnehmend und veränderbar eine Beziehung macht. Sie zeigt aber auch, dass eine gute Beziehung auf geben und nehmen basiert, sowie den Wunsch für seine Liebe und seinen Partner Hindernisse aus den Weg zu räumen. Ebenfalls sehr schön lässt Katrin Bongard das Thema Vertrauen einfließen. Nicht nur über bewusste, notwendige Lügen, sondern auch durch Dinge die andere machen. Eine Beziehung, aber auch eine Freundschaft basiert auf Vertrauen, das regelmäßig durch Kleinigkeiten, Fremdeinwirkung oder unbedachte Sätze auf die Probe gestellt wird. Durch die Aktualität und Umsetzung schafft es die Autorin in meinen Augen die Liebe und eine Beziehung im guten, aufklärenden Licht darzustellen.

Dann wiederum geht Katrin Bongard auf das Kennenlernen der Eltern ein. Hier hätte die Autorin das Buch gerne früher rausbringen können, denn für mich waren diese ersten Treffen immer der absolute Horror, da ich selbst aus einer sehr einfachen, chaotischen Familie komme und ein gewisser Standard für mich zwar umsetzbar und normal war, aber ich eben immer Angst hatte zu einfach zu wirken oder gar etwas falsch zu machen. In dieser Umsetzung zeigt Katrin Bongard wunderbar, wie menschlich auch Eltern sind und die Angst in der Regel unbegründet ist.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, hier bin ich aber auch schon Mama und sehe es etwas reifer, ist der Punkt Verhütung. Diese wird ausführlich behandelt. Wie zum Beispiel sollte ich eine Pille nehmen, wie denken manche Eltern darüber, sind Kondome sicher, wessen Aufgabe ist es. Ihr seht, alles gut integriert, aber ohne das es langweilig wird. Was mich störte, war die Tatsache, dass Ella sich trotz ihrer Intelligenz und einem guten Grundwissen zu einem „Ich pass schon auf“ hinreißen lässt. Es zeigt, dass bei solchen Dingen der Verstand ausgeschaltet ist, aber die Angst im Anschluss schwanger zu sein, hätte gerne deutlicher sein dürfen, um zu zeigen, dass eben auch etwas schief gehen kann.

Gleichzeitig greift die Autorin das Thema Teenager-Mutter auf. Während die Mehrheit der Jugendlichen lieber eine Ausbildung oder Studium nach der Schule ins Auge fasst, gibt es auch Jugendliche, die lieber ein Kind möchten und das aus verschiedenen Gründen. Hier bin ich echt gespannt, wie die Autorin dies im nächsten Band umsetzt, denn schwanger werden geht schnell und ist schön, aber so jung Mutter werden ist eine andere Sache. Es ist eine Entscheidung fürs Leben, die jeder gut durchdenken sollte.

Neben der Verhütung gibt es noch einen anderen Punkt, der mich etwas gestört hat, und zwar der Mittelpunkt der beiden Hauptfiguren. Luca war schon im ersten Band ein Frauenschwarm, und nach Ellas Laseroperation an den Augen wurde sie ja schon im ersten Band etwas anders gesehen von den Mitschülern. Diesmal geht es noch eine Spur weiter. Sicherlich sehr realistisch, aber leider in meinen Augen nicht unbedingt grandios umgesetzt. Warum? Das die beiden Hauptfiguren begehrt sind, ist eine Sache, aber  mir fehlte die Ausführlichkeit und die Fixierung auf eine Person. Zum Beispiel schwärmt Fritz für Ella, die dies aber in ihrer Verliebtheit gar nicht wahrnimmt. Also sehr realistisch, denn wie häufig erkennt man die Gefühle eines anderen nicht. An Kleinigkeiten wird es ausgemacht, dann durch eine Szene stark verdeutlicht, aber leider in meinen Augen zu schwach beschrieben und dann auch jäh beendet.

Alles in allem war das Buch wirklich wieder schön, und einmal angefangen kann man einfach nicht aufhören. Ich habe die letzten 200 Seiten zum Beispiel an einem Abend in der Badewanne gelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Trotzdem war das Gesamtbild diesmal nicht so 100% rund. Es sind jedoch nur kleine subjektive Empfindungen, die das gesamte Lesebild nicht trüben. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den letzten Band. 

*Rezensionsexemplar
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Kistall der Träume / Barbara Wood

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches zufällig vor Jahren in mein Regal gekommen ist. Während einer Dienstreise von meinem Mann, durften wir mit nach Sylt fahren. Es war kalt, stürmisch und regnerisch. Kurzer Hand war mein Buchvorrat schnell aufgebraucht und so habe ich mir die Aufforderung Bücher aus dem Schrank der Ferienwohnung zu tauschen erfreut wahrgenommen. Ich liebe Barbara Wood und somit ist ihr Werk ohne nähere Betrachtung bei mir im Regal gelandet. Begleitet mich auf einem Stück Geschichte. 


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Barbara Wood
Titel: Kristall der Träume
Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 9 (14. Oktober 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596159547
ISBN-13: 978-3596159543
Originaltitel: The Blessing Stone
Preis: € 9,95
Genre: Hiistorisch, Zeitreise
Gelesen in: 10

== DAS COVER ==
Das Cover mag ich nicht wirklich. Es ist eine Art dunkles Rot, mit einem leichten Braunton. Darauf ein Symbol und ein blauer Kristall. Sehr schlicht und nichts, was mich im Laden magisch angezogen hätte.

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Die Inhaltsangabe ist in diesem Fall wirklich einmal sehr schwer, weil es keine typische feste Geschichte ist, sondern die Reise eines Steins über viele Jahrhunderte. Über ihn und seine wichtigsten Etappen wird in diesem Buch berichtet.

Der blaue Kristall ist ein Bruchstück von einem Kometen, der vor Urzeiten auf die Erde geprallt ist. Die Umgebung hat ihn zu einem ungewöhnlichen Kristall geformt. Die Geschichte beginnt 100.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Damals findet „Die Große“, eine Ureinwohnerin Afrikas, zum ersten Mal den Kristall. Ihr vorbestimmtes Schicksal und das von ihrem Clan wird in wenigen Seiten beschrieben, bevor es für den Kristall weitergeht.

Danach wandert der Kristall in diverse Epochen. In den nahen Osten (35.000 v.Chr.); ins Jordantal (1000 v.Chr.)n; ach Rom (64.n.Chr). nach England (1022 n.Chr.) ; Deutschland/Orient (1520); Martinique (1720) und zum Schluss in den amerikanischen Westen (1848).

Jede Epoche erzählt ihre eigene Geschichte, die jedoch nur im Hintergrund spielt, denn die Hauptfigur ist und bleibt der Kristall.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
Barbara Wood ist eine außergewöhnliche Autorin von der ich schon so manches Buch gelesen habe. Mein erstes Werk habe ich in einem Buchpaket ersteigert und später immer wieder Werke dazu ertauscht, weil ich genau solche Geschichten liebe. Vergangene Zeiten, Schicksale und vielleicht ein paar Liebschaften und Dramen. Dafür ist Barbara Wood bekannt und mit der Idee hätte sie sicherlich ein geniales Werk daraus erschaffen können.

In meinen Augen gelingt es ihr jedoch überhaupt nicht. Ich habe das Buch damals schon wenige Tage nachdem ich es getauscht habe, angefangen zu lesen. Die Schilderung über den Kristall und die Eingeborene hat mich jedoch überhaupt nicht mit dem Buch warm werden lassen, weswegen ich es abgebrochen habe. Selbst ein zweiter Versuch hat es nur bis Seite 50  geschafft. Da ich jedoch zu den Leseratten gehöre, die immer das Gute in einem Werk sehen und Angst haben etwas zu verpassen, habe ich im dritten Anlauf nun durchgelesen.

Nicht nur der Ansatz, sondern die verschiedenen Epochen sind mit etwas Geduld wahre Goldschätze. Allerdings hätte die Autorin sich mehr Zeit für sie nehmen müssen. Sie hätte daraus eine Reihe machen müssen. Jede Epoche ein einzelner Band, damit der Leser wirklich viel mehr über diese Zeit erfahren kann. So wird einfach vieles nur schnell abgehakt. Sicherlich nicht verkehrt, aber dafür ist Barbara Wood leider nicht ausgelegt. Sie schafft es einfach nicht zu fesseln und zu faszinieren. Das liegt zum Teil daran, dass die Autorin das Augenmerk eben zu sehr auf den Stein legt. Die Emotionen und Situationen der wirklichen Menschen gehen unter. Man kann behaupten es sind alles Randfiguren und der Stein ist die Hauptfigur. Außerdem bedarf es einige Seiten bevor man sich als Leser in der Epoche zurecht findet und meist ist es dann auch schon wieder vorbei.

Mit Sicherheit hat das Buch Potential und mit Sicherheit werden es viele Leute gerne lesen. Wer generell Kurzgeschichten mag, wird hier vielleicht glücklich, da ich jedoch nie davon eingenommen wurde, hat mich das Buch leider nur enttäuscht. Gute Ansätze reichen mir jedoch nicht aus.
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Ein Geschenk von Bob / James Bowen

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Es tut mir leid, aber so langsam wird es einfach nur peinlich. Nachdem meine Mutter eigentlich schon vom vorherigen Band die Nase voll hatte, konnte sie im Laden doch nicht widerstehen und hat sich auch noch dieses Buch von „Bob, der Streuner“ geholt. Kein Wunder, dass es immer wieder Bücher von Bowen gibt, wenn sich damit gut Geld verdienen lässt. Für mich unverständlich. Dazu aber gleich mehr.
'''BUCHFAKTEN '''
Autor: James Bowen
Titel:   Ein Geschenk von Bob
Taschenbuch: 184 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2015 (8. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404608461
ISBN-13: 978-3404608461
Originaltitel: A Gift from Bob
Preis: € 8,99
Genre: Biographie
Gelesen in: 2Tagen

''' OPTK '''
Bob mit Schal und Tannenbaum im Hintergrund. Es passt zur Jahreszeit und daher ist das Cover okay.

'''FIGUREN '''
Bob – roter Kater
James – Straßenmusiker in London

''' INHALTLICHE FAKTEN '''
Ort: London
Zeit: 2010er
Alter der Figuren: Ende 20

''' WIE HAT ES MIR GEFALLEN? '''
Auch wenn mir jetzt eingefleischte Fans den Kopf abreißen werden, möchte ich meine ehrliche Meinung zu dem Buch abgeben und hoffe, dass ihr sie nachvollziehen könnt bzw. versteht, dass Meinungen verschieden sind. Ich liebe Katzen, habe selbst eine Herumtreiberin vor Jahren aufgenommen, habe aber schon beim ersten Buch nicht verstanden, warum man darüber ein Buch schreiben muss. „Bob, der Streuner“ war damals nicht schlecht, aber ich fand, dass es weniger um Bob ging, als darum wie schwer es James Bowen hat. Völlig in Ordnung, aber er ist in meinen Augen auf der Stelle getreten und hat vieles wiederholt, sodass ich damals nur drei Sterne vergeben habe. Die Fortsetzung fand ich schon nicht mehr gut. Im Grunde wurde einiges Neues erzählt, aber vieles alte erneut breit getreten. Schon damals hatte ich das Gefühl, dass noch einmal aufgesprungen wurde, weil das erste Buch so gut ankam. Bei Weihnachten dachte ich das Gleiche.

Ich bewundere, dass der Autor seinen Weg geht und wenn man ihn in London trifft, auch sehr freundlich ist. Ich mag Katzen und ich kann nachvollziehen, dass der Winter 2010 absoluter Horror war. Man liest so viel in den Zeitungen, wie Obdachlose erfrieren oder ähnliches und auch tagsüber ist es nicht angenehm auf der Straße zu betteln.

Allerdings kann ich für mich persönlich sagen, dass es mir definitiv mit diesem Buch reicht. Mehr werde ich nicht lesen. Auch in diesem Buch wird vieles aus den ersten Werken aufgegriffen, wiederholt und durchgekaut. James Kindheit, James Drogensucht, James schwere Zeit. Junge, schreib eine Biographie und hak das Thema ab. Ich weiß nicht, warum man in drei Büchern immer wieder darüber Jammern muss, wenn es doch eigentlich laut Titel, laut Cover und Beschreibung um Bob gehen sollte. Beim ersten Buch konnte ich es verstehen, beim zweiten war es noch akzeptabel, aber nun nervt es mich persönlich. Zumal Bob eher eine Randfigur spielt und in meinen Augen definitiv zu wenig Beachtung kommt.

Für mich ein kleiner Reinfall, nach den vorherigen Bänden. Wie gesagt, hätte Bob einen vorrangigen Platz gehabt und wäre das Augenmerk mehr auf ihm, dann hätte ich das ewig gleiche Gejammer ertragen können, aber so tut es mir leid.

Wem die ersten Bände unglaublich gefallen haben, der wird hier jedoch auch glücklich. Es ist eben eine Einstellungssache und Frage des Geschmacks.
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Girl on the train / Paula Hawkins

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das so vielversprechend geklungen hat. Ich habe mich sofort bei Blogg dein Buch beworben und wurde ausgewählt, es für euch zu lesen. Gelesen hatte ich schon viel positives von dem Buch, und so habe ich das Haarfärben und Einwirken dazu genutzt mich in das Buch zu vertiefen. Einmal angefangen kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, obwohl sicherlich nicht alles perfekt umgesetzt wurde. Wie es mir am Ende gefallen hat, lest nun selbst. 


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Paula Hawkins
Titel:  Girl on the train
Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (15. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764505222
ISBN-13: 978-3764505226
Originaltitel: The Girl on the Train
Preis: € 12,99
Genre: Thriller, Drama
Gelesen in: 2 Tagen

== DAS COVER ==
Meins ist das Cover nicht. Wisst ihr, wie es aussieht, wenn ein Zug schnell an euch vorbeifährt und ihr davon ein Foto macht. Genauso wie eine Linie sieht das Bild aus. Die Schrift wurde angepasst und nur eine Tür wurde angedeutet, wo eine weibliche Silhouette zu sehen ist. Es passt, aber ist nicht klasse.

== FIGUREN ==
Rachel – Alkoholikerin, liebt ihren Ex, arbeitslos und wohnt bei einer Freundin
Anna – Die neue von Rachels Ex
Tom – Der Exmann von Rachel
Megan – Die Frau, die Rachel aus der Bahn beobachtet
Scott – Der Mann, von Megan

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: England
Zeit: Gegenwart 2010er
Perspektive: Ich-Perspektive Megan, Rachel, Anne
Alter der Figuren: Anfang 30

== AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL ==
»Kamal behauptet, ich müsse mir überlegen, wie ich mich selber glücklich machen kann; ich müsse aufhören, andernorts nach dem Glück zu suchen. Es stimmt, das muss ich, das ist mir selber klar, doch dann überkommt es mich wieder, und ich denke: Scheiß drauf, das Leben ist zu kurz.« (Zitat 10 Januar 2013)

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Rachel ist Alkoholikerin und das schon seit langer Zeit. Nachdem sie nicht schwanger werden konnte, fing sie damit an, und als ihr Mann sie wegen Anna verlässt, kommt sie gar nicht mehr aus dem Loch heraus. Sie zieht zu einer alten Freundin, stalked ihren Ex-Mann und als sie wegen Alkohol ihren Job verliert, pendelt sie aus Scham trotzdem jeden mit den gleichen Zügen, damit niemand Verdacht schöpft. Auf ihrer Fahrt kommt sie immer an ihrem alten Haus vorbei und wird schmerzlich an Toms neues Leben erinnert. Highlight ist jedoch das glückliche Paar ein paar Minuten vorher, wo der Zug regelmäßig hält. Hier erfindet Rachel Namen, freut sich sie zu sehen und ist vielleicht ein Stück neidisch. Doch dann entdeckt sie bei einem solchen Halt, dass Jess, wie sie die Frau genannt hat mit einem anderen Mann knutschend im Garten  steht. Sie kann nicht fassen, dass sie ihren Mann betrügt. Als Rachel kurz darauf erfährt, dass Megan, wie die Frau wirklich heißt, verschwunden ist, ahnt sie, dass dies mit ihrer Beobachtung zusammen hängt. Doch als Zeugin ist sie nicht brauchbar. Dafür trinkt sie einfach zu viel, hat Blackouts und wird von Anna sogar als Kindesentführerin dargestellt. Sie ist labil und die Polizei geht davon aus, das sie sich einfach nur wichtig machen will. Deswegen erfindet Rachel eine Freundschaft zu Megan, um mit ihrem Mann Scott Kontakt aufzunehmen. Sie freunden sich an und die Polizei nimmt seinen Hinweis nach einem Geliebten sogar ernster. Doch dann kommt heraus, dass sie eine labile Lügnerin ist und sie ahnt, dass sie herausfinden muss, was damals passiert ist. Sie spürt, dass ihr Blackout in jener Nacht von Megans verschwinden, der in ihrer Straße passiert ist, die Wahrheit ans Licht bringen wird. Sie beginnt mit ihren Nachforschungen und stößt dabei auf eine tödliche Wahrheit.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Girl on the Train“ ist eins der Bücher, um die wieder ganz großer Wirbel betrieben wurde. Obwohl ich kein Fan von solchen Hype-Werken bin, hat mich die Idee von dem Buch so fasziniert, dass ich es lesen wollte. Als Pendler habe ich mir auch oft genug vorgestellt, was sich in bestimmten Häusern abspielt, wer dort wohl lebt und beobachtet, sofern ich kein Buch zur Hand hatte.

Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven. Gewechselt wird in größeren Abständen zwischen Rachel und Megan, sowie später Anna. Jeweils aus der Ich-Perspektive ist es gut möglich die Figuren näher kennenzulernen. Dies ist bei den etwas schwierigen Persönlichkeiten auch nötig. Rachel zum Beispiel ist mit ihrer Alkoholsucht eher abschreckend. Die Hintergründe, die im Laufe des Buches aufgedeckt werden, schaffen jedoch eindeutig eine gewisse Sympathie für diese arme Seele. Megan erzählt die Zeit vor ihrem verschwinden und auch sie ist nicht so sympathisch, dass man sie lieben muss. Ebenfalls wird auf eine dramatische Vergangenheit gesetzt, die zumindest nichts für werdende Mütter ist. Annas Perspektive soll Einblicke gewähren, wie es ist, wenn die Ex-Frau sich immer wieder ins Leben drängt und auch hier gibt es viele Einblicke in die Persönlichkeit, die nicht unbedingt sympathisch sind. Im Laufe des Buches merkt man im Grunde, dass die gesamten Persönlichkeiten mehr Ecken und Kanten, sowie eine schwere Bürde aufweisen, die sie unsympathisch, aber doch wieder sympathisch wirken lassen.

Am Anfang fühlt man sich leicht in das Buch geworfen, was aber nicht weiter tragisch ist. Man lernt Rachel näher kennen, erkennt ihre Alkoholsucht, die augenscheinlichen Hintergründe und begleitet sie auf ihren täglichen Touren, wo sie die beiden Hausbewohner gerne beobachtet. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin und ist teilweise sehr anstrengend durch den Alkohol und das Klammern an den Ex. Erst mit Megans verschwinden wird es spannender, um dann die Spannung sofort wieder zu verlieren. Klar, wollte ich als Leser wissen, was mit Megan passiert ist und es gibt viele ausbaubare Möglichkeiten, die  Spielraum für eigene Vermutungen lassen. Nur nützt es nicht, wenn sie leider im alltäglichen Geschehen untergehen. Die Geschichte entwickelt sich, aber durch Rachels Alkohol-Exzesse habe ich manchmal ehrlich gesagt, genervt mit den Augen gerollt. Entweder versackt Rachel, Anna bekommt wieder einen Wutausbruch, wo sie Rachel aus den Weg räumen will. Ich weiß, wie schwer es für eine alkoholkranke Person ist und die Autorin setzt dies super um, aber auch ohne Alkohol und Stalking hätte die Geschichte gut konstruiert werden können. Ein Schlag kann auch Blackouts verursachen. Nur eine kleine Idee meinerseits.

Ab der Hälfte des Buches wird es dann aber spannender, und man versucht selbst für sich zu ermitteln, was genau passiert ist, und was Rachels Blackout ans Tagelicht bringen könnte. Ich muss zugeben, dass ich im Gegensatz zu anderen Lesern, zwar eine gute Vorahnung hatte und zumindest mit einem Teil richtig lag, aber eben nicht ganz. Deswegen finde ich den Schluss eigentlich auch gut. Nur die Auflösung hätte gerne etwas anders sein können. Ich fand den Schluss ein bisschen naiv oder unausgegoren. An sich völlig spannend, logisch und gut. Was mich eben störte, ist die Tatsache ist die Umsetzung des Täters am Schluss. Es wird ein gewisses Lügengerüst aufgedeckt, der eine ideale Basis für das Geschehen bietet, aber mit fehlte ganz ehrlich der Background. Schließlich wird einiges angedeutet und man fragt sich eben noch lange nach dem Buch, ob da vielleicht mehr gewesen ist. Ich mag jedoch keine Fragen, die mich am Ende beschäftigen. Hier ein bisschen mehr, und das Buch wäre echt klasse gewesen, abgesehen vom Einstieg.

Alles in allem hat die Autorin wirklich gute Ansätze, einen leichten Stil und einen an sich guten Schluss. Mir fehlen jedoch Kleinigkeiten, die das Buch noch besser gemacht hätten. Den Hype kann ich nicht nachvollziehen, aber zumindest kann ich für mich behaupten, das Buch hat sich gelohnt und sollte es verfilmt werden, dürfte dies sicher sehenswert sein.
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Draußen im Moor / Sandra Greaves

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Heute habe ich mal wieder für die jüngeren Leser eine kleine Buchempfehlung. Und zwar handelt es sich um ein spannendes und echt gruseliges Jugendbuch mit Horror Elementen wie von Hitchcock persönlich. Neugierig geworden auf das Buch? Dann guckt einfach mal, ob es nicht etwas für eure Sommerferien ist. 


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Sandra Greaves
Titel:  Draußen im Moor
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Chicken House (2. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551520690
ISBN-13: 978-3551520692
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 14 Jahre
Preis: € 13,99
Genre: Horror, Grusel, Jugend
Gelesen in: 2 Tagen

== DAS COVER ==
Ich persönlich finde das Cover einfach genial. Ein altes Haus, ein verwitterter Baum, alles total düster gehalten. Da kommt Gänsehaut-Feeling und Gruselstimmung auf.

== FIGUREN ==
Matt – Eltern getrennt, mag den neuen der Mutter nicht, Stadtkind
Tilda – In Matts Alter, kümmert sich um den Haushalt nach dem Tod ihrer Mutter
Jack – Onkel von Matt und Farmer mit Leib und Seele
Kitty – Kleine Schwester von Tilda

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: Darthmoor, England
Zeit: 2010er Gegenwart
Perspektive: Ich-Perspektive von Kitty, Matt und Tilda im Wechsel
Alter der Figuren: 5-14

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Matt hat die Schnauze voll. Sein Vater ist irgendwo mit dem Schiff unterwegs, der neue seiner Mutter ist einfach nur ein Idiot und all seine Freunde sind verreist. Zu Hause hält er es jedenfalls nicht aus und reist einfach zu seinem Onkel auf dessen Bauernhof auf dem er schon seit Jahren nicht gewesen ist. Das die Begrüßung von Jack und den beiden Cousinen Tilda und Kitty nicht herzlich ist, kann er gar nicht verstehen. Erst nach und nach erfährt Matt, warum ihn und insbesondere seine Mutter alle aus dem Haus hassen. Wegen ihrer Gier musste schon so viel gutes Weideland verkauft werden und sie war nicht mal bei der Beerdigung ihrer eigenen Schwester. Klar, dass alle davon ausgehen, dass Matt genauso ist. Trotzdem macht Matt das Beste aus der Situation. Obwohl Tilda keine Lust hat, muss sie ihm die Gegend zeigen und so kommen sie in den alten Wald ganz in der Nähe. Nach einem kleinen Streich und Zank, bei dem sich Tilda den Fuß verletzt, finden beide eine Kiste mit einem Vogelschädel drin. Das der alte Helfer Gabe sie vor den Vögeln und dem Anfang von etwas Bösem, einem Fluch und dem Teufel gewarnt hat, vergessen beide. Sie streiten sich und erst als sie merken, dass wirklich etwas im Busch ist, beginnen beide an einem Strang zu ziehen.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Draußen im Moor“ ist ein Buch über Wut, Freundschaft, Hass und Trennung. Es ist ein außergewöhnliches Buch, welches leider nicht vollends überzeugen kann. Weder mich als „älteren Leser“ noch meine Nicht, als Zielgruppe. Warum das der Fall ist, versuche ich euch einfach mal zu erklären.

Erzählt wird das Buch aus den verschiedenen Perspektiven und zwar aus den Sichtweisen von Tilda, Matt und Kitty. Diese Perspektiv-Wechsel sollen veranschaulichen, was die verschiedenen Figuren denken und in den Situationen empfinden. Leider kommt in meinen Augen dadurch eine gewisse Unruhe ins Lesen. Zwar ist deutlich, wer gerade erzählt, aber während des Lesens kommen immer wieder Momente, wo man doch denkt, eine andere beteiligte Figur erzählt dies. Nun gut, das ist immer eine Frage des Geschmacks. Was mir vielleicht die Sache etwas erschwerte, war die Tatsache, dass die Figuren etwas blass geschildert wurden. Zwar werden am Rande Fakten, wie Tod, Trennung oder der neue Partner erwähnt, aber ganz ehrlich es ist schwer eine Bindung zu den Figuren aufzubauen. Ich hatte das Gefühl reingeworfen zu werden und bis zum Ende bin ich nicht mit den Figuren warm geworden. Zwar konnte ich manche Ansätze verstehen, aber die Hauptfiguren wirkten so, kindlich, stur und bockig, während die jüngste, also Kitty hingegen schon so reif wirkte. Manchmal sehr realistisch, aber mir hat es nicht geholfen. Zumal die Geschichte eben sehr verworren ist.

Die Geschichte selbst befasst sich mit einer alten Legende und einer Art Fluch, der schon vor Jahren einmal den Hof der Familie heimgesucht hat. Am Anfang glaubt niemand daran, aber mit der Zeit passiert eben so viel, dass die beiden großen Kinder, um die es diesmal geht, eben erkennen, dass der Fluch erneut hervorgerufen wurde. Hervorgerufen durch Wut und Streit. An sich eine schöne Lektion zu zeigen, dass Wut und Streitigkeiten nicht sein müssen, wenn man einfach mal innerlich loslässt, oder mit der anderen Person sachlich redet. Die Autorin zeigt deutlich, wie leicht Streit durch Handlungen, äußere Einflüsse und eigene Gedanken beeinflusst wird. Von dem Aspekt super interessant umgesetzt und gerade für die jüngere Generation, aber auch uns Großen eine kleine gedankliche Anregung.

Neben Streitigkeiten wird auch die Thematik Freundschaft, Familie in Kombination mit Trennung und Tod behandelt. Authentisch wird gezeigt, wie manche Kinder nach dem Tod des Elternteils weiterleben und kämpfen, während andere, deren Eltern sich nur Trennen völlig hängen lassen und in Selbstmitleid aufgehen. Das Drumherum hat die Autorin also im Grunde schön, verständlich und greifbar geschildert.

Was mir, aber auch meiner Nichte nicht sonderlich gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Autorin nur sehr wage an die Sache herangeht. Immer nur kleine Bruchstücke, der Fluch selbst ist ein Geheimnis und erst ganz zum Schluss wird darüber überhaupt wirklich offen geredet. Ob damit versucht wird die Spannung bis zum Schluss aufzubauen, kann ich nicht sagen, denn von uns empfand es keiner als spannend. Das Hauptproblem war jedoch einfach der Punkt, dass weder meine Nichte noch ich, wirklich nachvollziehen konnten, war der Fluch selbst. Ich will nicht zu viel verraten, aber für mich klang das alles zum Ende des Buches sehr künstlich und an den Haaren herbeigezogen. Die Entstehung selbst, aber auch den Verlauf, wobei ich ehrlich sagen muss, dass dies noch der glaubwürdigste Teil war. Die Neuauflage oder Rückkehr vom Fluch und dem Teufel gehen jedoch in meinen Augen so gar nicht.

Ich habe das Buch aus der Hand gelegt und dachte mir nur „Ah ja, war das alles und vor allen Dingen was zur Hölle war es?“. Sicherlich keine gute Grundvoraussetzung, weswegen ich das Buch eben meiner Nichte gegeben habe. Auch sie war am Ende eher verwirrt und hatte einige Fragen, die sich beim Lesen nie aufgeklärt haben. Im Ansatz gut, aber es mangelt in unseren Augen an der Umsetzung.

* Rezensionsexemplar
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Der Sinn des Lebens ist das Leben / Hugues de Montalembert

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Es gibt Bücher, die ich euch vorstellen möchte, die sicherlich nicht die breite Masse interessieren. So sicherlich auch dieses Werk. Das Buch, welches ich euch heute vorstellen möchte befasst sich nicht nur mit dem Sinn des Lebens, sondern ist eigentlich eine Biographie über einen Maler, der mit Mitte 30 erblindet ist. 


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Hugues de Montalembert
Titel:  Der Sinn des Lebens ist das Leben
Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 1 2015
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3832196455
ISBN-13: 978-3832196455
Originaltitel: Invisible
Preis: € 9,99
Genre:  Biographie
Gelesen in: 2 Stunden

== DAS COVER ==
Blauer Himmel, eine menschliche Silhouette, die an einem Gewässer steht und sich darin spiegelt. Das Cover hat etwas beruhigendes. Wobei ich ein komplett schwarzes Cover passender gefunden hätte.

== FIGUREN ==
Hugues de Montalembert – Maler, blind und stark

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: USA
Zeit: 1978
Perspektive:
Alter der Figuren:

== AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL ==

'Jeden Morgen erwache ich voller Energie, Optimismus und Vorfreude auf den beginnenden Tag, jeden Abend bleibt ein Gefühl der Niederlage. Tag für Tag eine Niederlage.' (Zitat, Seite 22)

Statt sich zu ärgern muss man lächelnd einen Ausweg finden. (Zitat S. 70)

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Hugues de Montalember ist Mitte 30, als er an einem Sommerabend des Jahres 1978 nach Hause kommt und dort von zwei Männern überfallen wird. Es kommt zu einer Auseinandersetzung und einer der Männer holt eine Flasche mit Lösungsmittel heraus, die er Hugues ins Gesicht kippt. Obwohl die Männer gleich darauf von ihm ablassen, und er versucht seine Augen auszuwaschen, schwindet rasch das Augenlicht, denn Lösungsmittel lässt sich mit Wasser nicht entfernen. Am Ende des Tages hat er sein Augenlicht eingebüßt und muss sich nun in einer dunklen Welt, die lediglich von wenigen hellen Schatten unterbrochen wird, zurecht finden. Hugues gibt jedoch nicht auf, denn wenn er erst einmal grübelt, dann weiß er, kommen die Depressionen, wie bei allen. Er steht auf und kämpft sich zurück ins Leben.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
Ich muss zugeben, dass ich von Hugues bis dato noch nichts gehört habe, denn Maler und Fotografen sind nicht unbedingt mein Interessengebiet. Warum ich seine Biographie lesen wollte, einfach weil mich das Thema „Blind werden“ interessiert. Das Augenlicht ist eins der kostbarsten Güter und es kann jeden treffen. Sei es durch eine Netzhautablösung, einen Unfall oder ähnliches. Da ich selbst eine sehr dünne Netzhaut habe, bin ich natürlich schon recht interessiert, wie andere Menschen im Falle eines Falles damit umgehen.

Das Buch ist anders als erwartet. Statt einer richtigen Biographie, wie ich sie erwartet habe, setzt sich der Autor mit kurzen prägnanten Szenen, Gedanken und wegweisenden Momenten auseinander, die im ersten Moment etwas wirr präsentiert sind durch Seiten, wo manchmal nur 2-3 Sätze stehen, aber der Inhalt ist so gestaltet, dass er alles offenbart, was Hugues an Wissen vermitteln kann. Emotional, aber auch im Alltag.

Der Autor setzt hierbei auf eine so bewegende Wortwahl und Umsetzung, dass mich das Buch tief berührt hat, aber mir auch wertvolle Tipps für das Leben generell gegeben hat. Deswegen habe ich es auch gleich meiner Mutter gegeben, die nach einem Herzinfarkt sehr mit dem Leben zu kämpfen hat.

Es ist ein wunderbares Buch, das zum Nachdenken und Nachmachen animiert, denn es richtig sich wirklich nicht nur an Leute, die vielleicht Angst haben blind zu werden oder kurz vor der Erblindung stehen, sondern auch an Menschen, die ihr Leben positiv verändern wollen. Wer das Buch liest, wird eine Spur ruhiger, ob er möchte oder nicht.


* Kostenfreies Rezensionsexemplar
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Strandperlen / Tanja Janz

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„Ich bin schwul.“
Insa Bergmann zog die Augenbrauen zusammen und presste sich ihr Handy
fester ans Ohr. Dann gluckste sie. „Jetzt hab ich doch tatsächlich verstanden, dass
du schwul bist. Was hast du gerade gesagt?“
„Ich bin schwul.“ Äh? Ich habe schon wieder schwul verstanden.“ Insa starrte irritiert durch die
Windschutzscheibe ihres Autos auf ein Kind mit Pudelmütze, das sich beim Überqueren der Straße genüsslich den Finger in die Nase steckte. Nein, das konnte gar nicht sein.(Zitat Kapitel 2 erste Sätze – Zeigt den Humor)


Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches in den letzten Tagen verschlungen habe, weil es einfach unterhaltsam und leicht zu lesen ist. Durch Zufall und Glück wurde ich ausgewählt dieses Buch zu rezensieren und freue mich darüber richtig dolle. Wie mir „Strandperlen“ gefallen hat, verrate ich euch nun.

== BUCHFAKTEN ==
Autor: Tanja Janz
Titel:  Strandperlen
Broschiert: 299 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (11. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956491815
ISBN-13: 978-3956491818
Preis: € 9,99
Genre: Humor, Liebe, Sommer
Gelesen in: 3 Tagen

== DAS COVER ==
Ein Campingwagen und im Hintergrund das Meer, ein Leuchtturm und blauer Himmel. Ja, mir gefällt das Cover, denn es hat etwas sommerliches und beruhigendes.

== FIGUREN ==
Lilo – Alt-Hippie, mit Rheuma in den Gelenken, muss nach Ibiza ziehen
Insa – Archäologin, arbeitet im Imbiss ihrer Eltern, will eine neue Herausforderung
Stephanie – Anwaltsfrau, wird betrogen, ihr Sohn ist hochbegabt
Joris – Maler, der auf dem Campingplatz hilft
Bjarne – nerviger Surfer
Andreas – Ex von Stephanie und Anwalt
Tigges – Reicher Bruder von Andreas

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: St. Peter-Ording
Zeit: 2010er
Perspektive: Wechselnd zwischen den Figuren
Alter der Figuren: Anfang 30 geschätzt.


== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Lilo ist ein Alt-Hippie und lebt seit Jahren in St. Peter-Ording. Dort betreibt sie einen kleinen, aber feinen Campingplatz. Doch das Alter macht sich so langsam bemerkbar, und obwohl sie es nicht will, muss sie zum Arzt. Dieser rät ihr wärmere Gefilde und so zieht sie kurzer Hand nach Ibiza. Ihren Campingplatz samt Pachtvertrag verschenkt sie an ihre Nichten.

Insa ist praktisch veranlagt und trotzdem hat sie Archäologie studiert und ist über jede neue Absage traurig. Welcher Vegetarier möchte schon im Schnellimbiss der Eltern versauern. Außerdem hat sie erfahren, dass ihr Ex-Freund schwul geworden ist. Als sie den Brief von Lilos Anwalt erhält, fährt sie sofort hin, und ergreift die Chance für den Neuanfang.

Unterstützt wird sie von ihrer Cousine Stephanie, die ebenfalls einen Neuanfang benötigt. Während sie am Herd steht und das Familienunternehmen unter einen Hut bringt, sieht sie ihren Mann fast gar nicht. Ihr Sohn ist hochbegabt und mehr als anstrengend und dann muss sie ihren Mann auch noch durch Zufall im Flagranti mit seiner Sekretärin erwischen, obwohl er am Telefon gesagt hat, dass er keine Zeit fürs Mittagessen hat, wegen geschäftlicher Termine. Kurzer Hand nimmt auch sie die Einladung vom Anwalt an und flieht in die Strandperle.

Gemeinsam müssen die Cousinen nun alles tun, damit der Campingplatz im neuen Glanze erstrahlt und sie ihren Lebensunterhalt in der Tat damit verdienen können. Doch so manches steinige Hindernis liegt ihnen im Weg. Ob sie es schaffen?

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
Wie ihr schon an meiner Inhaltsangabe erkennen könnt, handelt es sich um eine wirklich triviale Lektüre, die sich am Strand, in der Bahn oder einfach im Garten beim Entspannen anbietet.

Viel nachdenken oder gar eine spannende Lektüre bekommt man nicht geliefert. Die Geschichte ist mehr als vorhersehbar, basiert auf vielen Klischees, alten Ideen und ist trotzdem locker zu lesen, sodass es zumindest mir viel Spaß gemacht hat. Angefangen konnte ich nur schwerlich aufhören. Das hat mehrere Gründe, die im kleinen Detail liegen.

Der Stil der Autorin ist zwar sehr Adjektiv belastet, aber er schafft es mich nach St. Peter-Ording zu versetzen, Schauplätze wiederzuerkennen und er lässt sich vor allen Dingen flüssig lesen. Kein wortgewandtes und brillantes Highlight, aber immerhin auch keine verschachtelten Sätze, unnötige Wiederholungen oder gar Fremdworte, die man nachschlagen müsste.

Die Figuren ist in Ordnung und passen zu der Geschichte. Sehr voller Klischees, aber bei einem solchen Roman erwarte ich nichts anderes. Insa ist zum Beispiel die starke Persönlichkeit, die nur eine Herausforderung benötigt, und Stephanie ist wiederum total ängstlich und lernt sich neu kennen. Sie sind klar verständlich, bleiben ihrer Linie treu, aber ehrlich gesagt nerven sie manchmal schon, zumindest Stephanie mit ihrer etwas wehleidigen Art.

Inhaltlich ist alles so trivial wie möglich und am Anfang stört es weniger, dass die Autorin recht lieblos agiert. Kreativität muss nicht vorhanden sein und manche Zufälle dürfen gerne passieren. Es ist aber schon sehr recht grenzwertig und Kopfschüttler sind vorprogrammiert. Zum Beispiel überlegen weder Insa noch Stephanie auch nur eine Sekunde oder schauen sich die Strandperle an, sondern greifen sofort innerhalb weniger Sekunden zu. Sie reisen eigentlich nur für einen oder zwei Tage hin, und statt noch einmal von zu Hause alles nötige zu holen, bleiben sie dort. Woher habe sie so viele Klamotten, alle nötigen Unterlagen, wer kündigt zum Beispiel Insas alte Wohnung und übernimmt die Miete. Ihr seht, genaues lesen oder hinterfragen ist nicht erwünscht oder wirft nur Kopfschüttler auf. Neben den Campingplatz, dem neuen Job, einer Trennung, geht es um das Zusammenfinden einer getrennten Familiensituation, das meistern von Herausforderungen, aber auch um die Liebe.

Ab und an mag ich solche Umsetzungen und somit habe ich das Buch sehr fix gelesen, obwohl sofort klar war, wie das Buch enden wird. Die Frage war nur, wer mit wem und vor allen Dingen wie. Und hier hat die Autorin leider Gottes den Vogel abgeschossen. War das Buch bis zu einem gewissen Grad amüsant, unterhaltsam und mir sogar fast 5 Sterne wert, schafft sie es von einer Minute auf die andere mein Lächeln vom Gesicht verschwinden zu lassen, und das Buch fast zu hassen. Wie man so einen Ausgang abliefern kann, werde ich wohl nie verstehen.

Warum, möchte ich euch näher erklären. Oft verrennen sich Autoren in Ideen, und es wirkt dann sehr konstruiert oder Autoren merken, dass die Seiten plötzlich zu Ende sind. Hier trifft beides wohl zu. Statt einer spannenden und lustigen Auflösung der Probleme, im Ansatz sogar vorhanden, bricht die Autorin ihr Werk einfach ab. Abbrechen im Sinne von drei Monate später. Genauer gesagt drei Monate später treffen wir alle auf der Hochzeit von Insas Ex. Alle Probleme haben sich wohlwollend ohne viele Erklärungen in Luft aufgelöst. Paare haben sich gefunden und Insa ist von ihrem Traummann sogar schon im 3. Monat schwanger. Sicherlich nicht verkehrt, aber der Weg dahin oder zumindest ein Teil, hätte mich als Leser doch stark interessiert. Mich hat schon lange kein Schluss mehr so enttäuscht, wie hier. Zumindest nicht, wenn das Buch vorher gefallen hat.

Ohne diesen Schluss oder sagen wir eine bessere Umsetzung, hätte ich die vorher erwähnten Kopfschüttler einfach übersehen, aber dadurch fallen sie einfach noch viel mehr auf. Das enttäuscht und ist für mich nur liebe drei Sterne wert.

*Buchsponsoring vom Mira Verlag :)
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Obsidian 4 - Opal - Schattenglanz / J. L. Armentrout

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Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Rezensions-Exemplar vorstellen. Es handelt sich um den dritten Teil einer Reihe, in die ich mich vom ersten Moment verliebt habe, obwohl ich mit Außerirdischen nicht viel anfangen kann. Ob die Autorin in meinen Augen an den Erfolg der ersten beiden Bände anschließen kann, möchte ich euch nun verraten.


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel:  Obsidian 4 - Opal
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Carlsen (24. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551583331
ISBN-13: 978-3551583338
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Opal. A Lux Novel. Book Three
Preis: € 19,99
Genre: Fantasy, Liebe, Jugend
Gelesen in: Tagen

== DAS COVER ==
Das Cover ist diesmal gräulich und hat ein Paar, welches sich an den Händen hält, sowie etwas abseits eine weitere männliche Figur. Alles Schattenfiguren, sodass das Cover mysteriös wirkt. Mir gefällt es und es passt zur Reihe.

== FIGUREN ==
Katy – Schülerin, Vater verstorben, verliebt in einen Lux
Daemon – Lux, sehr attraktiv und mit Katy zusammen
Dawson – Daemons Zwilling, der im letzten Band wieder aufgetaucht ist
Blake – Verräter, etwas verliebt in Katy, erpresst die Gruppe um an seinen Freund zu kommen
Dee – Schwester von Daemon
Ash – Weiterer Lux aus einer anderen Familienreihe
Andrew – Bruder von Ash
Will – Mutierter Arzt, der sich an Katys Mom herangemacht hat

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: USA
Zeit: 2010er
Perspektive: Ihr begleitet Katy
Alter der Figuren: 16-17

== AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL ==
Dawson und Daemon waren eineiige Zwillinge, doch zurzeit sahen sie sich kaum ähnlich, was nicht nur an der Frisur lag. »Du erinnerst mich an sie – an Beth.« Ich hatte keine Ahnung, was ich darauf antworten sollte. Wenn er sie nur halb so sehr liebte wie ich Daemon ... »Du weißt, dass sie noch lebt, oder? Ich habe sie gesehen.« Unsere Blicke trafen sich. Seine Augen wirkten nicht nur verschlossen, sondern auch unendlich traurig. (Zitat S. 9 – Zeigt Figuren und Stil)

== WORUM GING ES IN BAND 2 ==
Irgendwie hat sich die Situation nur minimal verändert. Daemon ist noch immer ein Idiot, aber Katy fühlt sich magisch angezogen. Alles wird noch schlimmer, als Katy schwer erkrankt und nur durch Glück überlebt. Danach müssen beide feststellen, dass die Heilung vor kurzem dazu geführt hat, dass sie nun verbunden sind. Sie merken wenn der andere in der Nähe, und Katy hat inzwischen auch merkwürdige Kräfte entwickelt. Sie kann Dinge in der Luft anhalten oder Scheiben zum Zerbersten bringen. Genau in dieser Situation wünscht sie sich ein Stück alter Normalität und nicht die Tatsache, dass Daemon immer wieder behauptet sie inzwischen zu lieben. Als Blake neu an die Schule kommt und sich für sie interessiert, ergreift sie die Gelegenheit, doch irgendwie kann sie einfach nicht aufhören an Daemon zu denken und auch so manche Nähe zuzulassen. Und dann überschlagen sich die Dinge, denn Blake spricht sie auf ihre noch unkontrollierten Kräfte an, und zeigt ihr, dass er ebenfalls solche Fähigkeiten hat. Er fängt mit ihr an zu trainieren, was Daemon natürlich so gar nicht passt. Aber Katy muss es einfach, denn sie möchte für Daemon keine Last sein und gerade jetzt, wo sie erfahren haben, dass Bethany noch lebt und somit auch Dawson, der totgeglaubte Bruder von Daemon. Die VM hat etwas vor und Daemon und Katy müssen herausfinden was und das ist mehr als gefährlich.

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Dawson ist zu Hause, aber ihm geht es gar nicht gut, denn er weiß das Beth noch in den Fängen der VM ist. Sein größter Wunsch ist es sie dort zu befreien. Als Blake auftaucht und sich mehr oder weniger anbietet allen zu helfen, weil er seinen Freund Chris befreien möchte, ist es eher unfreiwillig, dass die Gruppe seine Hilfe akzeptiert. Würden sie es nicht machen oder ihn für den Tod von Adam sogar selbst töten, würde seine Absicherung dafür sorgen, dass die VM erfährt, dass Katy erfolgreich mutiert ist. So brechen sie gemeinsam bei der VM ein, kommen jedoch nicht weit, denn alles ist mit Onyx abgeschirmt. Nur Blake scheint darauf nicht zu reagieren, weil er damit viel in Kontakt war. Kurzer Hand trainiert die Gruppe täglich mit Onyx, um dagegen genauso unempfindlich zu werden. Gleichzeitig geschehen weitere merkwürdige Dinge. Eine Freundin von Katy wird ebenfalls mutiert und greift sie an, Will taucht wieder auf und hat den Wunsch sie und Daemon zu töten, und ihre Liebe zu Daemon erlebt Höhen und auch einige Tiefen. Nach dem Abschlussball kommt es zum zweiten Rettungsversuch. Sie kommen sogar zu den Zellen, doch dann muss Katy erkennen, dass Blake ihnen eine Falle gestellt hat.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
Endlich geht es weiter und wer meine Rezensionen zu den vorherigen Bänden gelesen hat, weiß, dass ich die Serie liebe. Ich habe mich total auf die Fortsetzung gefreut und wollte endlich wissen, wie es um Dawson und Beth weitergeht, denn wie sich die Liebe zwischen Katy und Daemon entwickelt, war ja eigentlich klar. Die ersten Seiten werden wie gewohnt dafür genutzt, um die Erinnerungen von Fans aufzufrischen, ohne dabei zu tief in die alte Materie zu gehen. Eine gelungene Auffrischung, denn bei mir ist Band zwei doch etwas länger her gewesen

Doch der Funke, der bisher immer nach wenigen Seiten übergesprungen ist, wollte bei diesem Band nicht vollends aufkommen. Erst schob ich es auf die privaten Sorgen, die ich während des Lesens im Hinterkopf hatte, aber der Funke wollte auch nach der Auflösung dieser Sorgen nicht überspringen. Das Warum konnte ich am Ende nur an Kleinigkeiten ausmachen. Fangen wir erst einmal mit den positiven Aspekten an.

Der Stil ist wie gewohnt leicht, detailliert und jugendlich gehalten, sodass ein flüssiges Lesen bis zur letzten Seite gewährleistet ist. In meinen Augen hat die Autorin einen angenehmen Ton, der anschauliches Kopfkino entstehen lässt. Es dürfen keine anspruchsvollen Wortphrasen gesucht werden, aber das erwartet bei einer solchen Umsetzung wohl auch niemand.

Deswegen ist es auch kein Wunder, dass ich die Figuren nach wie vor liebe. Sie haben ihren Charme, sind nicht immer ideal und erfüllen so manches Klischee, das lässt sich nicht leugnen, aber sie sind für mich wie gute Freunde, die sich unaufhörlich mit einer klaren Linie entwickeln. Durch die Entwicklung und die Tatsache, dass sich Daemon und Katy endlich offiziell finden, fehlt zwar die bissige Anspannung und so mancher freche Satz, aber die Autorin versucht dies trotzdem gelegentlich zu integrieren. Manchmal fehlt jedoch dieser bissige Humor, bei dem ich sonst immer Schmunzeln konnte. Stattdessen bekommt das Buch mehr Eifersucht und diese muss man mögen. Sei es auf den eigenen Bruder, Blake oder Katy auf Ash. Stellt euch darauf ein, dass mindestens alle 30 Seiten eine Eifersuchtsszene kommt und wenn es nur in wenigen Sätzen passiert. Ob einen das ewige Nichtfinden oder die Eifersucht lieber ist, müsst ihr für euch entscheiden. Im Großen und Ganzen lässt sich jedoch sagen, dass ich die Figuren nach wie vor ins Herz geschlossen habe, mit ihnen lachen und mich mit ihnen identifizieren konnte. Trotz mancher nicht so idealer Umsetzungen, Streitigkeiten oder eben der Eifersucht.

Damit wäre das Positive abgearbeitet und ich darf zu den leider diesmal vorhandenen negativen Kleinigkeiten kommen. Es beginnt damit, dass sich das Buch arg in die Länge zieht.  Naja, fast 500 Seiten sind nicht viel, und früher war ich mit jeder neuen Seite traurig, weil das Buch sich damit dem Schluss nähert. Diesmal war es eher so, dass ich manchmal froh war, dass das Buch endlich dem Ende entgegen kommt. Das hat diverse Gründe, die eben diesen Wunsch aufkeimen lassen. Obwohl es um die Rettung von Beth geht und die Tatsache, dass Katy geschützt werden muss, kommt ehrlich gesagt auf den ersten 400 Seiten keine Spannung auf. Zwar gibt es einige Momente, wo die Autorin über 1-2 Seiten kurz etwas aufkeimen lässt, aber danach verpufft die Spannung wieder gen null. Dafür gibt es ein paar Leichen mehr, die wie bei einigen Profi Killern in Luft auflösen. Statt Spannung wird auf eine monotone Wiederholbarkeit gesetzt, die ich leider ernüchternd fand. Ständig wird die Eifersucht, Blake als Feind und Mörder, Daemons Wunsch Katy herauszuhalten, Katys Wunsch zu helfen hervorgekramt und über einige Seiten diskutiert, bevor es endlich wieder ein Stück weiter geht. Ansonsten wiederholen sich ebenfalls die Trainings mit dem Onyx. Was ein weiterer Kritikpunkt ist, denn die Art, wie sie die Substanz plötzlich ertragen lernen, ist einfach nur enttäuschend gelöst. Hat man so was nicht schon vor vielen Jahren herausbekommen können, aber gerade in dem Moment, wo es relevant und passend erscheint, ist es einleuchtend. Da hätte definitiv etwas mehr an Kreativität kommen können.

Wie gesagt es mangelt dem Buch generell daran. Vorbereitung auf den nächsten Band ist mir immer wieder in den Kopf geschossen. Sicherlich nicht verkehrt, aber dann bitte doch mit Spannung, die im rechten Moment abbricht und nicht mit Wiederholungen, unwichtigen Füllungen und nur wenigen Highlights, wo die Relevanz noch nicht erkennbar ist. So wirklich spannend und in dem Tempo, wie ich es von der Autorin gewohnt bin,  wird es in der Tat erst ab Seite 400. Das davor ist nicht schlecht, aber eben kein Highlight, wie ich es gewohnt war, und daher haben mich die Kleinigkeiten eben mehr gestört. Die letzten Seiten hingegen sind spannend, beängstigend, fesseln einen an das Buch und brechen im spannendsten Moment gekonnt ab. Klar macht die Autorin so Lust auf den nächsten Band, aber hätte man dies nicht schon ab der Hälfte des Buches haben können, diese spannend und gekonnte Umsetzung? Das lässt eben leider Gottes für mich einen leicht schalen Beigeschmack, der aber ahnt, dass der nächste Band wieder einfach grandios werden wird. Zumindest hoffe ich, dass die Autorin in diesem Band zu ihrer alten Schreibkunst zurückfindet.

Alles in allem hat die Geschichte zwar einen roten Faden, die Befreiung von Chris und Beth, aber statt auf Spannung wird auf andere Bereiche am Rand gesetzt, die eben nicht den gewünschten Effekt ausgelöst haben. Die Figuren finde ich nach wie vor klasse, auch wenn sie nie mehr den anfänglichen bissigen Zickenkrieg führen und reifer geworden sind, ja sogar über die Zukunft nachdenken. Aber es entsteht der Eindruck, dass es nur ein vorbereitendes Buch war, und das ist für meinen Geschmack leider nicht ausreichend. Daher bekommt es bei mir diesmal nur ganz knapp vier Sterne.

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Das Erbe der Moroni / Wolfgang Hohlbein

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches ich mir aus meinem Hohlbein-Paket bis zum Schluss aufgehoben habe. Nicht weil ich hoffte, dass es gut wird, sondern weil es SciFi ist, die letzten Bände einer Reihe sind und ich wusste, dass mir dieses Buch nicht gefallen würde. Meine Rezension wird daher diesmal auch sehr kurz ausfallen. Das liegt daran, dass ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe.


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Wolfgang Hohlbein
Titel:  Das Erbe der Moroni
Taschenbuch: 605 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2. (30. Juni 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404232704
ISBN-13: 978-3404232703
Preis: € 1
Genre: SciFi
Gelesen in: 10
Reihe: Charity

== DAS COVER ==
Das Cover hat mich etwas abgeschreckt. Darauf ist eine Frau, die total unfreundlich guckt, Kleidung wie aus den 80ern trägt, im Hintergrund ein SciFi Accessoire und eine Landschaft.

== ZITIERTER KLAPPENTEXT ==
Charity ist es gelungen, die außerirdischen Besatzer aus dem Sonnensystem zu vertreiben ? zumindest beinahe. Denn die Aliens haben eine letzte geheime Stellung behalten. In ein rätselhaftes Labyrinth aus Minen und Schächten hat sich Shait, der Herr der Moroni, zurückgezogen und rüstet zur alles entscheidenden Schlacht gegen Charity und ihre Gefährten ... In diesem Band sind folgende Romane enthalten: Die dunkle Seite des Mondes (Bd. 10) Überfall auf Skytown (Bd. 11) Der dritte Mond (Bd. 12) Der vierte Sammelband um die Weltraumabenteurerin Charity. Die Serie um Charity wurde 1999 als beste deutsche SF-Serie mit dem Phantastik-Award, dem ersten Leser-Internet-Preis ausgezeichnet.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Das Erbe der Moroni“ gehört zu der Reihe von Charity. Ich muss sagen, dass ich erstens davon noch nie gehört habe und zweitens ich nur diesen Sammelband mit den Folgen 10, 11 und 12 besitze. Die Vorgeschichte habe ich mir an Hand von Rezensionen und Google zusammengesucht, damit ich nicht ganz blind einsteige. Allerdings hat dies nicht viel genützt.

Ohne die richtigen Vorkenntnisse, ist es unmöglich die entwickelten Figuren richtig zu kennen. Ich habe mich stets fremd gefühlt und konnte mit der Geschichte selbst nur wenig anfangen, weil einfach alles an Vorwissen, bis auf wenige Brocken, fehlte.

Die Geschichte an sich ist sicherlich spannend, erfordert nur wenig Aufmerksamkeit und lässt sich leicht lesen. Es ist eine leichte, seichte Unterhaltung, die in meinen Augen ideal ist, um sie am Abend vor dem Schlafen zu lesen.

Trotzdem habe ich das Buch bzw. den Sammelband nach der Hälfte abgebrochen. Da dies selten vorkommt, auch bei Quereinstiegen, möchte ich euch erklären warum.

Nachdem ich gesehen habe, dass die letzten Bände nicht zu den Stärksten der Reihe gehören und Hohlbein leider unendlich viele Fragen offen lässt, hatte der Sammelband schon einen schalen Beigeschmack.

Hinzu kommt, dass ich zu den Leseratten gehöre, die zwar durch ihren Nachwuchs nur Häppchenweise lesen können, der aber Fehler grundsätzlich auffallen. Diese lassen mir dann einfach keine Ruhe und ich habe dann immer das Gefühl, dass ich etwas verwechsle oder nicht genau gelesen habe, weil ich abgelenkt wurde. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, aber manche Dinge sind einfach so deutlich, dass ich es einfach nur enttäuschend fand, was Hohlbein sich hier geliefert hat.

Ich habe nichts gegen kleinere Fehler, aber ein bisschen sollte man schon wissen, was gerade eine Seite vorher passiert ist. Ich weiß nicht, wie oft ich manche Stellen doppelt gelesen habe, weil ich dachte, okay, du hast da was überlesen.

Mir war das einfach auf Dauer zu anstrengend und leider kann ich nicht so abschalten, um solche Fehler zu überlesen. Früher ging das, aber inzwischen ist mir meine Lesezeit zu kostbar.
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Daggis Buchchallenge 2015

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Die Aufgaben immer Eintragen in das Formular - VERANSTALTER
Lese
  1. ein Buch mit einem überwiegend blauen oder lilafarbenen Cover.
  2. ein Buch mit einem überwiegend braunen oder schwarzen Cover.
  3. ein Buch mit einem überwiegend rosa oder roten Cover.
  4. ein Buch mit einem überwiegend grünen oder türkisen Cover.
  5. ein Buch mit einem überwiegend gelben oder orangen Cover.
  6. ein Buch mit einem überwiegend weißen oder grauen Cover.
  7. ein Buch mit einem Mann oder einer Frau auf dem Cover.
  8. ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover.
  9. ein Buch mit etwas Essbarem oder einem Getränk auf dem Cover.
  10. ein Buch, dessen Cover Euch nicht angesprochen hat.
  11. einen Krimi oder Thriller.
  12. ein Kinder- oder Jugendbuch.
  13. ein Sach- oder eine Biografie.
  14. einen Frauen- oder Erotikroman.
  15. ein Buch das in der Vergangenheit oder in der Zukunft spielt.
  16. ein Buch mit Bildern.
  17. ein Buch mit einer Zahl im Titel.
  18. ein Buch aus dem Verlag Bastei Lübbe.
  19. ein Buch aus dem Verlag Droemer Knaur.
  20. ein Buch aus dem Verlag Blanvalet.
  21. ein Buch aus dem Verlag Ullstein.
  22. ein eBook aus dem Verlag dotbooks.
  23. ein Buch aus dem Verlag, aus dem (mit) die meisten Bücher auf Deinem SuB liegen.
  24. ein Buch, dessen Titel aus vier Worten besteht.
  25. ein Buch, dessen Titel genau so viele Buchstaben enthält wie Dein Name (Vor- und / oder Nachname).
  26. ein Buch, dessen Titel mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie Dein Blogname.
  27. ein Buch, dessen Autorenname genau so viele Buchstaben enthält wie Dein Name (Vor- und / oder Nachname).
  28. ein Buch eines Syndikat-Autoren (männlich oder weiblich) von dem Du bisher noch nichts gelesen hast.
  29. ein Buch eines Qindie-Autoren (männlich oder weiblich)
  30. ein Buch eines Autors (männlich oder weiblich) von dem (mit) die meisten Bücher auf Deinem SuB liegen.
  31. ein Buch mit einen Protagonisten (männlich oder weiblich), dessen Vorname mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie Dein eigener Vorname.
  32. ein Buch, das verfilmt wurde.
  33. ein Buch, das Deiner Meinung nach verfilmt werden sollte (mit Begründung und Benennung der Schauspieler!)
  34. ein Buch mit einem Schauplatz, den Du schon besucht hast. - St. Peter-Ording
  35. ein Buch von einem deutschen Autor (männlich oder weiblich).
  36. ein Buch von einem Autor (männlich oder weiblich), der nicht aus Deutschland, Großbritannien oder den USA stammt.
  37. ein Buch eines Autors (männlich oder weiblich), der jünger ist, als Du.
  38. ein Buch eines Autors (männlich oder weiblich), der älter als 50 Jahre alt ist.
  39. ein Buch das unter einem Pseudonym veröffentlicht wurde.
  40. ein Buch das von mindestens zwei Autoren (männlich und / oder weiblich) geschrieben wurde.
  41. den Debütroman eines Autoren / einer Autorin.
  42. ein Buch, das noch gar nicht erschienen ist.
  43. ein Buch das 2014 erschienen ist.
  44. ein Buch das 2013 erschienen ist.
  45. ein Buch das 2012 erschienen ist
  46. ein Buch das Dir geschenkt oder geliehen wurde.
  47. ein Wanderbuch / ein Buch, dass Du aus einer Wanderbuchkiste entnommen hast.
  48. ein Buch aus einer Reihe.
  49. ein Buch das im deutschsprachigen Ausland spielt.
  50. ein Buch, das im englischsprachigen Ausland spielt.
  51. in Buch das in Afrika, Asien oder Australien spielt.
  52. ein Buch das Dir von mehreren Personen empfohlen wurde.
  53. ein Buch, das schon mindestens ein Jahr auf Eurem SuB liegt.
  54. ein Buch, das Du vorbestellt hast.
  55. ein Buch mit weniger als 300 Seiten.
  56. ein Buch mit mindestens 500 Seiten.
  57. ein Buch mit mindestens 600 Seiten.
  58. ein Buch, das mehr als 333 Gramm wiegt.
  59. ein Buch, das Ihr mit verbundenen Augen aus dem SuB gezogen habt.
  60. ein Buch das jemand für Dich bestimmt. *
* Für die Aufgabe Nr. 60 wählst Du fünf Bücher aus, fotografierst oder stellst sie anderweitig auf Deinem Blog vor und lässt Deine Leser abstimmen, welches Du als nächstes lesen sollst.

  • Start ist am 01. Januar 2015, die Challenge endet am 31. Dezember 2015.
  • Der Einstieg ist jederzeit möglich, es zählen aber nur die Bücher, die ab dem Zeitpunkt der Anmeldung gelesen werden.
  • Zu jedem Buch muss eine Rezension oder zumindest ein Leseeindruck geschrieben werden.
  • Jede Aufgabe kann nur einmal während der Challenge erfüllt werden.
  • Pro Buch kann nur eine Vorgabe herangezogen werden.
  • Es wäre schön, wenn Ihr eine Unterseite auf Eurem Blog einrichtet, damit Eure Leser die Challenge verfolgen können.
  • Wer keinen eigenen Blog hat, darf sich gerne über das Kontaktformular mit mir in Verbindung setzen, auch da finden wir eine Lösung.
Neuerungen:
  • Es wird 2015 nicht nur 48, sondern 60 Aufgaben geben und wie immer gilt, es müssen nicht alle Aufgaben erfüllt werden! Ihr „müsst also nun nicht mehr lesen, sondern habt eine noch größere Auswahl bei der Erledigung der Aufgaben.
  • Außerdem habe ich festgestellt, dass ich es zeitlich einfach nicht schaffe, jeden Monat auf jedem Blog vorbei zu schauen, die gelesenen Bücher durchzuzählen und zu kommentieren. Daher wird es ein Formular geben, in das Ihr die gelesenen Bücher bitte eintragen werdet. Das Formular findet Ihr ganz unten auf dieser Seite! Ich werde versuchen, jeden Monat einen Artikel über die neu hinzu gekommenen Bücher zu veröffentlichen. Darüber hinaus werden alle Rezensionen auf der Challengeseite verlinkt, so dass Ihr einen besseren Überblick darüber habt, wer was gelesen hat und vor allem auch bei den anderen Stöbern könnt.
  • Damit kommen wir zu einer weiteren Ergänzung, ich würde mir wünschen, dass Ihr Euch gegenseitig auf Euren Blogs besucht. Das ist natürlich keine Verpflichtung und manchmal hat man auch einfach keine Zeit, aber Ihr wisst ja alle, dass unsere Blogs von Besuchern und Kommentaren leben, daher wäre das eine schöne Sache, wenn jeder sich wenigstens ein bisschen mit einbringen würde. :)
Wie gehabt, werde ich auch 2015 wieder Gewinnpakete schnüren:
Von 60 Aufgaben sollten 12 erfüllt werden. Am Ende der Challenge verlose ich Überraschungspakete unter allen Teilnehmern, die mindestens diese 12 Aufgaben erfüllt haben, wer mehr Aufgaben „abarbeitet“, erhöht seine Chancen 😉
  • bei mindestens 12 Aufgaben erhaltet Ihr ein Los
  • bei mindestens 18 Aufgaben zwei Lose
  • bei mindestens 24 Aufgaben drei Lose
  • bei mindestens 30 Aufgaben vier Lose
  • bei mindestens 36 Aufgaben fünf Lose
  • bei mindestens 42 Aufgaben sechs Lose
  • bei mindestens 48 Aufgaben sieben Lose
  • bei mindestens 54 Aufgaben acht Lose
  • wer alle 60 Aufgaben erfüllt, erhält zehn Lose
***
Die Reihenfolge, in der Ihr die Aufgaben erledigt, bleibt Euch überlassen, statt eines Buches dürft Ihr natürlich auch Hörbücher und eBooks für die Challenge heranziehen. Darüber hinaus könnt Ihr auch gerne Bücher mit in diese Challenge übernehmen, die Ihr auch für eine andere Challenge verwendet habt.
Wer 2012 bei der „Buch-Challenge extreme“ teilgenommen hat, kennt die meisten der Aufgaben bereits von damals. Danke an MrsJennyenny. Ich habe erst nach der Ausschreibung der Challenge 2014 gesehen, wieviele Aufgaben ich tatsächlich aus ihrer Challenge übernommen habe, das liegt mit Sicherheit daran, dass ich großen Spass hatte und mir die Aufgaben deswegen in Erinnerung geblieben sind. Für 2015 habe ich auch einige Aufgaben aus Hufis „Auf den SuB mit Gebrüll-Challenge“ übernommen.

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