Mithilfe bei der Rebuy Challenge

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Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, nehme ich zur Zeit an der Rebuy Challenge teil, und das erste Match ist geradem am Laufen.

Daher würde ich mich sehr freuen, wenn ihr für mich Voten könntet. Leider hat das Email-Programm meine Formatierung, etwas abgeändert und Rebuy hat es so übernommen, aber vielleicht gefällt sie euch ja inhaltlich.

Meine Rezensionsnummer ist: 2

Hier geht es zur Abstimmung, die bis Donnerstag 24.00 online ist..


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Wächter des Elfenhains / Susanne Gavénis

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Vor einigen Tagen bekam ich Post mit einem Buch drin. Lediglich einige Worte waren enthalten und so machte ich mich auf die Suche nach der Autorin, die mir das Buch geschenkt hatte. Gerade bei Fantasy bin ich doch immer recht skeptisch, denn hier ist es sehr schwer meinen Geschmack zu treffen. Wahrscheinlich hätte ich deswegen auch abgelehnt. Nun war das Buch aber da, und ich habe mich ans Lesen gemacht.

Quelle: http://susanne-gavenis.de
'''o0o Worum geht es o0o'''
90 Jahre sind vergangen, seit Ogaire das Herz des Elfenwaldes vergiftet hat und in die Menschenwelt geflohen ist. Während das Ende des Elfenvolkes unabwendbar scheint, wächst an einem anderen Ort ein Kind mit merkwürdigen Fähigkeiten heran: Andion, der seit dem Tag seiner Geburt mit seiner Mutter auf der Flucht ist – auf der Flucht vor seinem Vater.
Ein gnadenloses Duell mit seinem unheimlichen Verfolger entbrennt, und schnell begreift Andion, dass die einzige Hoffnung auf Rettung ausgerechnet in den Märchen seiner Kindheit liegt – und dass sein eigenes Schicksal und das der Elfen enger miteinander verbunden sind, als er je zu träumen gewagt hat. (Quelle: Klappentext)



'''o0o Meine Meinung o0o'''
Hätte die Autorin nicht an einige Blogger unaufgefordert ihr Werk verschickt, es wäre mit Sicherheit an mir vorbeigegangen. Vorab möchte ich noch einmal deutlich machen, dass die Autorin die Rezension zu keiner Zeit beeinflusst hat, und ich zusätzlich bei Fantasy sehr kritisch bin.

Obwohl das Cover wirklich ansprechend ist, war ich am Überlegen, ob ich das Buch wirklich lesen sollte. Der Klappentext sorgte zumindest bei mir für anfängliche Verwirrung. Gab es schon einen vorherigen Teil? Die 90 Jahre hatten mich doch arg irritiert. Nachdem ich aber das Buch aufgeschlagen und die ersten Seiten hinter mir hatte, war klar, dass die Formulierung leicht unglücklich gewählt wurde.

Der Einstieg selbst beginnt mit dem Kennenlernen der wichtigsten Figuren, die detailliert und authentisch eingeführt werden. Leider werden einige dieser Figuren mit der Zeit vernachlässigt und ausgeblendet, wodurch die detaillierte Einführung nicht nötig gewesen wäre. Generell hat die Autorin einen Hang zu Details. Manchmal hatte ich das Gefühl damit erschlagen zu werden. Gerade bei einem magischen Buch, sind viele Details notwendig, um die gewünschte Welt auch dem Leser näher zu bringen, aber in diesem Fall sind es einfach zu viele. Zwar fühlte ich mich nie gelangweilt, weil sich die Autorin in ihren Beschreibungen verliert, aber bei mir entstand das Gefühl, dass Susanne noch nicht zu einem idealen Stil gefunden hat.

Nichtsdestotrotz ist ihr ein düsterer, fantasievoller Roman gelungen, der sich abgesehen von den oben genannten Details eigentlich gut lesen lässt. Spannung wird an den richtigen Stellen aufgebaut und alles entwickelt sich logisch und konsequent weiter. Ihr habt mit Sicherheit schon das Wort „eigentlich“ gelesen. Leider muss ich sagen, dass das Buch selbst schwer zu lesen ist, weil es einfach ungünstig gefertigt wurde. Es ist manchmal sehr schwer die letzten Buchstaben zu lesen, da sich das Buch nicht so schön aufschlagen lässt. Außerdem hat sich das Cover durch die feuchte Luft im Badezimmer, leicht nach außen gebogen. Da dies aber nichts mit dem Inhalt zu tun hat, merke ich dies auch nur am Rande an.

Alles in allem dürft ihr eine interessante, fantasievolle Umsetzung erwarten. Besonders positiv fallen hier die Schauplätze und Emotionen aus, aber auch die Grundidee ist nicht schlecht. Es gibt zwar sicherlich einige Punkte, die mit der Erfahrung sicherlich auch von der autorin anders gemacht werden würden, aber es macht auf jeden Fall Spaß zu lesen, und lässtkeine Fragen offen.

'''o0o Noch ein paar allgemeine Daten, etwas zum Autoren, Klappentext o0o'''
Autor: Susanne Gavénis
Titel: Wächter des Elfenhains
Taschenbuch: 343 Seiten
Verlag: AAVAA Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3845909145
ISBN-13: 978-3845909141
Preis: € 11,95
Genre: Fantasy
Lesedauer: 2 Tage

Susanne Gavénis wurde am 30.10.1970 in Celle geboren. Nach dem Studium und Referendariat widmete sie sich zehn Jahre lang beinahe ausschließlich der Schriftstellerei, bevor sie 2008 in ihren gelernten Beruf zurückkehrte. Seitdem unterrichtet sie die Fächer Biologie und Chemie an einem Gymnasium in der Nähe von Frankfurt/M. „Wächter des Elfenhains“ ist ihre dritte Veröffentlichung nach dem Gambler-Zyklus (Science-Fiction, 2012) und „Shaans Bürde“ (Fantasy, 2008). (Quelle: Amazon.de)



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Das gefallene Imperium / Stefan Burban

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Obwohl ich eigentlich im Moment nur noch Bücher lesen möchte, die leicht sind, weil ich durch die starke Übelkeit nur wenig Seiten am Stück lesen kann, hatte ich wieder Post von Stefan Burban, der mir seinen neuen Roman zu kommen ließ. Da ich offene Arbeit hasse, habe ich mich gleich ans Lesen gemacht und darf ihn euch nun vorstellen.

Quelle: Stefan-burban.de 

'''o0o Worum geht es o0o'''
Die Terranisch-Imperiale Liga führt seit Jahren Krieg gegen die Drizil.
Als die Drizil schließlich eine erfolgreiche Invasion des Sol-Systems durchführen und ihnen nach erbittertem Kampf sogar die Erde in die Hände fällt, scheint alle Hoffnung verloren.
Vielerorts bricht der organisierte Widerstand zusammen.
Lediglich einige wenige, isoliert liegende, menschliche Kolonien entgehen dem Zugriff des Feindes. Eine dieser letzten freien Enklaven der Menschheit ist der abgelegene Planet Perseus die Heimatbasis der 18. Legion … (Quelle: Klappentext)

'''o0o Meine Meinung o0o'''
Stefan Burban ist ein Autor, der zahlreiche Fans von Military-SF mit seiner „Ruul-Konflikt“-Reihe begeistern konnte. Nach einigen Abstechern in den Fantasy-Bereich, gibt es nun eine neue Reihe im Military-SF-Bereich. Nachdem seine letzten Werke beim Ruul-Konflikt leicht nachgelassen hatten, war ich neugierig, wie er diesmal starten würde und ob er diesmal eher in in Richtung Anfänge oder eher in Richtung Ende der Ruul-Reihe tendieren würde.

Stefan Burban setzt natürlich wieder auf altbewährtes. Was ihm einmal Fans brachte, wird es auch ein zweites Mal. Im Grude setzt er daher wieder auf eine Gruppe, die von allen bekämpft wird und trotzdem einen Schlag landen kann, der nicht folgenlos bleibt. Andere Figuren in Kombination mit gewohnter militärischer Action, für die Stefan Burban so geliebt wird, und schon ist der Roman im Grundgerüst fertig. Sicherlich sind die Schlachten atemberaubend und können mich als Fan dieser Action auch wieder überzeugen, aber ich muss ehrlich sagen, dass bei dieser Umsetzung der Funke nicht überspringen wollte. In diesem Bereich kritisiere ich auch große Autoren aus meinen sonst bevorzugten Genres, wie Wolfgang Hohlbein, King oder auch Victoria Holt. Es gibt einfach Bücher, die zwar neu sind, aber wo man das Gefühl hat, dass man dies schon gelesen hat. Das ist zwar hier nicht der Fall, aber es fehlte etwas neuartiges. Ich bin eigentlich kein Fan von Sci-Fi und Stefan Burban konnte mich überzeugen. Wenn man dann aber irgendwie das Gefühl bekommt, das bei der neuen Geschichte, der Klick fehlt und man sich sehr an andere Bereiche erinnert fühlt, dann ist es schwer jemanden, der das Genre generell weniger bevorzugt, zu halten und zu fesseln.

Dieser Aspekt ist aber nur inhaltlich und eine subjektive Empfindung. Stilistisch kann Burban wieder voll punkten. Er lässt ein Kopfkino entstehen, welches eindrucksvoll und detaillierter nicht sein könnte. Selbst ich hatte viele Bilder im Kopf und genau das liebe ich so an ihm. Auch kommt die Spannung und der militärische Aspekt nicht zu kurz, sodass Fans definitiv auf ihre Kosten kommen werden. Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir vier Sterne.

'''o0o Noch ein paar allgemeine Daten, etwas zum Autoren, Klappentext o0o'''
Autor: Stefan Burban
Titel: Das gefallene Imperium 1: Die letzte Bastion
Broschiert: 303 Seiten
Verlag: Atlantis Verlag Guido Latz (30. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864021081
ISBN-13: 978-3864021084
Preis: € 13,90
Genre: Military-SF
Lesedauer: 3 Tage



'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''

Pro: Stil, Schlachten
Contra: Es kommt irgendwo bekannt vor
Empfehlung: Ja
Sterne: 4


~*~ Danke ~*~ fürs ~*~ Lesen ~*~ Kommentieren ~*~


© Eure CQ auch für Sarah hats getestet, Sarahs Bücherwelt und auf anderen Plattformen


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Gnade vor Recht / John T. Lescroart

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Heute möchte ich euch das Buch „Gnade vor Recht“ vorstellen. Es handelt sich um einen Justiz-Thriller aus der Reihe um Dismas Hardy. Das Buch liegt schon seit 2008 auf meinem Stapel und zählt zum Ur-Alt-Sub. Erst hatte ich das Gefühl mich auf ein gutes Buch zu freuen, und später entwickelte sich eine Abneigung, die ich nicht erkären konnte. Obwohl ich noch nie etwas von dem Autoren gelesen hatte, war mir, als hätte ich schon eins gelesen und ihn nicht gemocht. Da ich aber einige Challenges auf meinem Buchblog bestreite und endlich den Alt-Sub los werden möchte, habe ich mich vor Weihnachten an das Buch gewagt. Seid gespannt, was das Buch so alles vermag.

'''o0o Worum geht es o0o'''
Sal ist ein liebenswürdiger alter Mann, der nicht mehr lange zu leben hat. Alzheimer und ein inoperabler Gehirntumor machen ihm den Alltag schwer. Immer häufiger lebt er in der Vergangenheit und ist froh, dass ihm sein Sohn Graham in dieser schweren Zeit hilft. Zu Graham hatte er schon immer eine besondere Verbindung, denn er ist genauso sportlich gewesen wie er selbst. Zwar riss der Kontakt durch die Trennung der Eltern ab, aber inzwischen sind sie sich näher gekommen, und können auch die Frage nach dem „Warum“ ansprechen. Doch hier macht Sal dicht. Er kann und will Graham nicht die wahren Gründe nennen, sondern sie lieber mit ins Grab nehmen. Letzteres soll zudem nicht lange dauern. Auf der einen Seite bittet Sal seinen Sohn ihn das Leben zu nehmen, wenn die Krankheit zu sehr fortschreitet, und auf der anderen Seite wird er wenige Tage später in der Tag tot aufgefunden. Als er nicht wie gewöhnlich seinen Fischstand öffnet, macht sich sein Richter-Freund Mario sorgen und findet ihn in seiner Wohnung. Für die Polizei ist klar, dass Graham seinen Vater ermordet hat, denn er verstrickt sich immer wieder in kleinere Lügen, und zudem findet die Polizei 50.000$, sowie Sals wertvolle Baseball-Karten in seinem Besitz. Niemand glaubt ihm, dass er das Geld bekommen hat, um es einer gewissen Joan zukommen zu lassen, die jedoch niemand kennt. Dismas Hardy übernimmt seinen Fall, obwohl er darauf nicht wirklich Lust hat. Doch irgendeine Stimme sagt ihm, dass Graham seinem Vater weder Sterbehilfe geleistet, noch ihn umgebracht hat. Mit der Zeit glaubt das auch die ermittelnde Polizistin Sarah, die sich in Graham verliebt hat. Zusammen mit Dismas fängt sie an Nachforschungen anzustellen, die ihm bei der Gerichtsverhandlung helfen sollen, denn der Staatsanwalt hat mit Graham noch eine alte Rechnung offen und setzt alles daran ihn vor Gericht fertig zu machen. Während jedoch Graham um seinen Ruf kämpft, ahnt niemand, dass der wahre Täter ganz dicht vor ihrer Nase sitzt.

'''o0o Meine Meinung o0o'''
John T. Lescroart ist ein Autor, der schon zahlreiche Werke veröffentlicht hat, und recht erfolgreich damit ist. Obwohl ich selbst zwei Werke von ihm im Regal habe, hat es insgesamt 5 Jahre gedauert, bis ich mich wegen meiner unerklärlichen Abneigung dazu durchringen konnte. Die ersten 100 Seiten bestätigten meine anfänglichen Zweifel und haben für einen gewissen Zwiespalt gesorgt.

Auf der einen Seite setzt der Autor auf ein Thema, dass weltweit wichtig ist, und bei dem die Meinungen, wie im Buch stark auseinander gehen. Darf man einen Menschen umbringen oder ihm bei seinem Ableben helfen, wenn dieser unheilbar krank ist und sein Leben durch Schmerzen oder ähnliches unerträglich geworden ist? Wie würde man selbst reagieren, wenn die eigenen Eltern oder der eigene Partner in dieser Situation ist, und würde man selbst nicht glücklich sein, wenn man so leiden müsste? Es ist eine interessante Thematik, die zumindest meinen Geschmack getroffen hat. Zudem machte mich die Frage neugierig, ob Graham wirklich hinter der Tat steckte, denn Graham und Sal sind zwei Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt. Eine fesselnde Basis war somit gewährleistet.

Auf der anderen Seite schaffte es der Autor aber nicht diese Spannung zu nutzen. In meinen Augen schwächelte das Buch auf den ersten 100 Seiten extrem. Als Quereinsteiger in die Dismas Reihe hatte ich arge Schwierigkeiten mit den festen Charakteren eine Verbindung herzustellen. Gerade auf den ersten Seiten prasselten viele Namen auf mich ein, Charaktere waren schon durch vorherige Fälle geformt und miteinander verbunden, und dadurch fällt es Quereinsteigern schwer, alles sofort zu erfassen. Zudem setzt der Autor gerade in dieser Phase sein Augenmerk darauf. Wie es sich für eine solche Thematik gehört, werden die Gefühle und Gedanken der Figuren zur Sterbehilfe in den Vordergrund gestellt. Sicherlich wichtig, aber die Geschichte selbst kommt dadurch weniger in Fahrt. Hätte mich die Idee an sich nicht begeistert und wären die Kritiken zu dem Buch nicht so ansprechend gewesen, ich hätte an dieser Stelle abgebrochen.

Nach gut 100 Seiten wird das Buch endlich spannender, die Ermittlungen gehen in verschiedene Richtungen, und der Autor versucht neue Blickwinkel zu ermöglichen, die auch andere Täter aufzeigen. Leider ist John T. Lescroart hier ein entscheidender Fehler unterlaufen. Ich für meinen Teil wusste schon deutlich früher, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Zwar waren die Details nicht bekannt, aber der Täter schon. Nicht allen Lesern wird das sofort klar sein, aber man merkt deutlich, dass der Autor dies unbewusst eingebaut hat, sonst hätte er sich später nicht die Mühe gemacht, alternative Täter zu präsentieren. Dadurch ist natürlich ein gewisser Reiz frühzeitig verschwunden, auch wenn das Motiv und der Tathergang nicht unbedeutend sind. Ich persönlich hatte mir jedoch mehr erhofft. Zumal die Ermittlungen durch private Gefühle oder Probleme immer wieder unterbrochen werden. Für mich waren es Probleme, die ich einfach nicht nachvollziehen bzw. verstanden habe und dadurch fühlte ich mich eher genervt, wenn es für Dismas nach Hause ging. An manchen Tagen entstand das Gefühl, auf eine zerrüttete Ehe, samt wütender Ehefrau zu treffen, und dann waren Tage dabei, wo diese Ehefrau ein Verständnis an den Tag legte, als wäre sie eine andere Person. Sicherlich liegt es an der fortgeschrittenen Serie, aber ich fühlte mich wie im Affenhaus. Abgesehen davon, waren die Tage am Gericht und auch die spätere Auflösung sind hingegen wirklich sehr gut gelungen und haben mich teilweise an Werke von meinem Lieblingsautoren Grisham erinnert. Ich würde sogar sagen, dass der Schluss das Highlight des Buches ist, und allein aus diesem Grund hat sich das Lesen in meinen Augen schon gelohnt.

Alles in allem ist der Schluss mit seiner vorherigen Gerichtsverhandlung, die mich von dem Buch und dem Talent des Autors überzeugt haben. Aus diesem Grund freue ich mich sogar auf einen anderen, späteren Teil der Reihe, nämlich „Der Schwur“.

'''o0o Noch ein paar allgemeine Daten, etwas zum Autoren, Klappentext o0o'''
Autor: John T. Lescroart
Titel: Gnade vor Recht
Verlag: Heyne (2000)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453160967
ISBN-13: 978-3453160965
Preis: € 1,00 gebraucht
Genre: Justiz-Thriller
Lesedauer: 7 Tage

John T. Lescroart wurde 1948 in Texas geboren, wo er auch seine Kindheit verbracht. Danach verschlug es in für sein Studium nach Berkeley und später nach Europa, wo er sich als Songwriter, Gitarrist und Sänger versuchte. Trotz über 500 selbstverfasster Songtexte, schaffte er nie einen Hit. Im Alter von 30 Jahren widmete er sich dann seinem größten Traum, der Schriftstellerei und gewann mit seinem ersten Werk „Sunburn“, welche über seine Zeit in Europa berichtet, einen Preis. Es sollte zwar noch etwas dauern, aber nach einer Hirnhautentzündung und einem 11 tägigen Kampf ums Überleben schaffte endlich den Durchbruch. Mit seiner Figur Dismas Hardy hat er zahlreiche Fans gewonnen. Heute lebt er mit seinen Kindern und seiner Frau in Davis.

'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''

Pro: Thematik, Gerichtsverhandlung, Schluss
Contra: Einstieg, Familienszenen
Empfehlung: Ja
Sterne: 4





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Ein Engel für Emily / Jude Deveraux

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Gerade wenn es draußen dunkel ist und Weihnachten immer näher rückt, dann lese ich unglaublich gerne gruselige, aber auch romantische Bücher. Diesmal hat mich letzteres angesprungen. Ich hatte das Buch bei einem Weihnachtswichteln geschenkt bekommen und mich sofort in den Klappentext verliebt. Es klang nach einem Buch, das zum Träumen einlädt und genau danach war mit zu Mute. Manchmal können aber gerade Bücher, auf die man sich so richtig freut nicht überzeugen, auch wenn andere Meinungen allesamt positiv ausgefallen sind. Das ist in diesem Fall eingetreten, und warum mir das beliebte Buch nicht gefallen hat, werde ich euch nun einmal ausführlich erklären.

'''o0o Worum geht es o0o'''
Emily ist mit Donald Stewart verlobt, der allerdings mehr Zeit in seine Karriere vor und hinter der Kamera investiert. Kein Wunder, dass er sie wieder versetzt, als sie eigentlich ein romantisches Wochenende in den verschneiten Bergen geplant haben. Statt endlich mal für sie da zu sein, erwähnt er sie in seiner Sendung und geht davon aus, das damit alles in Ordnung ist. Für Emily ist jedoch gar nichts in Ordnung. Auf dem Weg zum Hotel fährt sie nämlich einen Mann an, den sie gleich ins nächste Krankenhaus bringt. Doch irgendetwas stimmt nicht mit diesem Mann. Michael scheint nicht nur Amnesie zu haben, denn er erinnert sich an fast gar nichts mehr. Zudem behauptet er der Schutzengel von Emily zu sein, und komisch ist, dass er wirklich alles über sie zu wissen scheint. Das schlimmste an dieser Situation ist jedoch, dass Michael augenscheinlich ein Verbrecher ist, der von der Polizei gesucht wird. Das merkwürdige daran ist, dass dieser Verbrecher eigentlich verstorben ist, und so muss Emily entweder an einen Trick samt Flucht glauben oder an Michaels Version, dass er diesen Körper nach dem Tod für die menschliche Gestalt gewählt hat. Obwohl sie ihn eigentlich loswerden möchte, fühlt sie sich magisch angezogen, und als sie dann noch jemand versucht sie umzubringen, weiß sie, dass wirklich ihr Schutzengel vor ihr steht. Das Problem ist nur, dass sie sich in ihn verliebt hat, und Engel müssen doch irgendwann wieder gehen, oder?

'''o0o Meine Meinung o0o'''
Bücher rund um Engel und Menschen, die sich verlieben oder zumindest näher kommen, gibt es wie Sand am Meer. Sie sind kitschig und genau das macht diese Ideen auch so schön. Hier muss nichts realistisch sein, sondern einfach von der Grundidee her überzeugen und fesseln.

Leider schafft es Jude Deveraux weder auf den ersten Seiten diese Magie zu versprühen, noch entsteht im Verlauf der Geschichte eine Bindung. Zumindest ein Aspekt sollte auch bei einer solchen Geschichte vorhanden sein. Am Anfang fing das Buch auch vielversprechend an. Emily ist eine liebenswürdige Figur, die sich für andere einsetzt und sich nicht so wichtig nimmt. Sie ist sofort sympathisch und das gefällt mir eigentlich sehr gut. Doch mit dem Unfall beginnt sich die Autorin in meinen Augen einfach immer mehr zu verstricken. Die Geschichte wird mit jeder Seite langweiliger, haarsträubender und dadurch auch uninteressanter. Es beginnt schon mit der Tatsache, dass im Klappentext ein Mordanschlag erwähnt wird, auf den der Leser natürlich wartet. Statt jedoch dies in den Fokus zu setzen und den Schutzengel deswegen auf die Erde zu schicken, hat man das Gefühl, dass dieser selbst nicht mal einen Grund für seinen Besuch kennt. Durch den Körper eines Verbrechers wird die Geschichte zudem nicht spannender, sondern eher nerviger. Nach 50 Seiten habe ich das Buch ehrlich gesagt zum ersten Mal kopfschüttelnd zur Seite gelegt. Irgendwie haben sich die Gespräche und Situationen wiederholt, obwohl sie doch so unterschiedlich waren, aber das Buch kam einfach nicht voran. Wenn man bei solchen Büchern jedoch weiß, wie es ausgehen wird, muss einfach die Geschichte selbst überzeugen. Es passiert zwar auch bei diesem Werk eine Menge, aber ich persönlich hatte hier mehr das Gefühl, dass dadurch das Buch künstlich in die Länge gezogen wird und leider auch eher sehr konstruiert wirkt. Leider wird auch die Hauptfigur mit der Zeit nicht ansprechender, sondern eher blasser.

Da hilft auch kein leichter Stil, der eigentlich die Seiten nur so vorbeiziehen lässt. Spaß ist etwas anderes. Aus diesem Grund war ich wirklich froh, als die letzte Seite endlich erreicht war. Ich kann mit der Umsetzung nichts anfangen. Und leider fällt meine Bewertung dementsprechend schlecht aus.

'''o0o Noch ein paar allgemeine Daten, etwas zum Autoren, Klappentext o0o'''
Autor: Jude Deveraux
Titel: Ein Engel für Emily
Verlag: Bastei Lübbe (Dezember 2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404146611
ISBN-13: 978-3404146611
Preis: € 1,00 gebraucht
Genre: Liebesroman
Lesedauer: 3 Tag

Jude Gilliam (* 20. September 1947 in Fairdale, Kentucky) ist eine US-amerikanische Autorin von Liebesromanen. Sie publiziert ihre Bücher unter dem Pseudonym Jude Deveraux. (Quelle: Wikipedia)

Emily versteht die Welt nicht mehr. Erst wird sie von ihrem Verlobten Donald Stewart versetzt, mit dem sie eigentlich ein romantisches Wochenende verbringen wollte. Dann fährt sie ein Mann an, der plötzlich mitten auf der Straße steht. Und jetzt dass: Er ist vollkommen unverletzt, als wäre der Unfall nie passiert. Mehr noch, er behauptet, ihr persönlicher Schutzengel zu sein. Emily vermutet, dass der Unfall Michael mehr geschadet hat, als er zugeben will. Allerdings ist die Situation wirklich etwas merkwürdig: Er kennt ihren Namen, weiß, was sie denkt, und seine Berührungen sind ihr seltsam vertraut. Emily möchte am liebsten davonlaufen, doch Michael läßt sie nicht allein. Er besteht darauf, an ihrer Seite zu bleiben, um sie zu beschützen. Erst als Emily nur mit Michaels Hilfe einem Mordanschlag entgeht, beginnt sie zu verstehen, wer er wirklich ist … (Quelle: Klappentext)


'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''

Pro: Idee, Stil
Contra: Umsetzung, Figur verblasst mit der Zeit, haarsträubend, nicht fesselnd
Empfehlung: nein
Sterne: 1

formen


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Alice im Zombieland / Gena Showalter

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.


Ich muss gestehen, dass ich inzwischen ein kleiner Fan von „Darkiss“ bin. Die Jugendbücher mit ihrem magischen Hintergrund sind einfach bis jetzt nur amüsant fesselnd gewesen. Als ich also sah, dass das „Blog dein Buch“ wieder Testleser für ein Werk suchte, habe ich mich beworben. Der Titel „Alice im Zombieland“ hat mich nämlich sofort magisch angezogen. „Alice im Wunderland“ ist eine bekannte Geschichte und da ich sie recht abgedreht finde, aber zeitgleich Zombies liebe, hätte ich mir das Buch so oder so gekauft. Als ich die Nachricht bekam, dass ich zu den Testlesern gehöre, war die Freude groß. Endlich in den Fingern habe ich es sofort verschlungen.

'''o0o WORUM GEHT ES IM BUCH? o0o'''
Es ist der 16 Geburtstag von Alice oder Ali Bell, wie sie sich gerne nennt, der ihr Leben grundlegend verändert. Schon vorher war ihr Leben nicht so normal, wie man es von den vielen TV-Serien kennt. Dabei ist es genau das, was sie sich nichts sehnlicher wünscht. Aus diesem Grund kann sie ihrer kleinen Schwester Emmi auch nicht den Wunsch abschlagen, ihre Eltern um einen Gefallen zu bitten. Ihre Schwester hat eine Aufführung zu der sie nicht darf, und Alice möchte sie so gerne sehen. Das Problem ist jedoch, dass ihr Vater seid einem traumatischen Erlebnis felsenfest überzeugt ist, das mit der Dunkelheit Zombies aus den Gräbern emporsteigen. Aus diesem Grund darf niemand aus der Familie nach draußen gehen, wenn es dunkel wird. Das Haus ist wie eine Festung und der Vater patrouilliert jede Nacht. An diesem Abend setzt sich Alice jedoch durch, und am Anfang scheint auch alles gut zu gehen. Doch auf dem Rückweg sieht ihr Vater Zombies und durch das Wendemanöver was er fordert, gerät das Auto außer Kontrolle. Alice überlebt als Einzige und was sie im Dämmerzustand wahrnimmt, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren, denn ihr Vater wird von einem Zombie verspeist. Natürlich glaubt ihr niemand. Sie zieht zu ihren Großeltern und kommt auf eine neue Schule. Schon aus dem Krankenhaus kennt sie Kat, ein attraktives Mädchen mit Liebeskummer, das von ihrer Mutter angestiftet wurde, sich etwas um Alice zu kümmern. An der neuen Schule angekommen wird sie herzlich von Kat begrüßt und lernt auch sogleich deren Ex Frosty kennen, der so ganz anders ist, als sie gedacht hätte. Tattoos, Piercings und einige seiner Freunde haben sogar Fußfesseln. Besonders angetan ist sie jedoch von Cole, mit dem sie einen heißen Start aufs Parkett legt, bis sie merkt, dass sich alles nur in ihren Gedanken abgespielt hat. Was sie nicht ahnt, er sieht auch Zombies, und sie verbindet etwas. Ihr Wunsch nach Rache an den Untoten rückt also in greifbare Nähe.

'''o0o MEINE LESEEINDRÜCKE o0o'''
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber mit Sicherheit ist es etwas anderes, als das, was Gene Showalter mir mit „Alice im Zombieland“ bietet. Auf Grund des Titels und der Beschreibung hatte ich große Hoffnungen einen so abgedrehten Roman wie „Alice im Wunderland“ erleben zu dürfen. Weiße Kaninchenwolken, wie auch angekündigt, vielleicht ein Kaninchenbau in einer Grabstätte und andere Ideen.

Das Buch beginnt mit dem 16 Geburtstag von Alice. Der Leser bekommt einen kleinen Eindruck von ihrer Welt, ihrer Familie und muss nun hautnah miterleben, dass der wahnsinnige Vater, die Wahrheit gesprochen hat, und es tatsächlich Zombies gibt. Auf der einen Seite spannend, aber leider auch verwirrend. Schuld waren viele Fragen, wie zum Beispiel, woher weiß der Vater von den Zombies, wie waren die Anfänge der Zombies, warum müssen sie sich verschanzen und unwissende Menschen nicht, aber vor allen Dingen, warum gibt der Vater keine Antworten, sondern lässt alle irgendwie in dem Glauben krank zu sein. Einiges klärt sich im Verlauf, aber definitiv nicht alles, wodurch der Einstieg doch recht konstruiert wirkt. Unterstützt wird dieser Eindruck besonders von den Protagonisten.

Alice ist neugierig, schlagfertig, witzig und mutig. Eigentlich alles schöne Eigenschaften, die durch die Tatsache, dass sie wörtlich eher als schüchtern und nicht so attraktiv dargestellt wird, etwas falsch klingen. Sie wirft mit Sprüchen um sich, die einer schüchternen Person nie sekundenschnell über die Lippen kommen würden, und freut sich im Anschluss wie Bolle über das Lob ihrer Freundin, weil diese findet, dass sie es fast so gut, wie sie selbst gemacht hat. Bei der Häufigkeit wirkt daher ihre Schüchternheit deplatziert. Abgesehen davon, empfand ich Alice schon recht schnell als sehr nervige Hauptfigur. Hauptsächlich sind es ihre Gedanken und Worte, die dieses Gefühl entstehen lassen. Zum Beispiel sagt ihre Mutter, dass es gleich Essen gibt.. „Ja, ach so, cool.“ (Zitat S. 18). Dieser Satz steckt in meinen Augen voller Gleichgültigkeit, wo ein einfaches „Okay, cool.“, ein anderes Bild hätte entstehen lassen.

Erstens: Er würde mir raten, mich zu verp...Schnitt! Zweitens: Er würde jedem erzählen, dass ich eine sch...Schnitt! Verrückte sei. (ZITAT S. 67 /67) Dieses Zitat zeigt deutlich, wie teilweise die Gedanken dieser netten Persönlichkeit zu lesen sind. Manchmal sind diese recht witzig, aber oft einfach nur nervtötend. Abgesehen davon gefällt mir oftmals die Umsetzung alles andere als gut. Mal ehrlich, wer bricht Flüche oder Schimpfwörter in Gedanken ab und sagt Schnitt. Entweder lässt man diese gänzlich weg oder löst es nur mit Punkten oder Sternchen.

Zudem wird bei der Geschichte jedes Klischee aufgegriffen, was nur möglich ist. „Schüchternes Mädchen“ ohne Freund wird an der neuen Schule von einer beliebten Clique akzeptiert und es drehen sich die tollsten Jungs nach ihr um. Bei anderen Werken mag ich diese Klischees, aber durch die Widersprüche, die ich bei Alice empfunden habe, wirkten sie nur billig und fad.

Dabei fand ich die Idee, dass einer dieser tollen Jungs oder besser gesagt alle Zombiejäger, alles andere als lieb und brav ist, sogar sehr gut.. Charaktere sind also reichlich und vor allen Dingen abwechslungsreich vorhanden, aber das nützt nichts, wenn einem die Hauptfigur einfach nicht genügend Material bietet, um mit ihr warm zu werden.

Betrachtet man die Geschichte einmal abseits von meiner Abneigung bezüglich Alice und der Tatsache, dass die Geschichte nicht wirklich was mit dem naheliegenden „Alice im Wunderland“ zu tun hat, dann ist da die blanke Geschichte mit Zombies. Im Grunde trifft man auf eine ähnliche Liebesgeschichte, wie bei „Edward und Bella“ und auf spannende Zombie-Elemente, die mich doch irgendwie gefangen nahmen. Manchmal nervte das Hin und Her zwischen Cole und Ali doch etwas, da man schließlich die Verbindung spürt und weiß, dass sie zusammenkommen werden, aber fiebert man natürlich mit, freut sich über jeden Kuss und hat noch genug, worüber man sich im nächsten Band freuen kann. Bis zum Schluss bleibt aber dieser Twiglight-Beigeschmack, gegen den ich mich nicht wehren kann, aber als Fan dieser Werke, muss ich leider zugeben, dass es mir gefällt, auch wenn Alice nicht die tollste Hauptfigur ist. Immer wieder waren Passagen vorhanden, wo ich die Euphorie mancher Leser nachvollziehen konnte, und dachte, das Buch fängt sich, es wird endlich gut oder sogar perfekt. Doch dann kommen Dialoge, wo die ersten Eindrücke wieder in den Vordergrund rückten.

Doch.“ „Nein.“ „Doch!“ …... „Doch, doch, doch“, schrie Kat und stampfte mit dem Fuß auf. (ZITAT S. 99)

Ihr könnt vielleicht verstehen, dass ich dies nicht mal auf einem jugendlichen Niveau ansiedeln kann, denn in der Tat benimmt sich die Figur in dem Fall, wie auch festgestellt, nicht wie 16, sondern wie 6. Und das wirft die Frage auf, ob Amis in den Alter anders sind, als deutsche Mädchen, denn weder meine Nichten, noch ich haben uns in dem Alter so aufgeführt. Es sind jedoch die Kleinigkeiten, die mich bei diesem Werk immer wieder aus dem Lesehimmel fallen lassen. Und der ist gerade bei Zombieangriffen in Wolke sieben angesiedelt. Die Frage nach dem Warum, um ob dieser Kampf gut geht, oder wieder ein Held fällt, sorgt für ein ausgesprochen hohes Spannungsniveau. Hier merkt man deutlich: Talent und Liebe zu diesem Thema sind vorhanden. Generell baut sich durch diese Szenen eine solche Spannung auf, dass die Seiten ab einem gewissen Punkt nur noch so an einem Vorbeifliegen, und das Kopfschütteln, trotz haarsträubender Gedanken, Dialoge oder auch Entwicklungen weniger wird. Dafür fragt man sich immer wieder, warum die Autorin anfänglich auf die Schiene „Alice im Wunderland“ setzen musste, ohne hätte es auch gepasst und weniger Unglauben hervorgerufen.

Obwohl mich eine Menge gestört hat, war es die Menge an positiven Momenten, die das Buch doch zu einem kleinen Highlight haben werden lassen. Besonders der Schluss macht Lust auf den nächsten Band, der pünktlich zu meinem Geburtstag erscheint, und gekauft wird, denn ich möchte wissen, ob die Autorin vorangegangene Fehler wiederholt, oder endlich zu ihrer Höchstform gefunden hat. Aber auch der weitere Verlauf der Geschichte und die Entwicklung der Figuren weckt eine gewisse Neugier, und darauf kommt es doch an. Nichtsdestotrotz bekommt das Buch von mir nur drei Sterne, denn zu einem fünf Sterne Buch gehört mehr als gute Zombie-Elemente. Die Grundidee wird leider nicht ausgebaut und mit Alice und Kat bin ich bis zur letzten Seite nicht warm geworden, sodass ich dafür einfach Punkte abziehen muss.

'''o0o NOCH EIN PAAR FAKTEN RUND UM DAS BUCH o0o'''
'''Buchfakten'''
Autor: Gena Showalter
Titel: Alice im Zombieland
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2013) / DARKISS
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862789861
ISBN-13: 978-3862789863
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jah
Preis: € 14,99 hier bestellbar
Genre: Jugendbuch / Fantasy / Horror
Reihe: Weiße Hasen Chronik
Lesedauer: 2 Tage

'''Autorenportrait'''
Die Autorin wurde 1975 in Oklahoma geboren. Spezialisiert hat sie sich auf Jugendbücher und zeitgenössische / paranormale Liebesromane. Ihr erste Buch veröffentlichte sie im Alter von 27. Bis heute sind es weit über 40 Werke, die auf zahlreichen Bestenlisten Einzug gefunden haben.

Weitere Werke: Schwarze Niederlage, Die Traumprinzessin, Höllisch verliebt uvm.

'''Zitierter Klappentext'''
An ihrem 16. Geburtstag sieht Alice "Ali" Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet

'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''

Pro: Zombi-Elemente, böser Cole, Liebesgeschichte mit viel Klischees, Schluss, Spannungfaktor
Contra: Hauptfigur, Dialoge, Gedanken, Alice im Wunderland nach „2 Sätzen“ vergessen
Empfehlung: Ja
Sterne:4




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Unschuldslamm / Judith Arendt

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Vor einigen Wochen bekam ich eine Büchersendung ausgeliefert. Als Buchflüsterer durfte ich wieder für Buecher.de ein Buch vorab rezensieren. Der Klappentext des Krimis klang interessant, und eigentlich hätte ich gerne sofort angefangen zu lesen. Im Buch selbst fand ich jedoch den Hinweis, dass das Buch erst am 4.1.2014 erscheinen sollte. Dementsprechen hatte ich noch ganz viel Zeit, und das Buch erst einmal etwas liegen lassen. Nachdem ich jedoch erkältet vor dem Kamin lag, und dieses Buch in Reichweite war, habe ich es mir geschnappt.

'''o0o Worum geht es o0o'''
Ruth Holländer wird 50 Jahre alt, und hat sich eigentlich wieder gut im Griff. Nach der Trennung ihres Mannes, und dem Auszug von Sohn Lukas, muss sie sich nur noch um ihr Bistro und ihre 16jährige Tochter kümmern. Eigentlich ist alles gut, bis sie eines Tages einen Brief vom Amtsgericht bekommt. Da an diesem Tag schon alles schief gelaufen ist, kann dies nur noch die Krone sein. Und tatsächlich ist sie es auch. Ruth wurde als Schöffin berufen. Lust hat sie keine, doch als der Tag der ersten Verhandlung da ist, muss sie wohl oder übel hingehen. Verhandelt wird ein Fall, mit dem sie so gar nicht gerechnet hätte. Es ist die Ermordung einer 16jährigen Kurdin, die in die Schule ihrer Tochter ging. Verdächtigt und angeklagt ist ihr älterer Bruder, der bei seiner Schwester war, als die Polizei eintraf. Doch Ruth kann sich nicht vorstellen, dass der junge Mann seine Schwester auf dem Gewissen hat. Es gibt viel zu viele Ungereimtheiten, und dementsprechend ist sie über jedes neue Indiz froh. Doch was ist damals passiert? Die junge Kurdin war mit einigen Freunden am See, hatte gefeiert, getrunken und war auf dem Rückweg. Eine Stunde fehlt jedoch bei den Ermittlungen. In dieser Zeit war sie bei ihrem Freund Vali, was allerdings niemand weiß, denn seine Mutter hat sie abgrundtief gehasst, und Vali verboten dies mitzuteilen. Als dies vor Gericht herauskommt, werden noch weitere Dinge aufgedeckt, und bald ist klar, dass mehr hinter diesem Mord steckt.

'''o0o Meine Meinung o0o'''
Unschuldslamm“ ist ein Krimi der besonderen Art. Die Autorin Judith Arendt setzt bei ihrem ersten Kriminalroman rund um die Schöffin Ruth Holländer auf ein brisantes Thema. Es geht um Eingliederung, fremde Kulturen und Ehrenmord. Ein Blick in die Zeitungen zeigt, dass sie aktueller hätte nicht sein können. Damit trifft die Autorin nicht nur den Nerv der Zeit, sondern auch noch meinen Geschmack. Zumindest in der Theorie.

Der Einstieg beginnt mit einem Tag mitten in den Sommerferien. Der Leser lernt eine selbstbewusste und doch naive, junge Frau kennen, die mit ihren Eltern in der Türkei ist, und trotz vieler Hinweise nicht versteht, das sie verheiratet werden soll. Der Leser gewinnt durch diesen Einstieg den Eindruck, dass hier eine Familie zu erwarten ist, die noch an alten Traditionen festhält und für die ein solcher Ehrenmord ein Selbstläufer wäre. Eigentlich ein guter Einstieg für einen Prolog, der durch den Wechsel zu Ruth Holländer noch gelungener wirkte. Nach einem kurzen Kennenlernen, der doch etwas chaotischen Mutter, geht es auch schon zum Gericht. Doch anstatt konsequent die Gerichtsverhandlung aus Sicht von Ruth zu verfolgen, muss der Leser immer wieder Sprünge in Kauf nehmen. Neue Kapitel werden zwar sichtbar gekennzeichnet, sodass man zumindest Ort und Zeitpunkt erkennt, allerdings trifft dies nicht auf die Figuren zu. Mal begleitet der Leser Vali, Ruth oder eine Freundin der Toten. Manchmal geht es auch zurück in die Vergangenheit und der Leser darf die lebendige Kurdin auf ihren letzten Minuten begleiten. Besser gekennzeichnet wäre dies auch kein Problem. So empfand ich es jedoch wie die Hauptfigur – chaotisch. Man kommt zwar hinein, aber eine klarere Trennung hätte das Lesen ungemein erleichtert.

Durch diese Umsetzung wurde dem Buch in meinen Augen eine große Portion an Spannung genommen. Erwartet hatte ich an Hand des Klappentextes eine spannende Gerichtsverhandlung, die einen Fall verhandelt, und durch eine unkonventionelle Schöffin den wahren Täter zur Strecke bringt. Obwohl Ruth mit Sicherheit nicht unsympathisch ist, kommt sie in meinen Augen nicht so zur Geltung, wie es der Klappentext erhoffen lässt. Zusätzlich sind die nebensächlichen Erzählungen rund um die gescheiterten Beziehungen ihres Mannes, ihre Arbeit im Bistro oder ähnliches alles andere als erheiternd oder spannungsaufbauend, sondern irgendwie langatmig. Gerade dieser private Anteil ist bei vielen Kriminalromanen das A und O, und sorgt für Lesevergnügen. Doch hier hat er eher das Gefühl hervorgerufen, das ich umblättern wollte, und ehrlich gesagt hätte man an den meisten Stellen auch nichts verpasst.

Nimmt man nun einmal den Kriminalroman und betrachtet lediglich den Fall, dann hat die Autorin es theoretisch nicht schlecht gemacht. Das liegt aber nicht an der Ermittlung, sondern am Schluss, denn die Autorin wählt eine Auflösung, die für meinen Geschmack überraschend kam und mich befriedigt hat. Die Ermittlung selbst ist jedoch eine kleine Katastrophe. Geschmäcker gehen hier auseinander, aber in diesem Fall hat es wenig mit Ermittlung zu tun, sondern im Grunde nur mit Zufällen. Ein Sohn, der bei seiner Aussage lügt; eine Freundin, die ein schlechtes Gewissen hat und vieles mehr. Bei einem Krimi will ich für meinen Teil keine Zufälle, sondern zum Beispiel ein schlampiges Detail entdecken oder Widersprüche beim Verhör. Außerdem hatte ich mir persönlich mehr Ermittlungsarbeit seitens der Schöffin gewünscht. Ich habe keine vergleichbare Lektüre, die ich in all meinen Jahren gelesen habe, aber irgendwie hatte ich erwartet, dass sie zur Hobbydetektivin wird.

Einziger Pluspunkt, der mich auch ans Buch gefesselt hat, war eben die Suche nach dem wahren Täter. Alles in allem ist der Autorin sicherlich kein schlechtes Buch gelungen, und mit ihrer Umsetzung wird sie so manchen Leser gewinnen. Mich konnte sie nicht überzeugen, und ich hoffe, dass sie im nächsten Fall endlich selbst Initiative ergreift und zu einer kleinen Hobbyermittlerin wird, die mehr zu den Fällen beiträgt.

'''o0o Noch ein paar allgemeine Daten, etwas zum Autoren, Klappentext o0o'''
Autor: Judith Arendt
Titel: Unschuldslamm: Der erste Fall für Schöffin Ruth Holländer
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (4. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548285643
ISBN-13: 978-3548285641
Preis: € 9,99
Genre: Krimi
Lesedauer: 1Tag

Judith Arendt ist das Pseudonym einer erfolgreichen Krimi-Autorin. Sie schreibt gelegentlich Drehbücher für deutsche Fernsehserien und sieht umso lieber amerikanische. Ihre Leidenschaft gilt dem Kriminalroman, insbesondere dem skandinavischen und britischen. Judith Arendt lebt mit ihrer Familie seit einigen Jahren in der Nähe von München. (Quelle: Amazon.de)

'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''

Pro: Idee, Schöffin als Hauptfigur, Thematik
Contra: Szenenwechsel, Einstieg, Umsetzung
Empfehlung: Nein
Sterne: 2


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Das Haus der zärtlichen Hände / Kathy Hepinstall

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Im Moment bin ich häufig in dem einen oder anderen Wartezimmer anzutreffen. Da habe ich viel Zeit zum Lesen. „Das Haus der zärtlichen Hände“ habe ich gerade ausgelesen und möchte ich euch nun vorstellen. Es war ein Buch, auf das ich mich trotz vieler Kritiken bei Amazon sehr gefreut habe, als ich es mir damals bei einer Buchtauschaktion ertauscht habe. Nur manchmal muss auch ich feststellen, dass mein Geschmack sich nicht immer von der Masse unterschiedet....

'''o0o Worum geht es o0o'''
Charlotte ist ein 23 jähriges junges Mädchen, welches recht früh ihre Mutter verloren hat. Obwohl ihr Bruder an dem Feuer Schuld ist, macht sie sich mehr Vorwürfe, denn sie hat damals in ihrem Zimmer um die Liebe getrauert, statt die Schreie ihrer Mutter zu hören. Als sie kurze Zeit später von drei Soldaten vergewaltigt wird, beschließt sie nie wieder ein Wort zu reden. Dadurch wird sie zur Außenseiter im gesamten Dorf. An ihrem Geburtstag bekommt sie von einer früheren Freundin 4 Dollar geschenkt, damit sie ins Haus der zärtlichen Hände gehen kann. Das Haus wir von Mr. Olmen geleitet, der seine Frau aus dem Haus geekelt hat, und nun hofft mit einem solchen Haus seine Frau zurück zu gewinnen. In sein Haus kommen Frauen, die von ihren Männern nicht mehr gewürdigt werden, und die hier einfach in den Arm genommen werden, Küsse fordern können. Alles außer Sex selbst ist möglich. Charlotte entschließt sich das Angebot anzunehmen, denn vor der Sache, fand sie Küsse unglaublich schön. Im Haus trifft sie auf Justin, der eine große Schuld mit sich herumträgt, und sogar schon versucht hat sich zu erhängen. Sie möchte unbedingt ihn, ohne zu ahnen, dass sie sich kennen. Justin nutzt die Möglichkeit seine Schuld zu minimieren, denn er war einer der Männer, die sie früher vergewaltigt haben. Zeitgleich verliebt sich die Tochter von Mr. Olmen in Justin, und der Sohn, in die Frau des Sheriffs. Schnell wird klar, dass diese Konstellation eskalieren muss.

'''o0o Meine Meinung o0o'''
Das Haus der magischen Hände“ ist ein Roman über die Liebe und ihre Möglichkeiten Einfluss auf die Menschen zu nehmen.

Eigentlich ein schöner Ansatz, der durch den Hintergrund Amerika und der zweite Weltkrieg noch eine Spur authentischer wirkt. Allerdings kann die Umsetzung nur schwer punkten.

Schon der Einstieg in die Geschichte ist alles andere als einfach. Eine Hauptfigur, die kein Wort spricht und sich dadurch freiwillig zu einer Außenseiterin abstempelt, ist nicht alltäglich. Trotzdem ist es nicht schwer eine Bindung zu ihr aufzubauen, denn ihre Gedanken werden anschaulich dargestellt. Doch statt ihrer Perspektive zu folgen, wechselt die Autorin regelmäßig. Mal begleitet der Leser Justin, der voll mit Schuldgefühlen ist, dann wieder Mr. Olmen oder seine Tochter. Dadurch sind zwar viele Perspektiven vorhanden, um die Geschehnisse zu einem kompletten Bild zusammenzufügen, aber eine wirkliche Bindung zum Geschehen bleibt aus. Irgendwie sind alle Figuren, auf ihre Art und Weise blass. Erst zum Schluss bekommen sie einen kleinen Schliff und fragwürdige Momente, werden aufgeklärt. Man hat das Gefühl, dass die Autorin einfach zu viele Aspekte einfließen lassen möchte, statt sich, wie der Klappentext verspricht, auf Charlotte und Justin zu konzentrieren. Zudem hat jede Figur eine Macke, die aber zusammenbetrachtet übertrieben wirkt. Charlotte redet nicht, ihr Bruder zündelt gerne und Mr Olems Tochter putzt sogar Bäume. Ihr seht, weniger ist mehr.

Gleiches gilt für den Stil, denn auch hier wird vieles, leider auch überflüssiges Beschrieben. Ich hatte oft das Gefühl, dass alles künstlich in die Länge gezogen wird, weil vorher viel angedeutet wird, und im Anschluss alles noch einmal richtig detailliert beschrieben wird, statt es einfach aufzulösen.

Nun gut, manchmal sind solche verzwickten Geschichten, genau das was Leser brauchen. Manchmal regen sie zum Nachdenken an, und können durch einen eindrucksvollen Schluss punkten. In diesem Fall ist der Schluss jedoch das haarsträubendste an dem Buch. Es sieht nach einem Versuch alle einzelnen Handlungsstränge doch noch zu einem zu verbinden. Sicherlich kein verkehrter Ansatz, doch was früher langgezogen wirkte ist hier einfach zu rasant. Es bleiben zwar keine Fragen offen, aber es wirkt so künstlich und man fragt sich, ob sie keine anderen Ideen hat. Zum Beispiel brennt in diesem Buch ständig etwas.

Der Ansatz ist nicht verkehrt, aber in meinen Augen fehlt dem Buch das gewisse Etwas. Bis zum Schluss konnte es mich nicht fesseln, und auch wenn der Hintergrund nicht schlecht ist, muss auch die Umsetzung überzeugen können. Dementsprechend fällt auch meine Bewertung eher negativ aus.

'''o0o Noch ein paar allgemeine Daten, etwas zum Autoren, Klappentext o0o'''
Autor: Kathy Hepinstall
Titel: Das Haus der zärtlichen Hände
Gebundene Ausgabe: 318 Seiten
Verlag: Schneekluth (1999)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3795117364
ISBN-13: 978-3795117368
Preis: € 0,01
Genre: Liebe
Lesedauer: 1 Tag

Die Autorin wurde in Odessa, Texas, geboren und lebt aktuell in Austin, Texas. Sie hat mehrere Romane verasst. Leider konnte ich nicht mehr über sie finden.



'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''

Pro: Idee
Contra: Wiederholungen, Schluss, viele Perspektiven, zahlreiche Ticks
Empfehlung: Nein
Sterne: 1



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Dunkles Licht in heller Nacht / Wolfgang A. Gogolin

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert, aber vor zwei Jahren habe ich das Glück gehabt, den Autoren Wolfgang A. Gogolin zu entdecken. Damals stellte ich euch mehrere Werke aus seiner Feder vor, und möchte euch nun sein aktuelles Werk, welches vor wenigen Wochen erschienen ist, vorstellen. Lasst euch entführen in ein Paris, welches ihr so noch nie erlebt habt...


'''o0o Worum geht es o0o'''
Paris: Mathis Durand arbeitet bei der Polizei als Ermittler und hängt mehr durch, als das er bei der Sache ist. Vor einiger Zeit ist seine Tochter wegen wegen einer Blinddarmentzündung gestorben. Statt bei ihr zu sein, musste er einen Streit mit einer Prostituierten schlichten, und macht sich seitdem schlimme Vorwürfe. Er trinkt, wird aggressiv und schläft immer häufiger in der Pariser Kanalisation. Seine Psychologin erreicht mit ihren Methoden nichts, und so muss sein Chef endlich das Ruder in die Hand nehmen. Capiaine Luc Morel hat dabei seine eigenen Sorgen. Nach all den Jahren Polizeidienst ist er einfach nicht mehr glücklich. Schon der Weg zur Arbeit ist mit Stress verbunden und die Pflanze in seinem Büro nervt ihn eher, als das sie ihn beruhigt. Um alles und jeden muss ER sich kümmern. Man sieht es ja am Sorgenkind Mathis. Dabei ist der Kollege von Mathis, Emil Legard, auch nicht viel besser. Er ist seid Monaten in die Verkäuferin der Bäckerei verliebt und wohnt als Muttersohn noch immer zu Hause. Kurzer Hand beauftragt er beide mit einem Fall, der von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Beide sollen den Tod an einem kleinen Mädchen, welches im Alter von Mathis Tochter war, aufklären. Es kommt vor den Eltern zu einem handfesten Streit und während Emil einem anderen Team zur Strafe zuarbeiten muss, wird Mathis beurlaubt und muss bei einer bestimmten Dame eine Therapie machen. Anfänglich sträubt er sich, denn sie ist alles andere als eine wirkliche Therapeutin, aber irgendwann macht es Klick und damit lösen sich nicht nur seine Probleme, sondern auch die der anderen Männer in Luft auf. Wer genau diese Dame ist, und wie sie alle Probleme irgendwie löst, müsst ihr selbst lesen.

'''o0o Meine Meinung o0o'''
Wolfgang A. Gogolin ist ein Autor, der mich immer wieder aufs neue fasziniert. Ihm gelingt es mit wenigen, aber perfekt ausgewählten Worten eine Kulisse und Handlung zu erschaffen, die nur wenige Autoren beherrschen. Für mich sind seine Werke inspirierend und lassen mich neidisch auf sein Gespür für Worte blicken. Ihr könnt euch meine Freude vorstellen, als ich sah, dass wieder ein neues Werk erschienen ist. Allerdings hatte ich auch Zweifel, ob er nach vielen Büchern, die ich in der Zwischenzeit gelesen habe, noch immer meine Erwartungen erfüllt.

ZITAT KAPITEL 1 – ERSTER SATZ
Es sah so aus, als hätten nachts Feen auf dem Gras getanzt und tausend Wasserperlen auf dem Grün hinterlassen.

Diesmal entführt der Autor den Leser nach Paris, einer Stadt, die jeder mit Romantik, aber auch Schmutz verbindet. Erzählt wird die verknüpfte Geschichte von drei „Polizisten“, die mit ihren eigenen dunklen Wolken zu kämpfen haben. Obwohl der Autor hier sehr unterschiedliche Namen verwendet, brauchte ich diesmal rund 50 Seiten, bis ich sie nicht mehr verwechselt habe. Ein Grund, warum ich eigentlich französische Romane meide, denn diese Namen haben es leider auf mich abgesehen und lassen sich noch schwerer merken. Trotz dieser anfänglichen Schwierigkeiten fühlte ich mich sofort wohl in dieser Geschichte. Gekonnt weiß Gogolin seine Leser von Anfang an zu fesseln, denn viele Fragen, wie zum Beispiel die Tatsache, was mit seiner Tochter passiert ist, werden erst viel später geklärt. Doch auch ohne diese Tatsache, wäre das Buch absolut fesselnd. Diese ortstypische Kulisse und die unterschiedlichen Figuren hauchen dem ganzen Geschehen ihr Leben ein. Durch die authentischen Probleme der Männer entsteht nicht einmal das Gefühl ein Buch zu lesen. So verpackt er das Thema Schuldgefühle, Midlife-Crisis und Muttersöhnchen gekonnt miteinander. Es sind Dinge, die jeden Treffen können, und auch ich kenne noch eine netten jungen Mann, der mit 30 noch immer bei seiner Mutter lebt. Ihr seht, es sind Themen, die nicht aus der Luft gegriffen wurden, und das macht den Charme des Buches aus.

ZITAT KAPITEL 1 – ETWAS SPÄTER
Auf der Fahrt ins Präsidium ließ ihn diese Frage nicht los. Ein schöner Tag, wie sah der aus? Sicherlich begann er nicht mit frühen Aufstehen und Arbeit.

Die Entwicklungen im Verlauf des Buches werden tiefgründig, aber auch auf gewisse Weise humorvoll geschildert, sodass jeder Leser auf seine Kosten kommt. Selbst der Kriminalfall, der helfen soll, den Ermittler aus seinem Tief zu holen, hat trotz seiner Kürze und Einfachheit etwas Besonderes. Hier erkennt man, dass der Autor seine Kenntnisse als Rechtspfleger gekonnt hat einfließen lassen. Hier wäre ich auch gespannt auf viele solcher Fälle in einem Kurzgeschichten-Band, als kleine Anregung in Richtung Gogolin.

Wie ihr seht, hat es mir Gogolin auch mit diesem Werk angetan. Das liegt nicht nur am Inhalt, sondern auch am Stil. Ein paar Beispiele konntet ihr schon meinen kurzen Zitaten entnehmen. Er versteht auch jetzt noch mit seinen Worten einen Zauber entstehen zu lassen. Schauplätze, Situationen und Emotionen werden mit der gleichen Liebe und den einfachen Details bedacht, die zeigen, auch wenig Worte schaffen eine breite Kulisse. Durch die regelmäßigen Wechsel der Perspektive, bei der die Leser die einzelnen Protagonisten kurzzeitig begleiten, verpasst man nichts Wichtiges und kann alle Ecken und Kanten beleuchten. Ganz stimmt dies nicht, denn ein Detail habe ich durch all die Szenenwechsel in der Tat überlesen, und musste mich hier erst einmal schlau machen. Es handelte sich um den Punkt, was aus der Ehefrau von Mathis bzw. der Mutter seiner Tochter geworden ist, denn normalerweise hilft doch eine Mutter dem Vater ihrer Tochter bei der Bewältigung. Doch auch hier gibt es eine logische Erklärung, die ich aber versehentlich überlesen habe.

Das ist jedoch die einzige Anmerkung, die ich bei diesem Buch finden konnte. Wolfgang A. Gogolin ist nach wie vor in Topform und ich bin schon gespannt, was in den kommenden Jahren noch von ihm kommen wird.

'''o0o Noch ein paar allgemeine Daten, etwas zum Autoren, Klappentext o0o'''
Autor: Wolfgang A. Gogolin
Titel: Dunkles Licht in heller Nacht
Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: Oldigor Verlag; Auflage: 1., verb. Aufl. (28. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945016061
ISBN-13: 978-3945016060
Preis: € 8,99
Lesedauer: 2 Stunden

Wolfgang A. Gogolin, Jahrgang 1957 und von Beruf Rechtspfleger, lebt in seiner Heimatstadt Hamburg, wo er auch zehn Jahre lang als Standesbeamter arbeitete. 2002 wurde er geheiratet.
Neben einigen Dutzend Veröffentlichungen in Zeitschriften/Anthologien bisher folgende Bücher: Die Beamtensatire 'Karawane des Grauens' (2002), der Roman 'Der Puppenkasper. Weibliche Macht - Männliche Ohnmacht' (2004) sowie die Kurzgeschichtensammlungen ,Beamte und Erotik'(traveldiary/2006) und ,Beamte und Menschen' (traveldiary/2007). 2008 folgte ,Eintritt frei für Männer' beim Hamburger Pauerstoff-Verlag.
Im März 2010 erschienen Kurzgeschichten unter dem Titel ,Geist der Venus' (Mohland Verlag), 2011 erschien mit 'Schlafen bei Licht' ein neuer Roman im selben Verlag. 2013 wird der Paris-Roman 'Dunkles Licht in heller Nacht' bei Oldigor veröffentlicht.
Gogolin ist Gründungsmitglied der Literatengruppe Wortwerk-Hamburg und Veranstalter der monatlichen ,Spät-Lese' im Hamburger Kulturpunkt im Barmbek°Basch. (Quelle: Amazon.de)



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© Eure CQ auch für Sarah hats getestet, Sarahs Bücherwelt und auf anderen Plattformen


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