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Susanna Montua





Wie kamen Sie zum Schreiben?
Dies geschah eher spontan – ohne, dass ich es lange geplant hätte. Ich war schwanger und saß bei meiner Schwester zum Kindersitten. In dieser Zeit hatte ich den letzten Band der »Biss-Reihe« beendet und war einfach nur traurig, dass es -vorbei- war. Also entschloss ich, selbst ein Buch zu schreiben. Ganz ohne Vampire und Werwölfe. Das war der Grundstein von »Seelengier«. Im Mai 2010 entstanden Jeff, Maria, Susan und Miss Woods.

Was macht eine Susanna Montua, wenn sie sich nicht dem Schreiben widmet?
Viel zu viel fürchte ich. Also fangen wir mal beim Privaten an. Da wären meine drei Orgelpfeiffen: Luca, Joshua und Rahel, die es zu betütteln gilt. Ganz zu schweigen von meinem Ehemann. Dann sind da noch Pooky, mein Kater, und Tobi, mein kleiner Hund, die ebenfalls ein bissl gestreichelt, gepflegt, bespaßt werden wollen.
Ich arbeite freiberuflich als Texterin, hier müssen also Aufträge abgearbeitet werden, dann gibt’s das große schwedische Möbelhaus, in dem ich zwei Mal pro Woche zum Arbeiten bin.
Wenn das dann alles »fertig« ist, geht es weiter mit dem Rezensionsblog von Nika, meiner Freundin, und mir, für den es auch gilt, Rezensionen und Aktionen zu veranstalten.
Langeweile ist also ein Zustand, der mir gänzlich unbekannt ist.

Welche drei Bücher würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Das ist knifflig – auf jeden Fall wäre mindestens ein Buch von Sebastian Fitzek dabei. Er schreibt, für mein Empfinden, einfach überraschend und spannend, ohne dabei ins eklige abzudriften.
Ganz sicher dürfte sich auch ein richtig dicker Schinken aus dem High-Fantasy-Genre dazugesellen.
Hmm, als Letztes vielleicht etwas leichtere Kost, Romance oder so.
Wobei ich mich hier nicht zwingend auf einen Titel festlegen würde. Ich denke, es gibt noch so viel, was da entdeckt werden will.

Wer ist ihr Vorbild/Lieblingsautor?
Zu meinen Lieblingsautoren zählt definitiv Sebastian Fitzek. Ansonsten würde ich behaupten, gibt es Namen, von denen ich gerne lese, aber nicht alles lesen muss.
Ein Vorbild in dem Sinne habe ich nicht. Da ich nicht möchte, dahin gehend beeinflusst zu werden. Ich möchte mich etwas abheben, was ja schon sehr schwer ist, als Schriftsteller, aber ich hab da noch so ein paar Ideen, woraus man sicher was machen kann.

Welches Buch lesen Sie zurzeit?
Zuletzt gelesen habe ich »Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite« von Sarah König. Jetzt beginne ich »Let's Talk« von Alisha Bionda. Aber auf meinem Buchregalnachttisch stehen noch sooo viele Bücher ...

Welches geschriebene Buch von Ihnen ist ihr Lieblingsbuch?
Alle. Leider. Ich mag meine wahnwitzige Biografie, die mittlerweile aus zwei Teilen besteht und bald Gesellschaft von Band drei bekommt, ebenso wie Seelengier. Sogar meine Kurzgeschichten, die es in Anthologien geschafft haben, mag ich. Hier eine »richtige« Wahl zu treffen ist für mich unmöglich. Fast so, als müsste ich ein Lieblingskind ausdeuten.:)

Wie soll das nächste Buch heißen?
Es schwirren so Titel im Raum wie »Die Eisprinzessin« oder »Nekromonster«. Aber auch Namen wie »Verdammter Narr« oder aber »Tyranno Teil drei« stehen an. Hier gibt’s also kleine Baustellen an vielen Ecken. Nun müssten nur noch Verlage zuschlagen. :)

Möchten Sie den Lesern noch etwas mitteilen?
Auf jeden Fall möchte ich jenen Lesern danken, die mich und meine Bücher bereits kennen. Ich finde es toll, selbst als kleiner Autor, hier schon Leser gefunden zu haben, die sich mit mir freuen, wenn es Erfolge gibt.
Allen neuen Lesern möchte ich sagen, dass ich mich sehr auf sie freue und hoffe, dass ihnen meine Geschichten gefallen und dass ich stetig bemüht bin, mich zu verbessern und Neues auszutesten.
Und den Rezensenten möchte ich noch ganz herzlich danken, da ich aus deren Meinungen hilfreiche Tipps für zukünftige Werke ziehen kann.
Das Schreiben ist ein Prozess, der sich wandelt, der sich bestenfalls verbessert, der in eine andere Welt entführt und dies gelingt nur, wenn man Rückmeldung erhält, egal ob kritisch oder gänzlich überzeugt – und das finde ich so toll am Schreiben.

Danke an Dich, Sarah, für das tolle Interview – ich hoffe, Du hast Spaß an der Blogtour.

Liebe Grüße,
Susanna alias Nana




Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    O.K. dann beginne ich mal den Reigen.
    Das Interview war sehr informativ und interessant, denn zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich weder die Autorin noch das Buch dazu kenne.

    Was sich jetzt "Gott sei Dank" schon etwa geändert hat und ich deshalb auch hoffe doch viele weitere Infos im Laufe dieser Blogtour zu bekommen.

    Versuche auch gerne mein Glück beim Gewinnspiel.

    LG..Karin.

    PS: Kontaktadresse kommt dann per Mail. Hoffe, dass ist so O.K.

    AntwortenLöschen
  2. Ein schönes Interview. Susanna Montua hat ja wirklich ganz schön viel zu tun ... wow, Hut ab, dass sie das alles schafft. Sie ist anscheinend ein echter Work-aholic, aber absolut sympathisch :)

    LG
    Moni

    AntwortenLöschen

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