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Das Skalpell / R. L. Stine

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Nach einem anstrengenden und aufregenden Tag, ging es ab in die Wanne und ein Buch mit mir. Entschieden habe ich mich für ein leichtes Buch mit dem Titel „Das Skalpell“. Wie ihr wisst, habe ich mir im letzten Jahr ein R. L. Stine Paket gekauft und lese immer wieder mal ein Buch daraus.

'''o0o Allgemeine Daten o0o'''
Autor: R. L. Stine
Titel: Das Skalpell
Taschenbuch: 154 Seiten
Verlag: Loewe Verlag; Auflage: Neuauflage. (1999)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785533527
ISBN-13: 978-3785533529
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 0,01€

'''o0o Leseinformationen o0o'''
Genre: Thriller
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Kids ab 12
Lesedauer: 2 Stunden

'''o0o Autor/in o0o'''
Robert Lawrence Stine, besser bekannt als R. L. Stine, wurde 1943 in Ohio geboren. Schon im zarten Alter von neun Jahren liebte er das Schreiben von Geschichten. Seine Karriere begann jedoch nicht schon in diesem Alter. Nach seinem Abschluss war er erst über Jahre als Lehrer tätig und hat auch Erfahrungen als Lektor gesammelt, bevor er selbst mit dem Schreiben begannt. Anfangs waren es jedoch eher humorvolle Sachen, bevor er sein Talent für Gruselgeschichten entdeckte. 1992 schaffte er mit der Reihe „Gänsehaut“ den Durchbruch. Inzwischen ist er nicht nur Millionär, sondern steht auf im Guinness-Buch der Rekorde. Neben Gänsehaut gibt es genauso viele Fans für die Jugendreihe Fear Street.

'''o0o Optik o0o'''
Abgebildet ist ein Arztkittel, der von einem Mann oder einer Frau getragen wird. Das Gesicht erkennt man nicht. Hinterm Rücken hält die Person ein Skalpell in der Hand. Ein passendes Cover, aber nicht das schönste aus dem Hause Fear Street.

'''o0o Inhalt in eigenen Worten o0o'''
Laurie und ihre Freundin Skye arbeiten ehrenamtlich als Helfer im Krankenhaus von Shadyside. Laurie arbeitet auf der Kinderstation und hört eines Tages einen kleinen Jungen weinen. Die Krankenschwester ist nicht besonders nett zu ihm, und der Junge möchte endlich nach Hause. Als er endlich entlassen wird, verrät er Laurie, dass die Frau nicht seine Mama ist, und er deswegen so unglücklich ist. In den nächsten Stunden lässt dies Laurie nicht los und so sucht sie heimlich die Adresse, wo der Junge wohnen soll. Doch nicht nur Teddy, wie der Junge heißt, sorgen dafür, dass ihr Kopf voll ist. Ihr Freund, der Sohn des Krankenhaus-Chefs, geht ihr nur noch auf die Nerven und ein neuer Helfer namens Rick ist ihr unheimlich, denn immer wieder taucht er auf ihrer Station auf, ruft sie an, belügt sie und ist immer im neuen Krankenhausflügel, der eigentlich noch Baustelle ist. Dann überschlagen sich die Dinge. Sie besucht Teddy zusammen mit ihren Freunden und trifft auf einen völlig verängstigten Jungen, der noch schlechter aussieht, als im Krankenhaus. Hinzukommt, das Rick sie warnt, sich in Dinge einzumischen, die sie nichts angehen, und sie fliegt noch von der Kinderstation, da sie von der bösen Krankenschwester an den Akten erwischt wird. Als sie kurz darauf die Krankenschwester im Baustellenbereich tot auffindet, und die Leiche verschwindet, rechnet sie mit dem Schlimmsten. Doch ihre Erwartungen werden übertroffen und auch für sie tödlicher Ernst.

'''o0o Meine Meinung o0o'''
Panisch schlüpfte Laurie an dem gelb-schwarzen Warnschild mit der Aufschrift LEBENSGEFAHR! KEIN ZUTRITT! Vorbei und stieß die verbotene Tür auf. … Aber wo hätte sie sich denn sonst verstecken sollen. ZITAT S.9

Mit diesen Worten beginnt das neue Buch von R. L. Stine. Und wer von dem Prolog nicht selbst in leicht ängstliche Stimmung versetzt wird, ist entweder groß oder naja... Keine Ahnung. ;) In meinen Augen kann Stine fesseln mit seinen anfänglichen Worten. Man kann sagen, dass er mich eingefangen hat, so wie der Unbekannte Laurie. Schon vor 15 Jahren gelang es dem Autoren mich mit diesem Werk zu fesseln, denn damals habe ich es zum ersten Mal in den Händen gehalten. Geblieben ist nur die Erinnerung an eine große Enttäuschung, den Rest habe ich verdrängt. Ich wusste nicht mehr wer der Täter war und warum er es getan hat. Kein Wunder, dass ich mich neugierig erneut ans Lesen gemacht habe. Nachdem spannenden und fixen Einstieg flaute die Geschichte erst einmal ab. Laurie wird vorgestellt und man lernt sie in ihrem sommerlichen Umfeld kennen.Obwohl sie hübsch und schlau ist, wirkt sie sympathisch, hilfsbereit und freundlich. Geunauso wie ihre etwas aufgedrehte Freundin Skye. Rick wird jedoch gleich so geheimnisvoll präsentiert, dass man zwar ein Geheimnis wittert, aber ahnt, dass der Herr Stine den Leser nur aufs Glatteis führen will. So wie bei 99% seiner Werke.

Obwohl es dadurch anfangs eher langatmig wirkt, ist dies nicht der Fall. Langsam wird man an die Situation herangeführt, und dann überschlagen sich auch schon die Dinge. Eine Leiche verschwindet, eine abhanden gekommene Akte und ein 3jähriges Kind, dass verängstigt behauptet, die Frau sei nicht seine Mutter... Das kann nur viel Spannung bedeuten. Und ihr könnt sicher sein: so rasant wie der Prolog wird es auf alle Fälle. Im Grunde setzt der Autor diesmal auf die Thematik: Hinterfrage alles, was dir komisch vorkommt. Dabei setzt er auf zweifelhafte Situationen und Aussagen. Ich persönlich finde es gut, den Jugendlichen zu vermitteln, dass man nicht immer alles glauben darf. Allerdings sollte man dann auch so schlau sein, und es auch bei seiner Geschichte umsetzen.

In diesem Fall gibt es nämlich einen Punkt, der nicht in dieses Konzept, hinterfrage komisches, passt. Der Schluss. Überraschend und rasant kommt er daher.Zumindest für alle, die den Hintergrund und Täter noch nicht entlarvt haben. Es ist schwerer als sonst, zumindest ist es in meinen Augen so, denn ich wusste es auch beim Lesen nicht mehr. Nun setzt aber genau der wichtigste Punkt, nämlich die Auflösung, auf mangelnde Logik. Es werden Dinge behauptet, die jedoch bei näherer Betrachtung sehr merkwürdig sind. Zum Beispiel bleibt die Frage nach der Bewerkstelligung offen. Es ist schwer dies zu erklären, daher ein Spoiler für alle die es nun eh nicht lesen wollen.

SPOILER
Lauries Chef verkauft Kinder. Doch woher kommen die Kinder, warum vermisst sie keiner und wieso kommt das in der Buchhaltung vor. All das bleibt irgendwie offen. Ich meine, wenn ich meinen Sohn ins Krankenhaus bringe, dann kennen mich die Schwestern und dementsprechend kann also kein solcher Komplott entstehen, wenn das Kind selbst ins Krankenhaus gekommen ist. Nun kann man das Kind auf der Straße entführen, aber warum tut man es dann ins Krankenhaus, wo die Kinder doch schon im Alter sind, wo sie reden können. Spätestens wenn in der Nähe mehrere Kinder entführt werden, dann sieht man doch Fotos in der Zeitung, also hätten die Mitarbeiter früher oder später was merken müssen. Und wenn es von weiter her entführt wird, wie kann ein Junge dem auf die Spur kommen. Ich habe die Hintergründe nicht genau verstanden. Und wenn man so was macht, dann will man es doch nicht im Krankenhaus in der Buchhaltung haben.

SPOILER ENDE
Mich hat der Schluss auch diesmal enttäuscht und ich kann nur sagen, was damals nicht stimmte, wird auch nach Jahren nicht stimmen. Logik ist eben das A&O. Zumindest für mich. Aus diesem Grund gibt es auch nur drei Sterne, denn der Anfang und die Spannung stimmt.


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