Verliebt um drei Ecken Rezension

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Der Mann, der ins KZ einbrach Rezension

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Anetts SUB-ABBAU 2013

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Ich bin dabei... Wer noch  Hier zur Seite

  1.     Lese ein Buch mit einem grünen Cover
  2.     Lese ein Buch mit einem roten Cover
  3.     Lese ein Buch mit einem blauen Cover
  4.     Lese ein Buch mit einem schwarzen Cover
  5.     Lese ein Buch, wo eine Frau auf dem Cover ist
  6.     Lese ein Buch, wo ein Mann auf dem Cover ist
  7.     Lese ein Buch, wo ein Paar auf dem Cover ist
  8.     Lese ein Buch aus dem Blanvalet Verlag
  9.     Lese ein Buch aus dem PAN verlag
  10.     Lese ein Buch aus dem Lyx Verlag
  11.     Lese ein Buch aus dem Bastei Lübbe Verlag
  12.     Lese ein Buch aus dem Knaur Verlag
  13.     Lese ein Buch mit mehr als 300 Seiten
  14.     Lese ein Buch mit mehr als 500 Seiten
  15.     Lese ein Buch mit mehr als 800 Seiten
  16.     Lese ein Buch mit mehr als 1.000 Seiten
  17.     Lese ein Buch, wo es um Vampire geht
  18.     Lese ein Buch, wo es um Elfen geht
  19.     Lese ein Buch, wo es um Hexen geht
  20.     Lese ein Buch rund um die Liebe
  21.     Lese ein Buch aus dem Genre Fantasy
  22.     Lese ein Buch aus dem Genre Jugendliteratur
  23.     Lese ein Buch aus dem Genre Krimi / Thriller
  24.     Lese ein Buch aus dem Genre Humor / Satire
  25.     Lese ein Buch, von einem deutschen Autor / -in
  26.     Lese ein Buch von einem englischen Autor /-in
  27.     Lese ein Buch von einem amerikanischen Autor / -in
  28.     Lese ein Buch von einem Autor / -in aus einem anderen der drei genannten Länder (Schweden)
  29.     Lese ein Buch, das in Deutschland spielt
  30.     Lese ein Buch, das in Großbritanien spielt
  31.     Lese ein Buch, das in den USA spielt
  32.     Lese ein Buch, das in Frankreich spielt (kurz, aber es spielt auch in Paris)
  33.     Lese ein Buch, dass vor dem Jahr 2000 erschienen ist
  34.     Lese ein Buch, das im Jahr 2011 erschienen ist
  35.     Lese ein Buch, das im Jahr 2010 erschienen ist
  36.     Lese ein Buch, das im Jahr 2009 erschienen ist
  37.     Lese ein Buch, das der 1. Teil einer Serie / Triologie ist
  38.     Lese ein Buch, das der 2. Teil einer Serie / Triologie ist
  39.     Lese ein Buch, das der 3. Teil einer Serie / Triologie ist
  40.     Lese einen Einzelband
  41.     Lese ein Buch, das schon mind. 2 Jahre auf Deinem SUB liegt
  42.     Lese ein Buch, das am längsten auf deinem SUB liegt
  43.     Lese ein Buch, an das Du Dich bisher nicht ran gewagt hast
  44.     Lese ein Buch, welches Du geschenkt bekommen hast
  45.     Lese ein Buch, welches Du immer unbedingt haben wolltest, aber es noch nicht gelesen hast
  46.     Lese ein Buch, mit einem Tier im Titel
  47.     Lese ein Buch, mit einer Jahreszeit im Titel
  48.     Lese ein Buch, mit einer Zahl im Titel
  49.     Lese ein Buch, mit einem namen im Titel
  50.     Lese ein Buch, mit einem Land oder einer Stadt im Titel


Folgende Kriterien müssen erfüllt werden:



  • - Kaufe, leihe oder tausche mind. 1 Monat kein Buch Erledigt im April. Hier habe ich nur Bücher ohne Aufforderung von Autoren geschickt bekommen
  • - Kaufe, leihe oder tausche mind. 1 Monat nicht mehr, als Du gelesen hast Erledigt im Januar. Gelesen 12 vom Sub, gekauft oder geschenkt bekommen: 4
Zusatzaufgabe

MAI - Buch mit weißen Cover mindestens 75%
JUNI - Lese ein Buch, wo ein echtes Tier drauf ist, kein Fabelwesen (Sofern du gezeichnete Dackel akzeptierst)
JULI - Schicke der lieben Anett eine Karte ( hier passe ich leider. Mir geht es um den SUB-Abbau ;))
AUGUST- Lest ein Buch, wo es um Sommer geht (Kommt auch Sommer.Urlaub vor)
SEPTEMBER - Lese einen Titel mit 6 Wörtern (autsch, das könnte schwer werden und leider immer einen zu wenig oder zu viel)
OKTOBER - Lese einen Thriller Alternativ kann ich auch einen Horror-Thriller anbieten
NOVEMBER - Lese ChickLit
DEZEMBER - Weihnachtsbuch
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Martin Doerry: Mein verwundetes Herz

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===Buchdaten===
Autor: Martin Doerry
Titel: Mein verwundetes Herz
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423341467
ISBN-13: 978-3423341462

===Leseinformationen===
Genre: Biographie
Niveau: anspruchsvoll
Leserschaft: Jedermann
Lesedauer: 2 Tage

===Autor/in===
Dr. Martin Doerry (* 21. Juni 1955 in Uelzen-Veerßen) ist einer der beiden stellvertretenden Chefredakteure des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel. (Quelle: Wikipedia)

===Optischer Eindruck===
Optisch kann ich nur sagen, perfekt. Bei der Weltbldausgabe ist nicht nur ihr Foto drauf, wie bei den anderen, sondern auch noch Briefe und das passt richtig gut.

===Zitierter Klappentext===
Lilly Jahn stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie, wurde Ärztin, heiratete einen nicht-jüdischen Studienkollegen und gründete mit ihm eine erfolgreiche Arztpraxis in Immenhausen bei Kassel. Das Paar bekommt fünf Kinder, doch dem zunehmenden Druck der Nazis auf die »Mischehe« hält Lillys Mann nicht stand. 1942 lässt er sich scheiden und heiratet eine Kollegin.

Lilly Jahn wird in einem »Arbeitserziehungslager« inhaftiert, und es beginnt ein umfangreicher Briefwechsel, der den verzweifelten Kampf der Mutter und ihrer Kinder um den Zusammenhalt der Familie, um die Aufrechterhaltung von »Normalität« und gegen die Hoffnungslosigkeit veranschaulicht. Doch 1944 ist das Schicksal der Familie besiegelt: Lilly Jahn wird nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.(Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Youtube Besprechung===

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Lilli Jahn wurde 1900 geboren, heiratete im Alter von 26 Jahren Ernst Jahn und da beide Ärzte aus Leidenschaft waren, war es nur eine Selbstverständlichkeit, dass sie gemeinsam eine Praxis eröffnet haben. Für Lilli ein unfassbares Glück, denn viele Briefe und Jahre musste sie warten und hoffen, dass Ernst sie endlich heiratete. Der Grund war unter anderem ihr jüdischer Glaube. Anfangs läuft noch alles harmonisch und so erblicken 4 Mädchen und ein Junge das Licht der Welt. Eine Welt, die dank des Nazi-Umschwungs für Lilli sehr gefährlich wird. Als Frau eines Ariers hat sie noch Privilegien, die sich jedoch ändern, als ihr Mann unter dem Druck der Nazis zusammenbricht und sich scheiden lässt, um mit einer anderen Frau glücklich zu werden. Lilli muss mit ihren Kindern ausziehen und wird keinen Monat später von der Gestapo verhaftet. Sie kommt ins Arbeitslager nach Breitenau und obwohl ihr nichts vorgeworfen werden kann, sie nicht jüdische Kinder unter 18 Jahren hat, wird sie dort behalten. In dieser Zeit haben ihre Kinder, die Jüngste ist 3, nur über Briefe Kontakt zu ihrer Mutter. In Breitenau hat sie dank Gestapo Freunden noch ein vergleichbar angenehmes Leben, dass jedoch in Auschwitz endet, und zwar tödlich.

===Sarahs meine Meinung===
Dieses Buch habe ich von meiner Mutter geschenkt bekommen. Sie selbst ist 1938 geboren und der zweite Weltkrieg ist für sie ein Thema, dass sie eben an ihre Kindheit erinnert. Als ihre Tochter ist es für mich genauso. Ich möchte etwas über die damalige Zeit erfahren, die so anders war als meine Kindheit, und zeitgleich ein tragisches Stück deutscher Geschichte lesen, um einfach nichts zu vergessen.

Viele werden nun sagen: Nicht noch ein so ein Buch. Es gibt 1000. und es kommen immer neue dazu, aber jedes oder fast jedes, ist auf seine Art und Weise wertvoll, da es an diese Zeit erinnert und auch heute noch aufklärt. Viele Bücher erzählen über das Glück, überlebt zu haben. Versteckt in Kellern, bei Freunden oder im Ausland. Dabei werden die Schicksale, die hier gestorben sind, oft vergessen. Einer der wenigen Belege ist das Tagebuch von Anne Frank oder das Leben der Geschwister Scholl. Und genau solch ein Buch ist auch dieses Exemplar. Abseits der Schindler-Liste geht es hier einmal nicht gut aus. Alleine aus diesem Grund finde ich das Buch schon wertvoll und unverzichtbar.

Und deswegen fällt es mir auch immer so schwer, auch mal etwas Negatives zu nennen. Doch zu 100% überzeugen konnte mich das Buch nicht. Nach einem guten Vorwort in dem der Leser die Hintergründe um die Briefe erklärt bekommt geht es in gut gegliederten Kapitel weiter. Es beginnt mit der Geburt von Lilli.
Martin Doerry gibt als Autor kleine Hilfestellungen in dem er die Situationen zwischen den Briefen, zu bestimmten Texten oder ähnliches in einer sachlichen, treffenden, authentischen, aber trotzdem feinfühligen Art und Weise beschreibt. Manche empfinden die Kommentare bzw. den erzählenden Stil schlecht oder störend, andere hätten lieber mehr davon. Ich finde die Mischung perfekt. Er lässt die Briefe oft für sich sprechen und dirigiert einfach nur leicht in die richtige Richtung.

Neben den Autorenkommentaren stehen die Briefe, die Lilli geschrieben oder erhalten hat, im Vordergrund. Über 500 Briefe wurden gefunden und einige davon gibt es hier zu lesen. Wie oben erwähnt lernt der Leser Lilli von ihrer Kindheit an kennen. Zwischen diesem Kennenlernen, das eben über den Autor stattfindet, werden immer wieder Briefe eingebaut. Mit einer anderen Schriftart gut abgegrenzt, verliert man nie den Überblick. Anfangs sind es Urlaubsgrüße oder Liebesbriefe an ihren Ernst. Und genau hier beginnt schon das erste Problem. Ich musste ganz oft den Kopf schütteln über so viel Naivität. Ich weiß, es ist eine andere Zeit, er war die große Liebe, aber schon nach wenigen Briefen und Worten ist klar: Ernst Jahn ist ein Mensch ohne Rückgrat. Wo die Liebe hinfällt, ich weiß aus Erfahrung das es viel Kraft kostet sich von einer Liebe loszusagen, wenn sie auf Grund einer Sache nicht voll und ganz hinter einem stehen kann. Da ist egal ob Religion, Kultur und Land. Das sie einen Mann geheiratet hat, der immer wieder andere Frauen, sie stehen gelassen und Probleme mit ihrer Religion hatte, ist aber etwas normales. Das ihr Mann sich dann, als auch andere Probleme mit dem Judentum haben, nämlich die Nazis, sich von ihr abwendet, wäre auch ohne Klappentext oder Vorkenntnisse klar gewesen. Gegen das Leben kann und will ich nichts sagen, auch wenn so was auffällt, aber was mich irgendwo stört ist Lillis Gleichgültigkeit. Ich habe 100. Bücher gelesen und es gab 1943 kaum einen Juden, wenn überhaupt einen Juden, der keine Angst hatte. Das Lilli wegen ihrem Mann noch anderes behandelt wurde, fand ich interessant, da ich bis dato noch nie so etwas erlebt habe. Doch auch sie spürte, dass es gefährlich wurde, sonst hätte sie nicht auswandern wollen, als es noch ging. Dementsprechend verstehe ich nicht, warum sie später, nicht einen Gang zurückgeschraubt hat. Im Grunde wurde sie doch nur verhaftet, weil auf dem Klingelschild, einer alten Visitenkarte ihr zweiter Name Sara nicht drauf stand und sie sich noch als Dr. bezeichnete, obwohl Juden alle Titel aberkannt wurden. Man kann nun sagen, sie wäre auch so verhaftet worden, zumal die Nazis damals nur nach Ausreden gesucht haben, aber ich denke, dass dies vielleicht erst viel später passiert wäre. Es sind aber alles Punkte, die ihr Leben betreffen und eigentlich kein Kritikpunkt darstellen. Lese ich mein Tagebuch, dann habe ich auch genügend Aufreger drin, wo ich mein Verhalten nicht nachvollziehen kann. Kurz, authentisches Leben.

Die Briefe sind ein weiterer Punkt. Die Briefe sind echt und ich liebe es alte Briefe zu lesen, aber die Auswahl ist schon nicht die Beste. Es ist bewegend die Veränderung in Deutschland mitzuverfolgen und später die Briefe zwischen Mutter und Kindern zu lesen. Zumal man einen guten Eindruck bekommt, wie es für die Kinder war plötzlich erwachsen sein und ohne Mutter auskommen zu müssen. Auf der anderen Seite ist die Mutter, die weiß, was auf sie zukommt, aber alles versucht ihre Kinder zu schützen und ihnen die Angst etwas zu nehmen. Das ist bewegend und ist ein guter Beleg für die damalige Zeit. ABER... Ich für meinen Teil will das echte Leben und kein Privileg. Anfangs habe ich mich gewundert. Wieso kann Lilli Pakete empfangen mit Essen, Kleidung und Co. Später wird es aufgeklärt, dass sie durch einige Kontakte Privilegien gegenüber all den anderen Mithäftlingen hatte. Und genau das ist das Problem. Die wirkliche Härte eines Arbeitserziehungslagers wird gar nicht festgehalten und ist dadurch nicht so nachvollziehbar. Dazu kommt, dass die Mädchen einzelne Briefe geschrieben haben. So bekommt man oft ähnliche Erlebnisse geschildert. Interessant, da aus man die Sichtweise von zwei unterschiedlich alten Kindern bekommt, aber irgendwo ist es auch gleich. Dazwischen fehlen oft Briefe, die vorhanden waren und von Interesse gewesen wären. Wenn begründet welche fehlten, wurde dies genannt und dann ist es okay gewesen.
An einigen Stellen hätte man sich gewünscht, das dann auf ein Kommentar verzichtet worden wäre, um dann doch einmal die Antwort lesen zu können. Aber wenn man dann die Belanglosigkeit immer wieder vor Augen geführt bekommen hat, dann wird man verstehen können, warum viele Leser einfach gelangweilt sind. Ja, die Briefe wurden zensiert, kontrolliert, sodass man nicht die Wahrheit hätte schreiben können und genauso ist mir auch klar, dass sie ihre Kinder schützen wollte, aber man erwartet doch ein paar echte Einblicke, die einfach fehlen, weil niemand erfährt, wie es in einem KZ oder Arbeitslager zuging.

Es ist ein anderes Buch und zeigt nicht die wahre Brutalität, sondern klärt auf seine Art und Weise auf. Genau deswegen bin ich dem Enkel von Lilli Jahn, dem Autoren, sehr dankbar, dass er die Veröffentlichung durchgesetzt hat, aber es beinhaltet wieder die Aufregen, die viele Leser eben stören. Privilegien und Naivität. Nichtsdestotrotz ein absolut wertvolles Buch, das auch ideal für die Schule ist, damit die Jugendlichen auch einen anderen Blickwinkel bekommen. Untermalt wird das Ganze von zahlreichen Fotos, die ihnen ebenfalls die damalige Zeit noch einmal visuell vors Auge führen. Lilli war zwar Jüdin und Ärztin, aber auch Mutter und wie man auf den Fotos sieht, eine ganz normale Frau, die man nur gerne haben kann.

Also wer etwas in einer ganz anderen Art und Weise lesen möchte und das von einer Frau, die gestorben ist, dann solltet ihr hier nicht zögern. Ich kann es trotz einiger Schwächen, die aber subjektiv sind, zu 100% empfehlen, da es wertvoller ist als andere. Vergleichbar oder auf einer Stufe mit Anne Frank, Martin Grey oder Schindlers Liste....

===Abschließendes Fazit===


Pro: Stil, Bilder, viele Briefe, interessante Umsetzung
Contra: nicht immer perfekte Briefwahl und sehr naiv
Empfehlung: Ja, 5 Sterne



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Griechische Mythologie für Anfänger 3 - Faye

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.


Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches mir vom Autor freundlicherweise zur Rezension überlassen wurde. Nachdem ich von Nicolas Fayé 2010 schon seinen historischen Roman begeistert gelesen hatte, war ich neugierig darauf, wie er mit einem so umfangreichen und doch trockenen Thema, wie den trojanischem Krieg umgehen würde. Nun lasst euch entführen in eine längst vergangene Welt voller Abenteuer.

===Buchdaten===
Autor: Nicolas Faye
Titel: Griechische Mythologie für Anfänger: Band 3
Verlag: BoD
Erschienen: 2012
ISBN-10: 3844813993
Seiten: 48
Kosten: 3,90€
Serie: Griechische Mythologie für Anfänger

===Leseinformationen===
Genre: Sachbuch
Niveau: mittel
Leserschaft: Jedermann
Lesedauer: 2 Stunden

===Autor/in===
Der Autor wurde 1962 in der alten Kaiserstadt Aachen geboren und schreibt seit frühester Jugend Gedichte und Kurzgeschichten. „Wie das Flüstern der Zeit“ zählt zu seinen bekanntesten Werken.

===Optischer Eindruck===
Optisch gesehen passt das Buch zum Inhalt. Fotografiert wurde ein Helm im roten Sonnenuntergang, der an die Kämpfe von Troja erinnern soll. Es passt und macht Lust auf mehr.

===Zitierter Klappentext===
Im dritten Band der Griechischen Mythologie für Anfänger werden wir in die Zeit des Trojanischen Krieges versetzt. Wir begleiten die Helden und Götter, die ihre Kräfte in einem zehnjährigen Ringen messen. Auf humorvolle Weise wird dem Leser eine große Legende vermittelt.

===Sarahs Meinung===
Nicolas Fayè ist ein Autor, der sich bisher mit einem historischen, leicht Fantasy angehauchten Roman namens „Wie das Flüstern der Zeit“ einen Namen gemacht hat. Zwischen dem Erscheinen des nächsten Bandes, hat er sich der griechischen Mythologie zugewandt. In bisher drei kurzen Bänden versucht er den Leser diese zu vermitteln. Damit jeder Leser heraussuchen kann, was ihn an der Mythologie interessiert, ist jeder Band einem anderen Bereich gewidmet. Der vorliegende Band widmet sich dem trojanischem Krieg.

Wie auch schon die beiden Teile davor, ist auch der dritte Band wieder humorvoll und vollends lehrreich. Der trojanische Krieg beinhaltet so viele Fakten, Informationen und Blickwinkel, dass ich wirklich anfangs Zweifel hatte, ob der Autor alles Wichtige in so wenig Seiten packen konnte. Doch Fayè weiß wie er Fakten verpacken muss. In einfachen, aber anschaulichen Sätzen, die auch faule Schüler verstehen werden, verpackt er all das Wissen, um zumindest in der Schule zu bestehen. Durch seine verständliche, witzige Sprache, ist das trockene Thema sofort zugänglich. So macht lernen Spaß. Allerdings sollte jeder vorab wissen, dass fundiertes, tiefgründige Wissen nicht in 48 Seiten verpackt werden kann. Trotzdem wird die Vorgeschichte und die Gründe, sowie der Krieg und die Eroberung Trojas selbst aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet, sodass der Informationsgehalt für einen Otto-Normalverbraucher sehr ausführlich und verständlich ist.

In meiner Schulzeit haben wir das Thema über mehrere Stunden vertieft, und aus Erfahrung kann ich sagen, dass Fayè ein gutes Nachschlagewerk gelungen ist. Ein guter Überblick, eine Auffrischung für jeden, der Wert auf eine gute Allgemeinbildung legt.


===Abschließendes Fazit===
Griechische Mythologie anschaulich und verständlich.

Pro: Stil, Umfang
Contra: nix gefunden
Empfehlung: 100%

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Maren Schwarz - Gesichtsverlust

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===Buchdaten===
Autor: Maren Schwarz
Titel: Gesichtsverlust
Broschiert: 188 Seiten
Verlag: Fhl Verlag Leipzig; Auflage: 1 (19. Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3942829231
ISBN-13: 978-3942829236
Kosten: 12,00€
Serie: -

===Leseinformationen===
Genre: Krimi
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Erwachsene
Lesedauer: 5 Tage

===Autor/in===
Maren Schwarz wurde 1964 in Rodewisch, Vogtland geboren. Seit 2003 hat sie mehrere Kriminalromane veröffentlicht. Sie lebt als freie Autorin mit ihrem Mann und drei Kindern in Rodewisch. (Quelle: Amazon)

===Optischer Eindruck===
Ein durchsichtiges Gesicht hinter Gittern, trifft sowohl Inhalt als auch Titel perfekt. Ein besseres Cover hätte ich mir nicht wünschen können. Im Laden wäre es mir zwar wegen der tristen Farben nicht sofort aufgefallen, aber da es passt würde ich mir nichts anderes wünschen.

===Zitierter Klappentext===
Ein Mann wird zu zehn Jahren Haft wegen Mordes verurteilt - und das ausschließlich auf der Grundlage von Indizien Bis zum Schluss beteuert er seine Unschuld an dem Verschwinden seiner Lebensgefährtin, wohl wissend, dass er in seinem Leben große Schuld auf sich geladen hat. In seiner Zelle stellt er sich den Fragen seiner Vergangenheit: Hätte er damals anders handeln können? Wann hatte er die Grenze zwischen Opfer und Täter überschritten? Hatte er seine Strafe im Grunde doch verdient? Ein spannender Krimi über unfreiwillige Täter, späte Rache und die Fragen nach Schuld und Gerechtigkeit. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Jan Winter sitzt im Gefängnis. Wegen Mord zu zehn Jahren verurteilt. Seinen Unschuldsbeteuerungen glaubt niemand. In der Zelle beginnt er über die Zusammenhänge nachzudenken. Alles begann mit der der Rettung eines Mitarbeiters seines Vater. So freundeten sich beide an, und als Jan später in der Klemme saß, wegen einer Abschlussarbeit, kann diese Freundschaft von der Stasi ausgenutzt werden. Schließlich darf sein Freund regelmäßig ins Ausland und muss natürlich überwacht werden. Eine gute Schulnote gegen regelmäßige ehrliche Berichte. Jan nimmt das Angebot an und so nimmt die Geschichte ihren tragischen Lauf.

===Sarahs meine Meinung===
Durch Zufall habe ich Maren Schwarz im Gmeiner Verlag entdeckt, als ich ihr Buch „Treibgut“ gelesen und rezensiert habe. Beeindruckt von ihrer Schreibkunst habe ich mir wietere Werke zugelegt. Und je mehr man von ihr kennt, desto mehr sieht man die Entwicklung vom ersten bis zum letzten Buch. Dementsprechend neugierig war ich, wie dieser Krimi, der in einem anderen Verlag erschienen ist, wohl sein würde.

Angekündigt als spannender Krimi, waren meine Erwartungen recht groß. Besonders dieser Einstieg wurde in meinen Augen genial gewählt."Hatte es damals eine andere Möglichkeit für ihn gegeben? Hatte er eine Wahl gehabt? Wann hatte er den Punkt überschritten, an dem es zu spät gewesen war?" (Zitat Seite 6)
Die Fragen, was war geschehen, wieso hat er es gemacht, wen hat er umgebracht schwirrten nur so in meinem Kopf herum. Allerdings erschafft sie dadurch auch das größte Chaos. Worauf ich jedoch später erst zurückkommen möchte.

Neugierig machte ich mich ans Lesen. Das Buch beginnt am Anfang, also mit einer Rückblende. So kann der Leser jedes Detail in sich aufsaugen und den Sachverhalt später besser verstehen. Die Autorin beginnt mit den Teenagerjahren von Jan Winter. Sie gewährt dadurch Einblicke in den Alltag, die Gefühle und die Gedanken eines Jugendlichen, der in den 70er Jahren seine Zeit hatte, aber in der DDR recht eingeschränkt war. Vergleiche zum Westen können gezogen werden und ein Stück deutscher Geschichte wird für spätere Generationen greifbarer. So fliegen die ersten Seiten am Leser vorbei, und die Frage nach dem Mord rückt immer näher. Doch nichts passiert. Stattdessen geht die Autorin weiter auf ihre Erzählung rund um Jan ein. Nicht schlecht, denn so lernt man Jan ausgesprochen gut kennen. Sowohl seine liebenswerten, als auch seine dunklen Seiten sind ansprechend ausgebaut und lassen ihn auf seine Art und Weise sympathisch erscheinen.

Eine gute Beschreibung sowohl der Zeit, der Figuren, als auch der Situationen reicht jedoch nicht aus, wenn die für einen Krimi notwendige Spannung fehlt. So erinnert das Buch mehr an ein Drama, ein gutes Drama, aber eben nicht an einen Krimi. Und das ist eben das Chaos, was ich oben angekündigt haben. Auf Grund der mangelnden Spannung wird es bei vielen Lesern schnell zur Ernüchterung und zur Enttäuschung kommen. Eine Eingliederung in das Genre Drama und das Buch würde auf Grund seiner Thematik und seines modernen, einprägsamen Stils keine oder nur wenige negative Kritiken bekommen. Eingestuft als Krimi ist dieses jedoch nicht gewährleistet. Dabei ist es unglaublich und beeindruckend beschrieben, wie Jan in die Situation geraten ist, und das er theoretisch auf diesen Ablauf später keinen Einfluss mehr hatte.

Besonders der Schluss ist der Autorin sehr gut gelungen. Alle Fäden laufen zu einem Ganzen zusammen, sind sogar leicht spannend, passend und vor allen Dingen realistisch. Sie berühren das Herz auf ihre Art und Weise.

Mir als Fan von Maren Schwarz fällt es schwer, den angekündigten Krimi so zu bewerten, wie er es verdient hätte. Wie würdet ihr ein Buch bewerten, dass stilistisch, inhaltlich und vom Gesamtbild her perfekt umgesetzt wurde, aber auf Grund der mangelnden Spannung gar nicht als Krimi eingestuft werden kann. Fehler vom Verlag, Gedankenfehler der Autorin – aber kann man dies negativ werten, wenn das Buch klasse ist... Daher habe ich mich für die goldene Mitte entschieden.


===Abschließendes Fazit===


Pro: Stil, Figuren, Umsetzung
Contra: kann nicht als Krimi eingestuft werden
Empfehlung: 3 Sterne, Ja
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Sturmnacht - Holt

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Linwood Barclay - Ohne ein Wort

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===Buchdaten===
Autor: Linwood Barclay
Titel: Ohne ein Wort
Taschenbuch: 492 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1 (13. Juni 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548267432
ISBN-13: 978-3548267432
Preis: 8,95€

===Leseinformationen===
Genre: Thriller
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Erwachsene
Lesedauer: 1Tag

===Autor/in===
Linwood Barclay arbeitete viele Jahre als Journalist und hatte eine beliebte Kolumne im Toronto Star. In Kanada und den USA veröffentlichte er eine Krimiserie. Neben seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit ist Linwood Barclay ein viel gebuchter Redner. Mit seiner Frau und zwei Kindern lebt er in Toronto. OHNE EINE WORT ist Barclays erster Psychothriller. (Quelle: Amazon)

===Optischer Eindruck===
Optisch ist es eher mysteriös mit den Menschen in den Worten, aber es verspricht eine spannende Lektüre, sodass mich gerne gleich ans Lesen gemacht habe.

===Zitierter Klappentext===
"Ich wollte, Ihr wärt tot!" Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf. Mysteriös, gefährlich, tödlich - etwas Böses kehrt zurück. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Cyn ist 14 Jahre alt. Sie ist rebellisch und hat einen bösen Freund. Als ihr Vater sie und ihren Freund betrunken in einem Auto erwischt, nimmt er sie mit nach Hause. Ein üblicher Streit, und Cynthia wünscht sich: Ich wollte, ihr wärt tot. Sie geht ins Bett, schläft ihren Rausch aus, und als sie morgens aufsteht,sind ihre Eltern samt ihren Bruder Todd verschwunden. Kein Zettel, keine Autos, nichts. Niemand weiß etwas, niemand hat etwas gesehen und jeder verdächtigt sie.
25Jahre später versucht sie erneut die Vergangenheit aufzuklären, denn sie lässt ihr keine Ruhe. Damit wirbelt sie eine Menge Dreck auf, der sie und ihre Familie in tödliche Gefahr bringt. Es beginnt mit dem Tod ihrer Tante, wenig später wird der beauftragte Detektiv ermordet und mysteriöse Hinweise lassen sie glauben, dass ihre Eltern am Leben sind bzw. der Mörder nun hinter ihr her ist. Mit der Schreibmaschine ihres Mannes wird ein Brief verfasst, der sie zum Grab ihrer Mutter und ihres Bruder führt. Als jeder sie wieder verdächtigt und auch ihr Mann sich nicht mehr sicher ist, haut sie ab. Ihr Mann fängt selbst an zu recherchieren und stößt auf eine unglaubliche Geschichte. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn seine Frau schwebt tatsächlich in Lebensgefahr.

===Meine Meinung===
Linwood Barclay ist ein Autor, der von Vox immer als Top-Autor gelobt wird. Ich hatte für ein Gewinnspiel schon ein Buch von ihm gelesen, was mir jedoch nicht sooo gut gefallen hatte. Dementsprechend bereute ich den Tausch 2011 schon etwas.

Der Einstieg in das Buch zeigte mir, dass ich mir hätte lieber etwas anderes ertauschen sollen. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, die nicht unbedingt bevorzugte Erzähl-Perspektive meinerseits. Zeitgleich erzählt nicht die Frau, sondern ihr Mann. Mich in einen Mann hineinzuversetzen, fand ich noch eine Nummer schwerer. Zumal am Anfang viel Input vorhanden war. Einerseits die Geschichte von vor 25 Jahren, das Kennenlernen der Eltern und dann auch noch die heutige Zeit. Viel, aber gut beschrieben. Trotz der Perspektive und der Sprünge bekam ich ein sehr gutes Bild der Situation, aber auch der Protagonisten. Die Seiten fliegen nur so an einem Vorbei.

Linwood Barclay ist es eindrucksvoll gelungen mit den Ängsten des Leser zu spielen. Es ist ein brisantes Thema, denn viele Jugendliche haben diesen Satz schon einmal gesagt, und dies in eine Geschichte einzubinden, ist sicherlich kein neuer Ansatz, aber trotzdem eine gute Idee für einen spannenden Plot. Dadurch das der Autor sich nicht in unzähligen Gedankengängen seitens Terry verstrickt, sondern sein Augenmerk auf die Vergangenheit und die anderen Personen legt, wird es nie langweilig. Der Leser bekommt so einen emotionalen Eindruck von allen Parteien und durch kleine Einwürfe, wie zum Beispiel der Hut ihres Vaters oder anonyme Emails wird es zeitgleich nicht langweilig, sondern bringt den Leser selbst zum Grübeln und Nachdenken. Eine gelungene Kombination, die über die vollen Seiten des Buches fesselt. Sicherlich werden einige Leseratten vorab schon wissen, worauf das Buch hinausläuft, aber so wirklich errät man es nicht. Erst nach und nach, als die Hinweise in eine bestimmte Richtung gingen, konnte ich die gesamte Idee hinter dem Werk erkennen. Bei einigen wird es sicherlich nicht so lange dauern, was jedoch nicht schlimm ist.

Das Buch hält nämlich eine perfekt gewählte Aufklärungszeit bereit, sodass man eigentlich rund 100 Seiten vor Schluss erfährt, was damals passierte. Nun kann man sagen, dass ist zu früh, aber ich finde es perfekt. Der Grund ist einfach, der Autor verliert sich nicht in Langatmigkeit, sondern punktet durch einen actionreichen, rasanten Schluss, der dem vorhergegangenen noch eine Krone aufsetzt. Er passt perfekt und spricht ein Thema an, dass gerade in Amerika recht häufig vorkommt, zumindest im Vergleich zu Deutschland.

Alles in allem ist es ein gelungener Thriller, den ich bedenkenlos weiterempfehlen kann.

===Abschließendes Fazit===
Gelungenes Debüt, das großes Hoffen lässt.

Pro: Figuren, Stil, Spannungsbogen, kurze Kapitel
Contra: nichts wirkliches
Empfehlung: 5 Sterne, Ja


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Umzüge mal ganz entspannt

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Ihr kennt das ja, man will umziehen und das bedeutet Stress. Zumindest war es bei mir bis jetzt immer so. Bei meinem ersten Umzug musste ich eigentlich arbeiten und hatte nur zwei Stunden Zeit. Der nächste Umzug wurde mehr geplant, aber die Helfer sagten alle am Tag des Umzugs ab. Und so zieht sich das Abenteuer Umzug bei mir durchs Leben, bis jetzt. 

Mit einer guten Freundin, die gerade umgezogen ist, habe ich mich unterhalten, und sie meinte, ihr machen Umzüge seit kurzem großen Spaß. Der Grund: Umzugsauktion.de dort hat sie alles geregelt und bis zu 40% gespart. Ich hatte so etwas schon mal bei Immobilienscout gesehen, aber nie genutzt, weil ich dachte, das es eh alles nur teuer und Fake sei. Sie ist begeistert und deswegen wollte ich es euch auch mal vorstellen. Gerade wir Leseratten haben, wenn wir umziehen zig schwere Buchkartons, die es zu schleppen gäbe... Oder wie seht ihr das? Plant ihr selbst oder nehmt ihr ein Unternehmen. Wäre so was etwas für euch? 


Ich werde es mir auf alle Fälle für den nächsten Umzug merken. Aktuell sind wir zwar absolut zufrieden mit unserem gemieteten Häuschen, aber man weiß ja nie, was die Zukunft bringt. Ich finde es auf jeden Fall sehr interessant, vor allen Dingen wenn man Zeit und Geld sparen kann. 



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Nach dem großen Feuer - Hohlbein

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Als Leseratte lese ich rund 250-300 Bücher im Jahr und muss sehr häufig feststellen, das meine Anforderungen mit jedem Jahr etwas steigen. Dabei ist es in meinen Augen gar nicht so schwer mich zufrieden zu stellen. Ein guter Plot, ein angenehmer Stil, eine ideale Umsetzung, authentische Protagonisten und je nach Genre ein gute Portion Romantik, Fantasy oder Spannung. Keiner dieser Punkte sollte jedoch übertrieben werden. Mehr verlange ich nicht.

===Buchdaten===
Autor: Wolfgang Hohlbein
Titel: Nach dem großen Feuer
Verlag: Bastei Lübbe (1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404242327
ISBN-13: 978-3404242320
Kosten: ab 0,01€
Serie: -

===Leseinformationen===
Genre: Science Fiction
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Jugendliche ab 14
Lesedauer: 1 Tag

===Autor/in===
Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab - von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch "Märchenmond", für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller "Das Druidentor" im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag größer. Der passionierte Motoradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein. (Quelle: AMazon)

===Optischer Eindruck===
Optisch spricht mich das Buch nicht wirklich an. Es ist nett, aber nichts Besonderes. Eine afrikanische Person, die einen jungen Mann in ihren Armen hält.

===Zitierter Klappentext===
Wie hypnotisiert betritt Thomas das glitzernde UFO, das gekommen ist, um ihn zu holen, zu holen für ein Abenteuer, das er sein Leben lang nicht vergessen wird... Mit Boris, Stephen und Tai Lin landet er auf einem fremden Planeten. Schaudernd blicken sie auf eine bizarre Welt, auf brennende Savannen, dampfende Dschungel, rauchende Krater. Im Kampf mit den mörderischen Riesenameisen und anderen schrecklichen Monstern entgehen sie mehr als einmal nur knapp dem Tode. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Thomas fliegt mit seinem Vater in die USA. Angekommen im Hotel, wird er von eine, Raumschiff entführt. Er soll zusammen mit anderen Kindern aus der ganzen Welt zu einem Planeten gebracht werden, wo sie über ihre Welt berichten sollen. Unterwegs kommt es zu einem Zwischenfall. Das Raumschiff kann nicht gerettet werden. Die Kinder kommen zu viert in eine Rettungskapsel. Thomas ist zusammen mit Boris, Tai Lin und Stephan. Als Begleitung ist der Roboter Max an ihrer Seite. Ihre Rettungskapsel soll sie zu einer Rettungsstation bringen. Doch auch dies geht schief. Sie landen zwar auf dem Planeten, aber Kilometer weit weg von der Station. Zusammen geht es auf einen beschwerlichen Weg. Rationiertes Wasser, denn viele Flüsse und Seen sind hier radioaktiv verseucht; riesige Spinnen und andere gefährliche Tiere sind genauso eine Gefahr wie Schwefelsäure-Regen. Trotz dieser Gefahren fühlen sie sich bei Max sicher, bis dieser sie versucht zu retten, und dabei stirbt. Nun sind sie allein auf sich gestellt, zumindest bis sie in die Hände der Mutanten geraten. Sie sehen teilweise aus wie Menschen, aber sind durch die Radioaktivität mutiert. Sie sehen in den Kindern eine Gefahr, die sie als Sandmänner bezeichnen. Erst ein Kampf gegen böse Ameisen sorgt für eine gewisse Freundschaft. Zumindest bis die Sandmänner angreifen, denn Thomas will die Sandmänner nicht umbringen. Mit dieser Aussage muss er jedoch erkennen, dass die Mutanten und anderen Wesen nur eins kennen. Töten oder getötet werden. Sie sind so wild und böse.Ganz anders als die Menschen, oder doch nicht?

===Sarahs meine Meinung===
Science Fiction... Wie einige wissen, ist es ein Genre, was ich eigentlich meide. Raumschiffe, andere Welten und Kriege interessieren mich einfach nicht. Dieses Buch hätte ich mir deswegen auch nie solo gekauft. Da ich jedoch nach meinem ersten Hohlbein „Die Templerin“ so begeistert von seinem Stil war, habe ich mir ein ganzes Paket ersteigert. Oft habe ich den Kauf bereut, und gerade bei diesem Buch habe immer gezögert, weil ich schon vom Klappentext eher abgeschreckt war.

Dementsprechend lustlos habe ich das Buch angefangen. Schnell wird jedoch deutlich, dass Hohlbein hier sein volles Schreibtalent an den Tag gelegt hat. Oft übertreibt er es mit seinen Beschreibungen und ist einfach nur langatmig oder greift zu sehr ähnliche Themen auf. In diesem Fall muss ich sagen, dass seine Figuren sehr authentisch, unterschiedlich und liebenswert waren. Ich konnte mich sofort in sie hineinversetzen, und hatte großen Spaß ihre Entwicklung in dem Abenteuer zu verfolgen. Selbst die Tatsache, dass ich mich auf einem UFO befand, war nebensächlich, so lebendig und interessant wurde alles beschrieben.

Spätestens ab diesem Punkt wird das Buch auch spannend, denn man möchte die Gründe für die Entführung, und die Fakten über den Planeten erfahren. Schließlich wurde auf dem Klappentext so manches angedeutet, sodass man unbedingt wissen wollte, warum dieser Planet so untergegangen, man könnte schon sagen, verflucht wurde. Die Beschreibungen lassen eine kleine Vermutung aufkommen, sind jedoch so wage, dass man es nicht glauben kann. Stattdessen leidet, und zittert man mit den Figuren. Zeitgleich lacht man über die außergewöhnlichen Figuren, wie die Mutanten.

Auf der anderen Seite kristallisiert sich nach der Hälfte des Buches das heraus, was der Autor eigentlich versucht zu zeigen, dass nicht andere Leute, wie die Galaktiker für den Untergang dieses Planeten verantwortlich sind, sondern die Bewohner selbst. Hohlbein versucht auf diese Art und Weise zu zeigen, dass man heute mit kindlichen Augen, etwas ganz anders sieht, wie zum Beispiel, dass es immer eine andere Lösung gibt, das töten nicht immer die beste Lösung ist, sondern reden so manches Schlimme aus der Welt räumen könnte. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich euch verraten, dass das Ende nicht unbedingt überraschend, dafür aber schockierend und ehrlich war. Eine Umsetzung, die Aufrütteln soll.

In Kombination mit der abenteuerlichen Geschichte ein super gelungenes Buch, dass mich zum ersten Mal seit langem wieder von Science Fiction überzeugt hat.

===Abschließendes Fazit===


Pro: Stil, idee, Lehrgehalt, Figuren
Contra: nichts gefunden
Empfehlung: 5 Sterne



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© Eure CQ für www.sarahs-buecherwelt.blogspot.com
Verwendete Zitate werden ausgewählt und eingebaut um den Stil, Spannungsanteil, Detailreichtum oder ähnliches aufzuzeigen. Sie gehören nach wie vor dem rechtlichen Eigentümer und dienen lediglich der Unterstützung meiner Rezension.


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