Sarah Beth Durst: Ivy - Steinerne Wächter

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches von mir schon heiß erwartet wurde. Nachdem ich im Mai ein absolut geniales Werk gelesen habe, und gesehen habe, dass im August der zweite Teil erscheint, habe ich darauf gewartet.

===Buchdaten===
Autor: Sarah Beth Durst
Titel: Ivy – Steinerne Wächter
Verlag: Egmont Lyx
Erschienen: 2012
ISBN-10: 3802586034
ISBN-13: 9783802586033
Seiten: 349
Kosten: 12,99€
Serie: Magische Wesen Band 2

===Leseinformationen===
Genre: Fantasy
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: ab 14
Lesedauer: 2 Tage

===Autor/in===
Sarah Beth Durst wurde in Massachusetts geboren. Sie hat an der Princeton University Englisch studiert und begann danach eine Karriere als Jugendbuchautorin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in New York. (Quelle: Egmont-Lyx) Weiteres Werk: Ice – Hüter des Nordens

===Optischer Eindruck===
Nachdem ich mich in das Cover von Ice – Hüter des Nordens verliebt habe, ist dieses Cover eher schlichter. Der Grund sie die erdverbundenen, warmen Töne, die zwar perfekt zum Inhalt passen, aber jemanden, der eher blau, lila und Glitzer liebt, kaum faszinieren. Trotzdem ein beruhigendes Cover.

===Zitierter Klappentext===
Die sechzehnjährige Lily hat einen Traum: Sie möchte auf die renommierte Princeton University gehen, die auch ihr Großvater schon besucht hat. Dazu muss sie einen geheimnisvollen Test bestehen und einen Schlüssel suchen, der ein Tor zu einer anderen, magischen Realität öffnet. Auf dem Campus begegnet Lily der gut aussehende Tye, der ihr seine Hilfe anbietet. Doch Tye ist nicht, was er zu sein scheint … (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
http://www.amazon.de/Ivy-Steinerne-Sarah-Beth-Durst/dp/3802586034/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1345970338&sr=1-1

===Sarahs Videobesprechung===
Da es einige Leseratten gibt, die sich lieber eine Review per Youtube gönnen, als so viel zu lesen, gibt es auch von mir eine Online-Besprechung samt genehmigter Leseprobe.


===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Lily ist 16 Jahre alt und zusammen mit ihrer leicht verrückten Mutter und ihrem Opa auf den Weg nach Princeton. Ihr Großvater und ihr Vater waren dort eingeschrieben, und ihr Großvater fährt jedes Jahr zum Ehemaligentreffen. Ihr Vater kann dies nicht, da er ziemlich früh verstorben ist. Normalerweise kommen Lily und ihre Mutter gar nicht mit, aber diesmal hat ihr Opa darauf bestanden. Gar nicht so leicht oder schön, denn Lilys Mutter hat Hirnhickser und erinnert sich an vieles einfach gar nicht mehr. Zudem dreht sie ständig am Rad, bemalt Wände, färbt sich die Haare grün und ähnliche Dinge. Doch statt auf ihre Mutter aufzupassen, bekommt Lily vom obersten Mitglied von Opas Club das Angebot, ein Rätsel zu lösen. Wer es löst, ist automatisch eingeschrieben, und braucht keine Bewerbung samt Aufsatz mehr einreichen. Für Lily ein Traum, sodass sie sofort zustimmt. Ihre Aufgabe ist, sie soll einen Schlüssel suchen, ohne zu wissen, wie er aussieht, für welche Tür er ist, oder sonst welche Informationen. Glücklicherweise begnet sie Tye, der ihr unerwartet mit Tipps hilft und so findet sie heraus, dass die Figuren in Princeton alles magische Wesen aus einer Parallelwelt sind, die ohne den Schlüssel nicht in ihre Welt können, und um ohne Magie nicht zu sterben, müssen sie entweder in Stein verwandelt verweilen, oder anderen magischen Wesen oder gar Menschen die Magie aussaugen. Einem solchen Wesen begegnet Lily auch sehr schnell und wird sogar gebissen. Sie überlebt nur, weil sie die Medizin ihrer Mutter genommen hat. Nach und nach findet sie heraus, dass sie selbst der Schlüssel ist, und das ihre Mutter ein magisches Wesen ist, und ihre Medizin pure Magie ist. Mit diesem Wissen könnte sie viele magische Wesen retten und den Kontakt für beide Universitäten wieder herstellen, sodass jeder in der anderen Welt forschen könnte, doch ein Mitglied der Ritter, wie sich die Wissenden nennen, hat andere Pläne, und möchte das Tor für immer schließen. Das geht nur, wenn der Schlüssel stirbt und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Lily gerät in tödliche Gefahr.

===Sarahs meine Meinung===
Sarah Beth Durst ist eine Autorin, die ich seit „Ice – Hüter des Nordens“ über alles liebe. Sie hat einen so angenehmen Stil, ihre Fantasie ist atemberaubend detailliert und es wurde nie langweilig.

Ivy – Steinerne Wächter ist ein Buch das mit dem ersten Band so wenig zu tun hat, wie Mond und Feuer. Nämlich nichts. Warum es als Reihe bezeichnet wird, kann ich nicht sagen, denn außer außergewöhnlichen Fantasy kann ich keine Gemeinsamkeit entdecken.

Der Einstieg in das Buch ist auch gar nicht so leicht, wie ich es mir gewünscht hatte. Basierte das andere Buch noch auf einem traumhaften Märchen, war hier alles eher langatmig und man wollte einfach nur wissen, worauf die Autorin hinaus wollte. Vor allen Dingen wollte man wissen, was diese Hirnhickser sind, denn sie werden ständig erwähnt, aber nie wirklich geklärt. Nichtsdestotrotz sind die Figuren lebhaft, jugendlich und Lily ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließen kann. Sie ist liebenswürdig, liebt ihre Familie, hat Ziele und liest sehr gerne. Ein Mädchen, wie ich es in ihrem Alter auch war. Und genau aus diesem Grund fliegen die Seiten nur so an einem vorbei. Dafür sorgt auch der illustrative, magische Stil, den ich schon aus dem ersten Teil kannte. Kopfkino ist garantiert.

Neben dem anfänglichen Rätsel, welches es zu lösen gibt, kommt die Spannung nicht zu kurz. Dafür ist die Autorin auch bekannt. Sie mischt Fantasy, Action und Liebe gekonnt miteinander, wodurch die perfekte Mischung entsteht. Unter den magischen Wesen befinden sind eigentlich Märchenfiguren, Figuren aus Sagen und Mythen. Dryaden, Gargoyles und viele mehr warten hier auf den Leser. Zwar sind dies nicht unbedingt meine Favoriten, da ich persönlich lieber Meerjungfrauen, Vampire, Feen, Dshinis oder bekannte Märchenfiguren mag. Damit möchte ich jetzt aber nicht ausdrücken, dass ich hier nicht auf meine Kosten gekommen wäre, denn die magischen Wesen sind nicht nur toll beschrieben, sondern auch durchweg sympathisch, selbst wenn sie teilweise gar nicht so nett sind, wie der Drache.

Damit es wirklich nicht nur zu magisch wird, setzt die Autorin eben auf die anderen Punkte. Wie bei jeder guten Liebesgeschichte, gibt es einen Herzensbrecher und einen netten, ungewöhnlichen Jungen. Diesmal findet die Protagonistin beide sehr attraktiv und wie sie sich entscheidet, müsst ihr selbst lesen. Es ist auf alle Fälle schön zu verfolgen. Romantisch, aber nicht zu kitschig. Der letzte Aspekt ist die Spannung, und die ist ebenso perfekt dosiert. Zwischen Rätseln, bösen Leuten und actionreichen Kämpfen zwischen Rittern und magischen Wesen gibt es viel Blut, Waffen und so manch ängstigender Moment. Langweile kommt beim Lesen nicht auf. Genauso wenig ist es übertrieben brutal.

Wie auch schon beim ersten Band ist es Sarah Beth Durst nicht nur wichtig ihre Geschichte perfekt zu recherchieren, hierfür war sie übrigens mehrfach in Princeton und hat jeden Weg mit den Kartenmaterial authentisch umgesetzt. Ihr ist es auch wichtig etwas zu vermitteln. In „Ice“ ging es noch um die wahre und echte Liebe, während es hier um verschiedene Welten, den Glaube an Magie und die Tatsache, dass man von anderen Personen lernen kann, geht. Besonders dieses letzte Argument ist für junge Leser wichtig, denn von Büchern soll man schließlich etwas lernen.

Mitgerissen im dem temporeichen, spannenden und noch fantasievolleren letzten Drittel fiebert man dem Ende entgegen und hofft zeitgleich diese Welt nie verlassen zu müssen, denn die Figuren, die Handlung und die Schauplätze sind einem mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen. Zwar nicht so farbenfroh und magisch, wie im ersten Band, aber auch hier mag man die Figuren gar nicht gehen lassen. Doch auch hier bricht das Ende irgendwann über den Leser ein. In diesem Fall weder überraschend, noch schlecht. Einfach ein logischer Schluss, der zum Rest der Geschichte passt, wie die Faust aufs Auge.

Auch wenn mir das Buch vielleicht 5-10% weniger gut gefallen hat, als die Geschichte rund um „Ice“ hoffe ich doch, dass bald ein weiterer Band erscheint und Sarah Beth Durst uns wieder in ein märchenhaftes Abenteuer entführt. Schließlich erwähnt sie im Interview, welches auf den letzten Seiten des Buches veröffentlicht wurde, dass sie zahlreiche Lieblingsmärchen hat, so wie „Die Schöne und das Biest“, „Aschenputtel“ oder gar „Dornröschen“. Selbst hier wäre ich sicher, dass ihr eine moderne Umsetzung gelingen würde, die ich begierig und sicherlich auch begeistert verschlingen würde.

Für mich ist auch mit diesem Exemplar bewiesen, dass Sarah Beth Durst zu den aktuell besten Fantasy-Autorinnen zählt und ein Ausnahmetalent ist, denn ehrlich gesagt, schafft es kaum ein Autor mich mit zwei so unterschiedlichen Plots so zu faszinieren.

Aus diesem Grund kann das Werk uneingeschränkt empfehlen. Die Kombination aus realer und magischer Welt, der moderne und jugendliche Stil und die gelungene Verschmelzung von Spannung und Romantik, konnte mich wieder überzeugen.

===Abschließendes Fazit===
Gelungene Verschmelzung zwischen Magie,Romantik und Spannung

Pro: Stil, Figuren, Idee, Recherche, Magie
Contra: Einstieg
Empfehlung: Ja mit 5 Sternen


 



~*~ Danke ~*~ fürs ~*~ Bewerten ~*~ Lesen ~*~ Kommentieren ~*~


© Eure CQ für www.sarahs-buecherwelt.blogspot.com
Verwendete Zitate werden ausgewählt und eingebaut um den Stil, Spannungsanteil, Detailreichtum oder ähnliches aufzuzeigen. Sie gehören nach wie vor dem rechtlichen Eigentümer und dienen lediglich der Unterstützung meiner Rezension.





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Martin Abraham - Pulverträume

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Heute möchte ich euch einmal ein Buch vorstellen, welches ich eigentlich nicht rezensieren wollte. Da ich aber ganz lieb um die Rezension gebeten wurde, mach ich es trotzdem einmal für euch.

===Buchdaten===
Autor: Martin Abraham
Titel: Groschendetektiv - Pulverträume
Verlag: BoD
Erschienen: 2012 4. Auflage
ISBN-10: 3848213311
ISBN-13: 9783848213313
Seiten: 160
Kosten: 9,90€
Serie: Groschendetektiv Bd. 1

===Leseinformationen===
Genre: Krimi
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Erwachsene
Lesedauer: 2 Tage

===Autor/in===
Das mit dem Namensgleichen aus dem Süden ist ein ständiger Konflikt mit Amazon. Ich wohne in Kiel. Und mein Hauptbrötchenberuf ist Übersetzer (hauptsächlich skandinavische Sprachen) für Homepages, Computerprogramme usw. Was ich sonst so übersetzt (skand. Literatur) und geschrieben (Liedtexte, Artikel, Rezensionen) habe, findest du auf meiner Homepage:www.martinabraham.de

===Optischer Eindruck===
Optisch habe ich beim ersten Blick gekreischt, denn es sieht auf den ersten Blick aus, wie ein Buch aus der roten Krimireihe, die 80 / 90er Jahre im Goldmann-Verlag erschienen sind. Schlicht, passend und geheimnisvoll. Mit diesem Cover hatte mich der Autor sofort.

===Zitierter Klappentext===
Der GROSCHENDETEKTIV hat sich um seine Karriere gesoffen und bearbeitet nur noch kleine Fälle. Als er mit dem Trinken aufhören muss, kann er sich auf nichts mehr konzentrieren. Ein Freund schenkt ihm ein geheimnisvolles Pulver, das hellseherische Träume verursacht. Und tatsächlich funktioniert es. Aber dann ermittelt er auf eigene Faust in einem Fall von Fahrerflucht und stolpert in eine Sache, die für ihn viel zu groß ist. Und plötzlich ist sogar sein Leben bedroht. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===

===Videobesprechung===



===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Da es ein sehr kurzer Krimi ist, und ich nicht zu viel verraten mag, nur eine kurze Inhaltsangabe. Abgehalftert durch seine Alkoholsucht, versucht er wieder auf die Beine zu kommen ohne Alkohol und Co. Als Detektiv kann er ohne Alkohol jedoch nicht tätig sein, denn die Konzentration ist verschwunden. Alles ändert sich jedoch, als er ein Pulver geschenkt bekommt, dass ihm hellseherische Träume beschert. Alles läuft wieder besser, bis ihn ein Fall Kopf und Kragen kostet, denn nicht jeder möchte, dass der Fall gelöst wird.

===Sarahs meine Meinung===
Das Buch wurde mir vom Autoren zur Rezension überlassen, und eigentlich wollte ich sie mir verkneifen, denn der Autor hat wirklich alles angewendet, was ich persönlich hasse. Der Autor bat mich aber meine Begründung, die ich ihm geliefert hatte als Meinung zu verfassen, und das habe ich gemacht.

Ich liebe gute Detektiv-Geschichten, und Martin Abraham ist objektiv gesehen auch ein durchweg guter Kriminalroman gelungen. Bei mir fängt es jedoch schon mit dem Einstieg an. Ich persönlich bin ein Mensch, der nach all den Werken sagt, ich mag einfach keine Ich-Perspektive. Sie kann gut sein, aber meist dauert es ewig bis man sich in die Hauptfigur hineinversetzen kann und sie ein klares Bild im Kopfkino liefert. Leider gelingt es den meisten Autoren gar nicht. Das ist auch das Problem bei diesem Buch. Für mich war die Hauptfigur im Kopfkino so, als hätte sie eine Tüte über den Kopf. Sie reagiert logisch, ich lerne Eigenarten kennen, aber trotzdem ist sie mir fremd und ich kann sie mir einfach nicht vorstellen. Dadurch ist das Lesen schon etwas erschwert. Alles andere wird jedoch bildhaft und ausdrucksstark dargestellt, sodass sich wieder zeigt: Ich-Perspektive ist nur für wenige Autoren etwas.

Weiter geht es mit der wörtlichen Rede. Ich brauche einfach „...“ bei den Dialogen. Hier kann ich dem Verlauf perfekt folgen. In Pulverträume wird jeder Dialog mit einem Bindestrich gekennzeichnet. Klar ersichtlich, aber ich finde es schwerer zu verfolgen, wer was sagt. Bei kurzen Dialogen okay, bei längeren muss ich wirklich genau verfolgen, wer was sagt. Ein Punkt den ich persönlich gar nicht mag, denn wer so angespannt liest, weiß nach wenigen Seiten gar nicht mehr den Inhalt. Es hält sich hier in Grenzen, aber es stört eben den Lesefluss.

Und zu guter Letzt setzt der Autor auf hellseherische Fähigkeiten. Viele von euch wissen, wie sehr ich Werke von R. L. Stine liebe. Jugend-Thriller der Güteklasse. Auch er setzt ab und an auf mystische, magische oder ähnliche Fähigkeiten, wie Telekinese. Bei Gänsehaut-Romanen klasse, aber bei Fearstreet, wo es wirklich um spannende Fälle in der Realität geht, ist es fehl am Platze. Selbst hier vergebe ich weniger Sterne. In einem Krimi hat das auch nichts zu suchen. Es gibt in Südamerika sicherlich solche Pulver, aber ich finde in einem Krimi passt so ein hellseherischer Ansatz nicht hinein.

Drei Aspekte, die mir persönlich verhasst sind, klar das mir das Buch dann auch nicht so gefallen hat. Dabei ist es logisch, spannend und inhaltlich interessant. Der Autor legt ein gutes Tempo an den Tag, es wird nicht langweilig, und spannenden Momente fesseln gekonnt. Von dem Aspekt her ein Krimi wie er sein sollte.

Aus diesem Grund wäre das Buch objektiv beurteilt 4 Sterne wert. Ich kann aber nicht diese Punkte ansprechen und dem Buch viele Sterne geben, denn Rezensionen sind nun einmal subjektiv. Aus diesem Grund bekommt das Buch zwei Sterne, aber ich kann es allen, die sich eben an diesen Punkten nicht stören, was sicherlich sehr viele sind, zu 100% empfehlen.




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Bliefert, Ulrike: Elfengrab

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Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches mir zum Geburtstagswichteln geschenkt wurde. Ich durfte mir mehrere Bücher auswählen und dieses habe ich am Ende bekommen. In die engere Wahl gekommen ist es, weil ich selbst mal auf ein Internat kommen sollte, und ich Jugend-Thriller sehr gerne lese. Aus diesem Grund habe ich mich auch gleich ans Lesen gemacht, denn für meine Challenge fehlte mir noch ein Buch aus dem Arena-Verlag

===Buchdaten===
Autor: Ulrike Bliefert
Titel: Elfengrab
Originaltitel: -
Verlag: Arena
Erschienen: 2011
ISBN-10: 3401502158
ISBN-13: 9783401502151
Seiten: 265
Kosten: 6,99€
Serie: -

===Leseinformationen===
Genre: Thriller
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: ab 14
Lesedauer: 2 Tage

===Autor/in===
Ulrike Bliefert wurde am 18.09. 1951 geboren. Sie absolvierte ihr Abitur und studierte im Anschluss Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Schauspiel. Im Anschluss an das Studium sammelte sie als Schauspielerin am GRIPS-Theater in Berlin ihre Erfahrungen. Neben Drehbüchern hat sie auch einige Jugendwerke verfasst. Darunter Lügenengel und Elfengrab.

===Optischer Eindruck===
Optisch ist das Buch genau mein Geschmack. Lila und Schmetterlinge mag ich sehr gern. Es sieht jugendlich und modern aus, und hätte mich auch in einer Buchhandlung magisch angezogen. Zwar hätte mich der Titel etwas verwirrt, vor allen Dingen wo Schmetterlinge abgebildet sind, aber das klärt sich ja zum Glück beim Lesen.

===Zitierter Klappentext===
Sina ist neu im Internat und wa hrend sie noch versucht herauszufinden, wer Zicke und wer Freundin ist, stirbt eines der Ma dchen, angeblich an Magersucht. Sina fu hlt sich mitschuldig, denn sie konnte Lilli nicht leiden, aber dann findet sie Lillis Tagebuch mit erschu tternden Informationen. Und in Sina keimt ein furchtbarer Verdacht auf. Wovor hatte Lilli Angst? (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
http://www.amazon.de/Elfengrab-Thriller-Ulrike-Bliefert/dp/3401502158/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1342616355&sr=1-1

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Sina ist ein junges Mädchen, dass nach der Trennung der Eltern und der neuen Ehe des Vaters mit ihrem Leben nicht mehr klarkommt. Sie sucht sich die falschen „Freunde“, ist aufmüpfig, faul und aggressiv. Nachdem es in der Schule nur noch bergab geht und sie auch noch anfängt zu klauen, muss sie weg in ein Internat. Anfangs ist sie von dem Unternehmen nicht begeistert, aber sie haut nicht ab, sondern kämpft nur mit einem schlechten Tattoo gegen die Situation an. Als sie wenige Tage später im Internat ankommt, findet sie es noch grausam, denn ihre Zimmernachbarin ist eine Stricklisl, die sie nur zu nerven scheint, und auch die anderen Schüler scheinen doof zu sein. Doch schon bald merkt sie, dass es gar nicht so doof ist, wie sie denkt. Sind doch zwei nette Jungs an der Schule, weiß ihre Zimmernachbarin doch was modisch angesagt ist und der Platz in der Schauspiel-Gruppe macht riesigen Spaß. Doch das Ganze wird getrübt, als eine Mitschülerin stirbt. Lilli ist sportlich sehr engagiert gewesen und war schon spindeldürr. Selbst am Tag vor ihrem Tod hat sie noch bis in die Nacht mit ihrer Schwester hart trainiert. Ihr Körper war am Ende und der Tod eine friedvolle Lösung. Doch schon bald stellt sich die Frage, warum ihre Schwester ihr nicht geholfen hat, und Lillis Tagebuch verhärtet den Verdacht. Lilli wurde von ihrer Schwester in den Tod getrieben. So sehen es zumindest die Freunde von Sina, doch irgendetwas passt nicht in das Puzzle, sodass die Freunde ermitteln und ein tödliches Geheimnis aufdecken mit dem niemand in dieser Form gerechnet hätte.

===Sarahs meine Meinung===
Ulrike Bliefert ist für mich eine unbekannte Autorin, von der ich bis dato weder etwas gelesen noch gehört hatte.

Mit Sina ist der Autorin eine authentische Protagonistin gelungen, die mit den modernen Problemen eines Teenagers zu kämpfen hat. Der Wunsch nach einem Freund, nach Aufmerksamkeit, Liebe und normalen Familienverhältnissen. Es ist eine Figur, mit der sich zahlreiche Mädchen zwischen 13-17 identifizieren können. Doch auch für die anderen Leser gibt es genügend Protagonisten mit denen sie sich identifizieren können. Da wäre das graue Mäuschen, das viel mehr zu bieten hat, als auf den ersten Blick scheint; der egoistische Regisseur aus der Schauspiel-Gruppe, der nur an seine Karriere denkt; der schüchterne Junge von nebenan und die bezaubernden Engelwesen, die man eher meidet, weil sie eingebildet sind. Eine Ansammlung von Figuren, wie es im echten Leben auch der Fall ist.

So gelingt es der Autorin schon zügig die ersten Leser zu fesseln. Doch man möchte wissen, was nun weiter passiert, verrät der Klappentext schon den Tod von Lilli. Dieser tritt auch recht zügig ein, und der Thriller nimmt seine Anfänge. Was steckt hinter dem Tod von Lilli, ist noch jemand anderes dafür verantwortlich, was hat der Sohn des Hausmeisters damit zu tun, stimmt was in Lillis Tagebuch steht, und vieles mehr. Fragen über Fragen, die nicht nur Sina, sondern auch der Leser geklärt haben möchte. Es macht großen Spaß die Ermittlungen der Teenager zu verfolgen und mit eigenen Schlüssen zu kombinieren.

Man stellt seine eigenen Vermutungen an, doch das Thema, um das es hier eigentlich geht, wird als letztes, wenn überhaupt vermutet. Mir ist zwar klar, dass Mütter einiges machen, um ins Rampenlicht zu kommen, aber diese Art von Krankheit war mir bis dato ein Fremdwort. Wovon ich jetzt reden?! Ich rede vom Münchhausen-Syndrom. Hier bei geht es um Mütter, die ihre Kinder quälen, um Aufmerksamkeit von Nachbarn, Freunden und Ärzten zu bekommen. In diesem Fall betrifft es die Mutter der beiden Mädchen, die nach dem frühen Ende ihrer Eislaufkarriere Aufmerksamkeit brauchte. Nur wie es auch im echten Leben der Fall ist, niemand erkennt diese zwanghafte Art und Weise, sodass Lilli eben sterben muss. Das Lillis Tagebuch eine heiße Spur war und sogar den richtigen Täter entlarvt, ist anfangs nicht zu erkennen, liegt doch ein allgemeiner Fehler vor, den wir Deutschen nur zu gerne machen. Wir beziehen das Wort „Sie“ nicht immer so, wie es gemeint ist. So sind Missverständnisse vorprogrammiert. In der englischen Sprache ein Ding der Unmöglichkeit. Am Ende ist nur noch die Frage, ob die Schüler es noch rechtzeitig schaffen, die Schwester von Lilli zu retten, oder ob sie hier auch zu spät kommen. Doch das müsst ihr selbst nachlesen.

Es ist eine Thematik, die erschreckend ernst umgesetzt wurde und trotzdem kindgerecht. Aus diesem Grund eignet sich das Buch in meinen Augen auch so hervorragend für Schüler, die in der Klassengemeinschaft und mit dem Lehrer darüber diskutieren können. Es ist ein Thema, mit dem man sich so noch nie wirklich auseinandergesetzt hat. Man hat es eventuell gelesen, aber das war es auch schon. Endlich ist es einmal greifbar und plastisch dargestellt.

Dies liegt nicht zu Letzt am Stil der Autorin. Dieser ist illustrativ, modern, jugendlich, fesselnd und lebendig. Einmal angefangen ist man so fasziniert vom Leben der Schüler, dem Internat und dem Tod des Mädchens, das man gar nicht mehr aufhören kann mit lesen. Zudem lässt sich der Text einfach flüssig lesen.

Selbst der Schluss des Buches kann überzeugen. Er ist authentisch, passend, logisch und schockierend zugleich.

Ich selbst bin zwar selbst schon Mutter und mit 29 nicht mehr die richtige Zielgruppe, aber auch mir hat das Buch gefallen. Es ist ein aufklärendes Buch, welches ich meiner Tochter, hätte ich eine, sofort geben würde. Für Jungs ist dies Buch weniger etwas. Aus diesem Grund habe ich es meiner 11jährigen Nichte gegeben, und sie brachte mir das Buch am nächsten Tag wieder. Ihr Kommentar: Einfach beängstigend und zugleich geil. Sie hatte zwar einige Fragen rund um diese Krankheit, die ich ihr erst einmal beantworten musste, aber in dem Alter auch noch Verständlich.

Ohne wenn und aber ein Buch, dass ich jedem nur ans Herz legen kann. Das Einzige was ich zu bemängeln habe, ist die Tatsache, dass die Kapitel schon etwas länger sind. Mich stört es nicht, aber ich weiß, wie genervt früher schon meine Mitschüler waren, wenn Bücher wenige Kapitel hatten.

===Abschließendes Fazit===
Brisante Thematik, die man kennen sollte!!!

Pro: Idee, Stil, Figuren, Thema
Contra: Kapitel dürften gerne etwas kürzer sein.
Empfehlung: 5 Sterne und Empfehlung


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Endlich ist der Eisbär weg - Thomas Fricke

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Das Buch welches ich euch heute vorstellen möchte, ist ein lyrisches Werk, welches mir der Autor freundlicherweise zur Rezension überlassen hat. Mein Großer hat nur den Kopf geschüttelt, aber meinen Zwerg kann ich damit am Abend immer überzeugen. Nachdem ich das Buch nun unter die Lupe genommen habe, möchte ich euch nun auch meine Erfahrungen damit mitteilen.

Quelle: Bod.de
===Buchdaten===
Autor: Thomas Fricke
Titel: Endlich ist der Eisbär weg
Verlag: BoD
Erschienen: 4. Auflage 2012
ISBN-10: 3842319487
ISBN-13: 97838423194876
Seiten: 108
Kosten: 7,95€

===Leseinformationen===
Genre: Lyrik
Niveau: leicht
Leserschaft: Kinder / Erwachsene
Lesedauer: 2 Tage

===Autor/in===
Thomas Fricke, geboren 1961, lebt in Leipzig. Nach dem Studium der Germanistik und der Geschichte in Jena von 1984 bis 1989 und anschließendem Forschungsstudium arbeitete er als Journalist, Historiker, Sozialarbeiter und Kundenberater. Thomas Fricke veröffentlichte einige seiner humorvollen Gedichte und Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften. Mit „Endlich ist der Eisbär weg!“ liegen diese Texte und viele weitere nun als Buch vor. (Quelle: Amazon.de)

===Optischer Eindruck===
Optisch finde ich es beruhigend, entspannend und es lädt zum Träumen ein, denn ein Sonnenuntergang, Palmen und ein Flieger heißt Urlaub. Allerdings hätte ich bei dem Titel schon einen Eisbären zum Beispiel unter Palmen vermutet.

===Zitierter Klappentext===
Ein Elefant in Liebesnöten, ein singender toter Waschbär aus der Oberlausitz, ein Tonnenfahrer, ein weissagender Raumfahrer, Städtebau in der Antarktis, eine Konferenz bei Teich TV - dieses humorvolle Buch ist reich an skurrilen und komischen Typen und Begebenheiten. Thomas Fricke schreibt sowohl heitere als auch satirische Gedichte und Kurzgeschichten. Der vorliegende Band enthält fünfundneunzig witzige, fast ausnahmslos gereimte Gedichte. Hinzu kommen vier schräge Kurzgeschichten, die von einer Kindheitserinnerung über fantastische Geschichten bis hin zu einer Märchenparodie reichen. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
http://www.fricke-th.de/2.html

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Das Buch beinhaltet zahlreiche Reime, Gedichte und kleine Kurzgeschichten, die der Autor hauptsächlich aus Veröffentlichungen in Zeitungen übernommen hat, und endlich gesammelt in einem Buch veröffentlicht. Es sind Werke, die lustige Titel wie „Der Dichter und das Sparschwein“ oder „Wie ich einmal ein Huhn in meine Pflege nahm“.

===Sarahs meine Meinung===
Gedichtbände sind etwas Feines. Einerseits kann ich mich dabei entspannen und mein Zwerg liebt es, wenn ich ihm am Abend oder auf dem Wickeltisch eine Geschichte erzähle, etwas Reime oder ihm ein Lied vorsinge. Inspirationen sind da natürlich mehr als willkommen.

Das Buch ist eine Sammlung aus Gedichten, die der Autor schon in Zeitschriften veröffentlicht hat und dementsprechend erwartet man eine gewisse Qualität. Ich habe angefangen zu lesen, und mein erster Gedanke hat mich doch etwas erschreckt. Schon damals in meiner Grundschulzeit war Bibi Blockberg eine Kultfigur und ihre Hexenreime konnten wir mitsprechen. Selbstverständlich haben wir Mädchen auch öfters Hexen gespielt und gereimt was unser Wortschatz hergab. Genau an diese Reime erinnert mich dieses Buch.

In der Regel setzt der Autor auf Paar-Reime. Damit es nicht ganz so simpel ist, setzt er auf alle drei Arten. Dem normalen Paar-Reim (aabb), dem Kreuzreim (abab) und dem umarmenden Reim (abba). Mit seiner Wahl trifft er zumindest den Nerv der jungen Leser, denn Kinder lieben Reime. Inhaltlich sind sie zudem witzig, sodass auch mein Mann hier und da mal einen Lacher von sich gegeben hat, wenn ich meinem Zwerg ein neues Gedicht vorgelesen habe. Es lässt sich leicht lesen, es ergibt alles einen Sinn und lädt die Kinder zum Nachmachen ein.

Dann ist da allerdings auch die zweite Seite, die fast alles besitzt. Und das ist die Qualität inhaltlich, aber auch sprachlich. Um euch zwei Beispiele zu nennen, werde ich einfach mal mit Zitaten arbeiten. Das nachfolgende Beispiel ist ein Zitat von S. 9 und heißt Hund und Sau.

Es trafen sich einst Hund und Sau,
Und wurden sofort Mann und Frau,
Sie zeugten noch zur selben Stunde,
Wohl an die sieben Schweinehunde.

Es ist ein einfaches Gedicht, das logisch ist, und auch auf seine Art und Weise witzig, aber sind wir einmal ehrlich es regt nicht zum Nachdenken an und ist vom Niveau her in diesem Fall schon sehr trivial. Es gibt zwar auch anspruchsvollere Versuche, aber 90% der lyrischen Ergüsse sind trivial. Teilweise sind sie sogar so einfach gehalten, dass sogar mein Sohn auf solche Dinge gekommen wäre. Man merkt jedoch, dass der Autor eigentlich ein sehr gehobenes Sprachniveau hat, denn kaum einer würde „Wohl an“ sagen. In meinen Augen wirkt es dadurch an einigen Stellen holprig.

Beispiel S. 30

Geht der Uhu auf dienstliche Reise,
Nimmt er mit die Herren Maus und Meise
Sowie eine Tüte Weichkrokant,
Denn es braucht der Uhu Proviant.

Man sieht, es ist total holprig. Einige andere Worte, den Satz etwas umgestellt, und es wäre viel runder. Geht der Uhu auf eine Reise, nimmt er mit die Maus und Meise, sowie eine Tüte Weichkrokant, denn ein Uhu braucht Proviant. Dies ist zumindest meine Meinung, auch wenn hier das Versmaß stimmt. Allerdings hat mich dieser Punkt im Deutschunterricht nie groß interessiert, sodass ich als Laie spreche.

Ich habe nun in den letzten Jahren einige lyrische Werke gelesen. Werke von alten Dichtern, aber auch von Neulingen, wie Barbara Schilling oder Anke Höhl-Kayser. Dieses Werk lässt sich damit nicht vergleichen, denn diese Autoren regen zum Nachdenken an, während Thomas mehr darauf Wert legt zu unterhalten. Und das tut es in der Tat, ob es nun gefällt oder nicht. Zumindest verliert er bei seinen Reimen nie den Sinn aus den Augen, und trifft passende Aussagen. Auch wenn sie mir persönlich zu schlicht sind.

Die Kurzgeschichten bieten viel Fantasie, haben eine Aussage und lassen sich vor allen Dinge angenehm lesen. Hier wird deutlich das der Autor in meinen Augen eher in diesem Bereich Talent hat, denn wie gesagt die Reime sind von keinem hohen Niveau. Allerdings sind es Geschichten, die ich nicht unbedingt meinen Kindern vorlesen würde. Und ich hoffe, dass die Fisch-Geschichte nicht auf einer Kindheitserinnerung basiert, denn Kiemen zu kleben oder in den Reißwolf stecken, ist doch recht grausam.

Nichtsdestotrotz ist es ein Buch das mich persönlich nicht zu 100% überzeugen kann. Es ist witzig, aber meiner Meinung nach sollte auch heitere Lyrik etwas mehr Tiefgang besitzen und nicht so trivial sein. Das können auch die interessanten Geschichten nicht rumreißen.

===Abschließendes Fazit===
Netter Versuch mit trivialer Lektüre.

Pro: Geschichten
Contra: triviale Gedichte
Empfehlung: Jein, 3 Stern


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Victoria Holt: Die Rache der Pharaonen

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Das Buch, welches ich euch heute vorstellen möchte, hat schon einige Jahre auf den Buckel, und wird eher als triviale Liebeslektüre abgehakt. Im Grunde ein Buch, dass viele gelesen haben, lesen oder lesen werden, es jedoch nie zugeben würden. Ich stehe dazu, ich habe mir mal wieder ein Werk von Victoria Holt gegönnt.

===Buchdaten===
Autor: Victoria Holt
Titel: Die Rache der Pharaonen
Originaltitel:
Verlag: Heyne
Erschienen: 1991
ISBN-10: 3453006917
ISBN-13: 9783453006911
Seiten: 322
Kosten: ab 1€ gebraucht
Serie: -

===Leseinformationen===
Genre: historischer Liebesroman
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Frauen
Lesedauer: 3 Tage

===Autor/in===
Ekleanor Alice Burford wurde am 1.9.1906 in London geboren. Sie war eine britische Schriftstellerin, die mehr als 200 historische Romane veröffentlichte. Dafür wählte sie verschiedene Pseudonyme. Der bekannteste davon war neben Philippa Carr, Victoria Holt. Sie starb 1993 auf einer Mittelmeerkreuzfahrt.

===Optischer Eindruck===
Optisch ist das Buch absolut treffend, denn mit dem Pharao darauf sieht es sehr nach Ägypten aus. Es passt also perfekt und sorgt für eine gewisse Grundstimmung.

===Zitierter Klappentext===
Tybalt Travers, Sohn Sir Edwards, leidenschaftlicher Archäologe wie sein Vater, will die Forschungsaufgabe des Vaters weiterführen. Vom plötzlichen Tod Sir Edwards ist die englische Öffentlichkeit aufgeschreckt. Gerüchte? Gibt es die Rache der Pharaonen? Tybalt bleibt unbeirrt. Doch schließlich kommt er mit seiner jungen Frau nur knapp mit dem Leben davon. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Judith wächst in ärmlichen Verhältnissen auf, bekommt jedoch die Chance bei der benachbarten Adelsfamilie den Schulunterricht zu besuchen. Sie wächst als gute Freundin mit dessen Tochter zusammen auf. Schon früh entdeckt Judith ihre Leidenschaft für die Archäologie und dies verstärkt sich noch, als sie ihren ersten Fund in einem Grab auf den Friedhof macht. Verstärkt wird das Ganze noch auf Grund der Tatsache, dass der berühmte Sir Edward nicht unweit von ihr wohnt und mit ihrer Adelsfamilie befreundet ist. So wächst sie heran und lernt eines Tages Tybald, den Sohn Sir Edwards kennen, der ebenfalls in der Archäologie interessiert ist. Sie verliebt sich augenblicklich in ihn, sieht jedoch keine Chance, denn so wie es aussieht, ist er der Tochter des Hauses versprochen. Als diese jedoch einen anderen Archäologen heiraten will, überschlagen sich die Dinge. Judith erfährt, dass sie die uneheliche Tochter der Familie ist und deswegen so begünstigt behandelt wurde. Sie wird Tybald versprochen und erbt genügend Geld. Zusammen mit Tybald und ihrer Schwester reist sie nach Ägypten, wo sie schnell merkt, dass die bösen Stimmen wohl recht hatten. Während sie Tybald liebt, sieht alles danach aus, als würde er die Hauswirtschafterin lieben, die jedoch an einen Alkoholiker gebunden. Judith ist völlig verzweifelt, da Tybald nur Zeit mit ihr verbringt und sie an der Ausgrabung kaum teilhaben lässt. Ihm ist es sogar egal, als ein nettes Mädel auf seiner Ausgrabungsstätte getötet wird. Wenigstens ihre Halbschwester lenkt sie mit ihrer Schwangerschaft ab. Judith muss sie nämlich aufmuntern, denn diese würde am Liebsten sofort nach Hause, nachdem ein Wahrsager Unheil und Tod gesehen hat. Zudem macht der Schwangeren die Hitze zu schaffen. Ihr Mann würde sie sofort begleiten, aber Tybald ist zu egoistisch und lässt ihn nicht aus den Vertrag. Damit beschwört er das Schicksal herauf, denn es gibt jemanden, der seine Ausgrabung schaden möchte. Ein tödlicher Unfall und das Verschwinden von Judith verdeutlichen die akute Gefahr auch für Tybald. Doch ist ihm Judith überhaupt wichtig genug, um sie zu suchen?

===Sarahs meine Meinung===
Victoria Holt ist eine Autorin, die ich gerne zwischendurch lese. Sie sorgt für Spannung, Romantik und ist dabei selten kitschig oder aufdringlich.

Bei diesem Buch hat sie mir jedoch binnen einer Seite die Lust am Lesen genommen. Ich bin eine Leseratte, die Bücher aus der Ich-Perspektive meidet. Ich könnte nicht genau sagen, was mich daran stört, aber ich mag es einfach nicht. Dementsprechend könnt ihr sicherlich nachvollziehen, dass ich nicht gerade begeistert war. Drei Anläufe habe ich gebraucht, bis ich mir gesagt habe: Lies endlich.

Man erfährt von Judith schon vorab die Situation von Sir Edward, deiner Arbeit und seinem Sohn. Damit der Leser jedoch nicht so hineingeworfen wird, geht es im Anschluss in eine Rückblende. Judith ist noch ein kleines Mädchen und der Leser darf sie bis zur aktuellen Zeit begleiten. Man lernt sie lieben, denn Judith ist kein typisches Mädchen dieser Zeit. Sie ist wild, mutig, witzig und bestimmt sehr gerne. Dadurch macht das Lesen großen Spaß, auch wenn es anfangs anders wirkte. Man versteht Judith, denn sie ist logisch und einfach sympathisch gestrickt. Auch die anderen Figuren sind ebenso liebevoll eingeführt und beschrieben, aber man merkt durch die Ich-Perspektive, dass das Augenmerk der Autorin auf Judith liegt.

Auch wenn es sich dank des illustrativen, authentischen und zeitlosen Stils das Lesen zügig vorwärts geht. Trotzdem wird es eher langatmig, denn man weiß doch, dass es Ägypten geht. Man möchte endlich dort hin, und auch wenn Holt es nicht andeutet, ist klar, dass Judith und Tybald heiraten werden. Zudem sind die Entwicklungen doch recht kitschig. Ich hätte mir hier einen zügigeren Aufbruch gen Süden gewünscht. Nichtsdestotrotz ist es interessant zu lesen, wie damals die Ausgrabungen abliefen. Schließlich ist es doch eine andere Welt, aber auch eine andere Zeit. Diese stellt die Autorin sehr authentisch dar. Als es dann endlich nach Ägypten geht, muss ich sagen, dass ich noch mehr enttäuscht wurde. Statt live bei den Ausgrabungen dabei zu sein, erlebt man Einkäufe, frustrierte Ehefrauen und zumindest einige kulturelle Informationen. Es ist trotzdem etwas anderes, als man erwartet hat. Zumindest fiebert man dem Fluch bzw. der Gefahr hin, die schon im Klappentext angekündigt wurde. Sehr oft werden Dinge angedeutet, aber passieren tut nichts mehr. Ich hatte nachher echt schon bedenken, dass ich die Stelle überlesen habe, weil ich dies nicht als Gefahr eingeschätzt hatte. Doch dann kam der gefährliche Moment, fast auf den letzten Seiten und das fand ich absolut schade. Voller Hektik baut Victoria Holt noch einmal die angekündigte spannende Szene ein. Ganz nach den Motto: Mist, da war doch was. Auch wenn ich weiß, dass Klappentexte erst im Nachhinein verfasst werden. Es ist einfach eingeworfen, schnell abgearbeitet und wirkt deplatziert, da vorher alles sehr ausführlich geschehen ist.

Alles in allem eine nette Idee, die mich dieses Mal jedoch nicht wirklich überzeugen konnte. Ich hatte mir nach der guten Figur-Einführung und der Grundidee, einfach mehr erhofft.

===Abschließendes Fazit===
Ägypten trifft auf unterkühlte Engländer.

Pro: Idee, Figuren
Contra: Schluss, Spannung, Ich-Perspektive
Empfehlung: 2 Sterne - Nein



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Kate Pepper: Fünf Tage im Sommer

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Als Leseratte lese ich rund 250-300 Bücher im Jahr und muss sehr häufig feststellen, das meine Anforderungen mit jedem Jahr etwas steigen. Dabei ist es in meinen Augen gar nicht so schwer mich zufrieden zu stellen. Ein guter Plot, ein angenehmer Stil, eine ideale Umsetzung, authentische Protagonisten und je nach Genre ein gute Portion Romantik, Fantasy oder Spannung. Keiner dieser Punkte sollte jedoch übertrieben werden. Mehr verlange ich nicht.

Quelle: Buch.de
Von Kate Pepper habe ich schon einige Werke gelesen, sodass ich nun auch den letzten Roman, den ich von ihr im Regal stehen hatte, lesen musste. Bis dato habe ich ihre Werke gelesen, aber als nichts Besonderes empfunden. Meine Hoffnung steckte in diesem Buch, dass sie mich wenigstens einmal wirklich überzeugen konnte. Also habe ich mich an einen Abend, wo mein Mann arbeiten musste, ans Lesen gemacht. Es klappte leider nicht, und warum möchte ich euch nun verraten.

===Buchdaten===
Autor: Kate Pepper
Titel: 5 Tage im Sommer
Verlag: rororo
Erschienen: 2005
ISBN-10: 3499237776
ISBN-13: 9783499237775
Seiten: 320
Kosten: 8,95€
Serie: -

===Leseinformationen===
Genre: Psycho-Thriller
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Frauen
Lesedauer: 1 Tag

===Autor/in===
Sie wurde in Frankreich geboren. Sie wuchs in Massachusetts und New York auf, wo sie sich mit verschiedenen Jobs über Wasser hielt. Heute lebt sie mit ihrem Mann, einem Filmproduzenten, und ihren zwei Kindern als Schriftstellerin in New York und gibt in ihrer Freizeit Kurse in kreativem Schreiben. (Quelle: Amazon)

===Optischer Eindruck===
Drei rote Tropfen im Wasser, wahrscheinlich Blut. Naja es hat etwas, aber wirklich gefallen tut es mir nicht. Allerdings passt die Auswahl zu den anderen Werken der Autorin, wo auch immer ein graues Bild mit etwas Blut angedeutet wird.

===Zitierter Klappentext===
Fünf Tage Zeit, bis der Täter wieder zuschlägt Auf dem Parkplatz eines Supermarktes verschwindet eine junge Mutter. Als ihr Ehemann eine Vermisstenanzeige aufgeben will, nimmt ihn die Polizei nicht ernst. Nur John Geary, ein Ex-FBI-Agent, ist alarmiert. Vor genau sieben Jahren wurde eine andere Frau entführt. Fünf Tage danach verschwand ihr siebenjähriger Sohn. Und tauchte nie wieder auf. Im Gegensatz zu seiner Mutter. Doch die hat seitdem kein einziges Wort gesprochen. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
http://www.amazon.de/Tage-im-Sommer-Kate-Pepper/dp/3499237776/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1343300724&sr=1-1

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Emily genießt mit ihren drei Kids den letzten Ferientag bei ihrer Mutter. Bevor es nach Hause geht, möchte sie den Kühlschrank noch auffüllen, denn nach dem Tod ihres Vaters weiß sie, dass ihre Mutter etwas zerstreut ist. Kurzer Hand macht sich Emily auf den Weg zum Supermarkt, während ihre Mutter auf die Kleinen aufpasst. Doch der Einkauf wird nicht so harmlos, wie sie es sonst gewöhnt ist. Ein unheimlicher Mann hält sich immer in ihrer Nähe auf, sodass sie mehr als froh ist, endlich den Einkauf im Wagen verstaut zu haben und sie telefoniert noch schnell mit ihrem Mann. Als dieser abends einen Anruf bekommt, ahnt er noch nichts böses, doch seine verängstigte Schwiegermutter bittet ihn um Hilfe. Der Grund: Emily ist nicht nach Hause gekommen. Sofort setzt er sich ins Auto und setzt sich dort mit der Polizei, die nicht an eine Entführung glaubt in Verbindung. Der zuständige Ermittler hält ihn jedoch immer wieder hin, bis zufällig John Geary, ein Ex-FBI-Agent, einige Worte mitbekommt, und seine Schlüsse zieht. Er bietet seine Hilfe an und entdeckt dabei einen Serienmörder, der schon zahlreiche Frauen am 3.9 im Abstand von 7 Jahren entführt hat. 5 Tage später verschwand immer ein Sohn und die Frau wurde kurz darauf gefunden. Vom Sohn allerdings gab es immer nur ein abgeschnittenes Körperglied. John und einer anderen Polizistin ist klar, dass dieser Mann hier zugeschlagen hat. Einige Hinweise, eine frühere Entführte und ein Cop, der nicht ermitteln mag, kämpfen gegen die Zeit.

===Sarahs meine Meinung===
Kate Pepper ist eine Autorin, die mir inzwischen als Mutter-Schocker bekannt ist. In den anderen Werken, die ich von ihr gelesen habe setzt sie stets auf Ängste von Müttern. So wird zum Beispiel ein Baby aus dem Bauch entführt. Da diese Art und Weise wohl gut ankommt, hat sie es auch in diesem Buch angewandt.

Dabei spielt sie mit einer Angst, die man so gar nicht bewusst wahrnimmt. Wie oft war ich schon einkaufen, während mein Mann zum Beispiel auf meinen Sohn aufgepasst hat. Es muss grausam sein bei einer so alltäglichen Sache entführt zu werden, nicht zu wissen wie es den Kindern geht, nicht zu wissen warum und sich vor allen Dingen nicht zu wissen, ob man überleben wird. Aufgebaut wird dieses Szenario auf eine typisch amerikanische Familie. Der Vater verdient das Geld, die Mutter ist selbstbewusst und liebenswert, die beiden Brüder sind rivalisierend, lieben sich aber von Herzen und das kleine Nesthäkchen wird von allen verwöhnt. Eine nette Bilderbuchfamilie, die sich logisch präsentiert, jedoch nicht zu 100% beleuchtet wird. Somit bleibt sie blass, aber zahlreiche Familien können sich mit ihr identifizieren. Für meinen Geschmack hätte sie die Familie jedoch etwas intensiver beschreiben können, statt auf unwichtige Sachen, wie der Ohrenentzündung der Tochter lang und breit herumzureiten.

Trotz der recht blassen Charaktere habe ich gut ins Buch gefunden, und muss sagen, dass ich mit der Familie mitgefiebert habe, denn als Mutter fühlt man bei einer solchen Geschichte mit. Ob man möchte oder nicht. Die innere Verbundenheit von Müttern nutzt sie dabei aus, um ihre Leser zu fesseln und zu Mitgefühl zu bewegen, ohne dabei auf eine Gefühlsduselei zu setzen. Zeitgleich möchte man natürlich wissen, wer der Täter ist, was seine Beweggründe sind und ob Emily überleben wird. Eine gute Ausgangsposition für einen Psychothriller, wie ihn Kate Pepper vorgesehen hat. Allerdings begeht sie in meinen Augen so manchen unverzeihlichen Fehler, der das Buch unglaubwürdig, unausgereift und am Ende sogar schlecht erscheinen lässt.

Es beginnt schon bei den Ermittlungen. Die Tatsache, dass erst nach 24 Stunden die Fahndung eingeleitet wird, ist allseits bekannt und das Familienangehörige nicht locker lassen, ebenfalls. In diesem Fall ist John Geary nur wegen seinem Buch vor Ort, hört lediglich Supermarkt und verschwunden, und erinnert sich sofort an. Zufall und in Ordnung, aber das dann nach all den Jahren mit diesen Einwurf ein Serienmörder entdeckt wird, ist so unwahrscheinlich. Die Zusammenhänge hätte jeder Rechner oder eben ein John Geary doch schon vorher erkennen müssen. Wenn ich schon die Fakten und Daten kenne, dann sehe ich es auch ohne neuen Fall. Aber okay... Zwei Fährten sorgen für zeitweilige Spannung, die sich jedoch durch nervige Reporter, die Krankheit der Tochter, blöde Zufälle und trottelige Aktionen der Großmutter immer wieder im Sande verlieren oder einfach nerven. Trotzdem ist es noch akzeptabel, auch wenn es sich teilweise dadurch in die Länge gezogen anfühlt. So ist zum Beispiel klar, dass der Täter einen der beiden Söhne entführen will, aber alle Personen, die die Kinder abholen sollen, schaffen es nicht. Jeder Polizist würde reagieren und die Kinder notfalls selbst an einen geheimen Platz oder zu Freunden der Familie bringen lassen. Statt die Kinder wirklich aufzuklären und mit ihnen darüber zu reden, schließlich sind sie in Gefahr, wird es so gut wie verschwiegen, um die Kinder nicht zu ängstigen. Im gewissen Rahmen sicherlich nicht verkehrt, aber manchmal muss man schocken, einschüchtern und ängstigen, damit Kinder den Ernst der Lage begreifen. Es sind Situationen, Aufreger, die mich bei einem Film und Buch immer zur Weißglut treiben. Denken die Leute nicht mal nach, die das Schreiben, wie sie selbst oder andere wirklich reagieren würden? Wären wir in einer solchen Situation und mein Großer würde sich weigern woanders hinzugehen, weil er lieber mithelfen möchte und die Mutter nicht im Stichlassen will, ich würde ihm den Ernst der Lage begreiflich machen, ihn fragen, ob er oder sein Bruder wegen deswegen sterben soll, ob er nicht das machen will, was seine Mutter jetzt von ihm wollen würde, ihm die anderen Beispiele vor Augen führen und notfalls ihn ins Auto setzen, Kindersicherung rein und wegfahren. Stattdessen werden die Söhne hier mit ihrer alten Großmutter, die leicht vergesslich und absolut naiv ist, alleingelassen.

Irgendwann ist dann endlich Tag 4 erreicht und man hofft jetzt auf richtige Spannung. Stattdessen wird ein neuer Verdächtiger geliefert, es passiert was passieren muss, nur eben einen Tag zu früh. Allerdings geht dann alles in Blitzgeschwindigkeit und schon ist es aufgelöst. Der Täter ist plötzlich eine Person mit der man nicht gerechnet hätte, allerdings total an den Haaren herbeigezogen wirkt. Die Hintergrundgeschichte erklärt einiges, lässt es jedoch nach einem Notausgang erscheinen. Vieles bleibt ungeklärt und rätselhaft. In meinen Augen ein mehr als dürftiger Schluss. Ich persönlich frage mich, ob die Autorin überhaupt gelesen hat, was sie am Ende verfasst hat, denn die letzten 50 Seiten sind einfach nur dilettantisch. Hätte sie nicht einen gewissen illustrativen, lebendigen und weiblichen Stil, der sich angenehm flüssig lesen lässt, und Bestseller-Autoren von Laien unterscheidet, dann hätte ich sie von der inhaltlichen Seite als Laie bezeichnet.

Eine gute Idee alleine reicht eben nicht aus. Zumindest der Schluss sollte stimmen. Nicht mal die Spannung kann hier überzeugen, denn bis auf ein paar kurze psychisch-ängstigende Szenen kann man es als Einschlaflektüre bezeichnen.

Damit hat sich meine Meinung gefestigt. In meinen Augen ist Kate Pepper eine durchschnittliche Autorin, die gute Ideen hat, ihr das Talent fehlt, diese umzusetzen. Auch wenn ich ihren Stil mag, werde ich mir kein weiteres Buch von ihr antun.

===Abschließendes Fazit===
Schwächster Kate Pepper, den ich je gelesen habe.

Pro: Idee, Stil
Contra: inhaltliche Umsetzung, Spannung, Schluss
Empfehlung: 2 und definitiv nein



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