Susanne Henke

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Biographie von Susanne Henke



Geboren 1963 in Hamburg, Europasekretärin und Übersetzerin, arbeitete vor allem in der Medienbranche, jobbte aber auch in Kino, Kneipe, Ferienclub und Call-Center.
Heute lebt sie als freie Autorin in Hamburg und schreibt vor allem Kurzgeschichten und Satire.
Für ihr Debüt "Bissige Stories für boshafte Leser" erhielt sie 2005 den Nachwuchspreis "Deutschland schreibt".

Interview mit Susanne Henke

Wie kamen Sie zum Schreiben? 
Ich kann nicht malen ;-)


Was macht eine Susanne Henke, wenn sie sich nicht dem Schreiben widmet?
Das Leben in all seinen Facetten genießen und dabei Stoff für neue Geschichten sammeln


Welche drei Bücher würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Ein satellitentaugliches Powerbook, ein Survivalbuch für alle Lebenslagen und ein extra dickes mit weißen Seiten


Wer ist ihr Vorbild / Lieblingsautor?
Ich habe kein literarisches Vorbild, aber jede Menge Lieblingsautoren. Immer wieder gerne
Jane Austen, Agatha Christie, Dorothy Sayers, Charles Dickens, Shakespeare, Thomas Mann,
Martin Walser, Elizabeth George …



Welches Buch lesen Sie zur Zeit?
"Mord unter dem Halbmond" von Monika Buttler und "Wer ist John Galt?" von Ayn Rand


Welches geschriebene Buch von Ihnen ist ihrLieblingsbuch ?
Das, was ich gerade in Arbeit habe.


Wie soll ihr nächstes Buch heißen?
Der endgültige Titel steht noch nicht - der Arbeitstitel ist "Tod in der Maske" . Ich nenne es auch gerne 
"Die Leiche drückte sich schüchtern an die Wand"


Möchten Sie den Lesern noch etwas mitteilen?
Ich danke herzlich für das Gespräch und wünsche Ihnen und Ihren Lesern einen 
phantastischen Sommer.
 

 Hiermit möchte ich mich  bei Susanne Henke für das nette Interview bedanken und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg mit ihren Büchern. 


 


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Reaksa Himm - Die Tränen meines Herzens

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===Buchdaten===
Autor: Reaksa Himm
Titel: Die Tränen meines Herzens
Originaltitel:
Verlag: Brunnen Verlag
Erschienen: 2004
ISBN-10: 3765537934
Seiten: 192
Einband: TB
Kosten: ab 4,50€ gebraucht
Serie:


===Inhaltsangabe===
Reaksas Familie lebt in der Stadt und wird nach dem Vietnam-Krieg angeblich für drei Tage aus der Stadt evakuiert, um versteckte Amerikaner zu finden. Doch stattdessen werden sie als Neubefreite aufs Land gebracht, wo sie unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten müssen. Sie werden des Lügens oder des Diebstahls beschuldigt. Gefoltert, bekommen kaum Essen und ein falsches Wort und sie gehen „studieren“. Ein anderes Wort für getötet werden. Eines Tages beschließen die Bosse, dass alle Neubefreiten mit den Amerikanern zusammenarbeiten und bringen sie um. Er muss mit ansehen, wie seine gesamte Familie vor seinen Augen brutal erschlagen wird. Begraben unter den Leichen seiner Familie, überlebt er als einziger. Er muss sich herauswühlen und fliehen, sonst bringen die Bosse ihn ganz um.

===Meine Meinung===
Als Kind habe ich total gerne die Vietnam-Filme gesehen, wobei die Amerikaner immer als Helden hervorgingen, was historisch ja nicht stimmt. Die Filme waren nicht authentisch, sondern nur auf Action aus. Daher freute ich mich einen Tatsachen-Bericht eines Einheimischen.
Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit einem Vorwort des Autoren und endet mit einem Verleger-Wort.
Im Grunde geht es mit der Ausführung der Evakuierung los. Hätte ich nicht gewusst, was im verlauf folgen wird, hätte ich gedacht, dass dies stimmt und wäre wie viele andere Menschen untergegangen. Reaksas Vater hingegen erkennt die Lage und packt alles notwendige für ein Leben auf dem Lande ein. Die Bedingungen für die Familie sind hart und werden immer härter. Nur weil sie aus der Stadt kommen und gebildet sind, werden sie bekämpft. Täglich müssen sie ums Überleben kämpfen. Ein falsches Wort, ein falscher Blick und sie „gehen in die Schule oder zum Studieren“. Keiner der das tun muss, wird je wieder lebend gesehen, denn das Studium ist die eigene Hinrichtung. Manchmal gibt es kaum etwas zu essen, an anderen Tagen sogar gar nichts. Trotzdem müssen körperlich hart arbeiten. Eines Tages kommt ein Mann, der Reaksa um Essen bittet. Er will es teilen, doch der alte Mann isst es komplett. Dafür sagt er Reaksa vorher, dass seine Familie sterben wird, er und seine Schwester aber überleben werden. Anfangs glaubt er dies nicht, doch dann wird sein Bruder halbtot geprügelt, wegen zwei Maiskolben, die er geschenkt bekommen hat, aber angeblich geklaut hat. So geht es auch mit seinem älteren Bruder weiter, der nach einer Außenarbeit seinen Reis gespart hat, um ihn seiner Frau zu geben, die gerade ein Baby bekommen hat. Auch dieser soll geklaut haben und wird gefoltert. Von diesem Zeitpunkt an glaubt Reaksa an die Vorhersage und ist nicht überrascht, als der Tag kommt, wo sie zum Hinrichtungsplatz geführt werden. Er sieht seine gesamte Familie sterben und wird selbst ebenfalls mit einem Schlag ins Massengrab verfrachtet, doch er lebt und wird übersehen. Er kann fliehen, aber ist zu schwer verletzt. Er überlegt sich zu stellen, wird aber wieder verschont. Er merkt, dass er nicht sterben soll. Über Thailand geht sein Weg nach Kanada, wo er versucht das Trauma aufzuarbeiten. Bis zu seiner Reise nach Kanada ist das Schicksal von Reaksa wirklich tragisch, authentisch und herzergreifend. Wie grausam diese Zeit für die Einheimischen war, ist mir erst durch diesen Bericht deutlich vor Augen geführt worden. Danach wird seine Anfangszeit in Kanada geschildert und wie er seinen Weg geht. Dies ist zwar interessant, wird aber durch viele Psalmsprüche gestört. Ich selbst glaube zwar an Gott, aber muss nicht so viel darüber lesen. Zum Ende hin wird viel über Gott geredet, seine Aufarbeitung und seine Arbeit. Das Schicksal selbst ist immer fesselnd. Der Rest gehört zum Abrunden dazu, ist aber nicht mehr so spannend.
Sein Leben und den Tod seiner Familie schildert er so authentisch. Leider erfährt ein „Laie“ nicht viel über das Land und die Kultur. Klar wird einiges erklärt. Gerade über die politische Situation, aber ich kam sehr schwer mit den Informationen zu recht. Mehr Informationen hätten das Bild vervollständigen können.

Gelesen habe ich das Buch an drei Tagen. Mehr als zwei bis drei Kapitel konnte ich pro Tag nicht lesen, da ich den Inhalt verdauen musste.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der sich für die ehrliche Situation der Kambodschaner interessiert.

===Bewertung===
Von mir erhält das Buch vier Sterne. Abzug gibt es, da mir einfach zu viele Informationen über Land, Politik und Leute. Er erzählt zwar viel, setzt aber beim Schreiben auch einiges voraus, was ich einfach nicht wissen konnte.

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Zana Mushen - Noch einmal meine Mutter sehen

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===Buchdaten===
Autor: Zana Muhsen
Titel: Noch einmal meine Mutter sehen
Verlag: Heyne
Erschienen: 1997
ISBN-10: 3453869354
Seiten: 240
Einband: TB
Kosten: 8,95€
Serie:

===Inhaltsangabe===
Die Schwestern Zana und Nadja (15 und 14) werden für ein Brautgeld von 1300 Pfund in den Jemen verkauft, wo sie unbekannte Ehemänner erwarten. Getarnt wird dies als Urlaub. Dort erwartet sie jedoch ein trostloses Leben in harter Arbeit und Isolation. Erst nach acht Jahren gelingt es ihrer Mutter, Zana zu befreien, doch deren Sohn sowie Nadja und ihre Kinder bleiben zurück.

===Meine Meinung===
Der Titel dieses Buches war mir natürlich ein Begriff. Das Buch stand früher bei meiner Mutter im Regal, aber ich habe es nie gelesen, bis jetzt. Man wird zu Anfang darüber informiert, dass diese Geschichte auf Tatsachen beruht und dadurch ist es noch schockierender.
Die Biographie von Zana beginnt mit einem Erlebnis, als sie sieben Jahre alt ist. Sie lebt mit ihrer Familie in England. Ihre älteren Geschwister leben im Jemen. Sie wurden vom Vater im Urlaub dort gelassen. Er stellt es aber so dar, als wenn es ihr eigener Wille war. Je älter Zana wird, desto mehr will sie wie andere Mädchen sein. Ausgehen, Party, Freunde treffen oder Musik hören. Mit ihrer Schwester widersetzt sie sich häufig dem Traditionswunsch ihres Vaters, der sie regelrecht einsperrt. Eines Tages wird ihre Schwester Nadja verhaftet, als ein Verkäufer ihr Diebstahl unterstellt, obwohl ihre Mutter sogar zahlen wollte. Die Folge dieses Missverständnisses: Ihr Vater will Schande vermeiden und verkauft sie. Zana ist ahnungslos und neidisch, als ihre Schwester einen Urlaub im Jemen bekommt und bettelt so lange, bis ihr Vater ihr ebenfalls einen Urlaub in der Heimat erlaubt. Sie fliegt vor ihrer Schwester und wird am Anfang gut behandelt, bis sie einem kränklichen Jungen vorgestellt wird. Er ist ihr unsympathisch und als sie auch noch die Nachricht bekommt, dass dies ihr Mann ist, beginnen acht Jahre der Hölle. Wasserkanister schleppen, keine Ärzte, keine Hygiene, Fliegen, Moskitos, Dreck und fremde Menschen. Doch im Gegensatz zu Nadja, die am Tag, wo sie von der Hochzeit erfährt, zusammenbricht, gibt Zana nie auf. Sie geht sogar so weit, und lässt ihren Sohn zurück, um der Hölle zu entkommen. Über diese acht Jahre berichtet sie nicht nur bildhaft, sondern authentisch. Jede Qual konnte ich mir genau vorstellen und habe mich ständig gefragt, woher sie diese Kraft hatte und ob ich genau wie sie rebelliert oder wie ihre Schwester mich gefügt hätte. Ich bin zu der Einsicht gekommen, dass ich es nicht weiß, denn so eine Situation ist nicht vorstellbar. Sie hat die Hölle durchlebt und lebt sie jeden weiteren Tag. Zu wissen, das eigne Kind und die beste Freundin, die ihre Schwester für sie war, zurück zu lassen, zerstört einen. An einigen Stellen hatte ich sogar Tränen in den Augen, so sehr hat mich dieses Schicksal mitgenommen. Wenn man bedenkt, wie viele Väter auch heute noch ihre Kinder verkaufen und wie viele ähnliche Schicksale es früher schon gab, und denen es wie Nadja ergeht, wo keine Hilfe kommt. Wenn man sieht, wie die arabischen Männer, die gekauften Frauen unter Druck setzen, wie die Väter ihrer Kinder verkaufen oder Ehemänner dort ihre Frauen behandeln. Ehrlich gesagt, da könnte ich nur gewisse Körperteile abhacken. Tut mir leid, aber so ein Verhalten in der heutigen Zeit, macht mich wütend.
Nachdem ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Daher habe ich das Buch an einem Tag verschlungen.

In der Mitte des Buches gibt es einige Fotos. Darunter sieht man zwei strahlende, bildhübsche Teenager. Es wurde aufgenommen bevor sie verkauft wurden. Später kommt ein Bild aus dem Jemen und ich war geschockt, was aus den fröhlichen Mädchen geworden ist. Besonders Nadja hat total leere Augen. Dieser Kontrast nimmt stark mit.

Empfehlen kann ich das Buch jeder Frau und jedem Mann, der gerne Biographien und Schicksal-Bücher liest.

===Bewertung===
Von mir bekommt das Buch wegen dem Thema, dem bildhaften Stil und der authentischen Beschreibungen, volle fünf Sterne. Ein wirkliches gutes Buch, das uns als westliche Kultur gut aufklärt.
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Max Frisch - Andorra

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===Buchdaten===
Titel: Andorra - Stück in 12 Bildern
Autor: Max Frisch
Verlag: Suhrenkamp Verlag
Preis: 8,99€ habe ich im Internet entdeckt.
ISBN:3-518-36777-3
Seitenzahl: 127
Jahr: 1975
Rubrik: Theaterstück
Art: Taschenbuch

===Inhalt===
Wie oben erwähnt handelt es sich um ein Theaterstück. Dem Leser wird genau vorgeben, wo man sich befindet, welche Aktionen die Personen durchführen und was sie sprechen, wird mit einem Namen vorweg angegeben. Dadurch kann man es perfekt mit Rollenverteilung lesen.

Es gibt folgende Personen.

Andri: Männliche Hauptperson, wurde in Pflege genommen
Barblin: Seine Schwester und Verlobte
Der Lehrer: Vater von beiden
Mutter: Mutter von Barblin
Senora: leibliche Mutter von Andri
Ansonsten spielen noch: Pater, Soldat, Wirt, Tischler, Doktor, Geselle, Jemand, Idiot, Soldat in schwarzer Uniform, Judenschauer und das andorranische Volk.

Die Geschichte spielt in Andorra. Hier ist alles weiß. Ihre Feinde sind schwarz.
Der Lehrer hat ein Verhältnis mit einer Schwarzen und sie zeugen einen Sohn, Andri. Der Lehrer nimmt ihn mit zu sich und sagt, er habe ihn gerettet und Andri sei Jud. Er zieht in als Pflegesohn auf, lässt ihn aber unwissend, dass er sein leiblicher Sohn ist.
Inzwischen ist Andri herangewachsen und er und seine Schwester, die sich ineinander verliebt haben wollen heiraten. Um genügend Geld zu bekommen, will er eine Tischlerlehre machen, aber da er als Jude gilt, wird ihm das Leben so schwer gemacht. Kurz darauf bekommt er mit wie Barblin mit dem Soldaten schläft, ahnt aber nichts von einer Vergewaltigung. Er will einfach nur weg von dort, als seine leibliche Mutter auftaucht, um alles aufzuklären. Doch bevor es so weit kommen kann, wird sie hinterrücks von einem Stein getroffen und stirbt. Andri ist der Sündenbock für die gesamte Stadt. Einfach weil er Jude ist.

===Meine Meinung===
Wenn man das Buch durchgelesen hat, wird man schnell herausfinden, dass es hier hauptsächlich um Vorurteile geht. Jeder Mensch hat irgendwo Vorurteile. Gerade dadurch kommt es oft vor, dass man eine Person verurteil, weil man ein Vorurteil hat, obwohl dies auf diese Person gar nicht zu trifft. Aus Angst einen Fehler zuzugeben, bleibt dieses Vorurteil einfach stehen. Man gibt dieser Person nicht mal eine Chance. Egal ob es in den Bereich Religion, Hautfarbe oder Interessen. Vorurteile gibt es überall.In diese Geschichte findet man sich schnell hinein, auch wenn man vorher noch nie ein solches Buch gelesen hat. Man kann sich irgendwo mit den Dorfbewohnern identifizieren, da man selbst irgendwann einmal Vorurteile hatte. Trotzdem sollte man sich viel Zeit mit dem Buch lassen, denn es gilt hier hauptsächlich zwischen den Zeilen zu lesen. Auf vieles wäre man ohne den Lehrer gar nicht gekommen.

Aber auch das Nachspielen dieses Stücks ist sehr schwer, da die Personen sehr unterschiedlich sind und man sie aus vielen Blickwinkeln erstmal betrachten muss.
Der Text ist zwar schwer und wir haben es damals in einem Block durchgenommen, aber ich denke, dass man dieses Buch auch gut und gerne Privat lesen kann, sofern man sich auch für schwerere Kost interessiert. Vom Inhalt, den Hintergrund und wie der Autor es beschrieben hat, ist es sehr gut.

===Bewertung===
Für ein Theaterstück fand ich es sehr gut. Man kommt leicht rein, kann es gut durchlesen und der Hintergrundgedanke vom Autoren wird auch sehr gut deutlich. Mir gefällt es besser als die üblichen Theaterstücke bzw. Klassiker, die man in der Schule gelesen hat. Von daher bekommt dieses Buch fünf Sterne von mir.
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John Grisham - Der Gefangene

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===Buchdaten===
Autor: John Grisham
Titel: Der Gefangene
Originaltitel: The innocent Men
Verlag: Heyne
Erschienen: 2008
ISBN-10: 3453265319
Seiten: 462
Einband: TB
Kosten: 9,95€
Serie:


===Inhaltsangabe===
Eine wahre Begebenheit: Debbie arbeitet als Bardame im »Coachlight Club« in Ada. . Auch Ron Williamson, ehemaliger Baseballprofi, inzwischen depressiv, alkoholkrank, und Stammgast im Club, sitzt oft bei ihr an der Bar. Eines Morgens wird die junge Frau vergewaltigt und erwürgt in ihrer Wohnung aufgefunden. Sechs Jahre nach dem Mord werden Ron Williamson und sein Freund Dennis Fritz aufgrund einer Falschaussage der Tat bezichtigt. Williamson wird zum Tode, Fritz zu lebenslanger Haft verurteilt. Beide beteuern ihre Unschuld. Elf Jahre verbringt Williamson unter grausamen und entwürdigenden Haftbedingungen in der Todeszelle. Kurz vor seiner Hinrichtung zeigt eine DNA-Überprüfungg, dass beide unschuldig sind. Sie werden freigesprochen. Der wahre Täter wird wenig später verhaftet.


===Meine Meinung===
Als ich das Buch aus dem Karton genommen habe, war ich sehr erfreut, da John Grisham zu meinen Lieblingsautoren zählt. Eine wahre Begebenheit, die von ihm umgesetzt wird, muss einfach ein Bestseller sein.

Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit der Ermordung von Debbie. Ihre letzen Schritte werden rekonstruiert. Der Stil ist hierbei wie bei einem Zeitungsbericht oder einer Polzeiakte sehr sachlich. Dies passt zu dem Einstieg in meinen Augen sehr gut. Danach lernte ich Ron kennen. Seine gesamte Lebensgeschichte. Sie ist wichtig, aber durch den Berichtstil wirkte sie zu sachlich, als das ich eine Bindung zu ihm aufbauen konnte. Schnell wird deutlich, dass mich hier kein üblicher Thriller oder Roman erwartete, sondern ein Sachbuch. John Grisham hat lediglich alle Fakten zu dem kompletten Fall gesammelt und diese sachlich und erschütternd vermittelt.
Die Geschichte geht sehr ans Herz, zumindest als ich angefangen habe, mir den sachlichen Stil besser vor Augen zu führen.( Dies hätte John Grisham aber von sich aus, ebenfalls umsetzen können.) Dadurch gelang es mir den labilen und depressiven Ron näher kennenzulernen. Es ist nicht nur tragisch, dass Debbies Mörder so lange frei herumgelaufen ist, sondern auch wie sie gestorben ist. Für Ron bedeutete es viele Qualen und ich habe, ab seiner Verurteilung richtig mit ihm gelitten. Am Anfang hielt ich ihn für einen verzogenen Bengel, der sich einfach alles erlauben konnte, aber nichts im Leben auf die Reihe bekommen hat. Das liegt aber an der Erziehung, machte ihn mir aber nicht sympathischer. Trotzdem hat niemand ein solches Leben verdient. Daran würde so mancher, auch sehr starker, Mensch zerbrechen.
Aus diesem Grund bin ich der Ansicht, dass John Grisham ein wichtiges Thema ausgewählt hat und dieses ganz gut umgesetzt hat. Eine richtige Anklage an die Justiz von Amerika.
Trotzdem konnte ich mich während des gesamten Lesens nicht an den berichtartigen Stil gewöhnen. Außerdem hat der Autor viele Fakten sehr häufig wiederholt und dies nervte manchmal schon. Gerade wenn es um die vermasselte Karriere ging.
Durch den Kampf mit dem Stil, brauchte ich drei Tage zum Lesen. Wäre ein romanähnlicher Stil verwendet worden, hätte ich sicherlich nur zwei Tage benötigt. Hier wäre aber das Ausmaß der Situation gar nicht so gut vermittelt worden.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der gerne Tatsachen-Romane liest. Gerade da jedem so etwas passieren kann.


===Bewertung===
Von mir erhält das Buch wegen der vielen Wiederholungen und des Stils lediglich drei Sterne. Sonst hat der Autor einen sehr bildhaften Stil, der hier einfach in den Fakten untergegangen ist.

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Ken Follet - Nacht über den Wassern

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===Buchdaten===
Autor: Ken Follet
Titel: Nacht über den Wassern
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: 1992
ISBN-10: 3404121686
Seiten: 537
Einband: Taschenbuch
Kosten: 9,99€ Neu bei Amazon
Serie:


===Inhaltsangabe===
Im September 1939, wenige Tage nach Kriegsausbruch, startet der legendäre Pan-American-Flying-Clipper, ein riesiges Flugboot, von Southampton aus zu seinem letzten Flug über den Atlantik. An Bord befinden sich 40 unterschiedliche Personen. Eine Familie, deren Vater Hitler-Fan ist, eine Frau mit ihrem Liebhaber, ein Dieb, ein Mörder, ein FBI Agent und viele mehr. Jeder von ihnen hat seinen Grund, die alte Welt zu verlassen. Und jeder steht vor der wichtigsten Entscheidung seines Lebens. Doch bald verbindet sie alle eine tödliche Gefahr.

===Meine Meinung===
Nachdem ich vor kurzem schon „Die Säulen der Erde“ regelrecht verschlungen habe, wollte ich dieses Werk ebenfalls lesen. Der Inhalt klang eher langweilig, aber da mir der Stil im vorherigen Buch so gefallen hat, hab ich mich doch an diesen Roman gewagt.

Wie in der Inhaltsangabe erwähnt, gibt es viele verschiedene Personen auf dem Bord und deren Geschichte erfährt man nach und nach, bis sich ihre Wege auf dem Clipper treffen und verbinden. Zum Beispiel flieht eine Familie aus England, da der Vater ein Faschist ist. Eine Tochter unterstützt ihn und geht nach Deutschland, die andere Tochter würde lieber in England gegen die Nazis kämpfen, muss aber mit in die USA. Dabei verliebt sie sich in den Betrüger Harry. Harry selbst hat reiche Mädchen benutzt, um in die feine Gesellschaft zu gelangen und dort auf Beutezug zu gehen. Dann ist noch ein Mörder an Bord, der an die USA ausgeliefert werden soll. Eine Ehefrau, die ihren Mann verlassen hat, um mit ihrem Liebhaber zu gehen. Ihr Ehemann der sie zurückholen will, darf nicht fehlen. Seine Begleiterin ist eine reiche Firmenbesitzerin, die den Verkauf ihrer Firma verhindern muss. Wie ihr merkt, gibt es viele unterschiedliche Schicksale, die später durch den Mörder vereint werden. Er soll befreit werden und ein Mechaniker soll dies ermöglichen. Damit er kooperiert, wurde seine hochschwangere Frau entführt. Seine Aufgabe das Flugboot an einer bestimmten Stelle zu wassern, was er mit seinem Gewissen aber nicht vereinbaren kann. All diese Schicksale werden bis Seite 450 erzählt. Sie sind interessant und bildhaft, sodass mir beim Lesen nicht langweilig wurde. Auch wenn ich wusste, welches Problem es geben wird, fand ich es sehr schade, dass die wirkliche Spannung erst so kurz vorm Ende begonnen hat. Durch die authentischen Charaktere ist es anfangs gar nicht aufgefallen und erst im Nachhinein habe ich mich gefragt, warum die Spannung so spät eingebaut wurde. Da mir dies aber erst nach dem Lesen aufgefallen ist, gibt es nicht mal einen Punktabzug, denn gestört oder gefehlt hat ja nichts. Die Schicksale sind abwechslungsreich.

Gelesen habe ich das Buch an vier Tagen. Hätte ich nicht geheiratet, dann wäre ich schneller mit dem Buch durch gewesen, aber so hatte ich einfach zu wenig Zeit.

Da mir das Buch sehr gefallen hat, kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne Bücher des Autoren liest oder buntgemischtes mag. Spannung sollte man eher weniger erwarten. Dafür viele erotische Szenen, wie ich es von seinen anderen Werken kenne.

===Bewertung===
Von mir bekommt das Buch fünf Sterne, da ich es sehr gerne gelesen habe, es nicht langweilig geworden ist und einfach bildhaft und lebendig geschildert worden ist.

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Bertholt Brecht - Leben des Galilei

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===Buchdaten===
Titel: Leben des Galilei
Autor: Bertolt Brecht
Verlag: Suhrkamp Verlag
Preis: 5,50Euro kostet es zum Beispiel bei Amazon
ISBN: 3-518-10001-7
Seitenzahl: 131
Jahr: 1963
Rubrik: Theaterstück, Schullektüre
Art: Taschenbuch

===Inhaltsangabe===
 Es handelt sich um ein Theaterstück und so ist das Buch auch geschrieben. Man erfährt, wer die Szene betritt oder verlässt. Am Anfang wird immer der Name genannt, wer gerade spricht. Aber auch kleinere Anmerkungen zu den Personen werden gemacht, so dass man im Grunde mit diesem Text ein Rollenspiel durchführen kann oder auch ein Theaterstück.

In dem Buch gibt es sehr viele Personen. Damit es nicht zu viel wird, nenne ich die wichtigsten Personen.

Galilei: Mathematiker, Wissenschaftler und die Hauptperson
Andrea: Sohn der Haushälterin
Frau Sarti: Haushälterin von Galilei
Ludovico: Schüler und späterer Verlobter seiner Tochter
Virginia: seine Tochter

Das Stück spielt in Italien im 17. Jahrhundert und hat eine Dauer von 45 Jahren. Der Mathematiker Galileo Galilei, beweist mit Hilfe der Entwicklung des Fernrohrs, dass das kopernikanische Weltbild, was immer als falsch und ketzerisch galt, doch stimmt. Dies führt natürlich zu einem Konflikt mit der katholischen Kirche und es dauert sehr lange, bis seine Meinung anerkannt wird. 

===Meine Meinung===

Damals in der Schule haben wir dieses Stück komplett laut durchgelesen und dabei jede Person von einem anderen Schüler lesen lassen. Dadurch wirkte das ganze Stück nicht ganz so kompliziert. Wenn man es hört, kann man sich eher auf die einzelnen Personen konzentrieren und bekommt dort deutlich mehr vom Inhalt mit.
Diesmal habe ich es mir alleine noch einmal durchgelesen, um mein Wissen noch einmal aufzufrischen. Alleine ist es viel schwerer, da man immer genau gucken muss, wer gerade spricht. Da es sehr viele Personen sind, kommt man schnell durcheinander und dadurch vergisst man auch, was man gerade gelesen hat.

Ich denke, dass dieses Buch sehr lehrreich ist, ob in der Schule oder Privat gelesen. Meiner Meinung sollte jeder einmal dieses Stück lesen, egal ob in der deutschen Fassung oder der amerikanischen, wo es mehr auf die politische Ebene geht. Für mich gehört es sogar zur Allgemeinbildung und während eines Einstellungstest kam sogar eine Frage zu dem Buch und Galileo.


 
 





 
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Ana Castillo - Das Wunderhaus der Sofi Garcia

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===Buchdaten===
Autor: ana Castillo
Titel: Das Wunderhaus der Sofi Garcia
Originaltitel: So Far From God
Verlag: Aufbau
Erschienen: 2000
ISBN-10: 3351023448
Seiten: 240
Einband: TB
Kosten: 2,00€ gebraucht
Serie:


===Inhaltsangabe===
Sof Garcia heiratet besseren Wissens einen Spieler, der sie nach der Geburt des vierten Kindes über Nacht verlässt. Jahre ziehen ins Land, bis er wieder vor ihrer Tür steht. Um ihre vier Kinder muss sie sich alleine kümmern. Esperanza, die verlassen wird, arbeitet als Moderatorin im Fernsehen. Fe ist Bankangestellte und erleidet einen Nervenzusammenbruch, als sie von ihrem Verlobten vor dem Traualtar verlassen wird. Caridad, die schönste, wird ebenfalls verlassen und stürzt sich in Liebesaffären, bis sie an den Falschen gerät, der sie vergewaltigt, verstümmelt und sie nur knapp am Leben lässt. Wie durch ein Wunder ist sie über Nacht die Alte. Keine Anzeichen für das Erlebte. Nein, sie kann sogar hellsehen. La Loca erleidet im Alter von drei Jahren einen Anfall und erwacht erst wieder auf ihrer Beerdigung, wo sie zum Kirchendach fliegt und danach alle Menschen meidet.

===Meine Meinung===
Das Buch klang sehr vielversprechend und ich ging davon aus, dass ich eine spannende Lebensgeschichte über Sofi Garcia und ihre Töchter erfahre. Unten stand auch das Kommentar vom Hitspanic News: „ Beim Lesen fühlt man sich zurückversetzt in Großmutters Küche, voll wundersamer Geschichten und magischer Gerüche.“ Ein Buch ganz nach meinem Geschmack dachte ich. Pustekuchen. Hätte ich nicht so wenig zu tun gehabt, eine lange Bahnfahrt und einen noch längeren Arztbesuch, ich hätte es abgebrochen. So einen Mist hab ich schon lange nicht mehr gelesen.

Der Einstieg war sehr gut gewählt, denn La Loca hat schon auf der ersten Seite ihren Anfall und wird für Tod gehalten. Ob es Scheintod, echter Tod oder nur Koma war, hab ich leider nicht herausgefunden. Nun gut, so was passiert auch in echt. Dementsprechend musste ich den Absatz ihrer Genesung fünf Mal lesen, denn dort flog sie aufs Kirchendach. Ich dachte symbolisch, aber nein sie ist einfach wie ein Engel aufs Kirchendach geschwebt. Okay, danach erfährt man etwas über die anderen Töchter. Komisch ist, dass alle anderen und auch die Mutter von ihren Männern verlassen werden. Zwar auf immer andere Art und Weise, aber ich fragte mich, ob die Autorin keine besseren Ideen hatte. Als dann plötzlich Caridad, die total verstümmelt ist, wie neugeboren nach einigen Tagen vorgefunden wird, als hätte es diesen Vorfall nie gegeben, war ich schon sehr verwirrt. Doch nicht nur das. Caridad kann sogar danach hellsehen und die Lottozahlen weiß sie auch. An dem Punkt hatte ich die Nase voll. Total unrealistisch. Fantasie ist zwar schön und gut. Lese ich total gerne, aber doch nicht in einer solchen Geschichte. Diese Dinge passen überhaupt nicht in die Handlung. Die Charaktere waren für mich auch nicht sehr sympathisch geschrieben. Es ist zwar alles detailliert und bildhaft beschrieben, aber wenn die Charaktere so unrealistisch dargestellt werden, sind sie mir nicht sehr sympathisch.

Gelesen habe ich das Buch an einem Tag und ich war ehrlich froh, dass ich es aus der Hand legen konnte. Einmal und nie wieder. Wobei ich hier auch auf dieses eine Mal hätte verzichten könnte.

Empfehlen kann ich das Buch nicht wirklich. Einen Roman, den ich selbst am Liebsten abgebrochen hätte, kann ich nicht empfehlen.

===Bewertung===
Die Idee mag vielleicht gut sein, aber für mich ist die Umsetzung einfach misslungen. Unrealistisch und kaum authentische Charaktere. Da macht das Lesen keinen Spaß.




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Nicci French - In seiner Hand

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===Buchdaten===
Autor: Nicci French
Titel: In seiner Hand
Originaltitel: Land of the Living
Verlag: Bertelsmann
Erschienen: 2007
ISBN-10: 344245946X
Seiten: 411
Einband: TB
Kosten: 8, 95€
Serie:

===Inhaltsangabe===
Abbie Devereaux wacht mit einem Sack über dem Kopf auf und muss schnell feststellen, dass sie in den Fängen eines Serienmörders steckt. Er füttert sie, lässt sie auf einen Eimer gehen, aber sagt ihr deutlich, dass sie wie ihre Vorgängerinnen sterben wird. Kurz bevor es so weit ist, gelingt ihr die Flucht, doch kein Mensch glaubt ihr, da sie früher unter Depressionen litt und sie vor ihrer „Entführung“ den Job gekündigt und den Freund verlassen hat. Doch daran kann sie sich nicht erinnern. Eigentlich weiß sie nichts aus außer ihrem Namen. Nach und nach rekonstruiert sie den Ablauf vor ihrem Verschwinden und kommt einen grausamen Geheimnis auf die Spur.

===Meine Meinung===
Als ich das Buch aus dem Regal genommen habe, sagte mir der Autor überhaupt nichts, aber die Inhaltsangabe machte Lust auf mehr. Lange habe ich das Buch vor mir hergeschoben, aus Angst enttäuscht zu werden, bis jetzt.

Der Thriller ist in drei Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil hab ich als Leser hautnah erlebt, wie Abbie mit einer Kapuze über dem Kopf aufwacht und sich fragt, wo sie ist, wie sie hierhergekommen ist. Dabei werden die Emotionen so deutlich beschrieben, dass ich mir nicht nur alles gut vorstellen konnte, sondern ich nach dem Lesen sogar das Gefühl hatte, es selbst erlebt zu haben. Grausam zu wissen, dass man stirbt und bis zu dem ungewissen Zeitpunkt minimal am Leben gehalten wird. Nicht zu wissen wer der Peiniger ist und warum man in dieser Situation ist. Dieser Teil hat mir den Atem stocken lassen. Der erste Abschnitt endet mit ihrer Flucht, die in meinen Augen hätte besser sein können. Ich hatte das Gefühl, dass den Autoren hier die Idee nicht so aufkommen wollte. Sie probiert, es klappt. Die Flucht selbst kam mir einfach künstlich vor. Überrumpelt, Fahrlässigkeit beim Fesseln, alles hätte ich nachvollziehen können, aber hier kommt ihr die Idee, sie steht auf und weg ist sie. Warum hat sie es dann nicht schon vorher probiert.
Im zweiten Teil befindet sie sich im Krankenhaus und als Leser bekommt man vermittelt, wie es danach abläuft. Krankenhaus, Polizei, Psychologen, Untersuchungen und dann vielleicht das Pech, dass einem nicht geglaubt wird. Die ersten beiden Teile haben keine Kapitel und sollten, wie ich finde, jeweils in einem Zug gelesen werden. Der dritte Teil besteht aus 29 Kapitel, sodass ich unterwegs gute Pausen einlegen konnte. In diesem Abschnitt begibt sich Abbie auf die Suche nach ihrer ausgelöschten Zeit. Kaum hat sie einen Großteil herausgefunden, stellt sie fest, dass ihre neue Mitbewohnerin ebenfalls verschwunden ist und sie die Suche auch vor ihrem eignen verschwinden erlebt hat. Doch nicht nur sie sucht, auch der Killer versucht ihrer habhaft zu werden, um sein Werk endlich zu vollenden. Es ist ein Wettkampf mit der Zeit und ist von Anfang bis Ende spannend. Ich hätte nie gedacht, dass ein Psychothriller so real geschrieben werden kann.
Mich hat die Geschichte um Abbie so stark gefesselt, dass ich sie an zwei Tagen durchgelesen habe. Die Figuren und die Handlung sind so authentisch, dass ich das Gefühl hatte dies sei Wirklichkeit. Es wird nichts verharmlost, sondern zeigt deutlich, wie so etwas erlebtes den Menschen verändern kann.
Empfehlen kann ich dieses Werk jedem, der gerne Psychothriller liest und einen guten kaufen möchte. Mich haben die Autoren mit dem Buch überzeugt und ich werde mir weitere Bücher dieses Autorenpaares kaufen.

===Bewertung===
Handlungsstark, emotionsreich und voller Spannung. Das macht diesen Thriller aus. Daher bekommt er von mir fünf Sterne. Für mich absolut empfehlenswert.





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Ken Follet - Die Säulen der Erde

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===Buchdaten===
Autor: Ken Follet
Titel: Die Säulen der Erde
Originaltitel: The Pillars of the Earth
Verlag: Goldmann
Erschienen: 1997
ISBN-10: 3404118960
Seiten: 1147
Einband: TB
Kosten: 10,99€
Serie:


===Inhaltsangabe===
England, 1123 - 1173. Jahre blutiger Auseinandersetzungen zwischen König und Adel, Klerus und Volk. Der junge Prior Philip träumt von einer gotischen Kathedrale, nachdem die alte Kirche abgebrannt ist. Doch bis dieser kühne Traum Wirklichkeit geworden ist, müssen der Klosterherr, sein Baumeister Tom, dessen Sohn Alfred, sein Stiefsohn Jack und die Grafentochter Aliena sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten.

===Meine Meinung===
Der Titel dürfte jeder Leseratte ein Begriff sein. Leider habe ich bis dato zu den Personen gehört, die generell noch nie ein Werk von diesem Autoren gelesen haben. Daher war ich erfreut diesen Bestseller in meinem Buchpaket zu finden. Ein Jahr lang habe ich um diesen dicken Schinken einen Bogen gemacht. Die Seitenzahl hat mich doch arg abgeschreckt. Da ich jetzt etwas mehr Zeit zum Lesen hatte, habe ich mich an den Roman getraut.

Der Einstieg beginnt mit einer unbekannten, schwangeren Frau, deren Mann gerade gehängt wird. Einige Jahre später springt man zu Tom und seiner Familie, die sich nach einer Baupleite auf die Reise nach einer neuen Baustelle machen. Toms größter Wunsch ist es, Baumeister einer Kathedrale zu werden. Auf diesen Weg lernen sie Ellen, die anfangs erwähnte Frau kennen. Als Toms Frau stirbt, beginnt er eine Liebelei mit Ellen. Es wird aber nicht nur diese Geschichte erzählt, sondern nebenher erfährt man etwas über Prior Philip, über Aliena und ihren Bruder, deren Erzfeinde, über die aktuellen Könige und deren Kriege. In abwechselnden Kapiteln oder Abschnitten erfährt der Leser die Zusammenhänge, die sich immer mehr zu einer einzelnen Handlung zusammenschließen. Normalerweise mag ich solche Sprünge nicht, sofern so viele Handlungen verknüpft sind, aber hier ist es total spannend und kein einziger Bereich ist langweilig. Ich habe viel über die damalige Zeit gelernt und dabei wird der Informationsgehalt in einer Geschichte voller Mord, Intrigen, Lügen, Sex und authentischer Charaktere verpackt.

Der Autor verwendet einen genial, bildhaften Stil. Egal ob Figuren, Orte oder Begebenheiten, alles wird so real beschrieben, dass ich alles vor meinem Auge sehen und Emotionen hervorragend nachvollziehen konnte. Ich konnte lachen, weinen, mich fürchten. Durch den guten Stil habe ich gar nicht bemerkt, wie schnell ich mit dem Buch voran gekommen bin. Ehe ich mich versehen habe, war ich auf Seite 400, wo ich ja noch dachte, nicht mal die Hälfte geschafft. Als ich dann aber die 1000 erreicht hatte, wurde ich mit jeder Seite trauriger, da man am Ende des Buches so vertraute Freunde wieder verliert.

Gelesen habe ich den historischen Roman an sechs Tagen. Da viele Informationen auf einen einprasseln, musste ich öfters mal eine Pause einlegen, um der weiteren Handlung gut folgen zu können.

Empfehlen kann ich das Buch jedem. In meinen Augen sollte jeder dieses klasse Meisterwerk kennen.


===Bewertung===
Von mir bekommt das Werk wegen der guten Struktur, den authentischen Personen und dem bildhaften Stil, fünf Sterne. Es ist einfach auf allen Seiten fesselnd.



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Michael Coleman - Jagd auf das Phantom

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===Buchdaten===
Autor: Michael Coleman
Titel: Jagd auf das Phantom
Originaltitel: Escape Key
Verlag: Arena Verlag
Erschienen: 1997
ISBN-10: 3401047965
ISBN-13: 978-3401047966
Seiten: 126
Einband: HC
Alter: ab 10
Kosten: 0,50€ gebraucht über ein Buchforum
Serie: Die Internet- Detektive

===Inhaltsangabe===
Die Internet Detektive jagen im zweiten Fall einen Mann, der von Scotland Yard auf der ganzen Welt gesucht wird. Dieser Mann ist ein mysteriösen Schachmeister und betrügerischer Händler von Computerspielen.  
Auf seiner Flucht durch Australien, England und die USA heften sich alle Detektive an seine Fersen. Sie haben nur ein Ziel: ihn schachmatt zusetzen.
===Band 1===
In diesem Band lernen sich die sechs Kinder aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt übers Internet kennen und schaffen es einen ihrer Freunde sogar trotz Kilometer aus den Fängen von Dieben zu retten.

===Meine Meinung===
Das Cover ist wie der erste Band bunt gestaltet, aber in angenehmeren Farben, wie ich finde. Wenn man, wie ich den ersten Band gelesen hat, weiß man, nach der Inhaltsangabe, was einen erwarten wird.
Wie im ersten Teil werden Programmfenster als Zeichnungen in den Text eingebunden. Dort kann der Leser Emails, aber auch den Aufbau von einem bestimmten Fenster sehen, welches gerade von den Kids beschrieben wurde. Dadurch wirkt der Text nicht so lang und für Kinder ist es anschaulicher. Ich fand es etwas too much, da einfach auf sehr vielen Seiten solche Fenster eingebracht werden, aber es geht ja hier um den Kindergeschmack.

Die Geschichte beginnt diesmal auf den Flughafen, wo Rob und Tamsyn einen Mann beobachten, während sie auf Robs Vater warten. Als dieser eine Tüte wegwirft, schauen sie hinein und finden einen alten Anzug samt Visitenkarte, die sie behalten. Als einen Tag später genau diese Firma in den Medien erscheint, zählen sie eins und eins zusammen. Dieser Mann ist ein gesuchter Betrüger und zusammen mit ihren Freunden müssen sie diesen natürlich verfolgen. In meinen Augen ist schon die Grundgeschichte einfach von Anfang an spannender, als der erste Band. Es geht gleich mit der Action los, auch wenn man sich fragt, warum 13 jährige Jugendliche am Flughafen ein solches Spiel spielen und dann auch noch den Müll durchwühlen. Es klingt etwas an den Haaren herbeigezogen, aber ist trotzdem interessant. Die Zusammenhänge und auch das Vorgehen am Computer wird sehr detailliert geschildert, so dass ich, aber auch jedes andere Kind keine Probleme mit dem Verständnis haben dürfte.

Vom Alter her bin ich der Meinung, dass das Buch ab 10 Jahren angemessen ist. Zwar passiert nichts brutales im Buch, so dass auch jüngere Leseratten das Abenteuer lesen können, aber ob sie alle Fachausdrücke vom Computer verstehen ist fraglich, wobei dieses Wissen ja schon immer früher in Schulen vermittelt wird.

Die Bände können einzeln gelesen werden. Anfangs wird eine kleine Einführung geschrieben, für den Fall. Dabei handelt es sich um eine kleine Einführung, die nicht nervt und über Seiten geht. Trotzdem ist es angenehmer zu lesen, wenn man die Vorgeschichte kennt, einfach um die Figuren besser einschätzen zu können.

Ich selbst habe das Buch in einer Stunde durchgelesen. Erneut würde ich es nicht lesen und auch mein Ziehsohn fand den Inhalt nicht sonderlich spannend, als ich ihm vorschlug, dass ich es ihm vorlese.

Daher kann ich dieses Werk auch nur Kindern empfehlen, die sich für Detektiv-Bücher und den Computer bzw. das Internet interessieren.


===Bewertung===
Von mir erhält das Buch, da es etwas spannender war, als der erste Teil und somit fesselnder, vier Sterne. Hier kann ein Kind miträtseln und mitfiebern, ohne Angst zu bekommen. Kann zwar nicht mit den ??? mithalten im Detektiv Bereich, aber lesenswert.





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Michael Coleman - Die goldene Diskette

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===Buchdaten===
Autor: Michael Coleman
Titel: Die goldene Diskette
Originaltitel: Net Bandits
Verlag: Arena Verlag
Erschienen: 1997
ISBN-10: 3401047132
ISBN-13: 978-3401047133
Seiten: 126
Einband: HC
Alter: ab 10
Kosten: 0,50€ gebraucht über ein Buchforum
Serie: Die Internet- Detektive

===Eigne Inhaltsangabe===
An der Abbey School in Portsmouth werden die Computer ans Internet angeschlossen. Tamsyn und Josh sollen ein Referat für die Vor- und Nachteile des Internets recherchieren. Dabei lernen sie Rob, einen Jungen im Rollstuhl, kennen. Seinen Eltern gehört eine große Computerspiele-Firma, die kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Spiels steht. Aus der Anfangs feindseeligen Emailbekanntschaft, wird bald ernst. Als Rob überfallen wird, um so an die Sofware zu kommen, kann er noch einen Notruf senden, den Tamsyn nun entschlüsseln muss. Dies gelingt ihr nur mit Hilfe von Josh, und Robs Emailfreunden Lauren aus Toronto, Mitch aus New York und Tom aus Perth. Diese Situation schweißt die Kinder zusammen und sie müssen nun alles daran setzen Rob nicht nur zu retten, sondern auch noch die geheime Software verteidigen.


===Meine Meinung===
Das Cover des Jugendbuches ist recht farbenfroh, sodass es sofort ins Auge sticht, aber es wirkt nicht besonders originell. Der Inhalt hingegen klang in meinen Ohren sogar interessant, zumindest, wenn man wie ich gerne Jugendbücher aus dem Detektiv-Genre, wie die ???, liest.

Es handelt sich bei dem „Krimi“ um eine Reihe von, so weit ich über Google herausgefunden habe, von fünf Bänden. Ich selbst habe nur Band 1-4.

Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit dem Kennenlernen von Rob, wobei die Tatsache, dass er im Rollstuhl sitzt, erst später deutlich wird. Der Leser ist von Anfang an dabei, als er Tamsyn und Josh kennenlernt. Zu damaliger Zeit, 1997, war das Internet noch nicht so geläufig. Aus diesem Grund wird nicht nur ausführlich beschrieben, worum es sich handelt und was man damit alles anstellen kann, sondern durch Abbildungen der Fenster, bekommt der Leser auch noch etwas für das Auge. Die Fenster haben natürlich keine Ähnlichkeit mit den heutigen Internet- oder Programmfenstern. Jede Email wird in einem solchen Fenster zum Selbstlesen gezeigt. Anfangs ist dies noch recht amüsant, aber als auf fast jeder Seite ein solches Fenster kommt, fühlte ich mich etwas betrogen, denn so wirkte der eigentliche Text so viel kürzer. Für das Verständnis war dies sicher recht hilfreich, aber ich fand die ersten 50 Seiten eher etwas langweilig. Zwar war der Inhalt für später wichtig, um das Rätsel, der geheimen Botschaft selbst lösen zu können, aber trotzdem fand ich die Story erst so richtig spannend, als die Diebe ins Spiel gekommen sind und Rob gefangen genommen haben. Danach steigt die Spannungskurve bis nach oben, geht aber genauso schnell auch wieder nach unten. In meinen Augen ist es eine kindgerechte Spannung.

Vom Alter her bin ich der Meinung, dass das Buch ab 10 Jahren angemessen ist. Zwar passiert nichts brutales im Buch, so dass auch jüngere Leseratten das Abenteuer lesen können, aber ob sie alle Fachausdrücke vom Computer verstehen ist fraglich, wobei dieses Wissen ja schon immer früher in Schulen vermittelt wird.

Ich selbst habe das Buch in einer Stunde durchgelesen. Erneut würde ich es nicht lesen und auch mein Ziehsohn fand den Inhalt nicht sonderlich spannend, als ich ihm vorschlug, dass ich es ihm vorlese.

Daher kann ich dieses Werk auch nur Kindern empfehlen, die sich für Detektiv-Bücher und den Computer bzw. das Internet interessieren.

===Bewertung===
Von mir erhält das Buch drei Sterne. Die Idee mag gut sein und sicher auch viele Kinder ansprechen, aber der Anfang hätte spannender losgehen können. Mir hat etwas Spannung gefehlt und bei den vielen Jugendbüchern, die ich lese, denke ich, kann ich dies beurteilen.

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Joy Fielding - Träume süß, mein Mädchen

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===Buchdaten===
Autor: Joy Fielding
Titel: Träume süß, mein Mädchen
Originaltitel: Mad River Road
Verlag: Goldmann
Erschienen: 2006
ISBN-10: 3442311047
ISBN-13: 978-3442311040
Seiten: 416
Einband: HC
Kosten: 19,95€ neu bei Amazon
Serie:

===Meine Meinung===
Psychothriller lese ich seit „Der Trakt“ richtig gerne und aus diesem Grund freute ich mich sehr auf dieses Buch. Der Inhalt klang sehr vielversprechend und die Autorin war mir vom Namen ein Begriff, auch wenn ich bis dato noch nie etwas aus ihrer Feder gelesen habe.

Der Prolog ist schon sehr fesselnd und man weiß innerhalb weniger Seiten, was auf einen zu kommen wird. Diese Tatsache tut dem Buch aber nicht schaden, denn es gibt viele Wendungen, weitere Personen, Geheimnisse und dadurch wird die Geschichte nie langweilig.

Jamie lernt nach einem herben Rückschlag in ihrer letzten Beziehung, Brad kennen. Wenn man durch den Prolog nicht wüsste, dass er gewalttätig ist, ich hätte ihn auch für den super Fang gehalten. Auch wenn ich als Leserin von Anfang an dachte, wie dumm kannst du sein und dich so behandeln lassen. Er fährt sie ja schon nach einigen Stunden mehrfach an, wegen Kleinigkeiten. Auf der anderen Seite weiß ich aus Erfahrung, dass man, wenn man verliebt ist, über solche Punkte hinweg sieht und sich selbst dann die Schuld gibt. Für mich beschreibt die Autorin die Charaktere sehr authentisch und dadurch kann man vieles einfach besser nachvollziehen und sich in die Figuren hineinversetzen. Jedoch war ich etwas verwundert, als Jamie nach nur einem „Date“ sofort mit Brad auf Reisen geht. Das konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Immer abwechselnd bekommt der Leser die Reise von Brad und Jamie zu Emma, und den Neubeginn von Emma, ihrem Sohn und die Geschichte der Nachbarin mit. Das anfängliche Mitleid was ich für Emma entwickelt habe, hat sich nach und nach beim Lesen in Luft aufgelöst. Ladendiebin, sexsüchtig und eine geborene Lügnerin, dass sind nicht die besten Voraussetzungen für meine Sympathie. Genauso schwindet die Sympathie für Jamie. Anfangs habe ich sie noch verstanden, aber als sie den Einbruch mitmacht, verschwand dies. Bei so was hört selbst bei mir Liebe auf und spätestens nach der Vergewaltigung hätte ich diesen Brad sofort verlassen. Irgendeine Möglichkeit gibt es immer. An einer Ampel rausspringen oder wenn er mal weg ist, abhauen und zur Polizei. Aber leider gibt es einige Frauen, die so handeln wie Jamie. Die letzten Seiten 100 Seiten werden dann noch mal spannend und ich habe noch einige gute Informationen erhalten, die das Buch abrunden. Der Schluss war dann doch noch mal eine große Wendung, die man aber, sofern man gut mitgelesen hat, sicherlich erahnen kann. Ansonsten ist es ein überraschender und guter Schluss.

Egal ob Sex, Städte oder Figuren, die Autorin beschreibt detailliert und bildhaft. Gerade bei Orten manchmal zu genau,so dass man das Gefühl hat manche Orte selbst besucht zu haben und kulturtechnisch ist man auch besser informiert.

Gelesen habe ich die Geschichte um Jamie an zwei Tagen, da der Stil sehr locker zu lesen ist und ich wissen wollte wie es ausgeht.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der die Autorin bevorzugt oder gerne spannende Bücher , über Frauen mag.

===Bewertung===
Von mir erhält das Buch drei Sterne. Der Stil ist super und die Idee auch lesenswert, aber mich störte einfach die Entwicklung der Charakteren im Buchverlauf und der Sympathieverlust für eben genannte

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Glenn Meade - Der Jünger des Teufels

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===Buchdaten===
Autor: Glen Meade
Titel: Der Jünger des Teufels
Originaltitel: The Devil's Disciple
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: 2007
ISBN-10: 378572277X
ISBN-13: 978-3785722770
Seiten: 544
Einband: HC
Kosten: 5€ gebraucht
Serie:

===Meine Meinung===
Das Cover war wirklich sehr hübsch gestaltet und auch der Inhalt klang spannend zu werden, daher habe ich das Buch erstmal zur Seite gepackt, um mich weniger interessanten Büchern zu widmen. Bis jetzt.

Der Leser schlüpft gleich zu Anfang in Kates Rolle, da aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben wird. Man steigt mit Beginn der Hinrichtung in ihr Leben und erfährt durch einige Rückblenden, wie dieser Killer geschnappt wurde und warum sie so besessen war ihn zu jagen. Vor der Hinrichtung will der Killer ihr noch ein Geständnis machen. Er war nicht der Mörder ihres Verlobten und dessen Tochter, außerdem würde er nach dem Tod wiederkommen und sie in die Hölle holen. Die Hinrichtung erfolgt und man denkt, es kehrt Ruhe ein. Doch dann schlüpft man in die Rolle eines neuen Mörders, der nach dem gleichen Schema vorgeht und einen Doppelmord begeht. Damit war der Punkt erreicht, wo mich der Autor komplett in den Bann des Buches gezogen hat. Ich habe immer neue Vermutungen angestellt, meinen Freund nach einem Hinweis gelöchert und fand keine Ruhe, bis ich das Buch durchgelesen hatte. Mir kamen die Fragen auf, ob sie die Mörderin war, ihr Ex-Mann sie fertig machen will, der Serienkiller gar nicht hingerichtet wurde, ihr Arbeitskollege was damit zu tun hat oder sogar der Gefängniswärter.
Die Kapitel sind sehr kurz und mit jedem Kapitel ändert sich der Ort oder die Figuren. Mal ist man Kate, die den Verbrecher verfolgt, dann ist man wieder ein Zuschauer, der den Mörder begleitet.
Hier geht es nicht um die psychologischen Aspekte, die zwar gut erklärt werden, aber im Grund geht es um die Jag. Eine Jagd, die Meade äußerst spannungsreich, rasant und actiongeladen gestaltet hat. Dabei versucht der Autor vorhersehbar zu sein, und dann gescickt eine neue Wendung einzubauen, so dass der Leser am Ende doch noch überrascht werden kann. Bei mir war dies jedenfalls der Fall. Auch wenn ich diesen Verdacht schon am Anfang gehegt hatte, wurde er im Laufe des Buches immer wieder untergraben, so dass ich zum Schluss auf einer falschen Fährte war.

Gelesen habe ich das Buch an fünf Tagen. Vom Inhalt her, hätte ich es schneller lesen können, aber ich hatte einfach nicht genügend Ruhe.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der gerne mal etwas super spannendes Lesen will.


===Bewertung===
Von mir erhält das Buch, wegen seinem guten Schluss, der perfekten Spannungskurve und den bildhaften Figuren fünf Sterne.

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Fritz Nendel - Spreu im Wind

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===Buchdaten===

Autor: Fritz Nendel
Titel: Spreu im Wind
Originaltitel: -
Verlag: Weltbild
Erschienen: 2009
ISBN-10: 3868002804
ISBN-13: 9783868002805
Seiten: 160
Einband: HC
Kosten: 8,95€
Serie:


===Meine Meinung===
Als ich das Buch aus dem Karton genommen habe, wollte ich gleich mit dem Lesen anfangen. Das Cover sah sehr traurig aus und der Inhalt klang sehr interessant, da ich mich für diese Zeit sehr interessiere. Die Tagebuchform hat mich an Anne Frank erinnert.

Der Einstieg in das Tagebuch beginnt mit dem 31.01.1945. Inzwischen weiß man, dass sich der Krieg zu dem Zeitpunkt in den letzten Zügen befand. Leider wird nicht erwähnt, ob da erst das Tagebuch anfing oder ob schon vorherige Eintragungen vorhanden waren. Tut dem Lesen aber nichts. Als Leser erfährt man erstmal im Groben und Ganzen die Situation der Schreiberin. Ihr Mann ist weg und sie hat vier Kinder, die sie versorgen muss. Sie selbst ist nicht gerade stark und bräuchte ihren Mann an ihrer Seite. Innerhalb von wenigen Tagen ist der Krieg in die „Idylle“ gekommen und sie muss wie viele andere Menschen fliehen. Dabei macht sie alles richtig und auf mich wirkte sie doch sehr stark. Auch wenn der eine oder andere Fehler gemacht wird. Gerade in diesem Chaos ist dies leicht verständlich. Im Tagebuch wird sehr deutlich, wie brisant und tragisch damals die letzten Kriegstage waren. Ich konnte mich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen und habe richtig mitgezittert. Als sie dann ihre Kinder verliert, ist man geschockt und hofft so sehr, dass sie sie bald wieder findet. Bei dem Chaos was zu dem Zeitpunkt herrschte, war es sehr oft passiert, dass sich Familien aus den Augen verloren. Trotzdem ist es traurig, wenn man es liest. Ich konnte sehr wohl verstehen, dass sie kurz davor war den Verstand zu verlieren und bis zum Ende des Buches. Als dann wenigstens ihr Mann wieder auftaucht, konnte ich mir kaum die Tränen zurückhalten. Trotzdem ist es sehr traurig, dass man nie erfährt, was aus den Kindern geworden ist, und wenn man liest, wie sehr die Beiden unter den Verlust der Kinder gelitten haben.

Gelesen habe ich dieses Tagebuch an einem Tag, da ich einfach nicht unterbrechen konnte. Auch wenn man nach jedem neuen Eintrag die Möglichkeit hatte, ist diese tragische Geschichte einfach zu fesselnd.

Ich kann daher gar nicht nachvollziehen, wieso dieses Buch damals kein Erfolg war. Auch wenn die meisten Leser nach dem Krieg eher positive Bücher lesen wollten, ist dies doch sehr wertvoll. Daher kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich über diese Zeit informieren möchte.

===Bewertung===
Von mir bekommt das Buch volle fünf Sterne, da es nicht nur wertvoll ist, sondern man einen guten Eindruck über die letzten Kriegstage bekommt und wie tragisch manche Flucht verlaufen ist.




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Renate Welsh - Fiona und Michael

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===Buchdaten===
Autor: Renate Welsh
Titel: Fiona und Michael
Originaltitel: -
Verlag: rororo
Erschienen: 1991
ISBN-10: 3499202778
ISBN-13: 978-3499202773
Seiten: 123
Einband: TB
Alter: 13 Jahre
Kosten: 7,80DM damals neu
Serie:

===Meine Meinung===
Ich habe mir dieses Buch damals als Kind geholt, weil ich mir so einen Freund wie Michael gewünscht habe. Die Situation von Fiona war damals meiner Situation ähnlich, da ich auch einen gewalttätigen Vater habe.

Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit dem Kennenlernen von Fiona und Michael in einer Diskothek. Anfangs ist er weniger interessiert an diesem überschminkten, dicklichen Mädchen, aber irgendetwas fasziniert ihn, sodass er sie nach Hause begleitet. Vor der Tür lernt er gleich ihren betrunkenen Vater kennen. Nach und nach wird immer deutlicher, in welchen Verhältnissen Fiona zu Hause lebt. Er möchte ihr helfen, weiß aber nicht wie und macht dadurch alles falsch.
Die Autorin erzählt nicht nur linear die Geschichte von den Beiden, sondern wirft an einigen Punkten noch so etwas wie ein Interview einer der beteiligten Personen ein. Hier wird die Sichtweise zum Beispiel von ihrem Vater, dem besten Freund oder Michaels Vater festgehalten. Dadurch werden diese Figuren noch realer. Wobei jeder einzelne Charakter auch so schon sehr detailliert beschrieben wird. Dies ist auch wichtig, um die gesamte Handlung besser verstehen zu können.
Die Umsetzung des Themas ist der Autorin sehr gut gelungen. An sich ist das Thema häusliche Gewalt ein wichtiges Thema und auch in der heutigen Zeit ist es noch höchst aktuell. Oft hängt es mit dem lieben Alkohol zusammen, aber es gibt auch genügend andere Gründe. Daher ist es wichtig, gerade junge Menschen darauf hinzuweisen und so vielleicht einem Betroffenen oder dem Umfeld eines Betroffenen zu helfen. Es zeigt Fehler auf, aber auch wie man wirklich helfen kann. Dabei werden alle Seiten beleuchtet und die Emotionen gut vermittelt.
Ich habe das Buch damals im Alter von 11 Jahren gelesen und auch verstanden, daher denke ich, muss sich hier nicht unbedingt an die Altersvorgabe von 13 Jahren gehalten werden. Man muss sich eben für das Thema interessieren und gegebenenfalls jemand haben, mit dem man darüber reden kann.
Aus diesem Grund eignet sich dieses Werk auch ideal für den Schulunterricht ab der achten Klasse. Es ist einfach ein wichtiges
Als Kind habe ich damals zwei Tage für dieses Jugendbuch gebraucht. Diesmal habe ich es an einem Tag verschlungen. Damals wie heute bin ich von der guten Umsetzung überzeugt.

Empfehlen kann ich das Buch nicht nur Lehrern für den Unterricht, sondern auch jedem anderen, denn dieses Thema kann schneller real werden, als einen lieb ist.

===Bewertung===
Von mir bekommt dieses Buch volle fünf Sterne, da es gut aufklärt, Fehler aufzeigt und Hilfe bietet. Dabei ist das Thema in einer guten Geschichte verpackt, die von Anfang an fesselt.

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Damon Galgut - Der Betrüger

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===Buchdaten===
Autor: Damon Galgut
Titel: Der Betrüger
Originaltitel: The Impostor
Verlag: Manhatten
Erschienen: 2009
ISBN-10: 3442546494
Seiten: 304
Einband: Hardcover
Kosten: 19,95€
Serie:

===Inhaltsangabe===
Als Adam Napier in das verlassene Haus am Rand eines südafrikanischen Kaffs zieht, hofft er dort auf einen Neuanfang als Dichter beginnen zu können. Kaum angekommen, lässt er sich immer mehr hängen. Erst als er Kenneth Canning trifft, einen ehemaligen Klassenkameraden, kommt wieder Leben in Adams Alltag. Dieser mittlerweile schwerreiche Geschäftsmann lebt mit seiner ebenso schönen wie mysteriösen Frau Baby in einem nahezu surrealen Paradies: Gondwana – ein grün schillernder Garten Eden inmitten einer Halbwüste. Hier fängt Adam nicht nur eine Affäre mit Baby, er wird ebenfalls in Cannings dupiose Geschäfte verwickelt und folglich in eine tödliche Tragödie, die auch das Ende des Paradieses besiegelt.

===Meine Meinung===
Dieses Buch habe ich auf dem Flohmarkt gekauft, da der Inhalt recht interessant klang.

Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit Adams Ankunft in dem Ort, wo er einen Neuanfang starten will. Sein Bruder hat dort ein verwahrlostes Ferienhaus, welches er seinen verträumten Bruder gibt. Die Mitmenschen sind recht komisch, und so wirklich Leben kommt erst mit seinem ehemaligen Schulkameraden in die Handlung. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, aber authentisch geschildert. Leider konnte ich mich mit keinen der vorhandenen Figuren identifizieren. Adam ist mir einfach zu langweilig. Trotz seines Neuanfangs klappt nichts in seinem Leben. Canning ist mir zu zwielichtig und seine Frau ist mir total unsymphatisch. Auch sein Nachbar ist rätselhaft und ich habe mich ständig gefragt, warum er solche Angst hat, das Adam ihn tötet. Nur weil mir die Figuren nicht gefallen, kann die Handlung aber deutlich besser sein. Leider ist dies auch hier nicht der Fall.

Mit kleinen Rückblenden erfährt man gewisse Punkte aus Adams Vergangenheit. Alles ist sehr bildhaft geschildert. Farben, Landschaften und Charaktere sieht man vor seinem Auge. Gerade das Paradies, in dem Canning sein Haus hat, ist unendlich schön. Ich würde es gerne mal real sehen. Dieser Stil ist schön, aber vom Inhalt her, hätte ich einschlafen können.

Nach der Inhaltsangabe hatte ich etwas spannendes erwartet. Nach 100 Seiten hab ich das Buch zum ersten Mal aus der Hand gelegt und mich gefragt, wann die Affäre oder das tödliche Spiel beginnt. Nach weiteren 100 Seiten war zwar alles immer deutlicher, aber es kam keine Spannung auf und ehrlich gesagt habe ich nach 200 Seiten das Buch abgebrochen. Ich weiß nicht, ob ich die Nachricht des Autoren nicht verstanden habe, oder warum ich einfach nicht in die Geschichte kam. Bei Amazon sind die Rezensionen durchweg positiv, aber ich fand es einfach nur langweilig. Nicht mal unterhaltend, sonst hätte ich es wenigstens zu Ende gelesen. Die Idee mit der Mid-Life-Crisis und dem plötzlichen Wandel nach Gier und Macht, hat mir vom Ansatz zumindest gefallen. Nur hätte man es in meinen Augen besser umsetzen können.

Gelesen habe ich diese zweihundert Seiten in drei Tagen. Ich musste einige Pausen einlegen, um einfach wieder Lust zum „Weiterlesen“ zu bekommen. Die Kapitel sind sehr lang, wodurch für mich das Lesen unterwegs erschwert wurde.

Da ich das Werk abgebrochen habe, kann ich es nicht empfehlen. Ich konnte mit dem Inhalt einfach nichts anfangen, aber es gibt sicherlich Menschen, denen das Buch gefällt. Wer positive Rezensionen einmal lesen möchte, sollte die bei Amazon lesen. So bekommt man einen anderen Eindruck vom Buch.

===Bewertung===
Mir hat dieses Buch null gefallen, sonst hätte ich es nicht abgebrochen. Der Ansatz ist gut, aber die Umsetzung war langweilig. Daher gibt es nur einen Stern.
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Wolfgang Hohlbein - Teufelsloch

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===Buchdaten===
Autor: Wolfang Hohlbein
Titel: Teufelsloch
Originaltitel: -
Verlag: Heyne
Erschienen: 2007
ISBN-10: 3453212215
Seiten: 237
Einband: TB
Kosten: 3,00€ gebraucht vom Flohmarkt
Serie:

===Inhaltsangabe===
In der Mine Devil's Hole geschehen seltsame Dinge. Harrison ist dort Ingenieur und steht vor einem Rätsel, denn seine Leute werden total aggressiv, seit sie in einem bestimmten Stollen arbeiten. Harrison stellt Nachforschungen an und entdeckt dabei einen alten Stollen, in dem eine völlig entstellte Leiche ist. Diese liegt dort schon über 50 Jahre, seit der Schließung dieses Stollens. Harrison lässt dies keine Ruhe und er stößt auf ein tödliches Geheimnis.

===Meine Meinung===
Wolfgang Hohlbein ist mein absoluter Lieblingsautor. Dementsprechend hab ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Außerdem hatte ich es in meinen Buchpaket doppelt. Daraus habe ich geschlossen, dass der Roman gut sein muss. Das Cover mit seinen leuchtenden Farben und dem Ungeheuer passte zu der spannenden Inhaltsangabe.

Der Einstieg in die Geschichte beginnt damit, dass Harrison einem alten Indianer begegnet, der ihn vor dieser Mine warnt. Kurz nach der Warnung geschehen rätselhafte Dinge. Mitarbeiter werden gewalttätig, ein Stollen, soll unbedingt bearbeitet werden, ein Stollen wo nichts altert, rostet, verfault, dämonische Gestalten die auftauchen, Wunden die nicht heilen, sondern schlimmer werden und dieser furchtbare Gestank in der Mine. Diese Mine beherbergt ein grausames Geheimnis und Harrison setzt alles daran es zu lösen.
Schon von der ersten Seite war ich von der Geschichte gefesselt. Das Licht das Angst vor der Mine hat, das verheißt Spannung. Außerdem beschreibt der Autor so herrlich bildhaft, dass ich alles direkt vor meinem Auge sehen konnte. Sonnenuntergänge, Figuren, Emotionen sind authentisch vermittelt. Die Geschichte hält sich an einen roten Faden und wirkt dadurch gut strukturiert. Am Anfang ist deutlich was als nächstes passieren wird. Wer ähnliche Horror-Bücher oder welche vom Autor kennt, ahnt schon die Zusammenhänge. Einige Punkte waren mir auch zu vorhersehbar oder zu komisch. Zum Beispiel wusste ich, dass Markus ein falsches Spiel treibt, komisch fand ich aber, warum die Leute nicht gehen durften, so starben doch eigentlich nur Figuren, wenn sie nicht rechtzeitig den Ort verlassen haben. Warum war es damals anders, als jetzt. Diese kleinen, offenen Fragen stören den Lesegenuss aber in keinster Weise. Der Schluss wird für jeden Leser eine Überraschung. Ich habe mir während des Lesens meine Gedanken gemacht und war ehrlich überrascht, wie die Handlung abgeschlossen wird. Hier ist dem Autor ein genialer Schluss gelungen. Er hat das Leseerlebnis für mich nur abgerundet.

Für die Horror-Erzählung habe ich einen Tag gebraucht, da ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte Zwar ist die Idee nicht unbedingt neuartig, aber die Umsetzung lohnt sich in meinen Augen.

Empfehlen kann ich dieses Werk jeden,der gerne Horror-Bücher liest oder Fan des Autoren ist.

===Bewertung===
Wenn ich ein Buch verschlinge, kann es für mich nur fünf Sterne geben. Spannend, bildhafter Stil und ein überraschender Schluss sorgen hier für ein Lesevergnügen.
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Peter Corris - Ein mörderisches Weihnachtsgeschenk

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Buchdaten

Autor: Peter Corris
Titel: Ein mörderisches Weihnachtsgeschenk
Originaltitel: The Marvellous Boy
Verlag: Ullstein
Erschienen: 1995
ISBN-10: 3548107753
ISBN-13: 978-3548107752
Seiten: 255
Einband: TB
Kosten: 0,50€ gebraucht bei Ebay im Paket
Serie: Cliff Hardy Folge 3

Meine Meinung

Als ich das Buch aus dem Karton genommen habe, fielen mir gleich diese wunderschönen Augen auf dem Cover auf. Der Inhalt klang etwas komisch, aber trotzdem interessant. Im Alter von 14 Jahren habe ich Detektiv-Bücher verschlungen und ich habe seit langem kein solchen Krimi in der Hand gehabt. Ich freute mich riesig darauf.Der Einstieg in die Geschichte fand ich nicht packend, wie „The National Times“ bei der Buchangabe versprach. Lange Sätze, mit total unwichtigen Informationen, war das erste was mir einfiel. Die Details sind so zahlreich, das ich das Gefühl bekam, ein Drehbuch zu lesen. Da ist es wichtig zu wissen, wie genau ein Raum, ein Flur aussieht und verläuft, aber hier, wären Personen doch wichtiger, als die Räumlichkeiten, die im gesamten Krimi keine weitere große Rolle spielen. Ich war trotzdem sehr schnell in der Handlung, welche dem Leser aus der Ich-Perspektive geschildert wird. Dadurch schlüpft man in die Rolle von Cliff Hardy, einem Privatdetektiv ohne Geld und vielen Schulden. Ich konnte mich mit ihm aber nicht sonderlich identifizieren, da Cliff leider gar nicht beschrieben wird und man im Grunde kaum etwas über die Person, erfährt. Für mich ist es dann sehr schwer, mich in diesen Charakter hineinzuversetzen. Schnell wird der Auftrag übernommen und schon geht die Suche nach dem Enkel los. Spannend wird es, als die ersten Leichen auftauchen, die Hardy beim Lösen seines Falles helfen könnten. Zum Ende des Krimis wird es immer verwirrender und die anfangs schlecht beschriebenen Figuren tragen zum Verständnis nicht viel bei, da man öfters zurückblättern muss, um noch einmal zu lesen, wer diese Figur war. 

Der Krimi besteht aus 26 Kapiteln, die ich an zwei Tagen durchgelesen habe. Ich kann nur ein zügiges Lesen empfehlen, da es mir schwer viel, nach einer Pause wieder einzusteigen.
Empfehlen kann ich das Buch jedem, der die Cliff Hardy Reihe gerne liest oder den Autor bevorzugt.

Bewertung

Mir persönlich fehlte der gewisse Spannungsfaktor und bessere Charakterbeschreibungen. Daher erhält dieser Krimi nur drei Sterne von mir.
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